McBean, Brett
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Jim Clayton will nie wieder in den Knast, wo er achtzehn Jahre lang schmorte. Nie wieder darf er die Beherrschung verlieren. Doch dann landet er in einer winzigen Stadt und sieht, wie ein Mann ein junges Mädchen mit einem Gürtel blutig schlägt. Als er eingreift, schießt man ihn einfach nieder … Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. »Er dachte, er könnte in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden.« Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe. »Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger, die Jagd auf dich machen. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung.« Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen – ja, dann kennen sie Brett McBean nicht. Er schafft brutale Seelenlabyrinthe. Nach dem Bestseller Die Mutter legt McBean seinen neuen Thriller vor, eine faszinierende Mischung aus Rambo und Geisterstunde. Fantasyguide.de: Schonungslos, abartig, blutig, temporeich und anders als die Konkurrenz – mit DIE BESTIEN lässt Brett McBean erneut einen Großteil seiner Mitstreiter weit hinter sich und etabliert sich als neuer Meister der harten und ungezügelten Schrecken. Grandios! Scott Nicholson: Brett McBean is so rotzig und brutal wie ein junger Jack Ketchum. Er zeigt die dunklen Räume in uns allen. Tamara Thorne: Brett McBean zwingt dich, immer weiterzulesen, auch wenn es dich schüttelt. Brian Keene: McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene. Steve Gerlach: McBean schleift Dich einmal durch die Hölle und zurück – und dabei schreist Du die ganze Zeit. Deutsche Erstausgabe Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik circa 352 Seiten Originaltitel: Torment Übersetzung von Doris Hummel. ISBN 978-3-86552-132-3 Brett McBean wurde 1978 in Melbourne, Australien, geboren. Dort lebt er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Vanessa. Er studierte Musik (Leistungskurs Schlagzeug/Percussion) am Box Hill College, widmet sich aber seit dem Abschluss ganz dem Schreiben von harten Thrillern. Zurzeit arbeitet er an einer Romanreihe über Jack, the Ripper. www.brettmcbean.com
Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. »Er dachte, er könnte in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden.«
Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe.
»Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger, die Jagd auf dich machen. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung.«
Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen – ja, dann kennen sie Brett McBean nicht. Er schafft brutale Seelenlabyrinthe. Nach dem Bestseller Die Mutter legt McBean seinen neuen Thriller vor, eine faszinierende Mischung aus Rambo und Geisterstunde.
Fantasyguide.de: Schonungslos, abartig, blutig, temporeich und anders als die Konkurrenz – mit DIE BESTIEN lässt Brett McBean erneut einen Großteil seiner Mitstreiter weit hinter sich und etabliert sich als neuer Meister der harten und ungezügelten Schrecken. Grandios!
Scott Nicholson: Brett McBean is so rotzig und brutal wie ein junger Jack Ketchum. Er zeigt die dunklen Räume in uns allen.
Tamara Thorne: Brett McBean zwingt dich, immer weiterzulesen, auch wenn es dich schüttelt.
Brian Keene: McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene.
Steve Gerlach: McBean schleift Dich einmal durch die Hölle und zurück – und dabei schreist Du die ganze Zeit.
Deutsche Erstausgabe
Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik
circa 352 Seiten
Originaltitel: Torment
Übersetzung von Doris Hummel.
ISBN 978-3-86552-132-3
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Habs mit 4 weiteren Festa-Verlag-Büchern zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das Buch ist wieder einmal sehr spannend geschrieben, meiner Meinung nach kann man es aber nicht mit "Die Mutter" vergleichen, da die Thematik sich von diesem Buch doch sehr unterscheidet. Das Einzige, was ich schade finde ist, dass sich die Handlung nur in dem kleinen Umkreis um die Stadt ausdehnt. Ich dachte erst, es wäre eine richtige Menschenjagt quer durch die Wälder so mit Überlebenskampf, Essen finden, gejag werden, etc. Da hat es sich für mich in eine andere Richtung entwickelt, die ich aber auch sehr interessant fand. Ist ja schließlich auch Horror und kein Survival Guide. An sich fließen sehr viele Elemente in diese Buch mit ein. Die Sache mit den Seelen in der Dose, die Geschichte des 13jährigen Mädchens, die eher wie eine erwachsene wirkt (kein Wunder bei dem, was sie erlebt hat) und die Strukturen der Stadtbevölkerung. Ich kann 5 Sterne geben, weil ich die Geschichte interessant und spannend fand, mir der Schreibstil gefallen hat und ich einige tolle Lesestunden nach Weihnachten verbracht habe.
- "Seitlich von der Veranda standen der ältere Bulle von letzter Nacht, sowie ein junger, knabenhaft aussehender Polizist Anfang zwanzig. Beide trugen Uniformen. Während Dale Jim nach wie vor fest gepackt hielt, trat der Chief an den Rand der Veranda und schaute auf die kleine Versammlung hinab, deren Mitglieder allesamt so blutrünstig und jagdlustig wie ein Rudel wilder Tiere aussahen." - INHALT: Jim Clayton möchte sich in dem kleinen Kaff Billings nur kurz von den Strapazen seiner Reise erholen, doch die Einheimischen machen keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen Fremde. Zu allem Überfluss wird Clayton Zeuge, wie ein Mädchen verprügelt wird. Seine Einmischung zahlt er mit einer schrecklichen Erkenntnis: Der Sheriff und ein Kreis seiner Vertrauten machen Jagd auf Typen wie ihn. Typen, denen man ein Verbrechen anhängen kann, ohne dass jemand daran zweifelt und die niemand vermisst. Also findet sich Clayton bald im nahen Wald wieder, bewaffnete Verfolger auf seinen Fersen. Doch er erhält unerwartete Hilfe und muss erkennen, wie tief die Abgründe hinter Billings Fassade tatsächlich sind. - "Jim war müde und hungrig, und ihm tat alles weh. Er wollte raus aus diesem Keller, raus aus dieser Stadt, weg von irgendwelchen Blechdosen und psychotischen Polizisten." - MEINUNG: Die offensichtlichen Parallelen mit David Morells RAMBO werden sogar auf dem Backcover genannt. Doch bereits im Prolog deutet Brett McBean an, das Menschenjäger nicht das einzig unerfreuliche sind, das sich in Billings Wäldern aufhält. Was der Autor hier noch aus dem Hut zaubert, kann nur ruhigen Gewissens als skurril bezeichnet werden. Neben den psychologischen Abgründen, die man nach DIE MUTTER hier erwartet – Folter, Inzest, Wahnsinn – bekommt man es plötzlich mit einer ganz speziellen Art lebender Toter zu tun, die den Romanfluss allerdings spürbar ins Wanken bringen. Statt sich auf die Menschenjagd als durchgehende Haupthandlung zu konzentrieren, drängen sich die anderen Facetten des Romans mehr und mehr in den Vordergrund und nehmen der Geschichte merklich die Intensität. Dabei funktioniert der unverhoffte Genremix prinzipiell überraschend gut. Ebenfalls überraschend ist der angenehm unwägbare Umgang des Autors mit seinen Figuren. Charaktere, die sich als finalen Gegner für den Showdown förmlich aufdrängen, werden bald abserviert, Nebenfiguren – auf beiden Seiten – wachsen über sich hinaus. So bleibt DIE BESTIEN bis zuletzt unvorhersehbar. Wie aus dem Originaltitel TORMENTED im deutschen DIE BESTIEN wurde, weiß wohl nur der Verlagsleiter. Dieser Titel reiht sich wohl optisch besser ins Gesamtbild der Brett McBean-Cover ein, als „Gejagt“ oder „Gequält“. Das Frontcover zeigt ein rot eingefärbtes Waldstück hinter dem Schattenriss eines Arms mit Axt. Das Titellayout entspricht dem der weiteren Brett McBean-Veröffentlichungen im Festa-Verlag. Die Verarbeitung entspricht dem gewohnt guten Festa-Standard und das Buch sieht nach dem Lesen noch wie neu aus. FAZIT: Auch wenn DIE BESTIEN nicht die Intensität und die Melancholie von DIE MUTTER erreicht – dazu möchte Brett McBean einfach zu viel unterbringen – gefällt der Roman durch seinen unkonventionellen Genremix und seine Unvorhersehbarkeit.
Nachdem „Die Mutter“ 2010 schon einer meiner Highlights war, konnte ich es kaum erwarten, bis endlich Brett McBeans neues Werk „Die Bestien“ im Festa Verlag erscheint. Ich erwartete, besonders nach so einem Titel, nur das Beste vom Horrorautor und wurde erneut nicht enttäuscht. Alleine das Cover muss ich zu Beginn erst einmal kräftig loben. Blutrot kommt es daher und lässt das Grauen schon erahnen. Nach dem Lesen war mir auch klar, dass das Cover 1:1 zur Story passt und man kein besseres hätte auswählen können. Was das Cover dem Leser verspricht, das hielt die Story auf jeden Fall. Schon alleine der Prolog hat mich mit aufgerissenen Augen lesen und mehrfach schlucken lassen. Hier zeigt sich erneut McBeans Brutalität und durchaus kranke Phantasie. Hierbei merkt man auch ganz schnell, dass McBean nichts für jedermann ist. Man muss schon hartgesottener sein und wenn man den Prolog durch hat, kann man kurz verschnauben, aber dann geht es genauso hart weiter. Was darauf folgte, war ein Horrortrip durch die Mountains eines kleinen Dörfchens, welches mich an diverse Horrorfilme a la „Wrong Turn“ erinnerte. Jim Clayton wollte in der kleinen Bar doch nur eine kühle Coke trinken, um danach seine Motorradtour fortzusetzen, doch als er beobachtete, wie ein junges Mädchen von einem Mann verprügelt wird, schreitet er natürlich ein. Mit fatalen Folgen: Ab jetzt ist er der geprügelte und gejagte, denn in dem Dörfchen herrschen ganz andere Gesetze, wenn man sich gegen die Polizeigewalt stellt... Wer bereits „Die Mutter“ kennt, weiß, dass McBean kein Blatt vor den Mund nimmt. Genauso ist es auch hier. Wir erleben zusammen mit Jim und ein paar Dorfbewohnern eine Jagd, welche blutiger und brutaler kaum sein könnte. Hinzu kommt ein Fantasyaspekt, weswegen das Buch absolut ins Genre Horror passt. Denn Jim trifft auf einen anderen Gefangenen, welcher eine mysteriöse Dose mit sich herum schleppt, bzw. verzweifelt nach ihr sucht, nachdem der Chief ihm sie weggenommen hat. Und diesem geht es seitdem gar nicht gut, ja er scheint förmlich zu verfaulen. Horror pur kann ich hier nur sagen! Das Geheimnis der Dose ist verstörend und gruselig zugleich und besonders ein neuer Aspekt, den ich so noch nie zu vor gelesen habe. Hier hat McBean wieder einmal gezeigt, was er drauf hat. Es war eklig und erschreckend und besonders die Gesetze, welche die Gruppe von Jägern befolgt, haben mich geschockt. Ein absoluter Albtraum, aber für jeden Psychothriller- und Horrorfan ein wahrer Genuss. Nach „Die Mutter“ für mich wieder ein genialer McBean und mit bleibt nichts anderes zu sagen, als: Kaufen, Lesen und sich auf „Das Motel“ (erscheint Anfang 2012) freuen. McBean ist geil!
"die mutter" kann dieser zweite roman brett mcbeans nicht überbieten, vielmehr wird hier deutlich warum der australier gerne mir richard laymon verglichen wird. was äußerst positiv zu bewerten ist, sind mcbeans schriftstellerische eigenarten und sein literarisches (ausdrucks)vermögen, was über sein vorbild hinausweist. mcbean gehört zu den besten autoren des grauens und hat hier einen stimmig-drastisches werk vorgelegt... wie üblich bei mir, keine spoiler. lieber selbst lesen!
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