Parasit

Autor: Laymon, Richard

Parasit

Dean Koontz: »Laymon treibt es immer auf die Spitze ... Keiner schreibt wie er, und seine Bücher bereiten immer wieder großes Lesevergnügen.«

Als die ersten Einwohner eines US-Städtchens durchdrehen und ihre Mitmenschen brutal töten, ahnt noch niemand, dass sich eine Katastrophe anbahnt. Es liegt wohl am heißen Wetter, die Leute sind gereizt ... Und die kleine Leichenhalle füllt sich mehr und mehr.
Doch dem Polizisten Jake fallen einige Seltsamkeiten auf. Es gibt keine nachvollziehbaren Motive für die Taten, und was noch schrecklicher ist: alle Mörder sind zu Kannibalen geworden. Jake findet schließlich den wahren Grund für die Morde heraus. Er würde am liebsten im Laufschritt aus der Stadt rennen – doch der Parasit lässt das nicht mehr zu ...

Wie böse deine Fantasie auch sein mag – die von Richard Laymon ist schlimmer!

Joe R. Lansdale: »Parasit ist eines der gemeinsten, ekligsten und verrücktesten Bücher, die ich jemals gelesen habe – also genau nach meinem Geschmack.«

Amazon.de: »Richard Laymons Stil ist geradlinig und brutal. (…) Und er erzählt eine Story, die erfrischend direkt und bis zur letzten Seite fast unerträglich spannend ist. Gäbe es nur mehr von seiner Sorte.«

Broschur 19 x 12 cm, 416 Seiten
Originaltitel: Flesh
Übersetzer: Michael Plogmann
ISBN: 978-3-935822-94-7



Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. In den Sechzigern zog seine Familie nach Südkalifornien. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro.
Erste kürzere Werke, zumeist Thriller oder Kriminalgeschichten, erschienen zu Beginn der 1970er in Magazinen wie Ellery Queen, Alfred Hitchcock und Cavalier und wurden später in A Good, Secret Place gesammelt. Bereits hier verwendete Laymon, vorsichtig zunächst noch, Elemente des Grotesken und Bizarren. Erst Anfang der Achtziger begann er mit dem Schreiben geradliniger Horrorstories, ohne sich explizit um Genregrenzen zu kümmern.
Der Roman The Cellar (1980) entwickelte sich zum Bestseller in den Vereinigten Staaten und Großbritannien, stand monatelang in Bestsellerlisten und wurde ins Italienische, Französische, Spanische, Bulgarische und Deutsche übersetzt. Zahllose Taschenbuch- und selbst Hardcoverausgaben machten den Titel um das Beasthouse in Malcas Point zum erfolgreichsten des Autors.
Laymon schrieb etwa 50 Romane und sein Ruf wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

  • Preis: 13.95 EUR
    inkl. 7 % MwSt. exkl.
  • Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands
  • + 1 Euro Lieferung innerhalb der EU

Kundenrezensionen:

  • Autor: Gast am 06.01.2007
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

klasse,sowas lieb ich,nicht vor zu stellen wenn es das wirklich geben würde.toll

  • Autor: Gast am 06.01.2006
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Das kann Clive Barker besser.

  • Autor: Gast am 07.11.2005
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Der Roman ist recht spannend, aber auch irgendwie lagweilig, da nichts Überraschendes passiert. Die Story ist zu durchsichtig. Dennoch: wer auf derben Humor steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Was absolut ärgerlich ist: die vielen Druckfehler!!!!!!!!!

  • Autor: Gast am 21.06.2005
  • Bewertung: TEXT_OF_5_STARS

Ich besitze das Buch noch als "Metzengerstein-Ausgabe", habe mir damit allerdings Zeit gelassen, da ich nach "Haus der Schrecken" und "Im Zeichen des Bösen" enttäuscht und genervt von Laymon war. Die genannten Bücher halten keineswegs, was die aufgedruckten Statemants der Schriftstellerkollegen versprechen (meine persönliche Meinung). Bei "Parasit" handelt es sich ebenfalls um einen vorhersehbaren Horror-Roman, der allerdings sehr kurzweilig und überschaubar daherkommt und sich gerade so "wegliest". Über die expliziten Gewaltdarstellungen und die pubertären Fantasien (hat in "Jahrmarkt des Grauens" noch gut funktioniert, die die Protagonisten dort auch Jugendliche waren) kann man sich je nach Gusto aufregen oder einfach drüberlesen. Das Laymon seinen Roman für (zweifelhafte) politische Statements benutzt ist allerdings ärgerlich. "Parasit" ist aufgrund der mittelmäßigen Qualität als Neuauflage in der Taschenbuchreihe besser aufgehoben als in der ehemals hochklassigen Metzengerstein-Reihe. Trotzdem ist es anzuerkennen, dass der Festa-Verlag mit seiner preisgünstigen Taschenbuch-Reihe versucht, den Horror nach langer Durststrecke wieder erschwinglich in den Buchläden zu positionieren. Anscheinend geht die Rechnung auch auf, ist doch Laymons "Rache" demnächst im Heyne-Verlag angekündigt.

Bewertung schreiben
 
 
Parse Time: 0.207s