H. P. Lovecraft & Tim Curran
Bis dass die Zeit den Tod besiegt
Horrorgeschichten – von und nach H. P. Lovecraft
Vorwort von Tim Curran
Herbert West: Reanimator – Das Leichenhaus
Jäger der Finsternis – Der Schatten des Jägers
Das Unnennbare – Die Pestilenz, die im Finstern schleicht
Pickmans Modell – Die Wurmfresser
Aus dem Jenseits – Die Augen des Howard Curlix
Es gibt Gerüchte, dass H. P. Lovecraft seine Geschichten nicht frei erfunden hat. Einige sollen auf grausigen Tatsachen basieren. Wenn dem so ist: Hat der Meister des Schreckens dann alles erzählt? Existiert möglicherweise noch etwas, das bis heute überlebte – das, wie Lovecraft warnte, den Tod besiegt hat und wieder ins Leben zurückgekehrt ist?
Der Amerikaner Tim Curran gilt als einer der wenigen echten literarischen Nachfolger Lovecrafts. In diesem Band hat er fünf Erzählungen Lovecrafts weitererzählt – fantastisch, grausig, beklemmend.
Diese Sonderausgabe ist limitiert auf eine einmalige Auflage von 666 Exemplaren. Sie ist von Hand nummeriert (da alle Bände in Folie eingeschweißt sind, werden die Nummern zufällig verteilt). Die Bände sind signiert von Tim Curran und dem Künstler Cyril van der Haegen, der das Cover und die Signiervignette beisteuerte.
Achtung: Dieser Privatdruck hat keine ISBN. Er gelangt also nicht in den offiziellen Buchhandel und er wird nirgendwo gelistet. Dieser Band ist nur direkt beim Verlag erhältlich. Abonnenten der Reihe H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens werden nicht automatisch beliefert.
Gebunden mit Leseband, Schutzumschlag in Lederoptik
256 Seiten
Übersetzung: Manfred Sanders (die Curran-Erzählungen), Andreas Diesel und Felix F. Frey.
ISBN: KEINE!
Lieferung nur solange der Vorrat reicht, kein Nachdruck!
Aus ›Schatten über Deutschland: Ein Vorwort‹ von Tim Curran:
Doch nun zu dem Buch, das Sie gerade in Ihren Händen halten. Ich glaube, es ist einzigartig in seiner Gegenüberstellung von fünf klassischen Lovecraft-Erzählungen und fünf Kurzgeschichten, die auf diesen basieren. (…)
›Das Leichenhaus‹ beginnt vier Jahre nach dem Ende von ›Herbert West – Reanimator‹ und berichtet von den Hinterlassenschaften des Doktors, die immer noch im Mondschein auf Friedhöfen ihr Unwesen treiben.
›Die Wurmfresser‹ zeigt, dass Lovecrafts Ghoule aus ›Pickmans Modell‹ nicht nur weiterhin aktiv sind, sondern sogar eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Menschheit spielen.
Die Ereignisse in ›Der Schatten des Jägers‹ beginnen zwei Jahre nach dem »Verschwinden« von Robert Blake in ›Jäger der Finsternis‹ mit den Nachforschungen eines etwas zwielichtigen Privatdetektivs.
›Die Pestilenz, die im Finstern schleicht‹ folgt Lovecrafts ›Das Unnennbare‹ und handelt von einem modernen Volkskundler, der zusammenzutragen versucht, was Lovecraft zu dieser Geschichte inspiriert hat, und herausfindet, dass besagte Inspiration noch immer des Nachts umherwandelt.
Die letzte Geschichte, ›Die Augen des Howard Curlix‹, habe ich Lovecrafts SF-Erzählung ›Aus dem Jenseits‹ nachempfunden, wobei ich die Grundidee übernommen und mit ein wenig aktueller Physik modernisiert habe.
(…)
Siebzig und mehr Jahre sind vergangen, und H. P. Lovecraft ist lebendiger denn je. Immer noch belehrt er uns und inspiriert uns, und er legt die Latte hoch für uns Neulinge, die sich erdreisten, in seine Fußstapfen treten zu wollen. Seine Werke werden von einer ergebenen Fangemeinde gefeiert und von der literarischen Elite studiert. Sein Name mag in der Welt der großen Literatur vielleicht nicht der bekannteste sein, doch sein Werk hat in alle Richtungen ausgestrahlt und das Antlitz der Horror- und Fantastik-Literatur ebenso sehr verändert wie die Kernspaltung das Gesicht der modernen Kriegsführung. Lovecraft war, Lovecraft ist und Lovecraft wird sein. Kein schlechtes Vermächtnis für jemanden, der nahe der Armutsgrenze gelebt hat und einsam in einem Armenhospital gestorben ist, in dem Glauben, ein kompletter Versager zu sein. Zum Glück wissen wir es besser.
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