Gifune, Greg F.
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Nachdem ich im Frühjahr 2011 „Blutiges Frühjahr“ von Greg F. ..
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Gepeinigt von Kindheitserinnerungen, lebt Dignon Malloy allein mit seinem Kater Mr. Tibbs in einer namenlosen Stadt. Eines Tages kauft er ein abgegriffenes Buch mit dem Titel Mystische Wesen in einer sterblichen Welt. Im Innern steht der Name Bree Harper und eine Telefonnummer. Soll er die Unbekannte anrufen?Als Dignon schließlich die hübsche, doch rätselhafte Bree kennenlernt, wird ihm klar, dass er das Buch nicht zufällig gefunden hat. Sein Leben ist viel komplexer, als er es sich jemals vorstellte – und seine Rolle in diesem Universum viel tödlicher.Elements-of-Crime.de: »Gifunes Welt und seine Figuren sind dunkel, von Schrecken und Gewalt gezeichnet, umgeben von der Macht des Bösen … Durch seine ganz spezielle Erzählkunst wird man förmlich gefesselt und zu einem Lese-Marathon gezwungen.«Brian Keene: »Gifune ist, ganz einfach, einer der absolut besten Erzähler der Dark-Fiction.«Tom Piccirilli: »Greg F. Gifune weiß, wie er dir das Blut in den Adern gefrieren lässt.«Robert Dunbar: »Hart, gnadenlos und leidenschaftlich wie die pure Sünde.«Ed Gorman: »Greg Gifune ist wirklich einzigartig. Er bringt Licht in seine Dunkelheit und Dunkelheit in seine Wirklichkeit. Unter den jungen Thrillerautoren gehört er zu meinen Lieblingen.«Greg F. Gifune (geb. 1963) gilt als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation. Er hat bereits 15 Romane veröffentlicht. Ihr dunkel-melancholischer Ton hat ihm unter Kritikern und Lesern fanatische Fans gesichert. Er lebt mit seiner Frau und einer ganzen Schar Katzen in Massachusetts/USA.Einer seiner größten Fans ist sein deutscher Verleger Frank Festa: »Ich bin regelrecht süchtig nach seinen Geschichten. Längere Zeit ohne eine Dosis Gifune lässt mich unruhig und traurig werden, obwohl seine Texte bestimmt nicht spaßig sind – oft treiben sie mir sogar die Tränen in die Augen. Irre! Ich habe so etwas noch nicht erlebt!«Deutsche ErstveröffentlichungBroschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik256 SeitenOriginaltitel: Blood in Electric BlueÜbersetzung: Michael WehISBN 978-3-86552-098-2Diesen Titel als eBook gibt es hier
"Blutiges Frühjahr" war der Hammer, aber dieses Werk ist nicht minder toll. Ich habe erst etwas gebraucht, bis ich Zugang zu dem Buch hatte und mich in die Geschichte hineinversetzen konnte. Aber ich wurde belohnt. Das Buch ist toll geschrieben, sehr bildlich und detailliert. Ich kann es nur jedem empfehlen und würde mich freuen, noch mehr von diesem Autor zu lesen.
- "Die erste Erwähnung eines solchen Lebewesens findet sich im antiken Griechenland, wo Geschöpfe, die sich als >Thanatos KatasekevastisTodbringerTodschaffer< bedeutet) existieren sollen, wenn auch in geringer Zahl. Angeblich sind sie recht friedfertige, traurige, isolierte und einsame Wesen." - INHALT Als Dignon Malloy in einem Antiquariat ein Buch mit dem Titel „Mystische Wesen in einer sterblichen Welt“ erwirbt, ändert sich schlagartig das Leben des ehemaligen Lieferfahrers. Besessen von der Signatur der vormaligen Besitzerin - „Dieses Buch gehört Bree Harper“ - beschließt er, Bree Harper ausfindig zu machen. Zwischen beiden beginnt sich eine Freundschaft zu entwickeln und tatsächlich scheint es, als könne Bree Harper Dignon Malloys emotionale Isolation durchbrechen. - "Zwar sind Todbringer von Natur aus melancholisch und nicht gewalttätig, dich unter bestimmten Umständen können solche Wesen gefährlich und äußerst unberechenbar sein." - MEINUNG Unter der erdrückenden Last der eigenen Bedeutungslosigkeit lebt Dignon Malloy sein zurückgezogenes Leben. Bezugspersonen sind lediglich sein/e Bruder/Schwester, ein Transvestit, und seine Kollegen bei der Lieferfirma. Als sein dortiger Partner getötet wird, wird Dignon beurlaubt und verbringt fortan seine Alltage nahezu isoliert in der eigenen Wohnung. Man ahnt bereits früh, dass es für Dignons Isolation einen Grund gibt, der in seiner Vergangenheit zu suchen ist. Greg F. Gifune drängt den Leser sanft in diese Richtung. Der Tod der Mutter wird erwähnt und das sein Vater ihm die Schuld dafür gibt, denn Dignons Mutter starb bei dessen Geburt. Das Dignon Maloy allerdings einen weit größeren Schaden davon getragen hat, als zunächst angenommen, enthüllt der Autor erst gegen Ende des Romans. Doch hier hat einen der gleichmäßige Sog des Buches schon zu lange erfasst, um sich gegen das bittere Finale wehren zu können. Immer wieder lässt Gifune die Grenze zwischen gegenwärtiger Realität, Vergangenheit und einer kafkaesken Fantasie-/Traumwelt verschwimmen; Immer wieder verlässt er den linearen Verlauf der Geschichte und spiegelt so die ungeordnete Gedankenwelt seines Protagonisten wieder. Des Öfteren weiß man während der ersten Zeilen eines Absatzes nicht, wo und wann man sich gerade befindet. Obwohl Gifune die Ereignisse aus Dignons Perspektive zeigt, lässt er durchblicken, dass es sich dabei durchaus um eine verzerrte Sicht der Dinge handeln kann. Auch das Finale liefert konsequenterweise keine Aufklärung, welche Wahrheit nun die richtige ist. Das muss jeder Leser für sich entscheiden. Zieht man den Prolog wieder heran, könnte Dignons Sicht der Dinge durchaus die realistische sein. Die deutsche Erstausgabe des Festa-Verlags erscheint als dort als Band 2 der Reihe PSYCHOTHRILLER im Taschenbuchformat. Die Verarbeitung ist wie immer hochwertig ausgefallen. Das Covermotiv spiegelt die melancholische Stimmung des Romans wieder und passt hervorragend zum Prolog. Auch den einzelnen Kapiteln ist dieses Motiv jeweils vorangestellt, wobei hier der Trick angewendet wird, von Kapitel zu Kapitel mehr in das Bild hinein zu zoomen. So entsteht der Eindruck, dass die abgebildete Person immer näher kommt. FAZIT Ein brillanter, monochromer Albtraum, der auf leise Art mit den Erwartungen des Lesers spielt in bewährter Festa-Qualität.
herrlich wie sehr man als mensch "gewohnt" ist eine schublade für jemanden zu finden. gifune will aber als horrorautor nicht so recht funktionieren. meiner ansicht nach ist er mehr mit paul auster, jonathan carroll und dem grandiosen hubert selby zu vergleichen, denn mit koontz, laymon und co. bereits "blutiges frühjahr" hat mir in seiner lyrischen offenheit zugesagt, "die einsamkeit des todbringers" gefällt mir jedoch, einen ticken besser, gifunes sprachwucht, sein alles-baut-aufeinander-auf ist einfach besonders.
Nachdem ich im Frühjahr 2011 „Blutiges Frühjahr“ von Greg F. Gifune gelesen habe und ich von dem Buch so dermaßen begeistert bin, dass es sogar mein Halbjahresfavorit geworden ist mit voller Punktzahl in allen Kritikpunkten, war es absolut klar, dass ich auch das 2. Buch von ihm lesen werden, welches jetzt im August im Festa Verlag erschienen ist. Wie ich es von Gifune gewohnt bin, ist auch in „Die Einsamkeit des Todbringers“ der wunderbare Schreib- und Erzählstil zu loben. Gifunes Geschichten lassen sich einfach so runter lesen und es ist für mich ein großes Stück Lesegenuss. Er schreibt sehr klar und düster, traurig und leicht verzweifelt. Auf der einen Seite schildert er seine Figuren und deren Erlebnisse neutral und objektiv, auf der anderen verleiht er ihnen sehr viel Menschlichkeit, sodass sie sehr nahbar und authentisch sind. Bei Gifune heißt es „zwischen den Zeilen lesen“, denn wirklich viel Blut oder fassbares Grauen findet man bei ihm nicht. Bei ihm muss man wirklich mitdenken und sich auf die Geschichte einlassen und so war es auch hier wieder. Dignon ist ein sehr interessanter Charakter, der gleich zu Beginn an traurig, ernst und einsam wirkt. Er lebt nur mit seinem Kater alleine in einer Stadt ohne Namen und ist durch einen schrecklichen Arbeitsvorfall arbeitsunfähig. Eines Tages erlangt er ein mysteriöses Buch und mit da mit nimmt sein Schicksal, besonders, was seine Vergangenheit anbelangt, seinen Lauf. Mysteriös vor allem auch deswegen, weil sich der Autor hierbei dem Genre Fantasy und Horror bedient, weswegen das Buch für mich auch kein wirklicher „Psychothriller“ war, sondern eher ein Horrorbuch. Das Grauen lebt quasi zwischen den Seiten, was genau es ist, verrate ich nicht, das muss selbst gelesen und besonderes selbst erfahren werden. Mit diesem „Horror/Fantasyaspekt“ hatte ich auch ein paar kleinere Probleme, weswegen ich dem Buch keine volle Punktzahl geben kann. Bei Gifune ist es wieder einmal so, dass die Vergangenheit seiner Charaktere im Mittelpunkt steht, obwohl sie – jedenfalls anfangs – kaum Erwähnung findet. Erst nach und nach vermittelt der Autor dem Leser, was hinter seinen Charakteren für ein Bild des Grauens steckt und erneut waren die Erlebnisse von Dignon aus der Kindheit sehr verstörend und grausam. Hierbei kommt der Leser voll auf seine Empathie-Kosten, denn Gifune schaffte es erneut, mich zum Mitleiden und Mitfiebern zu bringen. Gifunes zweites in Deutschland veröffentlichtes Buch „Die Einsamkeit des Todbringers“ hat mir zwar nicht so super gut wie „Blutiges Frühjahr“ gefallen, war aber absolut wieder ein MUST READ für mich, was ich keinesfalls bereut habe. Ich bin gifunesüchtig und hoffe sehr, dass im Festa Verlag noch viel, viele weitere seiner Titel erscheinen werden, denn er ist inzwischen zu einem meiner Lieblingsautoren geworden, deren Bücher ich ausnahmslos alle verschlingen will!
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