Everson, John

Ligeia

HORROR TB - Band 53

Ein erotischer Horrorthriller.


Sie tötet seine Frau und verführt ihn – doch er glaubt nicht an die Legende der Meerjungfrau.

13,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Auslandsporto
sofort lieferbar
Beschreibung

Details

Mit Haut und Haar verfällt Evan der bildschönen Ligeia, die ihn mit ihrem betörenden Gesang Abend für Abend zum Strand lockt. Er wird erst misstrauisch, als mehrere Leichen vor der Küste der verschlafenen Hafenstadt Delilah auftauchen.
Hinter der geheimnisvollen Fremden steckt jedoch mehr: Ihre Spur führt zurück ins Jahr 1887, auf ein Schmugglerschiff, dessen Crew einer Bestie in Frauengestalt zum Opfer fiel.
Als Evan erkennt, auf wen er sich eingelassen hat, hat ihn Ligeia bereits in die Tiefe des Ozeans entführt ...

Horrornews.net: »John Everson schreibt unverwechselbar. Er ist einer der vielversprechendsten Newcomer des modernen Horrors. Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie seine Romane ignorieren.«

Jonathan Mayberry: »Beklemmend, sexy und superspannend.«

Bryan Smith: »Großartiger, seelenzerfetzender Schrecken. Modernen Horror kann man kaum besser schreiben.«

Zusatzinformation

Autor: Everson, John
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 416 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-188-0
Originaltitel: Siren
Übersetzung von: Alexander Amberg
Erscheinungsdatum: 26.04.2013
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Ligeia"

Ein gutes Werk

von Oliver 23. November 2015
Eversons Schreibstil weiß zu gefallen, die Schilderung der handelnden Personen nimmt er sehr eingehend vor, man ist insbesondere am Protagonisten sehr nah dran bzw. in ihm. Interessant sind auch die beiden Handlungsstränge im Diesseits und in der Vergangenheit. "Seelenzerfetzend", wie Bryan Smith es nennt, würde ich den Schrecken jetzt zwar nicht nennen, da er häufig doch eher leise und subtil daherkommt, was aber gar keinen Minuspunkt darstellt. Ein spannendes, atmosphärisches und ganz und gar nicht alltägliches Buch.
Minuspunkt, wie schon andere anmerkten, ist die stark spoilernde Umschlaggestaltung (sowohl Front als auch Back) - da fragt man sich wirklich: wieso das?
Da können natürlich Autor und Buch nichts für, daher kein Abzug.

Schwer enttäuscht..

von Adriana 24. März 2015
Nach dem positiven Feedback hier, habe ich das Buch bestellt. Eine Horrorgeschichte über eine Meerjungfrau? Klang für mich sehr spannend und interessant... Naja, überzeugt hat es mich leider gar nicht. Eigenartige Charaktere mit komischen Entscheidungen, die aufgebaute Spannung wird im nächsten Satz sofort wieder vernichtet, was wirklich nervig ist. Es passiert einfach bis über die Hälfte GAR NICHTS, außer winzig kleine Szenen, die nicht mal über eine Seite reichen. Schade, ich denke aus der Idee hätte man mehr machen können.

Unter dem Meer.....

von Jessica (Jessi's Bücherregal) 30. Januar 2015
Nach dem Tod ihres Sohnes Josh, hat sich für Sarah und Evan alles verändert. Nicht nur das sie sich immer weiter voneinander entfernen, nein, Sarah ertränkt ihren Kummer immer öfter im Alkohol und Evan zieht sich nachts alleine an den Strand zurück und lässt dort seinem Schmerz und Verlust freien Lauf.

Als ihm plötzlich die betörend schöne Ligeia am Strand begegnet, ist es um Evan geschehen. Der singenden Schönheit kann er sich nicht entziehen und verfällt ihr. Doch plötzlich muss Evan eine Wahl treffen und das Unheil nimmt seinen Lauf, als Ligeia dieses für ihn übernimmt.

Ich liebe Meerjungfrauen und daher ging ich auch mit relativ hohen Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. ;)

Begeistern und packen konnte John Everson mich mit seinem bildhaften Schreibstil. Von der ersten Seite an schaffte der Autor es, einen ins Buch zu ziehen und alles um einen herum zu vergessen. Die Beschreibungen des Strandes und besonders von Ligeia zogen mich in den Bann. Wenn man es überspitzt sehen will, könnte man schon fast von romantischer Atmosphäre sprechen.

Die Charaktere Sarah und Evan sind überzeugend gezeichnet und vermitteln dem Leser auf sehr bedrückende Weise, den Schmerz und die Trauer, die sie durch den Verlust ihres Sohnes erleiden müssen. Ligeia ist im Gegensatz dazu etwas blasser, aber auf ihre eigene Art mehr als interessant ;)

Grandios umgesetzt sind die 2 Handlungsstränge die den Leser hier begleiten. Man wechselt zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1887. Die Rückblicke lassen einen immer mehr erahnen, warum die hübsche Sirene so denkt und handelt.

Einen Stern Abzug gab es für das Ende. Ich weiß, ich weiß, das ist Geschmackssache, aber für mich war es einfach zu wenig und Everson hätte an dieser Stelle viel mehr rausholen können.
Ebenfalls wurmten mich etwas die Wiederholungen. Einige Szenen waren teilweise identisch, nur mit anderer Besetzung ;)

Fazit:
Ein erotisches Horrorleckerchen, das Lust auf MEHR macht. Buch auf und sich von Ligeia in eine prickelnde, wie auch mörderische Welt entführen lassen. 4 Blutsterne und eine klare Leseempfehlung für Horrorliebhaber.
Zeige alle Kundenmeinungen an