Lovecraft, H. P.

Der kosmische Schrecken

Gesammelte Werke Band 1

Erster Band (von 6)

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Beschreibung

Details

Inhalt:
Die Ratten im Gemäuer
Das Ding auf der Schwelle
Dagon
Der Flüsterer im Dunkeln
Der Außenseiter
Der Schatten über Innsmouth
Zusätzlich enthalten sind Lovecrafts Notizen zu Der Schatten über Innsmouth und eine verworfene Fassung dieser unheimlichen Novelle, sowie ein ausführliches Nachwort zur deren Entstehungsgeschichte, geschrieben von den amerikanischen Fantastikexperten S. T. Joshi und David E. Schulz.

Clive Barker: »Lovecrafts Werk bildet die Grundlage des modernen Horrors.«

Stephen King: »Der größte Horrorautor des 20. Jahrhunderts ist H. P. Lovecraft – daran gibt es keinen Zweifel.«  

Michel Houellebecq: »Wohlgemerkt, das Leben hat keinen Sinn. Aber der Tod auch nicht. Und das ist eines der Dinge, die einem das Blut gefrieren lassen, wenn man das Universum Lovecrafts entdeckt.«

Markus Heitz: »Die zahlreichen Geschichten rund um den Cthulhu-Mythos beinhalten für mich bis heute enorme Kraft und Wirkung, ebenso Lovecrafts Schauer- und Traumweltgeschichten. Nicht zuletzt war er Inspiration für viele andere Kreative.«

 

Alle Storys sind neu übersetzt. Warum das?

F. Festa (in einem Interview): »Die Suhrkamp-Übersetzungen sind wirklich etwas veraltet, zum Teil fehlerhaft. H. C. Artmann hat sogar hinzugedichtet! Dagegen haben manche Übersetzer dann Sätze weggelassen, die ihnen obskur vorkamen. Aber das ist doch gerade das Kennzeichnende an Lovecraft, wie er Atmosphäre schafft!
Jetzt könnte man sagen, dass Lovecraft ja auch altmodisch schrieb. Okay, aber muss man denn wirklich »er war erstaunt ob seiner Zuversicht« übersetzen, hört sich denn »er war über seine Zuversicht erstaunt« nicht besser und lesbarer an? Das ist keine Verfälschung des Originals.
Oder die Maßeinheiten, meine Güte, in den alten Übersetzungen sind die Berge des Wahnsinns 20000 Fuß hoch, eine Kiste 10 Zoll lang … Da entstehen beim Leser doch keine klaren Bilder.
Auch die Edition Phantasia hat leider bei ihrer Neuausgabe 2001 kaum etwas an den Suhrkamp-Übersetzungen geändert, obwohl es nötig gewesen wäre. So fehlt zum Beispiel auch dort bei ›Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel‹ ein ganzer Absatz …«

Eine klare Sortierung der Texte ist nicht zu erkennen.

F. Festa: »Nein, das Konzept ist, dass es kein Konzept gibt. Das schleichende Chaos eben! Nein, im Ernst: Hätte man die Storys chronologisch oder nach Themen geordnet, wäre die Auswahl etwas steril geworden, erst die frühen schwächeren Arbeiten, dann seine Fantasy-Phase, dann die großartigen Novellen. So ist das Werk mal durchgemischt und liest sich lebendiger – hoffe ich zumindest.«

Zusatzinformation

Autor: Lovecraft, H. P.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 320 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-935822-68-8
Übersetzung von: Andreas Diesel und Frank Festa
Brutalität/Gewalt:
1
Anspruch:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der kosmische Schrecken"

Lovecraft :)

von Thomas 11. Dezember 2017
Die gesammelten Werke Lovecrafts sind durchgehend klasse.
Ich kann bei diesen 6 Bänden keinen Favorit ausmachen, da sie alle 5 Sterne verdienen.
Ich freue mich schon drauf die neuen 3 Bände zu lesen :-)

lesenswert

von Barin 30. Januar 2017
Dies ist das erste Mal, daß ich Lovecraft lese. Eine große Phantasie und spannende Geschichten von einem Mann, dessen Rassismus und Antisemitismus beispiellos war. Kaum zu glauben, daß man beides in einer Person findet.
Was die Veröffentlichung angeht, hier ein dickes Lob: bibliophile Bände in schöner Gestaltung und ohne poppig-bunte Bilder, die die eigene Phantasie beeinträchtigt hätten. Ich bin gespannt auf die weiteren Bücher.

Der Grundstock jeder Sammlung

von Michael 10. Januar 2015
Für mich stellt die Festa-Ausgabe der Lovecraft-Werke die Basis für jede Sammlung anspruchsvollen Horrors dar. Es gibt billigere Ausgaben, es gibt teurere Ausgaben, aber hier wurde in Sachen Haptik u. Ästhetik, Schriftgröße, Papierwahl usw. ein Maßstab gelegt. Sehr zufrieden bin ich ebenfalls damit, daß die Cover der Sache dienlich sind und nicht mit wilder Graffiti (wie bei anderen) zugeklatscht wurde. Anmerken muß man noch das tolle Bonusmaterial (Briefe, Hintergründe etc.)
Das hier habe ich gesucht - das hier habe ich bekommen - und (das gilt für die ganze Serie) - Festa sucht seinesgleichen.
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