Thomas, Jeffrey

Tagebuch aus der Hölle

HORROR TB - BAND 34

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.
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Beschreibung

Details

Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.

Eine Welt des Leidens und ewigen Sterbens.

Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen. Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt ...

Bayerischer Rundfunk: Ein mitreißender Thriller. Eine intelligente, intelligent überzeichnete Beschreibung der alltäglichen Hölle, in der wir alle stecken. (Abgefallene Katholiken werden ihre Freude haben.)

F. Paul Wilson: Falls ein Ort wie die Hölle existiert, dann hatten die Dämonen dort für Jeffrey Thomas ein Zimmer gemietet, damit er diesen wunderbar blasphemischen Roman schreibt.

Michael Marshall Smith: Jeffrey Thomas schreibt wie kein anderer.

Jeffrey Thomas ist einer der kreativsten Autoren der Gegenwart, ein Hieronymus Bosch der Literatur. Seine Welten sind sehr dunkel, sehr grotesk, doch immer voller unheimlicher Spannung. Fantastische Literatur at its best.

Zusatzinformation

Autor: Thomas, Jeffrey
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Buchseiten: 272 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-096-8
Originaltitel: Letters from Hades
Übersetzung von: Doris Hummel
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Tagebuch aus der Hölle"

Ein höllisch gutes Buch!

von Florian 5. Oktober 2013
Ein erfolgloser Schriftsteller, von der Frau verlassen und sozial isoliert, sieht im Selbstmord seinen letzten Ausweg. Dass er allerdings geradewegs in der Hölle landet, hätte er sich indes nicht träumen lassen. Zumal er Agnostiker ist. Doch wer sein Leben nicht in den Dienst Jesu Christi gestellt hat, darf nicht auf Erlösung hoffen. Der Mann beginnt bereits nach wenigen Tagen seiner endlosen Qualen Tagebuch zu führen. Ein Chronik des Schreckens. Nach einer erniedrigenden Zeit als Student an der Avernus-Universität wird er in die Hölle entlassen. Dort trifft er nach Tagen des ziellosen Umherirrens auf die die geschändete und gekreuzigte Dämonin Chara. Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus, befreit er die Dämonin, die sofort das Weite sucht und aus Dankbarkeit auf Folter und Pein verzichtet. Der einsame Chronist gelangt auf seiner Wanderung in die Stadt Oblivion. Dort bekommt er alsbald Arbeit in einer der riesigen Fabriken, wo er den gesamten Tag über einen Hebel bedienen muss. Eines Tages sieht er Chara wieder, die gemeinsam mit einer Gefährtin, in einem Lokal von zwei Engeln bedrängt wird, die die Hölle immer wieder für perverse Spielchen aufsuchen. Der Chronist, mittlerweile hoffnungslos in Chara verliebt, schreitet ein – und entfacht dadurch eine Kettenreaktion von biblischem Ausmaße ...

Die Hölle wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte schon oft versucht darzustellen und zu beschreiben. Doch keine Schilderung dürfte so fantasievoll, intelligent und beklemmend sein, wie die von Jeffrey Thomas. Sein „Tagebuch aus der Hölle“ ist die Geschichte eines Agnostikers und Selbstmörders, der erkennen muss, dass alles was über die Güte und Barmherzigkeit Gottes gelehrt wird, eine einzige große Lüge ist. Die Schrecken, die Thomas in seinem knapp 270 Seiten starken Roman dem Leser offeriert, zeugen von einem enormen Einfallsreichtum und es ist leicht sich mit dem Chronisten zu identifizieren, der ein in Menschenhaut gebundenes Buch mit sich trägt, das er als Tagebuch benutzt. Dabei ist die komplette Bandbreite der Qualen vertreten. Egal ob psychisch oder physisch, subtil oder schonungslos brutal – wer in der Hölle gefangen ist, kann nur versuchen sich mit dem endlosen Schrecken zu arrangieren. Dabei leben die Verdammten nicht nur in ständiger Angst vor den Dämonen und ihren teuflischen Ränken, es sind vor allem die Engel, denen die Hölle und ihre Bewohner als Zeitvertreib dienen. Und die Boten Gottes führen sich alles andere als sittsam und barmherzig auf. Dabei entfaltet der Roman eine beeindruckende Bandbreite an bizarren und surrealen Ideen, die den Leser von Beginn an in Erstaunen versetzen. Und die Faszination ebbt nicht eher ab, bis das Buch zu Ende gelesen wurde, wobei man mit dem quälenden Wunsch nach einer Fortsetzung zurückgelassen wird. Und zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass ein kleiner Mensch nicht nur die Welt, sondern auch die Hölle für immer verändern kann.

Nett

von Sascha 12. März 2013
Habe wohl falsch mit Festa angefangen...

Nach "In den finsteren Wäldern" von Laymon und "Bighead" sowie "Creekers" von Edward Lee war dies mein viertes Festa Buch und gegen die erstgenannten ist "Tagebuch aus der Hölle" so spannend wie ein Märchen der Gebrüder Grimm.
Nett zu lesen aber nicht ansatzweise explizit oder hart genug.

Reinst IMHO selbstverständlich!

von Oliver Lorenz 9. September 2011
Sehr gut, wieder mal. Wie schon an anderer Stelle gesagt: Von Jeffrey Thomas kann gerne noch mehr kommen. Streng katholische Leute sollten hiervon aber die Finger lassen. Blasphemisch ist in der Tat die passende Beschreibung für dieses Werk. Kurzweilig, unterhaltsam, böse und gemein aber doch mit positiven Entwicklungen für den Ich-Erzähler. Tolles Buch!
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