Keene, Brian

Der Satyr

Horror & Thriller - Band 134

Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie ...

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Beschreibung

Details

Die Ehe des Schriftstellers Adam Senft kriselt. Seine einzige Freude ist die Verbundenheit mit seinem Hund Big Steve. Als die beiden durch die heimischen Wälder von York County streifen, bietet sich ihnen ein seltsamer Anblick: eine Frau, die Fellatio an der Statue eines Satyrs vollführt …
Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie. Doch jetzt sieht er mit eigenen Augen, wie die Statue zum Leben erwacht.
Und bald lockt der Satyr mit seinem hypnotischen Flötenspiel weitere Frauen zu sich in den Wald …

Horrormeister Brian Keene verbindet in diesem Thriller klassische Mythologie mit den modernen Schrecken Amerikas.

 

The Horror Review: »Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Zusatzinformation

Autor: Keene, Brian
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 412 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-627-4
Originaltitel: Dark Hollow
Übersetzung von: Klaus Schmitz
Erscheinungsdatum: 23.08.2018
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der Satyr"

Perfekte Mischung zwischen Thrill, Horror und Mystik

von Magische Momente Alys Bücherblog 6. Februar 2019
Mein erstes Buch von Brian Keene und ich kann sagen, das es definitiv nicht das letzte bleiben wird.
Er versteht es meisterhaft Thrill, Horror und Mystik miteinander zu vereinen.
Auf jeder Seite Gänsehaut pur. Schon auf den ersten Seiten schlotterten mir die Knie, eine Gänsehaut überzog meine Arme und das Grauen stieg in mir empor.
Es ist nicht nur grundsätzlich die Geschichte , die mich so immens in den Bann gezogen hatte.
Die Atmosphäre, düster, beklemmend und unheilvoll , sprach ihre eigene Sprache und verstärkte die Urängste nur noch. Jede Seite empfand ich als Herausforderung und gleichzeitig konnte ich es vor lauter Aufregung kaum noch erwarten. Es war ein Sog, dem ich nicht imstande war zu entkommen.
Es gibt Dinge im Universum die sieht man nicht kommen, man kann sie nicht begreifen, geschweige denn verstehen.
Aber man weiß, sie sind wahr.
Und so erging es mir mit dieser Geschichte, die mit jeder Zeile noch mehr Tempo vorlegte.
Den Schreibstil des Autors empfand ich als ungemein kraftvoll, elektrisierend und einfach lebendig. Ich fühlte mich davon angezogen. Hab es gespürt , bis in die Fingerspitzen und darüber hinaus.
Ich hatte nicht das Gefühl eine Geschichte zu lesen. Ich hatte das Gefühl, ich wäre dabei.
Adam, aus dessen Perspektive wir alles erfahren, spielt hier die Hauptrolle. Adam ging mir so sehr in Haut und Haar über. Ich konnte ihn verstehen, ihn greifen und spüren. Aber noch mehr quoll mein Herz über bei Big Steve. Er hat mich so sehr zum schmunzeln und weinen gebracht.
Aber auch alle anderen Charaktere haben mich unfassbar gepackt mit ihrer Art. Authentisch, mit Leben gefüllt und einfach echt. Egal, was sie zu tragen hatten. Es war nicht genug. Das ist es niemals.
Doch als ein Ereignis ihr Welt (bild) erschüttert, erklimmen sie neue Grenzen, wachsen über sich hinaus und die Hölle bricht schlichtweg über sie herein.
Ich hab so sehr mit ihnen gelitten, hab sie angefeuert, gebetet, gehofft und war einem Nervenzusammenbruch nah.
Es hat mich schlichtweg fertig gemacht, eiskalt erwischt und stellenweise wirklich traurig gemacht.
Mir hat es sehr gut gefallen, daß sich der Autor sehr viel Zeit für seine Charaktere genommen hat, aber gleichzeitig es meisterhaft verstand, das Grauen am Leben zu erhalten.
Aufgrund des Klappentextes könnte man vermuten, die expliziten Szenen nehmen Überhand. Dem ist jedoch keineswegs so und fügt sich nur gut in die Geschichte ein. Es ist quasi ein Teil des großen Ganzen.

Es ist nicht einfach nur ein Thriller mit genialen Wendungen und einem Setting , das einem die Sinne raubt.
Es ist Angst, es ist Wut und Verzweiflung.
Es ist ein Schrei , der immer mehr anschwillt, um sich zu entladen.
Dramatik, Traurigkeit und Fassungslosigkeit ebnen die Handlung und verhelfen ihr zu noch mehr Spielraum und Tiefe.
Ich hab es so genossen und war wirklich überrascht von der Vielschichtigkeit des Ganzen.
Die Verletzlichkeit und Verwundbarkeit kam ebenso gut heraus , wie die zwischenmenschlichen Aspekte. Was mir wahnsinnig gut gefallen hat.
Selten ist mir ein Thriller unter die Finger gekommen, der so an Perfektion grenzt. Ich kann es nicht beschreiben. Es ist alles da, was es braucht , um richtig gut zu sein.
Es ist nicht wichtig, ob man etwas versteht oder nicht.
Man weiß und fühlt einfach, das es richtig ist.
Es ist perfekt.
Ein Roman der mich immens in Schrecken versetzt hat und dessen Ende es sogar noch geschafft hat, das Ganze zu toppen.
Ich bin begeistert, völlig fertig und möchte einfach mehr davon.
Ein absolutes Highlight für mich.

Fazit:
Brian Keene ein sehr wertvoller Name.
Er versteht es auf perfekte und absolut geniale Art und Weise Thrill, Horror und Mystik gekonnt miteinander zu vereinen.
“Der Satyr “ verschafft Gänsehaut, Beklemmung und gerade das Setting bringt das eigentliche Grauen zutage.
Ein absolute Leseempfehlung.
Ich bin begeistert, geflasht und sprichwörtlich am Ende meiner Kräfte. Ich möchte unbedingt mehr davon.

Hat mir sehr gut gefallen

von Emma´s Bookhouse 2. Februar 2019
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover finde ich richtig gut und es war mit ausschlaggebend für mich, es lesen zu wollen. Das Cover passt auch perfekt zur Geschichte. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Für mich ein wirklich schönes Cover.
Zum Buch:
Adam kommt irgendwie mit seinem Buch nicht weiter, also geht er seiner täglichen Routine nach. Erst einmal mit Big Steve Gassi gehen, doch wäre er lieber nicht gegangen, denn was ihm dort passiert, ändert sein glauben sowie sein Leben grundlegend.
Brian Keene hat es geschafft, mich mit seinem Buch zu verzaubern, ich war sofort Feuer und Flamme, als die mysteriösen Dinge geschahen. Wundervoll klingende Flötentöne, eine Nachbarin die nackt im Wald vor einer Statue hockt und Big Steve der Gefahr lauert, alles wundervoll erzählt.
Es ist flüssig geschrieben und spannend, ja sogar authentisch und das trotz des großen Fantasy Anteils. Der Autor schafft es auf eine ruhige Art, einem dazu zu bringen, dass man unbedingt weiterlesen will und muss. Es passiert nicht viel, aber das was passiert hat es in sich und lässt einen frösteln. Die Geschichte wird eben langsam und ausführlich aufgebaut, was mir persönlich aber gut gefallen hat.
Adam und seine Frau sind sehr realistisch dargestellt, gerade auch ihr Verhalten nach den ganzen Schicksalsschlägen. Und beide musste wirklich einige erleiden. Da versteht man ihr Verhalten nur allzu gut. Doch auch der Rest der Truppe um Adam gefällt mir gut. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem halten sie zusammen.
Besonders gut hat mir die Reise in die Vergangenheit gefallen, also sehr plausibel erzählt. LeHorn war schon ein kleiner, verrückter Kauz, doch steckt doch auch ein wenig Wahrheit in dem was er erzählt hat.
Gerade die Mischung aus Horror und Fantasy hat mich hier fasziniert, Brian Keene hat es sehr gut verpackt. Ein wenig hat es mich sogar an Richard Laymon erinnert.
Ihr solltet die Augen offen halten, solltet ihr Töne einer Panflöte hören, wer weiß was an der nächsten Ecke lauert.
Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich perfekt unterhalten wurde.

Ein Must Read für jeden Horror Fan!

von Jacqueline 20. Oktober 2018
Auf "Der Satyr" bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover sprach mich an und auch der Klappentext klang wirklich interessant. Ich freute mich riesig auf dieses Buch, zugleich war ich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Zudem war es mein erstes Buch von Brian Keene was meine Neugierde noch steigerte.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen und kam ziemlich schnell in die Story rein. Allein schon der Anfang des Buches war unglaublich spannend und nervenaufreibend.

Kurz zum Inhalt:

Adam ist Schriftsteller und das sogar erfolgreich doch seine Ehe kriselt schon seit längerem. Die einzige Freude die er derzeit hat ist sein Hund Big Steve. Gemeinsam unternehmen die beiden lange und ausgiebige Spaziergänge durch die Wälder von York County.

So auch an diesen Morgen doch was Adam und Big Steve dort entdeckt sprengt ihre kühnsten Träume, eine Staue, ein sogenannter Satyr ist zum Leben erwacht und vergnügt sich mit Adams Nachbarin. Doch das ist erst der Anfang.....

Der Schreibstil von Brian Keene ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Er schreibt sehr einnehmend, detailliert und bildhaft. Die ganze Atmosphäre im Buch ist düster und sehr unheimlich. Das Seeting ist atemberaubend, es war als wäre ich ein Teil der Story ich konnte mir das ganze bildhaft vorstellen.
Brian Keene schaffte es mich vollkommen in den Bann zu ziehen, es war wie eine Sucht und ich war völlig in der Story versunken.

Der Autor verknüpft einen Modernen Horrorroman mit griechischer Mythologie und amerikanischen Folklore und das ist ihm erstaunlich gut gelungen!

Nach anfänglichen Schrecken wird die Story etwas ruhiger, ich lernte Adam und seine Frau besser kennen. Ebenso lernte ich Adams Freunde und Nachbarn kennen alle wirkten auf mich sehr authentisch.
Es gelang Keene die Charaktere realistisch und authentisch zu zeichnen, er schaffte es ihnen Leben einzuhauchen.

Trotz dieser eher ruhigen Momente spürte man das Grauen und den Horror sehr deutlich, es war als lauerte etwas in der Luft. Damit sollte ich recht behalten denn das Ende glich einen finalen und Showdown. Es war nervenaufreibend, voller Action und spannend bis zur letzten Seite. Ich hatte fast das Gefühl das es ein wenig zu viel war, denn die Ereignisse überschlugen sich rasant.

Ich bin nun absolut begeistert, dieses Buch wird mit Sicherheit nicht mein letztes von Brian Keene gewesen sein.
Klare Empfehlung für alle Horrorfans!

Fazit:

Mit "Der Satyr" gelingt Brian Keene ein Horrorroman der Extraklasse! Eine düstere, gruselige und faszinierende Handlung und ein bildhafter und fesselnder Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie! Dieses Buch bekommt 5 Sterne.
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