Labyrinth der Puppen

HORROR TB - Band 67

Bewertung
4 Kundenmeinung(en)

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Kundenmeinungen

Top-Titel

von Kralle 30. Mai 2016
Bewertung
Einer meiner Highlights von 2014. Super Genremix. Spannend bis zum Schluss, bizarr, ulkig, bedrohlich und mit subtiler Kritik an der Konsumgesellschaft. Von dem Autorenduo möchte ich auf jeden Fall mehr lesen.

1A super genre mix.

von manuel 18. August 2014
Bewertung
Vorsicht leichter spoiler!!!
hallo hab jetzt "labyrinth der puppen" durch und mir hatt es super gefallen. es ist ein ganz anderes buch als man erwartet. wer mit einer erwartung an dem buch rangeht das es hier nur um horror geht wird ein bisschen entäuscht. ich finde das buch kann man in 3 teile gliedern. teil 1 ist der horror teil das weglaufen vor der kreatur und die aufgaben die per sms reinkammen waren ziemlich geil und sehr spannend . teil 2 war ja schon fast bizarro fiction. ziemlich abgedreht als sie in dem paralleleinkaufszentrum waren aber auch richtig genial. teil 3 war der konsum/gesellschafts kritische teil fand ich aber auch ziemlich passend. klar ein bisschen fade war es schon aber als gesamtwerk find ich das buch ziemlich bombe. hab zwar was völlig anderes erwartet aber es hatt mich echt überrascht. fazit: total cooler origineller genremix. hab mich sehr unterhalten gefühlt und war einfach mal was andres, buntes in dem genre horror. von mir seltene 9 von 10 punkten

Faszinierender Plot und differenzierte Charaktere gegen stagnierende Handlung und punktuelle Langeweile

von Florian 11. April 2014
Bewertung
„Labyrinth der Puppen“ ist der erste Roman des Autorenpaares Sarah Lutz und Louis Greenberg aus Südafrika, wo die Handlung auch angesiedelt ist. Cover und Klappentext der deutschen Ausgabe aus dem Festa-Verlag suggerieren dem geneigten Leser einen düsteren Cyber-Horror-Roman. Der Hinweis, dass es sich außerdem um eine Satire auf unseren Konsum- und Schönheitswahn handeln soll, gestaltet die Lektüre nur umso interessanter. Nach dem durchaus vielversprechenden Anfang folgt allerdings auch die Ernüchterung.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Rhoda und Daniel erzählt, die dank ihres ethnischen Hintergrundes zwei gegensätzliche Persönlichkeiten darstellen, die im Laufe der Handlung feststellen, dass sie doch nicht so unterschiedlich sind. Vor allen Dingen Rhoda schließt man rasch in sein Herz. Doch leider stagniert die Story schnell und langweilt durch das Gezicke der beiden Hauptfiguren und einer Handlung, die mehr an ein Videospiel erinnert, als einen Horror-Roman. Im Vergleich mit anderen Titeln der Reihe kommt das „Labyrinth der Puppen“ regelrecht harmlos daher, und obgleich die sinistre Parallelwelt unterhalb des Einkaufszentrums durchaus originell in Szene gesetzt wurde, fehlt hier noch der richtige Thrill, um den Leser wirklich zu fesseln. Die Wandlung, die Rhoda und Daniel im Labyrinth der Puppen erfahren ist faszinierend und erschreckend gleichermaßen. Hier halten die Autoren dem Leser gnadenlos den Spiegel der Konsumgeilheit vor. Nur leider verbraucht sich das Potenzial der Gesellschaftskritik relativ schnell, denn neu ist das Thema schließlich nicht. Der Plot des Romans ist durchaus originell, doch leider mangelt es der Umsetzung noch an Tempo und Spannung. Da es sich um den ersten Teil einer Trilogie handeln soll, besteht Hoffnung, dass in den Folgebänden die Kinderkrankheiten des Debüts ausgemerzt werden. Dazu gehört auch das unsägliche Nicken, Lachen und Grinsen von Dialogen. Es wird nicht besser je öfter man so etwas liest. Eigentlich auch Aufgabe des Lektorats solche Stilblüten zu beseitigen.

LANGEWEILE IM EINKAUFSZENTRUM - HORROR LEIDER FEHLANZEIGE

von Lance 23. Februar 2014
Bewertung
Daniel und Rhoda geraten unter einem Einkaufszentrum in eine "Twilight Zone", eine andere Welt in der nur der totale Konsum zählt. Klingt langweilig? Ist das Buch auch.
Die beiden Autoren meinten sie könnten eine (nicht vorhandene) Horrorstory mit Kritik am Konsumwahn mixen, ging aber voll in die (Designer)Hose.
Pseudo kritisches Gefasel über unsere Konsumgesellschaft war vielleicht vor 30 Jahren noch originell aber 2014 entlockt einem das nur noch das große Gähnen.
Gefallen hat mit die Kapitel jeweils abwechselnd in der Ich-Form der beiden Hauptpersonen zu erzählen, funktioniert hervorragend und alleine dafür bekommt das Buch noch 2 Punkte.
Das mit Abstand schwächste Buch das ich bisher vom Festa Verlag gelesen habe.