Thomas, Kitty

Leckerbissen

Dark Romance Band 4

Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.
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Beschreibung

Details

Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.

Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …

Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?

Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?

Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.

Dies ist die Geschichte von Emily, von ihr selbst erzählt. Das ist keine kuschelige Liebesgeschichte. Es geht um echte Sklaverei.

Zusatzinformation

Autor: Thomas, Kitty
Buchreihe: Dark Romance
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 224 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 21,5 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-622-9
Originaltitel: Comfort Food
Übersetzung von: Manfred Sanders
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Leckerbissen"

Eine Geschichte, die unter die Haut geht

von MoMe 26. Oktober 2018
Emily Vargas ist eine erfolgreiche Motivationsrednerin. Sie ist Wortgewandt und fasziniert regelmäßig ein großes Publikum. Doch plötzlich wacht sie in einem fensterlosen Raum auf. Ihr Entführer spricht kein Wort mit ihr, da er weiß wie sehr sie sich nach menschlichen Kontakt verzehrt. Obwohl er keinerlei körperliche Gewalt anwendet, stellt er doch ihr komplettes Denken auf den Kopf. Plötzlich empfindet sie bestimmtes Essen als Strafe und die Peitsche als Trost. Hin- und hergerissen zwischen dem Gedanken nach Flucht und dem Wunsch sich bedingungslos zu unterwerfen, weiß Emily bald nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Dies war mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und es lässt mich bis heute einfach nicht mehr los. Die Geschichte von Emily Vargas wird von ihr selbst erzählt. Aber nicht ausschließlich. Zwischendurch wurde von der ich – Perspektive in die des personalen Erzählers gewechselt. Am Anfang fand ich das seltsam, da es ausschließlich die Szenen betraf, in denen der Entführer und Emily intim wurden. Erst später, im Übrigen wirklich genial in die Geschichte eingebettet, wird klar, weshalb das so ist. Dieses Buch ist sehr logisch und aufwühlend konzipiert. Ich habe es am frühen Abend angefangen und bis tief in die Nacht gelesen, weil ich einfach nicht loslassen konnte. Diese Geschichte hat mich dermaßen aufgewühlt, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Immer wieder habe ich mich gefragt, was würde ich machen? Hätte ich mich an Emilys Stelle anders verhalten? Wie kann ein Mensch sich und seine Prinzipien einfach so aufgeben? Und was mich am meisten erschreckt hat, wie einfach so was möglich wäre. Ganz ohne körperliche Gewalt oder verbaler Kommunikation.
Ja, in diesem Buch geht es um die dunkele Seite des BDSM. Ohne Safeword und schon mit Blickrichtung zur Sklaverei. Aber das nicht das wirkliche Hauptthema. Denn die Szenen sind im Verhältnis zu dem psychologischen Gerangel gering. Dieses fein nuancierte Zusammenspiel aus familiären Hintergrund und den Konditionierungsmethoden eines einzelnen Menschen geht unter die Haut. Obwohl das Buch eher unspektakulär leise geschrieben ist, flog es mir förmlich mit Pauken und Trompeten um die Ohren. Mit so viel Spannung und Dynamik hätte ich nie gerechnet. Der sehr flüssige Schreibstil lockte mich wie die Motte das Licht und ließ mich nicht mehr los.

Fazit: Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Nichts für zarte Gemüter, aber definitiv für Menschen, die sich für zwischen menschliche Kommunikation interessieren und sich selbst hinterfragen wollen, was würde ich machen?

Zartbitterer Snack für Dark-Romance-Fans

von Anna-Maria 15. September 2018
Leckerbissen
Kitty Thomas

Nachdem ich mit meinem ersten Festa-Buch „Puppenhaus“ so gar nicht warm geworden bin, wollte ich es ein zweites Mal versuchen. Und „Leckerbissen“ ist wirklich ein Buch, das es in sich hat. Als großer Dark-Romance-Fan bin ich total begeistert! Ich habe das Buch in wenigen Stunden verschlungen.

Genre: Dark Romance
Seitenzahl: 240

Inhalt:
Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.
Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …
Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?
Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?
Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.
Dies ist die Geschichte von Emily, von ihr selbst erzählt. Das ist keine kuschelige Liebesgeschichte. Es geht um echte Sklaverei.

Charaktere und Meinung:
Festa ist dafür bekannt, dass die Bücher nicht kuschlig-lieb sind. Aber „Leckerbissen“ ist definitiv auch für den Soft-Dark-Romance-Fan ein zartbitterer Snack. Keine Hardcore-Horrorszenen, kein abgrundtiefer Ekel – nur eine düstere Romantik, die es allerdings in sich hat. Über Handlung und Charakterentwicklung der Figuren kann ich euch gar nicht viel erzählen, ohne euch die Spannung zu rauben. Und das Buch ist einfach viel zu gut zum Spoilern!
Also beschränke ich mich darauf, Stil und Ausführung der Autorin zu loben. Die Geschichte ist größtenteils aus Emilys Sicht geschrieben und eine gute Portion Humor – auch wenn er manchmal rabenschwarz ist – lockert die Atmosphäre an den richtigen Stellen auf. Selbstredend behandelt Kitty Thomas Themen, die keiner von uns im wahren Leben gutheißen kann. Aber als Geschichte haftet ihnen eine unglaubliche Spannung an. Konditionierung, psychische Gewalt, Sklaverei – alles verpackt in eine finstere Liebesgeschichte der etwas anderen Art.

Empfehlung:
Von mir bekommt „Leckerbissen“ eine klare Leseempfehlung für alle Dark-Romance-Fans und in dieser Kategorie auch

Fünf von Fünf Literaturia-Sternchen

Mein persönliches Highlight!

von Larissa 11. September 2018
Leckerbissen ist der vierte Band der Dark Romance-Reihe vom Festa Verlag und da mich schon die Vorgänger beeindrucken sowie überzeugen konnten, war ich auch hier gespannt.
Das Cover ist wieder traumhaft schön; es spiegelt die düstere Stimmung wider und die in rosa gehaltenen Lettern unterstreichen den weiblichen Touch. Auch das Zitat unterhalb des Titels und Namen machen neugierig.
Der Klappentext verrät von der Handlung nicht sehr viel und doch verspricht es den “typischen” Handlungsstrang eines Dark Romance-Buches.
Eine kleine Zusammenfassung, um was und vor allem wen es geht: Emily ist jung, erfolgreich und selbstbewusst. Sie ist Autorin, gibt Kurse und hat sogar einen Abschluss in Psychologie. Zwar hat sie keine allzu große Bindung zu ihren Eltern, aber davon abgesehen könnte es für sie nicht besser laufen. Bis sie mit verbundenen Augen und völlig isoliert von der Außenwelt in einer Zelle erwacht. Sachlich versucht sie zu verstehen und analysieren, was im Kopf ihres Entführers vor sich geht. Als sie diesen endlich zu Gesicht bekommt, steht ein gut aussehender Mann vor ihr. Er spricht kein Wort mit ihr, auch wenn Emily immer wieder versucht, ihn dazu zu bringen. Sie weiß nur eines: Ihr Entführer ist attraktiv und vermögend.
Was das Buch so anders und besonders macht? Die Protagonistin Emily erfährt von ihrem Entführer keine Gewalt, kein Leid. Doch gleichzeitig bringt er die junge Frau dazu, dass sie um seine Aufmerksamkeit bettelt. Sie will seine Berührungen, sie will ihm ihre Seele schenken…

“Nur in meinen Träumen fühlte ich etwas. Ich hatte angefangen, von ihm zu träumen, von seiner Hand an meinem Gesicht, wie er mich fütterte.”
Seite 48

Kaum habe ich das Buch in die Hand genommen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es in sage und schreibe zwei bis drei Stunden durch gelesen (ja, ich bin verrückt und definitiv lesesüchtig). Ich wollte wissen: WER zum Teufel tut das Emily an? Und viel wichtiger, WARUM? Hatte sie Feinde, von denen der Leser nichts weiß? Einen kranken Ex-Freund? Alles ging mir durch den Kopf, aber das Ende kam weitaus überraschender und schockierender.
Leckerbissen ist anders. Eine völlig andere Geschichte, denn es geht hier nicht um die erotischen Handlungen und Sex. Die Autorin schildert in wahnsinnig präziser und authentischer Weise, die nie langatmig wird, Emilys Gedanken und Gefühle. Als Leserin konnte ich mich sehr schnell und gut in das Verhalten und die Emotionen einer entführten Frau wie Emily sowie des Entführers hineinversetzen. Das Stockholm-Syndrom steht hier im Mittelpunkt und auch wenn es schwer scheint, zu verstehen, wie eine Gefangene positive Gefühle gegenüber ihrem Enführer entwickeln kann, ist das Kitty Thomas in ihrem Werk gelungen. Das ist es, was Leckerbissen für mich zu einem ganz einzigartigen Buch mit einem Schreibstil macht, der einen mit auf eine eindrucksvolle Reise nimmt.

“Es spielte keine Rolle mehr, denn wir waren beide wahnsinnig. Wie kann der Verrückte über den Verrückten urteilen?”
Seite 96

Zudem wird das Buch größtenteils aus der Sicht von Emily in der Ich-Perspektive geschrieben und plötzlich taucht ein allwissender Erzähler auf, was das außergwöhnliche Leseerlebnis unterstreicht. Auch das “Handicap” von Emilys Entführer war etwas neues für mich und machte die Geschichte noch aufregender.
Fazit: Leckerbissen ist außergewöhnlich, einzigartig und bietet ein eindrucksvolles Leseerlebnis, das ich verschlungen habe. Definitiv eines meiner bisherigen Highlights in der Dark Romance-Reihe und verdient 5 von 5 Herzen!
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