Verkommen

HORROR TB - BAND 39

Bewertung
15 Kundenmeinung(en)

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Kundenmeinungen

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Trifft den Nagel auf den Kopf

von Sebastian 21. Oktober 2017
Bewertung
In Verkommen geht es um Jessica, die bei einem privaten Gebrauchtwagenkauf von dem Verkäufer des Wagens alleine in seine Wohnung gelockt wird, und von ihm vergewaltigt wird. Er hat aber nicht mit Jessica gerechnet, denn sie sinnt auf Rache und will ihren Peiniger im Wald erschießen. Also geht es in ein kleines Waldstück in der Nähe der beschaulichen Ortschaft Hopkins Bend, wo Jessica ihren Plan in die Tat umsetzen will. Doch die von Inzucht geprägten Bewohner der Stadt kommen ihr in die Quere bevor sie ihn erschießen kann... doch damit beginnt der Albtraum erst.
Die Bewohner der Stadt hüten seit vielen Jahren ein Geheimnis und und haben ihre eigenen Traditionen. Für diese Traditionen kommt Jessica als Frischfleisch gerade recht.

Bryan Smith betritt hier eine Welt, in der es vor Gewalt, Perversion und Sex nur so strotzt. Die Sprache und der Schreibstil des Buches ist relativ einfach gehalten und und gut un flüssig zu lesen. Einen all zu großen Anspruch an die Story darf man natürlich nicht haben, das ist aber für einen Slasher-Roman auch nicht der Hauptgrund ihn zu lesen. Es wird ausführlich beschrieben was die Protagonisten durchmachen müssen, und was dort so alles passiert in den Wäldern vor der Stadt.

Ich will hier aber nichts vorweg nehmen und euch die Überraschung lassen wie sich alles entwickelt und was dort so alles los ist. Mit hat der Roman gut gefallen, ich habe bekommen was ich von einem Slasher-Roman erwarte, abgesehen von dem Ende wo es mal wieder leicht in Richtung Horror und Übernatürliches ging, was dem ganzen Spaß aber keinen Abbruch tat. Ich werde bestimmt wieder einen Smith lesen und mich dabei gut amüsieren!

Richtig, richtig gut!

von Horkrux 6. Januar 2017
Bewertung
Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Die vielen Details,im äußerst guten Schreibstil, haben mich förmlich in diese (abscheuliche) Welt des Buches hineingezogen.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und dennoch habe ich jeden Einzelnen geliebt und mit gelitten. Manchmal habe ich Bryan Smith für die ein oder andere, sehr überraschende, Wende gehasst und das, obwohl alles, vom Anfang bis zum Ende, sehr gut war.
Dieses Buch ist ein Muss!!!

Nichts für schwache Nerven

von Petra 22. April 2014
Bewertung
Meine Meinung

Die Story
Beim Kauf eines Autos wird die Käuferin Jessica von Verkäufer Vergewaltigt, Jessica dreht den Spieß um und bringt ihren Peinigerin in ihre Gewalt. Sie bringt ihn an eine einsame Stelle im Wald und will ihn gerade erschießen als seltsam verwachsene Menschen auftauchen. Jessica erschießt einen davon und flüchtet Ihr Peiniger ist noch mal davon gekommen gerät aber in die Hände dieser Kreaturen. Während Jessica weiter auf der Flucht ist , muss sich ihre Peiniger fragen ob es nicht besser gewesen wäre wenn Jessica in erschossen hätte den der Ort an den man ihnen Hinbringt ist die Hölle.
Logik, Handlung ,Sinn ???? Wer das such braucht gar nicht erst anzufangen. Es ist wohl ziemlich klar das es wohl kaum eine Frau geben dürfte, die morgens die Pein einer Vergewaltigung über sich ergehen lassen muss und bis zum Abend über 10 Menschen ,darunter ein Kind, tötet. Ein Auto anhält und Verlangen spürt mit dem Fahrer ins Bett zu steigen.
Aber eine sinnvolle Geschichte darf man auch nicht in Büchern, die dem Genre des Slasher-Romans zugeordnet werden, erwarten. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mich in einen Sog gezogen. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstiel
Das Buch einfach zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig. Der Text verständlich und sehr direkt, Nicht unbedingt was für zart-besaitete Leser.

Die Charaktere
Die Geschichte wir aus mehreren Blickwinkel erzählt , sowohl aus Jessicas , als auch aus Sicht ihres Peinigers, aber auch andere Charakter kommen hinzu und bilden eine Geschichte von unbeschreiblicher Gewalt und Grausamkeit.

Mein Fazit
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist keine hochtrabende Literatur Kunst, aber ein Buch das die tiefsten Wünsche nach grenzenloser Gewalt,.... die Jeder Mensch in sich trägt und die nur durch den Mantel der Vernunft verborgen werden .... als Rache Motiv beschreiben. Und das kann auch Kunst sein. Deshalb bekommt dieses Buch von mir volle fünf von fünf Sternen.
Autor: Bryan Smith

Eine bluttriefende Orgie!

von Mathias 15. Januar 2014
Bewertung
Der Autor präsentiert mehrere Erzählstränge und präsentiert diese äusserts genial!! ;-)

*Texas Chainsaw Massacre lässt grüßen!*

Sehr spannend und unterhaltsam.

von Manuel 8. August 2013
Bewertung
Bryan Smith - Verkommen
Meine Rezessionen sind kurz, knapp und als Fazit zusammengefasst. So wie ich Sie auch gerne lese und am sinnvollsten finde. Kurzbeschreibung und Inhalte kann man unter Details oder im Buchladen nachlesen.

Punkteverteilung: 1=schwach/lahm bis 10=stark/extrem

Gewalt: 6
Obszönität: 5
Anspruch: 4
Spannung: 5
Humor ( auch schwarz ): 2
Story : 6
Buchcover: 5
Schreibstil: 6
Weiterempfehlung: 7

Fazit: War sehr angetan von dem Buch. Mein 2. Roman von Bryan Smith und nicht mein letzter. Sehr spannend und unterhaltsam. Kann ich nur empfehlen da er alles hatte was man für ein gutes Buch braucht. ( so wie Kettensägen Massaker / The Hills have eyes ) Viele Freaks und tolle Essgewohnheiten ;-)

gutes Buch - manches leider etwas weit hergeholt

von Christoph 25. April 2013
Bewertung
zum Glück gibts Festa Verlag. :)

das buch hat mir an und für sich sehr gut gefallen. spannend. wendungsreich. brutal. was mich aber etwas gestört hat: Jessica. das diese Frau zu einer mehr oder weniger unbesiegbaren Killermaschine, die niemand aufhalten kann, mutiert, war dann aus meiner sich doch etwas weit hergeholt.

ansonsten: leseempfehlung

super

von anja 8. Februar 2013
Bewertung
ich hab das buch verschlugen und in einem stück durchgelesen! einfach super und zum verfilmen wie gemacht!!

Harter Thriller mit Schwächen am Ende

von Buchwelten 31. Januar 2013
Bewertung
Als Jessica einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, wird sie von dem Verkäufer zur Vertragsunterzeichnung nach Hause gelockt. In dessen Wohnung fällt der Mann über sie her und vergewaltigt sie. Jessica gelingt es danach, den Täter zu überwältigen. Sie beschließt, ihn, mit dem nunmehr geklauten Gebrauchtwagen, zu entführen und in der Wildnis zu eschießen.
Als Jessica dabei ist, ihre Selbstjustiz auszuführen, wird sie von, teils verstümmelten, Menschen angegriffen und ergreift die Flucht.
Was Jessica noch nicht weiß, aber bald auf schreckliche Weise in Erfahrung bringen wird: sie befindet sich in der Nähe von Hopkins Bend, einem bösen Ort, wo die inzüchtigen Einwohner über Generationen hinweg ein grauenvolles Geheimnis bewahren und nur darauf warten, bis sich jemand in ihre Nähe begibt …

Bryan Smith, Amerikas Slasher-König, lebt in Tenessse und trägt seltsamerweise den gleichen Namen wie der Autofahrer, der Stephen King 1999 überfuhr. Fünf Jahre später erschien Smiths erster Roman – Zufall oder handelt es sich um eine Pseudonym?
Als Leser aller Genres, darunter fällt selbstverständlich auch Extreme Horror, war ich neugierig auf die „Neuentdeckung“ des Festa-Verlages, der sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat, seine brutalen Romane nach und nach zu veröffentlichen.

Das Buch bringt mich in einen gewissen Zwiespalt. Der Einstieg könnte aus einem Film von Qunetin Tarantino stammen und macht auch dementsprechend Spaß. Wie Jessica mit ihrem Vergewaltiger umgeht … das hat schon einen gewissen Reiz.
Auch die erste Hälfte des Buches übte eine Faszination auf mich aus, schafft Smith es doch, konträr zu vielen seiner Kollegen, eine Inzuchtgesellschaft darzustellen, die gefühlvoll und manches Mal sogar tatsächlich „nachvollziehbar“ wirkt. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Schilderungen, wie eine Frau denkt, die in so einer Gesellschaft/Familie lebt, waren aus meiner Sicht absolut überzeugend. Smith hat, zumindest in der ersten Hälfte von „Verkommen“ einen manchmal gar gehobenen, angenehmen Schreibstil, der mich überzeugt hat und mit dem ich bei einem „Slasher-König“ nicht gerechnet habe. Auch die Handlung entwickelte sich bis zur Hälfte sehr ansprechend, wenn auch teils extrem brutal, und erinnerte mich an den ein oder anderen Slasher-Film der 80er- bzw. 90er-Jahre.
Und dann?
Ab der Mitte des Buches driftet die Handlung in ein Klischee ab, das ich nicht mochte und mich an wöchentlich erscheinende Heftchenromane vor 40 Jahren erinnert hat. Seltsamerweise ändert sich ab diesem Zeitpunkt auch, zumindest aus meiner Sicht, der Schreibstil von Bryan Smith und nähert sich der Richtung oben erwähnter „Groschenromane“.
Ich kann es nicht einmal genau erklären, wo für mich das Problem lag, Quintessenz ist aber: die erste Hälfte bekommt von mir die volle Punktzahl und die zweite Hälfte dümpelt zwischen 2,5 und 3 Bewertungssternen herum. Sicherlich gab es vereinzelte Stellen in der zweiten Hälfte, die mir wieder gut gefallen haben, aber dennoch wurde der Plot durch einige „Patzer“ immer wieder zerstört.

Nichtsdestotrotz ist „Verkommen“ defintiv nicht der letzte Roman von Bryan Smith, denn dafür hat es einfach viel zu viel Spaß gemacht.

Das Motiv auf dem Buchumschlag, der in der für den Festa-Verlag typischen Lederoptik gehalten wird, passt hervorragend zum Anfang der Story, begeistert mich und verführt defintiv immer wieder zum Lesen, sobald man das Buch zu sehen bekommt.

Fazit: Harter, brutaler Thriller, der am Anfang so richtig in Fahrt kommt und gegen Ende hin leider etwas nachlässt. Smith ist unübersehbar ein Horrorfreak und das kommt in seinem Roman auch stimmungsmäßig voll zum Tragen. Eine tolle erste Hälfte wird von einer eher mäßigen zweiten abgelöst und somit vergebe ich als Gesamtwertung leider nur 3,5 von 5 Sternen.

® Cryptanus für Buchwelten

auf dem Weg nach Hopkins Bend

von Iwan Zarewitsch 12. Dezember 2012
Bewertung
Jep!

Endlich eine Lektüre, die das Potential wie BIGHEAD hat. Nicht ganz so kraftvoll und mit kleinen Wiederholungen, aber mit "grünem" Faden, akzeptablem Ende und anhaltender Spannung. Perfekt für eine Verfilmung!.

von Stefanie Schaaf 20. August 2012
Bewertung
Hopkins Bend ist ein Städtchen, das seit Jahrzehnten ein grauenvolles Geheimnis hütet. Jedes Jahr im Sommer zu einer bestimmten Zeit verschwinden Touristen von den umliegenden Straßen. In den Wäldern hausen die inzüchtigen Einwohner und amüsieren sich mit ihren besonderen Fängen. Jessica, Hoke, Pete und Megan begegnen dieser Horde und erleben die unmöglichsten und grausamsten Sachen, die sie sich nicht mal in ihren schlimmsten Träumen vorstellen können.


Der Festa Verlag ist bekannt dafür, amerikanische Horror- und Psychothriller zu importieren. Es sind hauptsächlich Werke, die bei großen Verlagen keine Chance haben, weil die Geschichten einfach zu gewagt, zu neuartig und zu extrem sind. So auch die Bücher des amerikanischen Autors Bryan Smith, der sich in den letzten Jahren auf das Niveau von Richard Laymon, Jack Ketchum oder Edward Lee gekämpft hat.

Immer wieder wurde ich durch verschiedene Rezensionen auf diesen Schriftsteller aufmerksam gemacht. Schließlich siegte die Neugier und mein erster Bryan Smith Horrorthriller lag vor mir: ?Verkommen?
Der Klappentext klang schon recht vielversprechend, vermittelte aber noch einen zurückhaltenden Eindruck. Auch aus dem Cover des Buches konnte ich nicht wirklich viel auf die Geschichte schließen. Umso gespannter war ich also.
Die ersten Seiten führen den Leser in die Lebensgeschichte von Jessica ein. Diese wurde bei einem privaten Autokauf vergewaltigt und sinnt nun auf Rache. Die Tochter eines hochrangigen Soldaten kennt da natürlich keine Scheu und quält ihren Peiniger nach allen Regeln der Kunst, bis sie auf die Waldeinwohner trifft und selber zur Gejagten wird. Dieser Geschichtsverlauf wird unterbrochen von der tragischen Trennung von Pete und Megan. Ein junges Pärchen auf der Durchreise, welches nach einem Tankstop in die Fänge der Einwohner gerät. Neben diesen Einblicken erfährt der Leser aber auch die Geschichte der Inzuchtfamilien. Abby ist eine von ihnen und hadert mit ihren Gefühlen zu ihrem Fang. Sie verliebt sich und möchte fliehen.
Ich war fasziniert von den Charakteren, wie jeder einzelne sich weiterentwickelte, an Kraft und Mut zunahm, bzw. was Hass, Frust und Wut aus einem Menschen machen können. Oder wie aus einem ?Monster? eine so rührselige und einfühlsame Person werden kann. Bryan Smith hat ein sehr tolles Talent gerade diese Emotionen bildstark rüberzubringen.
Der Wechsel zwischen den Geschichten passierte immer wieder in den spannendsten Momenten und wie gefesselt und gebannt las ich mich durch die Seiten von Kapitel zu Kapitel.
Bis zu diesem Buch hatte ich gemeint, schon sämtliche skurrile und bizarre Morde bzw. Abschlachtungen zu kennen, aber Bryan Smith schafft es, noch einen draufzusetzen. Es geht noch ekliger, blutiger und sadistischer als es Brett McBean oder Richard Laymon schon zeigten. Selbst Jack Ketchum wird da ein wenig in den Schatten gestellt. Die Stellen im Buch ?Verkommen?, an denen ich das Gesicht angewidert verziehen musste, häuften sich umso weiter ich mich eingelesen hatte. Ich dachte, ich wäre durch die verschiedenen Rezensionen genug vorbereitet, aber selber lesen ist halt doch immer was anderes. Ein kleines Manko gab es: So sehr das Buch mich faszinierte, die Story erinnerte mich ein wenig an Jack Kilborns ?Das Hotel?. Aber nur ein wenig.

Fazit: Bryan Smith ist für mich nach Brett McBean der nächste Autor, der es beherrscht, mich an ein Buch so zu binden, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann, auch wenn mich oft der Ekel packte und ich hin und wieder kopfschüttelnd über den Seiten hing. Ich werde mir definitiv noch weitere Werke von ihm zulegen und auch diese wieder verschlingen. Es lebe die amerikanische Horrorliteratur! Selbst Marcel Reich-Ranicki hat Festa gestanden: "Kein Zweifel, auch jenseits des Atlantiks wird nur mit Wasser gekocht, aber die dortigen Schriftsteller beherrschen ihr Handwerk sicherer und besser als die meisten der unsrigen."
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