Southard, Nate

DOWN

HORROR TB - Band 58

Nach einem ausverkauften Konzert in Austin, Texas, chartert die Rockgruppe The Frequency Brothers ein Flugzeug. Sie wollen schnellstmöglich nach New York, um ein Promotion-Video zu drehen. Aber das Flugzeug stürzt ab und kracht in ein riesiges, einsames Waldgebiet ... Die Musiker überleben, wenn auch verletzt. Doch schon bald schlägt ihre Erleichterung in nackte Panik um - denn sie sind nicht allein!

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Beschreibung

Details

Wenn Sie an Herzschwäche leiden ... nehmen sie ein anderes Buch!

Nach einem ausverkauften Konzert in Austin, Texas, chartert die Rockgruppe The Frequency Brothers ein Flugzeug. Sie wollen schnellstmöglich nach New York, um ein Promotion-Video zu drehen. Aber das Flugzeug stürzt ab und kracht in ein riesiges, einsames Waldgebiet ...
Die Musiker überleben, wenn auch verletzt. Doch schon bald schlägt ihre Erleichterung in nackte Panik um - denn sie sind nicht allein! Etwas Fremdes verbirgt sich im Dickicht.

Sie hören es.

Sie spüren sein Lauern.

Und sie sind der Kreatur hilflos ausgeliefert.

 

Nate Southard bleibt sich treu. Nach dem erfolgreichen Red Sky folgt mit DOWN der nächste Horror-Action-Thriller – wieder sitzt jeder Satz, wieder treibt er mit seinem harten, schnörkellosen Stil die Spannung zum Extrem.

Brian Keene: Ich bin ein großer Fan von Nate Southard.

Zusatzinformation

Autor: Southard, Nate
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 256 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-215-3
Originaltitel: DOWN
Übersetzung von: Patrick Baumamm
Erscheinungsdatum: 25.07.2013
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "DOWN"

"Down" - Was passiert nach dem Unglück?

von Sebastian 1. Dezember 2017
Ich habe das erste Buch von Nate Southard mittlerweile geschafft, auch wenn es etwas länger gedauert hat.
In Down geht es um einen Flugzeugabsturz einer Rockband mitten in der Wildnis, und was den Überlebenden der Band in den darauf folgenden Stunden / Tagen nach der Bruchlandung passiert. Die Maschine stürzt in einem riesiegen Waldgebiet ab, und zuerst einmal ist die Band froh, das sie noch lebt und hofft auf ihre baldige Rettung. Doch wie man es von Festa gewohnt ist, es kommt alles anders.
Kurz nach der Landung erfolgt ein Angriff einer "Bestie", das Schicksal der Überlebenden nimmt seinen Lauf und die Überlebenden werden immer weniger...

Das soll es auch zum Inhalt sein, wie es ausgeht müsst ihr schon selbst lesen :)

Der Stil von N. Southard gefällt mir gut, er schreibt schnörkellos ohne groß "um den heißen Brei" herum zu reden und schildert klar und in deutlichen Worten was gerade passiert. Er gibt uns auch Einblicke in die Gedankenwelt der Opfer, somit können wir teilweise mit diesen mitleiden, oder es auch lassen weil es uns anwiedert was diesen gerade durch den Kopf geht.
Im gesamten hat mir die Story gefallen, obwohl ich am Ende doch mit einem Fragezeichen zurück gelassen wurde. Ich hätte mir eine Auflösung gewünscht, doch diese wird leider nicht geliefert.

Spannend und atmosphärisch, aber mit Schwächen in der Übersetzung

von Stuffed-Shelves.de 20. September 2017
Southards Erstling “Red Sky” wurde von mir bereits im Februar zu einem meiner ersten Lesehighlights des Jahres gekürt. Umso größer war natürlich die Freude, als der Festa-Verlag mit “Down” einen zweiten Roman und mittlerweile mit “Eine Nacht in der Hölle” ein Novellen-Double Feature zusammen mit Wrath James Whites angekündigt hat. Nun ist ein großartiger Start aber immer auch eine Herausforderung. Schauen wir mal, ob der Neuling seinen Vorgänger tatsächlich ein- oder sogar überholen kann.

Gleich zu Beginn wird man feststellen, dass Southard sich, wie bekannt, wenig Zeit dafür nimmt, die Geschichte mit Geplänkel einzuläuten. Er nutzt den Prolog, um die Figuren einzuführen, was aber auch immer wieder von Ausflügen in die “Gegenwart” unterbrochen wird. Faktisch findet sich der Leser also wie gehabt mitten in der Action wieder. Geändert hat sich auch nichts daran, dass der Autor den Gaspedal bis ganz unten durchtritt und dabei vom Start weg einen Spannungsbogen aufbaut, der sich gewaschen hat und sich auch bis zum Ende der Story zieht. “Down” ist jedoch, anders als “Red Sky”, kein actiongeladener Roadtrip, sondern macht einen Schritt näher auf den klassischen Horror zu, wobei bei dieser Handlung natürlich vereinzelte Survival-Einflüsse unvermeidlich sind. Zwar kommt auch hier die Action nicht zu kurz, allerdings setzt Southard dieses Mal nicht so massiv auf dieses Element wie beim Vorgänger. Das macht den Roman aber keinesfalls schlechter. Äußerst gelungen fand ich zudem auch die sehr verstörende und äußerst dichte Atmosphäre, die zum Schluss hin durch den Einsatz von leichten Mystery-Elementen nur noch unheimlicher wird.

Die Figuren sind in “Down” interessant ausgefallen, auch wenn man hier das eine oder andere Klischee wieder findet, die für das Genre typisch sind. So ist Tourmanager Potter eindeutig als “der Macher” zu sehen, während Reporterin Sharon die gute Seele der Gruppe ist. Umso überraschender war für mich ihre Entwicklung im späteren Verlauf der Geschichte. Natürlich dürfen bei Rockern natürlich auch die dafür typischen Klischees nicht fehlen, wie zum Beispiel der heroinsüchtige Gitarrengott. Davon ab sind die Charaktere jedoch gut gezeichnet und auch in ihren Handlungsweisen zumeist nachvollziehbar. Zwar gibt es kleine Detailmängel (ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass man mit einem unter Trümmerteilen eingeklemmten Arm Lust auf eine Knutscherei hat), die das Vergnügen am Buch aber nur sehr bedingt beinflussen. Herausgerissen wird das wieder durch die sehr interessante Dynamik und die… nennen wir es einmal “Verwebungen” innerhalb der Gruppe.

Man muss Southard im direkten Vergleich mit dem Vorgänger eines auf jeden Fall bescheinigen: er hat seinen Stil noch einmal merklich verfeinert, ohne dabei seine bekannte Handschrift zu verfälschen. “Down” liest sich etwas komplexer und auch anspruchsvoller als noch “Red Sky”, ohne dass der Autor seine Stärken wie das schnelle Schreiben auf den Punkt hin vernächlässigen würde. Eine schöne Entwicklung, die für zukünftige Veröffentlichungen gutes erahnen lässt! Leider muss ich mich an dieser Stelle jedoch etwas auf die Übersetzung – zumindest vermute ich, dass dieser Kritikpunkt darauf zurück zu führen ist – einschießen. Mitunter schien mir die Wortwahl doch etwas… ausgefallen und sorgte für ein unfreiwilliges Grinsen in der ansonsten bitterernsten und humorfreien Story. Beispiel gefällig? So ist zum Beispiel vom “Klau der Leiche” die Rede, oder auch davon einen Hügel “hinaufzukraxeln”. Letzteres hätte vielleicht in einen Regionalroman gepasst, wirkt auf mich hier aber einfach nicht stimmig.

Fazit:

“Down” reiht sich nahtlos hinter “Red Sky” ein und zeigt eindrucksvoll, dass Southard nicht nur auf eine Schiene festgelegt ist. Ein atmosphärisch unglaublich dichter und sehr spannender Roman, der in meinen Augen noch stärker ist als der Vorgänger. Kleine Detailmängel in den Handlungsweisen der Charaktere, vor allem aber die mitunter unpassend erscheinende Übersetzung verhindern die Höchstwertung.

Hatte mehr erwartet

von Olli 27. August 2015
Zunächst mal zum Positiven des Buches: der Schreibstil bzw. das Schreibvermögen des Autors. die Schilderungen sind detailreich und intensiv, egal ob es nun körperliche Schmerzen oder Drogenrausch der Protagonisten ist, Nate Southard hat sich in jeden von ihnen ausgiebig hineinversetzt und unglaublich plastische Schilderungen geschaffen. Respekt. Man konnte es förmlich nachfühlen, erlitt die Schmerzen beim Lesen beinahe selbst. ABER: genau dieser Detailreichtum wurde auch zur Schwäche des Buches. Es ist zuviel. Der Leser wird völlig überfrachtet mit Sinneseindrücken, Gefühlen, (Miss)Empfindungen. Deren Schilderungen nehmen so viel Platz ein, dass sich gar keine richtige Story entwickelt. Nur ein Haufen Leute in der Wildnis mit starken Schmerzen und schweren Verletzungen, mehr passiert da über einen Großteil des Buches nicht. Hier wäre weniger mehr gewesen. Das Monster kommt im Vergleich dazu eher zu kurz, echte Spannung wollte sich überhaupt nicht einstellen. Irgendwann war es wirklich nur noch anstrengend, ich habe es zu Ende gelesen, um irgendwie die Auflösung des Ganzen zu erfahren, die es so aber auch nicht gibt. Insgesamt also trotz des hohen Schreibniveaus kein Lesegenuss.
Nebenbei gesagt kann ich die drei Sterne für Obszönität nicht nachvollziehen. Es gibt hier nahezu nichts Obszönes außer dem reinen Vorkommen des Wortes "Blowjob" und einer kurzen Gewaltszene, die als sexueller Akt getarnt beginnt.
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