Benson, Amber + Golden, Christoper

Sieben Pfeifer

In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde ...

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Beschreibung

Details

In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde. Aber dies sind keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern dämonische Wesen, entfesselt von der wilden Jagd auf verlorene Seelen. Nur selten sieht man mehr als einen von ihnen zur selben Zeit, doch wenn alle sieben gemeinsam erscheinen sollten, sei das Ende der Welt gekommen.
In der malerischen Stadt Kingsbury mitten in Vermont betrauert Rose Kerrigan den Tod ihres Großvaters, eines liebenswürdigen, aber seltsamen alten Mannes. Schon bald wird sie von der Legende der Sieben Pfeifer erfahren, denn die gespenstischen Hunde sind nach Kingsbury gekommen und jagen eine Seele, die man vor ihnen verborgen hat. Zuerst ist es nur einer, doch es werden mehr, je länger sie nicht finden, wonach sie suchen.
Und wenn alle sieben Dämonen zusammenkommen …

Hardcover, Farbschnitt, Lesebändchen. 

Zusatzinformation

Autor: Benson, Amber, Golden, Christopher
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 168 Seiten
Ausführung: Gebunden - Buchheim Verlag
Format: 22 x 14 cm
ISBN: 978-3-946330-05-9
Originaltitel: The Seven Whistlers
Übersetzung von: Bernhard Kleinschmidt
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Sieben Pfeifer"

Großartiger Horror Roman

von manuel 24. Februar 2019
Optisch ist das Buch schon ein richtiger Hingucker. Wirklich schöne Prägung mit Lesebändchen und schwarzem Buchschnitt. Beim Buchheim Verlag schauen wirklich alle Bücher großartig aus. Der Inhalt war ein typischer Horrorroman, der mit wenig Blut auskommt dafür aber mit einer tollen Mytologischen Geschichte auftrumpfen kann. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Einen Punkt Abzug gibt es nur deshalb weil ich finde das die Geschichte zu kurz und zu schnell abgehandelt wurde. Hätte gerne noch ausführlicher sein dürfen. Trotzdem kann ich jedem das Buch empfehlen der auf guten alten Horror steht, ohne viel Gesplatter.

Schaurige Novelle in tollem Gewand

von Yvonne 26. Januar 2019
Kurz zum Inhalt:
Kingsbury, eine Kleinstadt in Vermont: Rose Kerrigan muss den Tod ihres geliebten Großvaters verkraften. Der zuletzt an Alzheimer erkrankte alte Mann spielte stes eine wichtige Rolle in ihrem Leben, vor allem da sie von ihrer Großmutter keinerlei Zuneigung erfahren hat. Beim letzten Besuch im Pflegeheim vetrieb die kalte Frau ihre Enkeltochter sogar und das obwohl ihre Anwesenheit dem ängstlichen Mann gut zu tun schien. Noch in der selben Nacht hört Rose, die das Haus ihrer verreisten Eltern hütet, ein schrilles Pfeifen, das sie zu Tode ängstigt. Nie zuvor hat sie ein derartiges Geräusch gehört und das Grauen, das es in ihr auslöst, erschüttert sie zutiefst. Kurz darauf sieht sie zwei riesige, schwarze Hunde mit dämonisch leuchtenden Augen und es bleibt nicht bei diesen beiden. In Kingsburry häufen sich seltsame Vorfälle, die in Verbindung mit dem Auftauchen der Hunde zu stehen scheinen.

Eine alte Legende besagt, dass sieben Hunde von der Hölle ausgesandt werden, um die Seelen aufzuspüren, die dem Teufel zustehen. Es sind also Seelenjäger und unter Umständen kommen alle sieben Pfeifer zusammen, um schwer zu fassende Seelen zu ergreifen. Und wenn das geschieht, dann bedeutet es das Ende der Welt, wie wir sie kennen ...

Leseeindruck:
"Sieben Pfeifer" ist eine schaurige Novelle, die von Christopher Golden und Amber Benson gemeinsam verfasst und von keinem Geringeren als John Howe illustriert wurde (Cover und Umschlaginnenteil). Die insgesamt wunderschöne Aufmachung des Buches darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, zeugt sie doch von der Liebe zum Detail, die dem noch jungen Buchheim Verlag zu eigen ist. Ein bedrucktes Hardcover mit Prägung, Lesebändchen und einem auf den Titel abgestimmten, farbigen Buchschnitt sowie Seiten aus angenehm schwerem Papier - da schlägt das bibliophile Leserherz definitiv höher. Ein wahres Schmuckstück im Bücherregal.

Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, sie baut sich langsam und gemächlich auf, was für eine Novelle recht untypisch ist. Der Spannungsbogen ist rund, wenn es auch etwas dauert, bis er ansteigt. Aufbau und Schreibstil sind gut und flüssig lesbar, für mich aber nicht herausragend. Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte wird klar, worauf es hinausläuft aber dadurch, dass sich die Ereignisse dann förmlich überschlagen, kommt keine Langeweile auf. Die Atmosphäre ist toll, schaurig und angenehm gruselig - allerdings kein Horror, bei dem einem die Nackenhaare hochstehen. Zumindest mir nicht.
Einziger minimaler Kritikpunkt sind für mich die Charaktere. Hier fehlte es mir an Zeichnung und Tiefe. In meinen Augen blieben sie doch alle recht blass und ich hätte mir etwas mehr Fokus auf deren Ausbau gewünscht auch wenn die Geschichte dann ein paar mehr Seiten bekommen hätte. Apropos mehr Seiten: Ein paar zusätzliche Hintergrundinformationen zur Legende, die diesem Kurzroman zugrunde liegt wären ein toller Bonus gewesen. Dafür erhält man einleitend einen kurzen Einblick in die Zusammenarbeit beider Autoren. Danke dafür.

Fazit:
Eine atmosphärische, schaurige Novelle in tollem Gewand und mit schöner Haptik, die sehr gut unterhält und perfekt für einen Winterabend am Kamin geeignet ist.

Schöner, klassischer Horror

von Saskia 2. Januar 2019
Das Cover ist eine Augenweide, dass ist nicht zu bestreiten. Aber auch Innen ist das Buch wunderschön gestaltet, die Illustrationen von John Howe, welche die aller erste und aller letzte Seite zieren, erzeugen eine düstere Stimmung – eine tolle Vorbereitung auf den Inhalt
Handlung
Bei meiner Recherche um die Geschichte von „Sieben Pfeifer“ wollte ich erst mal den Hunden auf den Grund gehen, da Christopher Golden in der Einleitung von einer Legende sprach, welche ihn auf diese Idee brachte. Hierbei meinte er wohl den sogenannten „Schwarzen Hund“, welcher wahrscheinlich in der Keltischen oder Germanischen ihren Ursprung hat. Man spricht hier von geisterhaften, großen Hunden mit glühenden Augen, sehr passend zur Illustration.
Die Handlung baut schleichend auf und setzt definitiv auf die „Angst“ vor dem Unbekannten, dem was man nicht kontrollieren oder vorhersehen kann. Neben den Pfeifern ist auch der Tod selber und der Umgang mit ihm, ein essenzieller Teil des Buches und trägt seinen Teil zur bedrückenden Stimmung bei.
Die Wechselnden Perspektiven helfen beim Spannungsaufbau ungemein. Wo man zu Beginn Rose und ihren Großvater kenne lernt, treten etwas später auch Roses beste Freunde auf den Plan. Die Erzählperspektive wechselt, je nach Situation passend. Sollte das passieren ist ein Kapitel nochmals mit einem schönen Absatztrenner gekennzeichnet.
Besonders gut gelungen fand ich die Kapitel, wo man die Auswirkungen der Pfeifer mit bekommt. Näheres dazu verrate ich nicht…
Die Handlung verläuft gradlinig und hat keine großen Cliffhänger oder Wendungen. Die Spannung wird ausschließlich durch den unterschwelligen Horror, die Panik und Angst der Charaktere und der Angst vor dem Unbekannten hervorgerufen. Mir hat das allerdings gereicht. Am Ende wurde ich zwar nicht überrascht aber gewusst habe ich den Ausgang auch nicht. Auch die essenzielle Frage, das Aufklären weshalb die Pfeifer gekommen sind und vor allem wegen wem wurde am Ende aufgeklärt. Einzigstes Manko, ich finde man hätte mehr aus der Figur „Pfeifer“ machen können. Sie hätte noch etwas blutrünstiger sein können. Und eine kleine Frage ist am Ende noch offen geblieben… aber ich kann nicht verraten welche – ich will nicht spoilern!Alles in allem empfand ich die Handlung jedoch rund und schlüssig, ich hatte ein paar gute Lesestunden.
Charakter
Die erwähnenswerten Charaktere sind hier Rose und ihre Großeltern, sowie drei von Rose’s Freunden, Mike, Jenny und deren Verlobter.

Ich finde die Beziehung zwischen Rose und ihrem Großvater wird gut dargestellt, auch als dieser schon Tod ist. Ich finde gerade da merkt man wie besonders die Beziehung war, denn Rose’s Trauer wird durch ihre Gedanken und gemeinsame Erinnerungen mit dem Großvater gut dargestellt.
Auch die Beziehung zwischen Rose und ihrer Großmutter wird thematisiert. Kurz und intensiv, ich kann sagen das die Großmutter nicht mein Lieblingscharakter wird. Ein richtiger Drache. Allerdings realistisch und gut dargestellt.
Rose selber ist eine authentische Figur, mit der ich mich gut identifizieren kann. Ihre Gedanken und Entscheidungen sind gut nachvollziehbar und sehr realistisch. Generell sind die Charakterbeschreibungen optisch gut geschrieben und ich hatte ein schönes Kopfkino.
Auch die Verbindungen der Charaktere sind glaubhaft beschrieben und schön dargestellt. „Normal“ und realitätsnah.
Die Charakterzüge von Rose, ihren Freunden und allen anderen werden unterschwellig gestaltet, beispielsweise durch „Vorlieben“ wie das Lieblingsspiel, eine Lieblingsszene aus einem Film oder die Einrichtung der Wohnung. Natürlich helfen auch die gut beschriebenen Emotionen, Gedanken und Gefühle, sowie Handlungen der Charaktere, dabei sie zu formen.
Schreibstil und Erzählweise
Der Schreibstil hat bei mir ein beängstigendes, ja beklemmendes Gefühl ausgelöst. Er ist sehr einfach und gradlinig gehalten, aber er muss auch nicht mit komplizierten oder anspruchsvollen Sätzen und Handlungssträngen punkten.
Als sie zu schlucken versuchte, war kein Tropfen Speichel mehr in ihrem Mund. Sie spürte die Kühle der Luft und den weiten, leeren Raum des Waldes, der sie zu verschlingen drohte. Es begann zu regnen.
Aus dem Buch „Sieben Pfeifer“, von Amber Benson und Christopher Golden, Seite 24 letzte Zeile bis Seite 25 Zeile 4
Wie im Zitat ersichtlich, ist die komplette Handlung aus der Sicht eines Dritten geschrieben. Ausnahmsweise hatte ich aber absolut kein Problem eine „Verbindung“ mit den Charakteren und der Story zu bekommen. Wirklich gut gelungen.
Die Kapitel sind mit Römischen Zahlen gekennzeichnet und vergleichsweise lang, allerdings wechseln, wie oben bereits erwähnt, öfters während eines Kapitels die Perspektive der Erzählsicht. Das wird mit einem schönen Absatztrenner gekennzeichnet. Durch diese Unterteilung sind die Kapitel dennoch sehr angenehm zu lesen.
Wirkung und Erwartung
Benson und Golden spielen mit der Angst des Lesers und erzeugen so ein beklemmendes Gefühl. (Oder sind es doch die Pfeifer die mit uns spielen…)
Cliffhänger und große Psychowendungen sind meines Erachtens nach absolut nicht notwendig. Einfach weil der unterschwellige Horror und die schleichende Angst ausreichen, um mich zu fesseln. Allerdings konnte ich das Buch ohne weitere Probleme mal liegen lassen.
Fazit
Eine Gradlinige Story und ein verhältnismäßig einfacher, schlichter Schreibstil, helfen dabei den Unterschwelligen Horror und die Angst vor den Pfeifern optimal zu übertragen. Die Charaktere gefielen mir gut, auch wenn sie nicht groß ausgearbeitet waren, allerdings lag darauf auch nicht der Fokus.
Die Pfeifer hätte man etwas blutrünstiger, gruseliger machen können, für meinen Geschmack. Und eine kleine Frage blieb am Ende tatsächlich offen – aber nichts weltbewegendes.
Ein gutes Buch wenn man weiß das man keine komplexe Handlung und den super Psycho Horror erwarten kann. Ich mochte es sehr.

Ich gebe diesem Buch daher 4,0 von 5,0 Sterne!
*Danke an Olaf Buchheim vom Buchheim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares (wenn auch auf Umwegen) es war mir eine Freude!
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