McBean, Brett

Angst war hier

Horror & Thriller - Band 128

Sie wollen quälen und töten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt …
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Beschreibung

Details

Die bekannte Schriftstellerin Debra Hillsboro lädt Freunde und Familie zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein. Doch der Tag endet im puren Grauen, als eine Bande Sadisten in das Anwesen eindringt. Sie wollen quälen und töten.
Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen die Bewohner ums Überleben kämpfen – während die Mörder ihre Taten mit Smartphones filmen und im Internet verbreiten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt …

 

Scott Nicholson: »Brett McBean ist so rotzig und brutal wie der junge Jack Ketchum.«

Tamara Thorne: »Brett McBean zwingt dich, immer weiterzulesen, auch wenn es dich schüttelt.«

Brian Keene: »McBeans Stimme muss man gehört haben – ein Hauch von Laymon und Koontz, doch absolut seine eigene.«

Steve Gerlach: »McBean schleift Dich einmal durch die Hölle und zurück – und dabei schreist Du die ganze Zeit.«

Zusatzinformation

Autor: McBean, Brett
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 320 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-645-8
Originaltitel: The Invasion
Übersetzung von: Isa Theobald
Erscheinungsdatum: 11.04.2018
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Angst war hier"

"Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!" (Dante) - "Angst war hier" von Brett McBean

von Julia 28. März 2019
Fazit:
"Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!" -
Dieses Zitat von Dante aus der göttlichen Komöde fasst das Gefühl, was ich nach Beenden dieses Buches hatte perfekt zusammen. Man hofft bis zum Ende, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.... aber ein Happy End...nein....das bekommt man nicht.

Was bleibt ist ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, auch wenn einem von Anfang an klar war, dass das Ganze nicht gut ausgehen wird.....
Es ist ein Buch, was zum Nachdenken anregt, auch wenn die Geschichte schon längst vorüber ist. Denn Fakt ist....und das wird im Buch sehr deutlich - der Mensch hat eine Neigung zum Bösen und wird es immer haben.

Nichts desto trotz liebe ich dieses Buch....denn es ist genial geschrieben! Wieso, das erfhart ihr, wenn ihr weiterlest:

Ich habe schon viele Bücher von Brett McBean gelesen, so war es klar, dass auch dieses Buch irgendwann bei mir einziehen wird.

Das Cover:
In das Cover hatte ich mich direkt verliebt und der Buchtitel "Angst war hier" versprach schon, dass man in diesem Buch einiges erleben wird.

Der Klappentext:
Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, jedoch muss ich zugeben, dass ich eine ganz andere Vorstellung davon hatte, wie die Geschichte eingeleitet wird. Der ungewöhnliche Aufbau des Buches hat mich sehr überrascht - allerdings im positiven Sinne.

Der Einstieg ins Buch:
Es wird direkt eine unheilvolle Atmosphäre aufgebaut....einem dämmert, langsam aber sicher, das hier was gewaltig schief gegangen ist...dabei wird man direkt an die Hand genommen und gefühlsmäßig schwebt man ins Geschehen hinein...die Beschreibungen sind so gewählt, dass das Unbehagen schnell an Wachstum gewinnt. Dann erfolgt eine Rückblende - Eine, die man nicht so schnell vergessen wird. Am Ende wird man wieder an die Hand genommen und wieder aus dem Geschehen herausgeführt. - Alleine schon für diese Idee und die - meiner Meinung nach sehr guten Umsetzung - ist das Buch für mich ein absolutes Highlight.

Buchaufbau:
Die Kapitel benennen immer den jeweiligen Raum, in dem etwas stattfindet, was meiner Meinung nach ziemlich genial gewählt ist, da man so schnell ein Gefühl für die Räumlichkeiten bekommt und wie diese zusammenhängen, was für den Lesefluss und und die Geschichte an sich sehr wichtig ist.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und haben sich direkt in mein Herz geschmuggelt. Man erhält auch jeweils kurze Hintergrundinformationen zu jedem, sodass man sich sehr schnell und gut in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen kann.

Man fiebert bis zum Ende mit, man leidet mit Ihnen, spürt ihre Ängste, ihre Hoffunungen und fühlt mit ihnen mit, wenn sie alle Hoffnungen fahren lassen...

Die Eindringlinge sind, so ungern ich es zugebe sehr gut beschrieben, auch in sie kann man sich gut hineinversetzen, auch wenn es mir von Anfang an widerstrebt hat, weil ich sehr sehr schnell einen ziemlichen Hass gegen die "FearSquad" verspürt habe, was sich im Laufe des Buches nicht gebessert hat. Sie haben mich auch deswegen so aufgeregt, weil die Kiddies nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als mordend durch die Gegend zu ziehen - immer dabei ihre verdammten Telefone, mit denen sie ihre Taten auch noch filmen und weiterschicken....an andere Kiddies, die genauso verkorkst sind, wie sie selbst. Allerdings muss ich zugeben, dass der Autor die Abgestumpftheit und Gleichgültigkeit, die diese Bande auslebt sehr gut dargestellt hat und auch wenn alle Charaktere der Eindringlinge dies gemein haben, so sind auch die individuellen Unterschiede der Charaktere gut herausgearbeitet worden. - Leiden konnte ich sie dennoch nicht im geringsten (was aber wahrscheinlich auch so gewollt ist^^).

Dann gibt es da noch den mysteriösen aber sehr charismatischen Anführer, Mister Fear, der die Bande unter Kontrolle hat, aber auch einen dezenten Dachschaden hat. Obwohl ich zugeben muss, dass er von allen Eindringlingen noch der Charakter war, der mich am meisten interessiert hat.

Der Name des Buches ist Programm, was einem Mr. Fear auch schnell wissen lässt - auf seine eigene schräge logische Weise.

Alles in allem kann ich nur eine klare Leseempfehlung für Brett McBeans "Angst war hier" geben. <3

Eine blutige Nacht ohne Sieger

von Kyra 27. März 2019
Eine familiäre Weihnachtsfeier in einer Villa mutiert zum tödlichen Albtraum für alle Beteiligten.

Momentan häufen sich Geschichten um Eindringlinge, die die Sicherheit und den Schutz des Heims zerstören. Einer der verstörenden Vorreiter ist immer noch Funny Games, aktuell aus der Reihe Pulp-Legends vom Festa Verlag Komm, wir spielen bei den Adams und natürlich Angst war hier. Der Thriller erzählt von einer kleinen Gesellschaft im Haus einer bekannten Autorin, die zum Weihnachtsessen geladen hat. Als alle im Bett sind, beginnt das Grauen, das die komplette restliche Nacht anhält. Die Bewohner werden erst zusammengetrieben und dann unter den Eindringlingen aufgeteilt, die mit ihren grausamen Spielen beginnen dürfen, wenn Mr. Fear eingetroffen ist. Alles wird gefilmt und schnellstens an eine Gruppe weitergeleitet, die scheinbar in einem anderen Haus ähnliches vollbringt. Die Angst ist spürbar, die Ausweglosigkeit und wachsende Verzweiflung ist für den Leser vom ersten Moment an nachvollziehbar. McBean selbst zeigt sich ebenfalls von seiner sadistischen Autorenseite und gibt dem Leser immer wieder kleine Verschnaufpausen und Hoffnungsschimmer, dass doch alles gut ausgehen könnte. Diese Spannung kann bis zum Schluss aufrecht erhalten werden.

Das Hauptthema ist die Angst, wie der Titel schon sagt, und Mr. Fear spielt gerne damit und bringt seinen Schergen bei, Ängsten gegenüberzutreten und sie zu überwinden. Das Buch schließt mit einem Satz, der besser als alles andere auf unsere Welt zutrifft: „Weil der Horror überall ist.“, und lässt den Leser durchaus nachdenklich zurück – denn diese Geschichte könnte sich wirklich nahezu überall abspielen. Neben der dargestellten Grausamkeit, zeigt die Skrupellosigkeit der Eindringlinge und ihre Sucht nach Video, Selfies mit den Opfern und Blut deutlich, was die Sozialen Netzwerke und die Vernetzung der Welt alles möglich machen und wozu sie führen. Wer das Buch liest, kann sich durchaus kritisch mit dem beschriebenen Einsatz der Smartphones auseinandersetzen und fasst das Unbegreifliche auf: Die Faszination von Blut und Gewalt, von Terror und dem bloßen Zusehen. Das Gaffer-Syndrom, das viele auf Autobahnen bei Unfällen sogar anhalten lässt. Auch wenn das Buch die Beiträge nicht der gesamten Öffentlichkeit präsentiert, sondern nur einer ausgewählten Gruppe Eingeweihter, ist die Message dahinter die gleiche – und nicht weniger erschreckend.

Eine blutige Nacht ohne Sieger, mit zerstörten Hoffnungen und auswegloser Gewalt. Wer Angst im Dunklen oder alleine zu Hause hat, sollte die Finger davon lassen.

Spannend, aber nicht überragend

von SandraBl. 20. November 2018
Angst war hier - Brett McBean

"Angst war hier" war mein erstes Buch von diesem Autor.
Angesprochen hatte mich das Cover und der Klapptext:
-Die bekannte Schriftstellerin Debra Hillsboro lädt Freunde und Familie zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein. Doch der Tag endet im puren Grauen, als eine Bande Sadisten in das Anwesen eindringt. Sie wollen quälen und töten. 
Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen die Bewohner ums Überleben kämpfen – während die Mörder ihre Taten mit Smartphones filmen und im Internet verbreiten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt …-

 Er hat einen flüssigen guten Schreibstil, mit dem man ganz einfach in seine Geschichte abtauchen kann. Die Protagonisten werden gut beschrieben und die Hintergründe ein wenig erklärt.

Was ich persönlich gut fande, war die tolle Einleitung in dieses Buch. Als wäre man ein Gast, der kurz in diesem Haus herumgeführt wird. So wird man auch am Ende wieder hinaus begleitet.
Es gibt auch hier keine Kapitel, wie man es sonst kennt, sondern nur die einzelnen Räumlichkeiten als Kapitel-Text. Am Anfang ist es etwas ungewohnt, macht es aber leichter, sich in den Räumlichkeiten zurecht zu finden.
So an sich war die Geschichte recht spannend geschrieben, am Ende fragt man sich, gibt's doch noch ein kleines HappyEnd? Sind die Leichen bei der Einführung in diesem Buch wohl doch nicht nur die, der Bewohner des Hauses?
Ich möchte nicht spoilern, dass müsst ihr selbst herausfinden.

Mir persönlich hat ein Highlight in dieser Geschichte gefehlt. Die Spannung ist zwar da, aber sie ist immer gleich, sie macht keinen Bogen nach oben.
Zur Brutalität kann ich meiner Empfindung nach sagen, dass es sich im Rahmen hält. Einen Thriller kann man es nennen, aber nur einen leichten. Es gibt zwar viel Gewalt und Grausamkeit, aber nichts, wo man hätte eine Pause einlegen müssen beim Lesen.
Für Festa Einsteiger ein gutes Exemplar es zu lesen, für die jenigen, die schon mehr von diesem Verlag gelesen haben, ziemlich leicht verdaulich.





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