Chronik des Cthulhu-Mythos 1

Horrorgeschichten

Bewertung
3 Kundenmeinung(en)

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Kundenmeinungen

Subtiler Horror, tiefgründig und unterschwellig!

von Book-addicted 18. Februar 2018
Bewertung
-> Story + Charaktere:
Nachdem ich bisher noch kein einziges Lovecraft-Buch gelesen hatte, wollte ich mich unbedingt mal den unheimlichen Geschichten des berühmten Autoren widmen... gesagt, getan.

Lovecrafts Geschichten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass der Horror subtil ist - und genau das mag ich zwischendrin mal ganz gerne - kein Splatter, kein Gemetzel, sondern guten, alten, subtilen Horror. Genau dafür ist Lovecraft der richtige, allerdings muss ich leider auch sagen, dass mir das lesen seiner Geschichten sehr schwer gefallen ist. Warum, das fällt mir schwer zu beschreiben, denn sein Stil ist weder besonders schwergängig, noch bedient er sich schwieriger Wörter, stellenweise finde ich seine Art und Weise zu schreiben jedoch etwas langatmig und sehr ausschweifend - ähnlich wie bei Stephen King. Dennoch lohnt es sich, sich die Zeit dafür zu nehmen, denn vor allem Geschichten wie "Die Musik des Erich Zann", "Der Ruf des Cthulhu" oder "Die Farbe aus dem All" bleiben im Gedächtnis und erfüllen beim lesen mit einem unterschwelligen Grusel, wie ihn kein Splatter hervorzurufen vermag.

Gut gefallen haben mir auch die Anmerkungen von Marco Frenschkowski zu Beginn einer jeden Geschichte, allerdings bin ich nach den ersten 2-3 dazu übergegangen, diese erst am Schluss zu lesen, da sie sehr viel über die Geschichte selbst verraten. Dennoch sind sie sehr lesenswert, denn man erfährt nicht nur etwas über die Geschichte selbst, bzw. deren Hintergründe, sowie die Meinung des Autors, sondern auch über Lovecrafts Leben und Werken.

-> Schreibstil:
Auch wenn der Schreibstil gut verständlich ist und keine schwierigen Wörter verwendet werden, so fiel mir das Lesen schwer und ich musste häufig pausen einlegen, um nicht komplett den Faden zu verlieren. Lovecraft schreibt sehr detailliert, unterschwellig und langatmig, die Geschichten sind jedoch sehr lesenswert.

-> Gesamt:
Auch wenn ich mir mit diesem Buch doch etwas schwer tat, so ist und bleibt Lovecraft dennoch eine Horror-Größe, der ich mich jederzeit wieder widmen würde, denn die Geschichten sind hervorragend. Tiefgründig, unterschwellig und lebendig - oft auch durch Dinge, die der Autor gar nicht aufs Papier bringt.

Wertung: 4 von 5 Sterne!

von jörg wald 29. Januar 2012
Bewertung
1988 entdeckte ich lovecraft für mich...
in einem meiner lieblingsantiquariate
fand ich mein einstiegsbuch in die welt
der dunklen sonne lovecraft. immer wieder
habe ich seither seine texte gelesen, die (bald wieder
bei festa aufgelegte)lovecraft-bio, houellebecqs
meisterliches buch über hpl, essays von hinz und
kunz über den autoren, usw.usf.
--- mit freuden habe ich beide cthulhu-bände gekauft
und bin wieder ganz in sphären von 1988.
lovecraft wird nie ausgelotet sein....

von Oliver Lorenz 24. November 2011
Bewertung
Ziemlich unnötiger Kauf für jemanden, der schon alle Geschichte hat, noch dazu in schönen HC-Bänden in der "Bibliothek des Schreckens", nicht wahr? Aber ... die Erläuterungen Herrn Frenschkowskis zu jeder der enthaltenen Erzählungen rechtfertigen die Anschaffung dieses Bandes (dieser Reihe möchte ich schon jetzt sagen) allemal. Für Lovecraft- und Cthulhu-Fans eigentlich ein Muss.