Keene, Brian

Leichenfresser

HORROR TB - Band 59

Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...


Der preisgekrönte Horrormeister erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

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Beschreibung

Details

Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...

Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur. Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.

Der preisgekrönte Horrormeister Brian Keene erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

The Horror Review: »Keene Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Zusatzinformation

Autor: Keene, Brian
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 400 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-207-8
Originaltitel: Ghoul
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 25.07.2013
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Leichenfresser"

Unfassbar genial!

von Lena 16. Juni 2017
Meine Meinung:

Mir wurde das Buch empfohlen, daher habe ich mich natürlich sehr auf die Geschichte gefreut und auf das was mich erwartet.

Wenn man das Buch anfängt zu lesen, wird schnell klar, dass es um viel mehr geht, als der Klappentext verrät. Natürlich ist der Ghoul ein wichtiger Teil für die Horrorgeschichte, aber noch mehr schocken konnte mich die Geschichte der Jungen. Brian Keene beschäftigt sich hier viel mit sozialen Problem und das waren auch die Stellen, die mich geschockt haben.

Der Teil um den Ghoul war zwar spannend, konnte mich aber nicht wirklich schocken oder gruseln. Schocken konnte mich viel mehr die Konflikte innerhalb der Familien. Die drei Jungs wachsen in sehr schwierigen Familien und haben es alles andere als leicht. Die Konflikte sind hier sehr unterschiedlich, berühren aber alle.

Allgemein schafft es Brian Keene den Leser zu fesseln und ihn zu berühren. Die Geschichte der drei Jungen geht einen sehr nah, vor allem da er diese sehr gut dargestellt hat. Ich konnte mich in Timmy, Dough und Barry gut hineinversetzen. Obwohl die drei erwachsener gehandelt haben, als man das mit 12 Jahren vielleicht tun würde.

Die Geschichte ist nicht total actiongeladen, aber das braucht sie auch nicht. Denn die unterschwellige Spannung sorgt dafür, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht, aber das ist geschmackssache.

Fazit:

“Leichenfresser” ist ein Horrorroman, der ohne viel Blut auskommt. Die Geschichte beschäftigt sich mit so viel mehr, als man zu erst denkt. Ein grandios Buch, dass spannend ist und berührt! Ein Muss für jeden Horrorfan!

Die 3 Freunde und der King-Klon

von Estrangain 2. November 2015
„Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, … genannt werden…“ schlägt uns The Horror Review vor, und das tue ich jetzt:

Brian Keene bemüht sich in diesem Roman so sehr wie Stephen King zu schreiben, dass er darüber manchmal vergisst einen eigenen Stil zu entwickeln.

Vor lauter nostalgischer Schwärmerei des Autors über Comics und die Ungerechtigkeiten des Kinderdaseins verkommt der Ghoul dann überdies sehr schnell zur Nebenfigur, so dass man manchmal fast glaubt ein 5-Freunde-Buch in den Händen zu halten.
Lokal- & Zeitkolorit sind nur dann wirksam, wenn sie behutsam und spärlich dosiert eingesetzt werden. Sie sollten keinesfalls aufdringlich und plakativ daherkommen, sonst zerstören sie eine sich erst entwickelnde Atmosphäre und werden reiner Selbstzweck.
Und genau dies passiert bei diesem Roman gleich von Anfang an.
Dies trübt den Lesegenuß des Buches dann auch ganz erheblich, und es ist sehr schade darum. Die Thematik und das Szenario - obwohl letztlich auch irgendwie an King erinnernd - an sich wären eigentlich vielversprechend gewesen, aber leider hat es bei der Umsetzung ganz schön gehapert. Die Moral der Geschichte wirkt auch unglaubwürdig und aufgesetzt, weil an sich unnötig, ebenso wie die politisch korrekten Aussagen zu sehr gewollt und dadurch eher peinlich sind.
Ich habe das Buch letztlich eigentlich auch nur in Ermangelung etwas anderem im Krankenhaus zu Ende gelesen.

ganz unterhaltsam...

von Mathias 31. Dezember 2013
Im Vergleich zu seinen beiden anderen Werken, die im Festa Verlag erschienen, ist dieses Manuskript eher ruhiger gehalten und somit fehlt natürlich die düstere Atmosphäre so wie der brachiale Splatter.

Aber dennoch kommt Spannung auf und authentisch ist die Geschichte allemal.
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