Keene, Brian

Leichenfresser

HORROR TB - Band 59

Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...


Der preisgekrönte Horrormeister erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

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Beschreibung

Details

Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...

Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur. Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.

Der preisgekrönte Horrormeister Brian Keene erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

The Horror Review: »Keene Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Zusatzinformation

Autor: Keene, Brian
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 400 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-207-8
Originaltitel: Ghoul
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 25.07.2013
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Leichenfresser"

Brian Keene’s Roman ist eine atmosphärische Horror-Story auch über das Erwachsenwerden.

von Sebastian 13. März 2018
Leichenfresser ist mein erster Roman von Brian Keene. Der Klappentext des Romans sagt aus das man ihn in einem Zuge mir Stephen King, Dean Koontz oder auch Clive Barker nennen sollte. Die genannten 3 Autoren zählen definitiv zu den Schwergewichten im Horror-Genre, zumindest „Es“, „Carrie“, „Shining“, „Der Nebel“, „The green Mile“ und „Die Verurteilten“ kennt mit Sicherheit jeder da es auch teils sehr gute Verfilmungen dazu gibt. Nun also ein neuer Name in der Riege?

Im Sommer 1984 sind Timmy, Barry und Doug die besten Freunde die man sich als 12-jähriger nur wünschen kann. Sie verbringen den Sommer zusammen mit Abenteuer auf dem nahe gelegenen Friedhof und der Umgebung. Dann fällt den dreien aber auf dem Friedhof etwas auf. Manche Gräber scheinen in sich zusammen zu fallen. Zuerst wird dies alles als „normal“ abgetan, es passiert halt wenn sich der dortige Sarg setzt. So ganz können die drei es aber nicht direkt glauben und fangen an Nachforschungen anzustellen. Dann wird einer der drei von etwas, das unter der Erde scheinbar in Tunneln lebt, gekratzt. Von hier an nimmt das ganze seinen Lauf…

Brian Keene’s Roman erinnert mich doch sehr an „Es“ von Stephen King. Auch hier haben wir einige junge Leute, die etwas unheimliches Erleben, das ihnen kein Erwachsener jemals abkaufen würde. Die drei Jungs sind in einem Alter, in welchem sie langsam erwachsen werden und die Kindheit nach und nach hinter sich lassen. Dies ist in Leichenfresser ein großes Thema und ein guter Teil der Geschichte handelt von den dreien, und welche Probleme man als Jugendlicher so hat. Die Tragödien der Drei in ihrem zu Hause sind ebenso hart, wenn nicht härter wie mancher Horrorroman.

Die Zeit der 80er, in welcher die Handlung spielt, wird sehr gut eingefangen. Ich selbst kann mich noch schwach daran erinnern das ich damals auch viel mehr Spaß an solchen Dingen wie „Räuber und Gendarm“, Fahrradfahren irgendwo im Ort, Comics und so weiter hatte als es heute der Fall ist. Keene bringt diese Stimmung, und die damals Standard-Hobbies der Kinder sehr gut im Roman unter, inklusive der passenden Musik die dort gehört wird.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bis auf ein paar kleine Kritikpunkte auf hohem Niveau. Teilweise waren mir die Beschreibungen der Tätigkeiten oder der Handlungsorte einfach zuviel. Die Story hat sich dadurch nur langsam entwickelt und kam scheinbar nicht weiter. Dadurch habe ich auch recht lange gebraucht, um in den Roman rein zu finden, aber das tut der Klasse keinen Abbruch. Leichenfresser ist ein klasse Roman, dem man anmerkt, das sich der Autor mit der Zeit beschäftigt hat und dieses auch sehr gut umsetzt sowie in die Story einbringt.

Unfassbar genial!

von Lena 16. Juni 2017
Meine Meinung:

Mir wurde das Buch empfohlen, daher habe ich mich natürlich sehr auf die Geschichte gefreut und auf das was mich erwartet.

Wenn man das Buch anfängt zu lesen, wird schnell klar, dass es um viel mehr geht, als der Klappentext verrät. Natürlich ist der Ghoul ein wichtiger Teil für die Horrorgeschichte, aber noch mehr schocken konnte mich die Geschichte der Jungen. Brian Keene beschäftigt sich hier viel mit sozialen Problem und das waren auch die Stellen, die mich geschockt haben.

Der Teil um den Ghoul war zwar spannend, konnte mich aber nicht wirklich schocken oder gruseln. Schocken konnte mich viel mehr die Konflikte innerhalb der Familien. Die drei Jungs wachsen in sehr schwierigen Familien und haben es alles andere als leicht. Die Konflikte sind hier sehr unterschiedlich, berühren aber alle.

Allgemein schafft es Brian Keene den Leser zu fesseln und ihn zu berühren. Die Geschichte der drei Jungen geht einen sehr nah, vor allem da er diese sehr gut dargestellt hat. Ich konnte mich in Timmy, Dough und Barry gut hineinversetzen. Obwohl die drei erwachsener gehandelt haben, als man das mit 12 Jahren vielleicht tun würde.

Die Geschichte ist nicht total actiongeladen, aber das braucht sie auch nicht. Denn die unterschwellige Spannung sorgt dafür, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht, aber das ist geschmackssache.

Fazit:

“Leichenfresser” ist ein Horrorroman, der ohne viel Blut auskommt. Die Geschichte beschäftigt sich mit so viel mehr, als man zu erst denkt. Ein grandios Buch, dass spannend ist und berührt! Ein Muss für jeden Horrorfan!

Die 3 Freunde und der King-Klon

von Estrangain 2. November 2015
„Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, … genannt werden…“ schlägt uns The Horror Review vor, und das tue ich jetzt:

Brian Keene bemüht sich in diesem Roman so sehr wie Stephen King zu schreiben, dass er darüber manchmal vergisst einen eigenen Stil zu entwickeln.

Vor lauter nostalgischer Schwärmerei des Autors über Comics und die Ungerechtigkeiten des Kinderdaseins verkommt der Ghoul dann überdies sehr schnell zur Nebenfigur, so dass man manchmal fast glaubt ein 5-Freunde-Buch in den Händen zu halten.
Lokal- & Zeitkolorit sind nur dann wirksam, wenn sie behutsam und spärlich dosiert eingesetzt werden. Sie sollten keinesfalls aufdringlich und plakativ daherkommen, sonst zerstören sie eine sich erst entwickelnde Atmosphäre und werden reiner Selbstzweck.
Und genau dies passiert bei diesem Roman gleich von Anfang an.
Dies trübt den Lesegenuß des Buches dann auch ganz erheblich, und es ist sehr schade darum. Die Thematik und das Szenario - obwohl letztlich auch irgendwie an King erinnernd - an sich wären eigentlich vielversprechend gewesen, aber leider hat es bei der Umsetzung ganz schön gehapert. Die Moral der Geschichte wirkt auch unglaubwürdig und aufgesetzt, weil an sich unnötig, ebenso wie die politisch korrekten Aussagen zu sehr gewollt und dadurch eher peinlich sind.
Ich habe das Buch letztlich eigentlich auch nur in Ermangelung etwas anderem im Krankenhaus zu Ende gelesen.
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