Laymon, Richard
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Zehn Jahre hat Sam vergeblich nach seiner Jugendliebe Cat gesucht, und jetzt steht sie plötzlich vor der Tür. Und sie hat ein Problem: Nacht für Nacht wird sie von einem Vampir heimgesucht. Cat bittet ihn, den Blutsauger zu töten – aber Sam muss sich beeilen, denn es ist bereits kurz vor Mitternacht. Dies ist garantiert der ungewöhnlichste Vampir-Roman, der je geschrieben wurde. Ein Mix aus Blut, Erotik und schwarzem Humor. Wie böse Ihre Fantasie auch sein mag – die von Richard Laymon ist schlimmer! Stephen King: »Wer sich Laymon entgehen lässt, verpasst einen Hochgenuss.« Dean Koontz: »Laymon treibt es immer auf die Spitze … Keiner schreibt wie er, und seine Bücher bereiten immer wieder großes Lesevergnügen.« Originaltitel: BiteBroschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik, 448 Seiten Übersetzer: Kerstin FrickeISBN: 978-3-935822-125-5
Auf dem Cover ist ein Mensch abgebildet, welcher durch seine wirren Haare und dem irren Blick wie ein Untoter wirkt. Ob es sich hierbei um eine Frau oder einem Mann handelt kann man nur raten. Somit bereitet dieses Bild den Leser schon auf eine düstere Story vor. Da ich schon zwei Romane von dem Autor gelesen und für gut befunden habe, war ich diesmal wieder sehr gespannt, was mich erwartet. Nach zehn Jahren steht plötzlich Sams Jugendliebe vor seiner Tür. Eigentlich sollte er sich freuen, denn trotz der langen Zeit hegt er immer noch Gefühle für sie. Aber verwirrt ist er schon: Es ist mitten in der Nacht, sie hat nur einen Morgenmantel an und bittet ihn mitzukommen und sie von einem Vampir zu befreien, der sie belästigt. Da Sam sie aber immer noch sehr gerne mag, sagt er seine Hilfe zu und ahnt nicht, worauf er sich damit eingelassen hat. Von nun an wird nichts mehr so sein wie es einmal war, und beide geraten von einem Schlamassel in den nächsten, welche alles andere als angenehm sind. … Der Anfang des Buches war recht interessant gestaltet. Sams Freundin Cat schien viele Geheimnisse zu haben, und sie selber wirkte auf mich sehr undurchsichtig. Nun steht ihr der gute Sam bei, der einen sehr naiven und auch ein wenig tollpatschigen Eindruck auf mich machte. Ich habe mich von Beginn an gefragt, wer oder was denn hinter dem eigentlichen Vampir stecken könnte. Dieser spielt allerdings bald darauf nur noch eine Nebenrolle, denn schnell bekommen Sam und Cat in andere Schwierigkeiten. Ab dem zweiten Viertel des Buches habe ich mich immer wieder gefragt, wann es denn nun endlich zur Sache geht. Die Story fing an, sich in die Länge zu ziehen und die Spannung war zeitweise komplett verschwunden. Kurz darauf wurde es wieder interessant, mittlerweile befanden sich das ungleiche Paar in der Wüste und hatten ungebetenen Besuch bei sich, den sie so einfach auch nicht wieder loswurden und sie sich einen Plan ausdenken mussten… Geschildert wurden die Ereignisse aus Sams Sicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, und auch die kurzen Kapitel machen das Lesen dieses Buches angenehm. Die Charaktere in dem Buch wirkten bis auf Sam durchweg oberflächlich, und ich konnte kaum mit jemand mitfühlen. Das passt wiederum zur gesamten Story, die man nicht ernst nehmen und auch nichts Anspruchsvolles erwarten darf. Der Roman ist in erster Linie als gruselnde und spannende Lektüre gedacht. Auch das Ende passt zum Ganzen. Einige Unklarheiten werden noch aufgedeckt, andere durfte ich mir selbst ausdenken oder beantworteten. Auch, wer denn nun eigentlich zu den Guten zählte und wer zu den Bösen. Ich denke, das kann man nicht wirklich beantworteten.
Zweifel und jeder kann es sich selber denken. Spannend „Biss“ zum Schluss. Es geht weiter und weiter und Endet wie es Enden muss. Mit einem Ende einfach. Laymon läst hier eine Frage Offen. Ist es wirklich ein Vampir? Diese Frage steht von Anfang an im Raum. Lesen und selbst entscheiden, heißt es da wohl. Die U.S Amerikanischen Autoren bringen solche Geschichten in den Letzten Jahrzehnten ab und zu heraus. So wie in „Matrix“ lebt Neo noch am Schluss oder nicht, und was ist mit den anderen?... „Manchmal sehen Menschen in der Werken mehr drin als die Autoren selbst und können trotzdem richtig liegen.“ Genau so auch Falsch. Der Titel Verspricht leider einen Falschen Anschein. Es geht nicht um Vampirjäger. Es geht um einen Vampir und darum was es für Probleme bereitet ihn los zu werden. Es ist gut, ein Verdammt gutes Buch, es hat Spaß gemacht es zu lesen Echt Cool gemacht.
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