Der Höllenbote

HORROR TB - Band 68

Bewertung
9 Kundenmeinung(en)

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Kundenmeinungen

Ganz okay

von Kristina 7. September 2015
Bewertung
Kann man mal lesen, ein Muss ist es jedenfalls nicht^^

höllisch gut und spannend

von Heidi 30. April 2015
Bewertung
spannend bis zum Schluss, Edward Lee´s Werke sind immer eine Lesegenuss!

Klasse/ischer "Horrorschinken", auf mittelstarker Höllenflamme - gut durchgeröstet. ;)

von Krallenfatzke 24. Februar 2015
Bewertung
Das Buch konnte mich durchgehend voll überzeugen: spannende, gruselige, atmosphärische und unterhaltsame Stellen fand ich eine Menge.

Die grundlegende Idee des Ganzen ist zwar nicht wirklich innovativ, wie man im Laufe des Buches irgendwann feststellt, aber die Rahmenhandlung mit der Post und den Postboten, die Handlung der Story, sowie die Szenarien sind eigenständig und richtig gut geschrieben. Auch hatte ich teilweise das Gefühl, dass Lee sich extra mit seinen Vorlieben für's Extreme zurückhält und eher versucht hat, durchgängig gute "Hausmannskost" zu schreiben; ich finde diese ausgewogene Mischung hat er gut getroffen.

Gelegentlich fiel mir auch die gelungene visuelle Sprache auf. Dachte ich bisher daran, dass das Buch gutes Filmmaterial abgeben würde, hatte ich dann vom Schluss den Eindruck, er könnte fast direkt in ein Drehbuch übernommen werden.

Das Cover gefällt mir auch richtig gut, diese fiese "Hackfresse" trifft man meiner Meinung zwar nicht unbedingt 1zu1 im Buch wieder (sofern man bildlich detaillierte Cover überhaupt mit dem Text eines Buches vergleichen kann), aber solche bizarr-gruseligen Bilder können gerne öfter auf Horrorbüchern kleben und passend ist es auf jeden Fall.

Episch, innovativ oder anspruchsvoll beschreibt das Buch zwar nicht so richtig, aber dennoch gebe ich gerne volle Punktzahl, denn das Buch weiss zu fesseln, lässt sich flüssig lesen und Langeweile kam bei mir nie auf. :)

Spannend bis zum Schluss

von Annette 8. Januar 2015
Bewertung
Das Buch beginnt mit einem Massaker, das einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wie immer beschreibt Edward Lee die blutigen Szenen sehr detailreich, lässt Gedärme platzen und verteilt Gehirne über der Straße. Für schwache Nerven ist dies nichts. Was hinter diesen Massakern steckt, wird bald klar, dennoch bleibt das Buch spannend. es ist wie ein Kampf zwischen Gut und Böse und natürlich möchte man erfahren, welche Seite gewinnt. Wie in vielen anderen Büchern von Lee gibt es auch eine theologische Komponente, die einen ganz interessanten Aspekt in die Geschichte bringt. Dabei ist auch nicht immer alles so, wie es scheint und die Protagonisten werden auf eine harte Probe gestellt, wem sie vertrauen sollen.

Geschickt spinnt der Autor die Fäden, verwickelt die Protagonisten in Widersprüche, Gefühle und Extremsituationen. Manche von ihnen müssen Opfer bringen, manche sind die Opfer einer Macht, die stärker ist als die meisten Dämonen und direkt aus der Hölle kommt.

Für mich persönlich fehlt ein bisschen der Ausbau eben dieser theologischen Komponente, die den Grund für die plötzlichen Veränderungen der Akteure beschreibt. Zwar bleiben keine Fragen offen, jedoch wäre es wünschenswert gewesen, diese Seite des Buches wäre noch stärker ausgearbeitet worden. Aber leider wird manches mit kurzen Nebensätzen abgespeist, was mir persönlich ein bisschen schludrig vorkommt.

Alles in allem ist es dennoch ein sehr spannendes Buch, das wirklich nur für starke Nerven ist. Extrem Horror vom Feinsten eben.

Lesegenuß für Zwischendurch

von Moni 1. Mai 2014
Bewertung
Mein bisheriges Lieblingsbuch von Lee. Auch hier bin ich immer noch der Meinung, man könnte die Gewalt teils genauer beschreiben, aber grundsätzlich sind die Szenen gut geschrieben. Die Story ist, wie immer, super und locker erzählt. Die Handlung ist meiner Meinung nach interessant und schlüssig.
Fazit: Klare Kaufempfehlung; ein Buch, das man immer wieder lesen kann.

Die Hölle auf Erden, typisch Edward Lee

von Petra 28. April 2014
Bewertung
Klappentext
Es ist kein Geist. Kein Dämon. Es ist etwas Schlimmeres.
Möchtest du manchmal jemand anderes sein? Nun, jemand anderes ist dabei, du zu werden. Er wird in dein Herz und deinen Verstand eindringen, wird dich in Verzückung versetzen und dich auf ein Schlachtfest mitnehmen.
So wie Gott seinen Boten hat, so hat auch der Teufel seinen. Und dieser Bote ist hier, jetzt, in deiner Stadt ...

Der Verlag warnt: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt - seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Meine Meinung

Die Story
In einer kleinen Stadt in Florida werden plötzlich gute brave Bürger zu Massenmördern und richten Blutbäder an. Jane Ryne und der Polizist Steve Higgins nehmen die Recherche auf, aber erst der zwielichtige Dhevic bringt sie auf die Spur, denn es sind nicht die braven Bürger die die Massaker anrichten. Ein Wesen hat von ihnen Besitz ergriffen, der Höllenbote. Satans Antwort auf die Boten Gottes.Hier kann man natürlich nicht von einer authentischen oder gar realistischen Story reden. Dennoch ein wahrer Lesespaß, den ich gerne weiter empfehle.


Der Schreibstiel
Das Buch ist einfach zu lesen. Der Text ist verständlich und sehr direkt. Nicht unbedingt etwas für zartbesaitet Leser. Die Seiten fliegen nur so dahin, wie ich es bei Büchern liebe.


Die Charaktere
Die Geschichte wir aus mehreren Blickwinkel erzählt. Es handelt sich um Typische Menschen aus einer Kleinstadt in den USA. Diese werden wirklich gut wiedergeben von realistisch will ich mal nicht sprechen, aber das ist bei dem Genre ja auch nicht notwendig.

Mein Fazit

Die Geschichte ist nicht wirklich neu, das Buch besticht aber durch seine Direktheit Das erwartet man von Büchern eines Edward Lee, ja auch. Mit der Schilderung von Sex,Gewalt, und Tot fängt der Autor da an, wo andere aufhören. Mir hat das Buch gut gefallen. Ein unbeschwerter Lesespaß ohne Anspruch auf Authentizität
Eine Leseempfehlung von mir für alle Leser dieses Genres. Deshalb gibt es volle vier von fünf Sternen.

Vielen Dank an den Festa Verlag, für dieses Rezensionsexemplar

EINE HÖLLISCH GUTE GESCHICHTE

von Lance 18. April 2014
Bewertung
Dieses Buch zeigt vor allem mal wieder eins: Edward Lee kann einfach locker leicht und spannend Geschichten erzählen.
Das Buch liest sich flott und packt einen beim Lesen. Die Idee mit einem Höllenboten der eine beschauliche, gutbürgerliche Kleinstadt mit Hilfe von Postboten aufmischt ist klasse und hat mal wieder viel Raum für den Witz und die Ironie, die Lee zu einem Top Schriftsteller macht.
Klar fehlt auch die nötige Härte nicht, sie ist aber nie nur Mittel zum Zweck, sondern bringt die Geschichte immer voran.
Ein moderner Horror-Roman der perfekt in unsere Zeit passt, den Pakete bekommen wir ja dank Internet inzwischen mehr den je gebracht. Da fällt mir auf: Hier liegt noch ein Päckchen das ich bekommen habe ungeöffnet herum. Seltsamerweise ohne einen Absender....... Was das mit dem Buch zu tun hat lest ihr am besten selber.
Absoluter Kauf-Tipp ! Und seht euch das nächste mal euren Postboten besser genauer an.

Must have für Lee-Fans

von Jörg Wald 30. März 2014
Bewertung
für mich absolut lesenswert!

Perfekter Einstieg in Lees Welt

von dark_angel 25. März 2014
Bewertung
Danelleton ist eine richtig idyllische Kleinstadt in Florida; nette Menschen, nette Nachbarschaft, keine Verbrechen, ruhig, unscheinbar und perfekt, um seine Kinder aufwachsen zu sehen. Es gibt nichts, was man an Danelleton bemängeln könnte. Doch eines Tages scheinen die Angestellten der hiesigen Post durchzudrehen. Eine Reihe von unerklärlichen Massenmorden versetzt die Stadt in den Ausnahmezustand...

Eigentlich verrät der Titel bereits, worum es in Edwards Lee Geschichte geht: Der Höllenbote. Denn genau so wie Gott seinen Boten hat, gilt dies auch für den Teufel. Da hat Lee wieder einmal eine interessante Themenwahl getroffen. Sehr gefallen hat mir dabei die Kulisse der idyllischen Kleinstadt, deren Fassade zusehends bröckelt.

Wer bereits andere Titel des Autors gelesen hat (z.B. "Bighead" oder "Creekers"), wird wahrscheinlich etwas überrascht sein, dass "Der Höllenbote" vergleichsweise nicht so brutal und schockierend umgesetzt wurde. Mein erster Gedanke hierbei war, dass sich "Der Höllenbote" sehr gut als Einstieg eignen würde, um Edward Lee kennen zu lernen.

Die Erzählweise verläuft sehr geradlinig und die Handlung ist oft vorhersehbar mit wenigen Überraschungen. Das mag auf den ersten Blick negativ klingen, ist es aber überraschenderweise nicht. Denn dies alles tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Die Spannung bleibt konstant und die Ereignisse milde schockierend.

Fazit:
Gute Unterhaltung für zwischendurch und als Einstieg in Lees Welt klar zu empfehlen.