Lorn, Edward

Der Klang brechender Rippen

Horror & Thriller - Band 136

Ein Thriller mit dem atemlosen Tempo eines Richard Laymon und Figuren, psychologisch so überzeugend, wie man sie von Stephen King kennt.

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Beschreibung

Details

Lei Duncan hat alles: die perfekte Karriere, einen liebevollen Ehemann. Könnte sie glücklicher sein?
Belinda Walsh hingegen hat alles verloren: ihr Haus, ihren Mann, ihre Gesundheit … Voller Hass fährt sie ziellos mit dem Auto umher und sucht nach etwas, das sie zerstören kann.
Das Schicksal wird die beiden Frauen für immer miteinander verbinden – durch etwas Böses, das in der Dunkelheit lauert und das Geräusch brechender Rippen mit sich bringen wird.

Ein Thriller mit dem atemlosen Tempo eines Richard Laymon und Figuren, psychologisch so überzeugend, wie man sie von Stephen King kennt.

Zusatzinformation

Autor: Lorn, Edward
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 336 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-675-5
Originaltitel: The Sound of Broken Ribs
Übersetzung von: Klaus Schmitz
Erscheinungsdatum: 26.09.2018
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der Klang brechender Rippen"

Überraschend gut und ganz anders als man denkt!

von Jacqueline 10. Dezember 2018
"Der Klang brechender Rippen" stand schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste. Das Cover fiel mir sofort auf denn es ist ein wahrer Blickfang und auch der Klappentext klang einfach richtig gut.

Was mich allerdings ein wenig abschreckte waren die teils negativen Rezensionen. Doch letztendlich siegte meine Neugierde, ich freute mich auf das Buch und war mehr als gespannt was mich hier erwarten würde.

Gestern Abend habe ich es beendet und ich muss sagen ich bin begeistert.


Edward Lorns Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Zudem ist sein Stil bildhaft, detailliert und einnehmend. Er schaffte es mich bereits nach wenigen Zeilen in den Bann der Story zu ziehen.

Der Einstieg ins Buch war rasant und es ging ziemlich schnell zur Sache. Durch den abwechselnden Erzählstil lernte ich alle Charaktere sehr viel intensiver kennen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt dadurch hat man einen relativ guten Überblick.



Was tust du wenn du alles verloren hast? Was tust du wenn dich blinde Wut packt und du nicht mehr Herr deiner Sinne bist?

Nun dann willst du etwas zerstören, ganz egal was aber deine Wut muss raus. Du brauchst ein Ventil und es ist ganz egal wer oder was das ist...



Belinda steht vor den Scherben ihrer Existenz, sie hat alles verloren. Wie konnte es nur dazu kommen? Getrieben von einer unbeschreiblichen Wut will sie etwas zerstören.

Dieses etwas ist die Schriftstellerin Lei Duncan.

Durch eine Sekunde der Wut verbindet sich das Schicksal beider Frauen. Etwas dunkles und böses lauert in der Dunkelheit und es wartet nur darauf frei gelassen zu werden....



Ich finde beide Charaktere wurden authentisch und realistisch gezeichnet. Ich konnte mich in Belinda und auch in Lei gut hineinversetzten. Was ich besonders interessant fand war wie sich das Schicksal zweier so unterschiedlichen Frauen verknüpft. Als Highlight würde ich das aufeinander treffen der beiden bezeichnen. Es war grandios und ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich an Leis Stelle getan hätte. So viel steht schon mal fest, es kommt alles ganz anders als man vielleicht erwarten würde.



Die komplette Story ließ mich nicht mehr los. Es war spannend, es war zum Haare raufen und es bescherte mir Gänsehaut. Das ganze wurde nervenaufreibend geschildert. Auch die Horrorelemente wurden grandios mit der Story verknüpft.

Wie man es vom Festa Verlag gewohnt ist wird es auch hier sehr brutal und blutig.

Die komplette Handlung hielt mich gefangen und ließ mich nicht los, es war atemberaubend. Genau so wünsche ich mir einen Thriller. Spannend, rasant, nervenaufreibend, fesselnd und packend, genau so muss das sein.



Kommen wir nun zu dem Ende welches von vielen bemängelt wurde. Ich war ja auf einiges gefasst gewesen doch damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Doch wisst ihr was? Ich fand es genial. Mag sein das es einige haarsträubend fanden aber ich habe es gefeiert. Ehrlich, selten wurden ich besser unterhalten!

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und zum Glück halten mich negative Rezensionen nicht davon ab ein solch geniales Buch zu lesen.
Ich hoffe es wird noch weitere Bücher von Edward Lorn geben denn ich bin einfach nur begeistert!

Klare Empfehlung.



Fazit:

Mit "Der Klang brechender Rippen" ist Edward Lorn ein Thriller gelungen der mich auf ganzer Linie überzeugte. Spannend, nervenaufreibend und fesselnd bis zur letzten Seite, bitte mehr davon. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Klickedi - klick - klick ..

von Zombody's thoughts 2. Dezember 2018
»Der Klang brechender Rippen« ist keine volle Punktlandung, leider, aber es ist schon ein bisschen Kino. Und wäre nicht das Ende, dieses wirklich haarsträubende Ende, dann würde ich es als Lieblingsbuch bezeichnen.

Die Geschichte geht gut los, der Schreibstil ist entspannt, mühelos & das Kopfkino flimmert. Auch die wechselnden Sichtweisen, mal Opfer, mal Täter, beleben die gesamte Szenerie. Ganz ehrlich, ich war / bin richtig begeistert von den Geschehnissen, den Verkettungen & der Erzählweise des Ganzen. Und auch das erste, zaghafte Auftauchen der ‚Gestalt‘ war für mich hinnehmbar, generell deren Rolle ; zumindest bis kurz vor Schluss.

Wir erleben die Tat, wir erleben die Gedanken beider Seiten, wir erleben ihre Werdegänge & alles wirkt so nah, so dass ich mich in beide Hauptakteure hinversetzen konnte & auch die Nebencharaktere sind so unglaublich greifbar – ich fühlte mich wirklich mittendrin.
Aber nicht nur die Spannung ließ mich durch die Geschichte gleiten, auch die Geschichte selbst ist so mitreißend – so lesenswert!

.. Und dann kommt das Ende. Ein anderer Part, ein für mich nichtiger Teil, übernimmt die Hauptrolle & es passt null. Es erinnerte mich ein wenig an Graham Masterton, aber weniger gekonnt. Denn das Ende kommt doch sehr unerwartet daher, nicht im positiven Sinn. Es wirkt aufgesetzt, gewollt & nicht gekonnt, obwohl man ja im Vorfeld gelesen hat, dass der Autor es kann. Es passt einfach nicht. Das hat mir doch ein wenig die Euphorie über das Buch genommen, so dass mir ein [ wütendes Adjektiv einfügen ] Cliffhanger lieber gewesen wäre als das.

Und doch blicke ich auf das Buch & möchte es jedem Liebhaber altbewährter Thriller an‘s Herz legen, insofern ich vorher die letzten Seiten raus reißen darf.
Aber ganz ehrlich, wer geht schon an so einem Cover vorbei & würde es nicht mit an die Kasse nehmen, wenn der Klappentext gelesen wurde? .. Eben. Ohne das Finale wäre es ein Highlight, so ist es nah verdammt nah dran.

Gut, aber nicht ganz ausgewogen

von Katja 13. November 2018
Leseeindruck zu "Der Klang brechender Rippen" von Edward Lorn, Erstausgabe, erschienen im September 2018 im Festa Verlag:
Ein Tag im Leben zweier Frauen in Ohio, USA.
Lei Duncan ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, gutaussehend, glücklich verheiratet und finanziell abgesichert.

Belinda Walsh erhält den Räumungsbescheid für ihr Haus, erfährt dadurch, dass ihr Mann Dan seit Monaten keine Mietzahlungen getätigt hat, die Konten leergeräumt hat und vom Erdboden verschwunden ist. Voller Wut und Hass steigt sie in ihren Wagen, um zu ihrem einzigen Angehörigen, ihrem Bruder Tony, zu fahren. Auf dem Weg dorthin begegnet ihr die joggende Lei und aus einer Laune heraus beschließt Belinda die ihr unbekannte Lei anzufahren, um ebenfalls jemanden zu zerstören, wie sie zerstört wurde.

Teil 1 der Handlung, gut 175 Seiten, macht uns mit den authentisch dargestellten Protagonisten bekannt. Die Perspektive eines aussenstehenden Dritten, eines Erzählers, wird beiden Hauptpersonen gerecht, so begleiten wir abwechselnd Lei und Bee vor, während und nach dem Unfall.

Der Schreibstil ist dabei flüssig und geradlinig, auch wenn der pure Nervenkitzel fehlt, möchte man wissen, wie es weitergeht und wird durch einige unvorhergesehene Ereignisse bzw. Todesfälle überrascht. Der Schwerpunkt liegt hier klar auf Belinda, die alles versucht um nicht für ihre Fahrerflucht zur Verantwortung gezogen zu werden und dabei nicht immer freiwillig zu noch mehr Blutvergießen beiträgt.

Lei dagegen kämpft mit den schrecklichen Folgen des Unfalls und muss erkennen, dass hinter den Schmerzen noch mehr lauert.

Auch wenn manche Ereignisse in ihrer Brutalität und objektiver Sinnlosigkeit überraschend, ja eigentlich schockierend sind, bewegt sich die Handlung lange Zeit im Realen, nicht im Übernatürlichen / Fantasybereich. Dieser taucht erst bei Lei im Krankenhaus auf und kann hier noch als Halluzination ausgelöst durch extreme Schmerzen interpretiert werden.

Teil 2 mit etwas mehr als 200 Seiten, setzt 2,5 Jahre nach dem Unfall an und wir erfahren, wie es Lei und Belinda in der Zwischenzeit erging. Außerdem spürt Lei Bee mittels einer Privatdetektivin auf und beschließt ihrer Feindin Auge in Auge gegenüber zu treten. Es kommt zum Showdown und dann steht das Übernatürliche, der Dämon plötzlich im Mittelpunkt.

Teil 3 ist mit 7 Seiten zwar kurz, hat es aber in sich. Als Stephen King Fan erkenne ich hier etwas von dessen Philosophie, erschreckend in ihrer Botschaft, aber gar nicht mal so absolut unvorstellbar.

Auch wenn ich "Der Klang brechender Rippen" nicht als Thriller bezeichnen würde, hat mich die Geschichte gefesselt, die Protagonisten überzeugt und mein Fazit lautet lesenswert, aber Punktabzug gibt es für die aus meiner Sicht nicht ganz gelungenen Fantasyelemente. Der Übergang hätte subtiler, weniger abrupt sein können, so kommt der Fantasyteil geballt, was wiederum nicht ganz zum Rest passt.
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