Keene, Brian

Der Satyr

Horror & Thriller - Band 134

Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie ...

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Beschreibung

Details

Die Ehe des Schriftstellers Adam Senft kriselt. Seine einzige Freude ist die Verbundenheit mit seinem Hund Big Steve. Als die beiden durch die heimischen Wälder von York County streifen, bietet sich ihnen ein seltsamer Anblick: eine Frau, die Fellatio an der Statue eines Satyrs vollführt …
Adam hatte die Gerüchte gehört, dass der Wald von etwas Unheimlichem heimgesucht wird. Nur geglaubt hatte er das nie. Doch jetzt sieht er mit eigenen Augen, wie die Statue zum Leben erwacht.
Und bald lockt der Satyr mit seinem hypnotischen Flötenspiel weitere Frauen zu sich in den Wald …

Horrormeister Brian Keene verbindet in diesem Thriller klassische Mythologie mit den modernen Schrecken Amerikas.

 

The Horror Review: »Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Zusatzinformation

Autor: Keene, Brian
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 412 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-627-4
Originaltitel: Dark Hollow
Übersetzung von: Klaus Schmitz
Erscheinungsdatum: 23.08.2018
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der Satyr"

Ein Must Read für jeden Horror Fan!

von Jacqueline 20. Oktober 2018
Auf "Der Satyr" bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover sprach mich an und auch der Klappentext klang wirklich interessant. Ich freute mich riesig auf dieses Buch, zugleich war ich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Zudem war es mein erstes Buch von Brian Keene was meine Neugierde noch steigerte.

Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen und kam ziemlich schnell in die Story rein. Allein schon der Anfang des Buches war unglaublich spannend und nervenaufreibend.

Kurz zum Inhalt:

Adam ist Schriftsteller und das sogar erfolgreich doch seine Ehe kriselt schon seit längerem. Die einzige Freude die er derzeit hat ist sein Hund Big Steve. Gemeinsam unternehmen die beiden lange und ausgiebige Spaziergänge durch die Wälder von York County.

So auch an diesen Morgen doch was Adam und Big Steve dort entdeckt sprengt ihre kühnsten Träume, eine Staue, ein sogenannter Satyr ist zum Leben erwacht und vergnügt sich mit Adams Nachbarin. Doch das ist erst der Anfang.....

Der Schreibstil von Brian Keene ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Er schreibt sehr einnehmend, detailliert und bildhaft. Die ganze Atmosphäre im Buch ist düster und sehr unheimlich. Das Seeting ist atemberaubend, es war als wäre ich ein Teil der Story ich konnte mir das ganze bildhaft vorstellen.
Brian Keene schaffte es mich vollkommen in den Bann zu ziehen, es war wie eine Sucht und ich war völlig in der Story versunken.

Der Autor verknüpft einen Modernen Horrorroman mit griechischer Mythologie und amerikanischen Folklore und das ist ihm erstaunlich gut gelungen!

Nach anfänglichen Schrecken wird die Story etwas ruhiger, ich lernte Adam und seine Frau besser kennen. Ebenso lernte ich Adams Freunde und Nachbarn kennen alle wirkten auf mich sehr authentisch.
Es gelang Keene die Charaktere realistisch und authentisch zu zeichnen, er schaffte es ihnen Leben einzuhauchen.

Trotz dieser eher ruhigen Momente spürte man das Grauen und den Horror sehr deutlich, es war als lauerte etwas in der Luft. Damit sollte ich recht behalten denn das Ende glich einen finalen und Showdown. Es war nervenaufreibend, voller Action und spannend bis zur letzten Seite. Ich hatte fast das Gefühl das es ein wenig zu viel war, denn die Ereignisse überschlugen sich rasant.

Ich bin nun absolut begeistert, dieses Buch wird mit Sicherheit nicht mein letztes von Brian Keene gewesen sein.
Klare Empfehlung für alle Horrorfans!

Fazit:

Mit "Der Satyr" gelingt Brian Keene ein Horrorroman der Extraklasse! Eine düstere, gruselige und faszinierende Handlung und ein bildhafter und fesselnder Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie! Dieses Buch bekommt 5 Sterne.

Atmosphärischer Horror

von Niklas 9. Oktober 2018
Adam Senft ist Krimiautor und lebt in York County, inmitten der Wälder Pennsylvanias. Jeden Morgen geht er zur Inspiration mit seinem Hund Big Steve spazieren, anschließend setzt er sich an den Schreibtisch und geht dem Tagwerk nach – ein idyllisches Leben, möchte man meinen. Doch Adams Ehe kriselt, seine Frau hatte mehrere Fehlgeburten, was beide stark belastet. So also zieht unser Protagonist mehr grübelnd denn fröhlich seine Runden durch den heimischen Wald. Eines Tages sieht er etwas ausgesprochen Seltsames: Eine Frau aus der Nachbarschaft, die Fellatio mit der Statue eines Satyrs vollzieht. Mitten während des Akts geschieht das Unglaubliche: Die steinerne Kreatur erwacht zum Leben. Bald schon verschwinden Frauen aus der Stadt, angelockt vom Flötenspiel des mythologischen Wesens ziehen sie wie in Trance in den Wald …

Brian Keene, einer der wohl besten Horrorautoren unserer Zeit, vermischt in seinem – ursprünglich bereits 2006 erschienenen Roman – klassische griechische Mythologie mit US-amerikanischer Folklore und modernem Horror: Auf der einen Seite haben wir den Satyr als Antagonisten des Romans. Schnell bringen die Protagonisten das Vorhandensein eines solchen Wesens im heimischen Wald mit der Folklore ihrer Region in Verbindung. Hat vielleicht ein Pow-Wow-Kundiger das Wesen beschworen? Dieser volkstümliche Aspekt des Romans weiß besonders zu faszinieren, lenkt er doch den Blick auf phantastische Motivik abseits gängiger Repertoires. Selbstverständlich darf bei einer Hinwendung zur eigenen, zur amerikanischen Folklore der ein oder andere ehrerbietige Verweis auf Lovecraft nicht fehlen: So erinnert der ab und an eingestreute Nodens weniger an seinen recht blass bleibenden Namensvetter aus der keltischen Mythologie, sondern viel eher an Lovecrafts Kreation als Elder God.

„Der Satyr“ lebt weder von Splatter noch von sexueller Ausschweifung – wenngleich der Klappentext dergleichen vermuten lässt. Keene baut in aller Ruhe seine Handlung auf, nimmt sich Zeit, seine Protagonisten vorzustellen. Für manch einen Geschmack mag das zu einigen Längen, gerade in der Mitte des Romans, führen. Mir persönlich gefällt die langsame Erzählweise ausgesprochen gut – umso surrealer erscheint dann das Finale des Buchs, in welchem der Autor geschickt einen Stilbruch einbaut.

Auf dem Buchumschlag prangt selbstbewusst ein Zitat aus der Horror Review: „Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.“ Zumindest was „Der Satyr“ anbelangt, ist diesem Statement nichts hinzuzufügen – das Buch ist Pflicht für jeden Horrorfan!

Hammer Buch

von A.H. 6. Oktober 2018
Eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Mein erstes aber bestimmt nicht mein letztes Buch von diesem Autor
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