Blutiges Frühjahr

Autor: Gifune, Greg F.

Blutiges Frühjahr Blutiges Frühjahr

Nach dem Selbstmord von Bernard wird die gemeinsam verbrachte Kindheit für Alan, Rick und Donald wieder lebendig – doch anders, als sie die Zeit in Erinnerung haben. Hat Bernard damals grausame Ritualmorde verübt? Und niemand soll es bemerkt haben? Aber er war doch ihr Freund, sie kannten ihn genau. Lief er wirklich nach der Schule in den Wald und quälte dort Frauen zu Tode?

Dann erfüllt sich Bernards letzte, rätselhafte Ankündigung: Es wird ein blutiges Frühjahr geben. Tatsächlich findet man in den Wäldern mehr und mehr verstümmelte Frauenleichen. Alles deutet auf den Toten als Täter. Doch wie sollte so etwas möglich sein … Wie?

 

Greg F. Gifune (geb. 1963) gilt als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation. Er hat bereits 15 Romane veröffentlicht. Ihr dunkel-melancholischer Ton hat ihm unter Kritikern und Lesern fanatische Fans gesichert. Er lebt mit seiner Frau und einer ganzen Schar Katzen in Massachusetts/USA.
Einer seiner größten Fans ist sein deutscher Verleger Frank Festa: »Ich bin regelrecht süchtig nach seinen Geschichten. Längere Zeit ohne eine Dosis Gifune lässt mich unruhig und traurig werden, obwohl seine Texte bestimmt nicht spaßig sind – oft treiben sie mir sogar die Tränen in die Augen. Irre! Ich habe so etwas noch nicht erlebt!«

Tom Piccirilli: »Greg F. Gifune weiß, wie er dir das Blut in den Adern gefrieren lässt.«

Brian Keene: »Gifune ist, ganz einfach, einer der absolut besten Erzähler der Dark-Fiction.«

Robert Dunbar: »Hart, gnadenlos und leidenschaftlich wie die pure Sünde.«

Ed Gorman: »Greg Gifune ist wirklich einzigartig. Er bringt Licht in seine Dunkelheit und Dunkelheit in seine Wirklichkeit. Unter den jungen Thrillerautoren gehört er zu meinen Lieblingen.« 

 

Deutsche Erstveröffentlichung
Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik
416 Seiten
Originaltitel: The Bleeding Season
Übersetzung: Michael Weh
ISBN: 978-3-86552-097-5

 

  • Preis: 13.95 EUR
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Kundenrezensionen:

  • Autor: Elmar Huber am 30.08.2011
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

- „Meine Reise nach New York war unglaublich. Ich hatte ja keine Ahnung, was für eine perfekte Umgebung es mir für den Anfang meiner Reise bot, aber nach ein paar Tagen war es offensichtlich. Ich betrachtete es als menschlichen Zoo, und ich war der Wärter.“ - INHALT: Trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind Alan, Donald, Rick und Bernard seit ihrer Schulzeit Freunde geblieben. Bernards überraschender Selbstmord und die Aufdeckung einer Lüge über seine Zeit nach der High School zwingen sie dazu, sich einige Fragen zu stellen. In Bernards persönlichen Sachen finden die Freunde Hinweise darauf, dass er über weitere Teile seines Lebens gelogen hat, mehr noch, dass er möglicherweise für eine Reihe von Morden verantwortlich ist. Alan erinnert sich zurück an ihre Kindheit und Jugend, wo sich bereits erste Anzeichen von Bernards dunkler Seite zeigten. In akribischer Recherchearbeit deckt Alan schließlich immer mehr von Bernards unbekannter Vergangenheit auf. - „Hört zu, Folgendes ist mir unten in der Dunkelheit aufgegangen: Die Macht, die ich mein Leben lang nicht hatte, lag genau vor mir. Wenn du dich ein wenig entfernst und von der Herde trennst, verändert sich alles. In dem Moment wurde mir klar, dass ich alles tun konnte, was ich wollte.“ - MEINUNG: BLUTIGES FRÜHJAHR gehört zur dankbaren Gattung der Phantastikgeschichten, in denen rationale Ermittlungen mehr und mehr zu einem übernatürlichen Szenario hinführen. Wie Clive Barkers LORD OF ILLUSIONS oder William Hjortsbergs ANGEL HEART bezieht BLUTIGES FRÜHJAHR seinen Sog aus der Aneinanderreihung kleiner Hinweise, die in ihrer Gesamtheit plötzlich nur noch eine phantastische Erklärung zulassen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Ermittler selbst bereits so weit in die Ereignisse verstrickt, dass ein Zurück nicht mehr möglich ist. Verzweifelt versucht Alan weiter die Vergangenheit aufzudecken, obwohl ihm bewusst ist, dass dieses Wissen ihn nicht erlösen wird. Unter Alans zunehmenden Abtauchen in Bernards Welt leidet seine Arbeit, die er schließlich verliert, sowie seine ohnehin zerbrechliche Ehe. Auch die Beziehung der Freunde untereinander wird auf eine harte Probe gestellt. Eine sich anbahnende Liebesgeschichte bleibt - entgegen dem Klischee – eine bloße Andeutung. Alles Elemente, die den Roman lebensecht, wenn auch nicht weniger trostlos machen. Als wäre die melancholische und verzweifelte Grundstimmung des Romans nicht schon genug, versteht es Greg F. Gifune, dem Leser zusätzlich wohldosierte Schauer über den Rücken zu jagen. Das übernatürliche Element, dass sich zunächst langsam einschleicht, wäre überhaupt nicht notwendig gewesen, damit der Roman funktioniert, doch Gifune bettet auch diese Puzzleteile ohne Brüche in seine Geschichte ein. Außerdem erlaubt ihm diese Facette, die Geschichte bis vor Bernards Geburt auszudehnen und damit anzudeuten, dass dieser nicht die Wahl hatte, über seine Taten zu bestimmen. Dass der Autor seine Hauptfigur auf dieser hoffnungslosen Schnitzeljagd nach eigenem Belieben mit immer neuen Hinweisen versorgen kann, erlaubt es ihm, gezielt auf- und abschwellende Spannungskurven zu erzeugen. Dabei beweißt Gifune ein intuitives Gespür für bedrohliches Timing. So entwickelt sich BLUTIGES FRÜHJAHR ungewohnt bedächtig, ohne jedoch die erhebliche Grundspannung je zu verlieren. Lediglich der geballte Schrecken des Finales droht die zuvor gewissenhaft inszenierte Spannung zu zerschlagen. Nach einer Kurzgeschichte in NECROPHOBIA 3: ZART WIE BABYHAUS (Festa-Verlag 2010) ist BLUTIGES FRÜHJAHR der erste Roman, der von Greg F. Gifune auf deutsch erscheint. Nach dem „Re-Launch“ 2010 ist Greg Fr. Gifune einer der neuen, vielversprechenden Thriller-Autoren, die im „Haus der Fantastik“ eine deutsche Heimat gefunden haben. In Vorbereitung im Festa-Verlag befinden sich DIE EINSAMKEIT DES TODBRINGERS und SAG ONKEL. Das Cover wird von einem bearbeiteten Stockfoto geziert, das eine passend beunruhigende Stimmung heraufbeschwört. Der Umschlag ist ins sogenannter „Lederoptik“ gefertigt. FAZIT: BLUTIGES FRÜHJAHR ist ein durchgehend trostlos-düsterer Phantastik-Thriller, der sich ungewöhnlich langsam entwickelt und mit lebensechten Figuren überzeugt. Nach Brett McBeans DIE MUTTER ein weiterer Volltreffer eines der neuen Festa-Autoren.

  • Autor: Gast am 26.08.2011
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Nach dem Lesen dieses Buches war ich völlig geplättet. Ich lese viele Bücher und die meisten lese ich schnell weg und behalte sie nicht mehr allzu lange im Hinterkopf. Doch bei diesem hier war es ganz anders. Schon die ersten Seiten des ersten in Deutschland veröffentlichten Werk von Greg F. Gifune haben mich total gefesselt. Ich war sofort in einer besonderen Geschichte über eine Freundschaft, welche seit Kindertagen andauerte, gefangen und genoss jeden einzelnen Satz. Hier muss ich sofort und ausführlich Gifunes herausragend und prägend Schreibstil erwähnen. Er ist völlig anders, als alles, was ich bis dato gelesen habe. Die Sätze und die Art, wie er die Geschichte von drei Enddreißigern uns erzählt, war extrem berührend und mitfühlend. Während des gesamten Lesens empfand ich eine leicht depressive Stimmung, welche der geniale Schreibstil des Autors dem Leser vermittelt, wodurch die eigenen Gefühle stark angeregt wurden. Gifunes Schreibstil ist zudem sehr bildlich, sodass ich das Buch nicht nur literarisch, sondern in meinem Kopf auch bildlich sehr genossen habe. Die Beschreibungen der Ortschaften waren knapp, aber detailliert und die einzelnen Wirkungen der Charaktere empfand ich als klar und lebendig, womit ich meine, dass es mir leicht fiel, mir die Personen real vorzustellen und sie sich keineswegs ähnelten. Der Plot ist recht einfach zu beschreiben, wie man ihn auf dem Klappentext schon lesen kann. Alan, Rick, Donald und Bernhard waren Jahrzehnte lang die besten Kumpels, gingen immer durch dick und dünn, erlebten vieles und nichts und verließen dennoch nie ihren Heimatort. Aus Alans Sicht erleben wir ein ganzes Jahr - das Jahr, nachdem sich Bernhard das Leben genommen hat. Die drei Freunde machen sich auf die Suche nach Anzeichen und Hinweise, gehen entdeckten Spuren nach und wühlen sich durch ihre Vergangenheit. Als die erste Leiche im Ort entdeckt wird, ist sich Alan sicher: Bernhard war nicht der Mensch, den sie all die Jahre kannten. Was er zusammen mit Rick und Donald dann herausbekommt, grenzt an absoluten Wahnsinn. Gifune hat es geschafft, seinem Protagonisten Alan eine tolle Entwicklung durchmachen zu lassen. Alans Schilderungen der gemeinsamen Kindheit und Jugend sind oftmals sehr erschütternd und befremdlich. Sie sind auf der einen Seite typische Pubertätsphasen, auf der anderen Seite bringt Gifune auch fantastische und mystische Aspekte ein, die dieses Buch zu einem super spannenden und abenteuerlichen Thriller machen. Für mich war es von Anfang bis Ende ein super Lesevergnügen und die Charaktere sind mir fast alle ans Herz gewachsen. Mit Greg F. Gifune habe ich für mich wieder einen neuen, super guten Autoren und wahnsinnig guten Geschichtenerzähler gefunden. Bin ich froh, dass noch weitere Werke von ihm beim Festa Verlag in Planung sind. Von mir bekommt dieses Buch in allen Kriterienpunkten volle Punktzahl und somit eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

  • Autor: Janine Kleiber am 17.07.2011
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Wie gut kennst du deine besten Freunde wirklich? Kennst du ihre tiefsten Geheimnisse? Das sind die Fragen, die man sich bei der Lektüre von “Blutiges Frühjahr” stellt. Als die drei Freunde Alan, Rick und Donald erfahren, dass sich ihr bester Kumpel erhängt hat, wollen sie wissen warum und fahren zu seiner Wohnung. Bernard hat nichts hinterlassen, er hat nur wenig besessen und einen Abschiedsbrief gab es auch nicht. Anfangs haben sie also nur Mitleid mit Bernard und denken, er hat sich das Leben genommen, weil ihm alles so trostlos erschien. Doch dann bekommen die drei Freunde Post. Bernard hat ihnen doch etwas hinterlassen. Er hat eine Kassette besprochen auf der er einige geheimnisvolle Andeutungen macht, er kündigt an, es gäbe ein Blutiges Frühjahr…. Das Buch ist unterteilt in vier Jahreszeiten und von Anfang an hat es eine besondere Spannung, da man nur darauf wartet, was denn nun noch Alles zum Vorschein kommt und welche Geheimnisse Bernard hatte. Alan wird von Alpträumen und Visionen gequält, seine Schilderungen werden immer wirrer. Durch seine Obsession die Wahrheit herauszufinden gerät sein Leben komplett aus den Fugen und er gelangt an den Rand der Selbstzerstörung. Man möchte Alan manchmal einfach schütteln und ihm sagen, er soll es gut sein lassen. Seine Schwermütigkeit ist in jeder Zeile zu spüren und man wünscht ihm, dass er sein Privatleben doch noch in den Griff bekommt. Doch er verstrickt sich immer weiter in die Suche nach der Wahrheit. Diese führt ihn zu mehreren verstümmelten Frauenleichen und in die Abgründe seiner Visonen, was ist wahr und was nicht? Blutiges Frühjahr hat Ansätze eines Zombieromans, wie ich finde, wobei es keine wirklichen Zombies gibt. Es ist kein reiner Thriller, sondern eine ruhig dahinfließend erzählte Geschichte über Freundschaften und Geheimnisse, die Morde an den Frauen oder Details werden nicht näher beschrieben, erst zum Ende hin wird es etwas ekliger. Die Grausamkeit besteht aus den Enthüllungen, die die drei Freunde machen. Die Spannung zum Schluss ist unerträglich und das Ende, wie ich finde, sehr gelungen. Ich habe das Buch mit Genuss gelesen und mich von seiner schwermütigen Stimmung mitreißen lassen. Für mich ist dies ein etwas anderer Thriller, er sticht aus der Masse heraus und hat mich hervorragend unterhalten!!!

  • Autor: Gast am 06.07.2011
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Ein phantastisches, stimmungsvolles Buch, extrem düster, wunderschön geschrieben und bis zur letzten Seite fesselnd. Es hat mir ein paar genussvolle, schön-schreckliche Stunden beschert und verdient. Gifune verdient Bestseller-Ehren. Beste Grüße, Schwammhirn mit Ei

  • Autor: jörg wald am 07.04.2011
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

dieser roman hat einen unglaublichen sog, ich musste ihn schnellstens zuende lesen... herr festa, da haben sie einen weiteren topautoren verpflichtet, und ich werde gifunes weitere bücher einfach haben müssen!

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