KRANK

EXTREM Band 16

Bewertung
6 Kundenmeinung(en)

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Kundenmeinungen

Harmloser „extrem“-Thriller, der aber im Bereich Rassismus punkten kann.

von Thrilling Books 30. März 2018
Bewertung
Hier haben wir ein weiteres Werk aus der Festa extrem Reihe. Eine Zusammenarbeit von 2 Autoren die eine Geschichte über eine kranke Frau und ihre Pflegerin geschrieben haben.

Klappentext
Ihr ganzes Leben lang hat Adelle Smith anderen Menschen geholfen und sich für die Bürgerrechte eingesetzt. Dafür wird sie öffentlich geehrt. Kurz darauf erleidet Adelle einen Schlaganfall. Nahezu gelähmt und nicht mehr fähig zu sprechen, benötigt sie nun selbst Hilfe. So gerät die alte Frau in die Obhut einer rabiaten Krankenpflegerin. Weil die in einer armen Familie eine traurige Kindheit erlebte, soll die Kranke dafür büßen …
Ja, Adelle braucht Hilfe. Schnell!
Doch sie kann es ja niemandem sagen!

Jeder kann eine Foltergeschichte schreiben. Aber nur zwei Meister des extreme-Horror wie White und Gonzalez können echte Monster erschaffen.

Inhalt
Adelle, ihres Zeichens ehemalige Bürgerrechtlerin für die schwarze Bevölkerung in den USA, bekommt eine Auszeichnung der NAACP verliehen für ihr Lebenswerk als Kämpferin für die Rechte der Schwarzen. Die genießt die Auszeichnung und die anschließende Feier, auch wenn sie immer wieder starke Kopfschmerzen plagen. Danach kommt Sie nach Hause zurück in ihre Wohnung in einem der schlechteren Viertel von Philadelphia. Dort bricht sie zusammen mit einem Hirnschlag.
Nach einigen Stunden kommt sie in ein Krankenhaus und muß feststellen, das sie linksseitig gelähmt ist und ihre Sprachfähigkeit verloren hat. Sie will nicht in ein Pflegeheim, sondern in ihrer Wohnung gepflegt werden, doch dort gerät sie in die Hände von Natsinet, einer sadistischen Pflegerin…

Cover
Das Cover von Krank lässt einen direkt erahnen, um was es hier in etwa gehen wird. Die Krankenschwester mit einem irren Blick, einer dicken Spritze in der Hand und herumhängende Krankenhaus-Utensilien lassen auf eine Handlung in dieser Richtung schliessen. Es passt gut zu dem Roman und der Serie im allgemeinen.

Bewertung
Krank liest sich gut, durchdacht und ebenso schnell wie man es von White gewohnt ist. Die Kapitel fliegen nur so weg wenn man einmal angefangen hat. Ich habe gerade mal 2 Tage gebraucht für die 208 Seiten.
Wenn man, wie es in den bisher gelesenen Bänden war, nur reine Gewalt und viel Blut etc. erwartet wird man hier auf jeden Fall enttäuscht werden. Dafür sprechen hier andere Qualitäten! White und Gonzales haben hier ein Kammerspiel gestrickt, das mich an Filme wie zum Beispiel „Hard Candy“ erinnert. Ein wehrloses Opfer alleine wird sadistischen Folterungen ausgesetzt. Hier spielt allerdings das Thema „Rassenhass“ in den USA eine große Rolle. Die Pflegerin hasst aufs Tiefste die schwarze Bevölkerung, in ihren Augen sind es minderwertige Menschen die nur Drogen nehmen, sich gegenseitig beklauen, töten und zu nichts nutze sind.
Dieser Handlungsstrang rettet in meinen Augen die Geschichte, und verleiht ihr einen Anstrich das man sich nicht aufgrund einer Hautfarbe, eines Wohnortes, einer Heimat und weiterem hassen soll. Man sollte jeden Menschen so akzeptieren wie er ist und nicht alle einer Volkes über eine Kamm scheren.
So richtig passt der Roman für mich nicht in die extrem-Reihe aus dem Festa-Verlag, aber dennoch lesenswert.

Schwach

von Christian S. 5. Januar 2018
Bewertung
Viele finden dieses Buch klasse.
Ich bin anderer Meinung. Für mich war es langatmig und die Story hat mich nicht so interessiert obwohl ich vorm lesen dachte white schreibt super bücher, aber dieses hat mir nicht gefallen

Kreative Folter, Krasse Story!

von Book-addicted 14. September 2017
Bewertung
Story+ Charaktere: Wie ihr es vermutlich schon erwartet, da der Name ja recht eindeutig ist: "Krank" hat eine echt heftige Story!

Ich war wirklich gespannt, was mich erwarten würde, denn bisher habe ich eigentlich nur gutes unter den Festa-Liebhabern gehört - "Krank" gefiel eigentlich jedem. Doch worum geht es eigentlich? Adelle Smith war ihr Leben lang Bürgerrechtskämpferin und hat sich für die schwarze Bevölkerung eingesetzt. Am Abend ihrer öffentlichen Ehrung erleidet Adelle mehrere Schlaganfälle und ist einseitig gelähmt, die Fähigkeit zu sprechen ist ihr ebenfalls abhanden gekommen. Da ihre Tochter zu weit weg wohnt und zudem noch eigene Verpflichtungen hat, stellt sie eine 24 Stunden-5 Tage Pflegekraft ein, die sich nicht nur um Adelles Pflege kümmern, sondern auch die Physiotherapie durchführen soll. So kommt also Natsinet ins Haus - eine richtig böse Person. Natsinet, Tochter eines schwarzen Mannes und einer weißen Frau, hat sich nie so recht dazu bekannt, "schwarze" Wurzeln zu haben und kann der schwarzen Bevölkerung nicht allzu viel abgewinnen... Adelle bringt sie nur Hass-Gefühle gegenüber und dies lässt sie sich deutlich spüren - mit jeder erdenklichen Folter.

Was habe ich Natsinet verflucht, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! So ein fieses, grausames und unbelehrbares Miststück! Auch wenn dieser Band nicht umsonst in der "Extrem" Reihe des Festa Verlages erschienen ist und alle möglichen Formen der Folter vorkommen, so ist es dennoch kein ausschließlicher Splatter - meiner Meinung nach zumindest. Die Thematik, der Hass zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung ist mehr als präsent und lässt uns Menschen, die wir ja eigentlich in einer Zivilisierten Welt leben (oder dies zumindest annehmen), so manches Mal völlig fassungslos den Kopf schütteln. Rassenhass gibt es überall auf der Welt, doch "Krank" schildert diesen nochmal in ganz neuen Dimensionen, bzw. zeigt uns einmal mehr, dass dieses Thema auch in der heutigen Zeit durchaus von Belang ist.

Ein weiterer Aspekt des Ganzen ist natürlich die Tatsache, dass nicht nur der Rassenhass existiert, sondern dass schon schlicht und ergreifend überforderte Pflegekräfte manchmal zu extremen Maßnahmen greifen - auch wenn diese in "Krank" natürlich deutlich überspitzt dargestellt werden. Dennoch bringt es den Leser zusätzlich zum nachdenken.

Auch wenn sich das Buch nur um die Folter einer bettlägerigen, kranken Frau dreht, so wird es zu keiner Zeit langweilig, denn nach jeder Grausamkeit lässt schon die nächste auf sich warten - und Natsinet ist kreativ, was das angeht. Es fließen Körperflüssigkeiten en Masse und wer gar so zart besaitet ist, der sollte sich überlegen, ob er zu "Krank" greifen möchte. Dennoch bietet "Krank" auch eine Story, die zum nachdenken anregt und den ein oder anderen sympathischen Charakter. Besonders gut gefiel mir Big Mike, der Drogenboss des Viertels, der Adelles Tochter Tonya schon von Kindesbeinen an kennt und sich deshalb auch um Adelle sorgt.

Schreibstil: Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch flüssig lesbar, geschrieben wurde die Geschichte in der Vergangenheitsform aus Sicht eines Erzählers.


Gesamt: "Krank" ist genau das: Krank. Neben kreativen Foltermethoden und interessanten Charakteren hat die Story einen ernsten Hintergrund, der den ein oder anderen Leser möglicherweise zum nachdenken anregen könnte.

Gar nicht mal so schlecht

von René 24. Januar 2016
Bewertung
Ich bin kein Fan von W.J. White, dazu hat mich noch kein Buch von ihm überzeugt. Doch dieses hier ist gut. Es hat mir gefallen, auch wenn es nicht richtig gut ist. Ich finde es gut, dass es eher ein Psycho- Terror- Buch ist. Der Aufbau, die Terror- Aktionen und der Ekel- Anteil sind gut, die Entwicklung der Charaktere ist stimmig, auch wenn alles eher 08/15 abläuft. Was mich am ehesten gestört hat, sind die Hass- Tiraden der Antagonistin, die sich so oft wiederholen ohne mehr in die Tiefe zu gehen.
Es hätte besser sein können, es ist aber ganz ordentlich. Wer auf kurzweilige Geschichten steht, der ist hier richtig.

Hätte mehr erwartet

von Lisa 18. Januar 2016
Bewertung
Es tut mir wirklich leid ein extrem Buch mit nur 3 Sternen zu bewerten, aber ich hätte mir wirklich mehr von dem Buch erhofft. Das Cover ist super und die Inhaltsbeschreibung klingt sehr vielversprechend. Allerdings finde ich nicht, dass es den Titel ab 18 verdient. Ich befand es als guten Thriller, aber nicht als extrem Horror. Es gibt viele Bücher mit ISBN die mehr Horror aufweisen können. Bücher wie Monstersperma, Das Schwein, Willkommen in Hell Texas und Muschelknacker sind zurecht ab 18, aber nicht "Krank". Ich fand sogar Bighead härter und das wird offiziell im Buchhandel verkauft. Trotzdem muss ich sagen, dass die Geschichte an sich top war und ich Spaß am lesen hatte. Deshalb wenigstens die 3 Sterne.

Fazit: Weiterempfehlung ja, aber nur wenn man nicht auf allzu heftigen Horror hofft.

KRANK

von Mathias 29. Dezember 2015
Bewertung
Die Charaktere werden gut aufgebaut, man wird in das Geschehen geradezu hereingezogen und die Spannung und Bösartigkeit steigern sich ins unermessliche, ein bösartiges Lesevergnügen! ;-)