Kenyon, Nate

Sparrow Rock - Der schleichende Tod

HORROR TB - Band 75

Eigentlich will Sue mit ihren Schulfreunden nur eine wilde Party im Bunker ihres paranoiden Großvaters feiern. Doch dann erhellen Pilze einer Atomexplosion die Nacht.
Ist es wirklich nur Zufall, dass sie sich zum Zeitpunkt der Katastrophe ausgerechnet in einem Bunker aufhalten?
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Beschreibung

Details

Eigentlich will Sue mit ihren Schulfreunden nur eine wilde Party im Bunker ihres paranoiden Großvaters feiern. Doch dann erhellen Pilze einer Atomexplosion die Nacht.
Ist es wirklich nur Zufall, dass sie sich zum Zeitpunkt der Katastrophe ausgerechnet in einem Bunker aufhalten?
Und was lauert in der Dunkelheit der alten Felsen auf sie?

Schrittweise kommen die Freunde der Wahrheit näher: Die wahre Katastrophe hat schon viel früher begonnen …

 

Horrorreview.com: »Sparrow Rock ist ein Buch, das wirklich in deinen Kopf eindringt. Kenyon gelingt mit Romanen, was Hitchcock mit Filmen schafft. Ein unvergleichlicher Endzeit-Thriller.«

Shroud Magazine: »Kenyon baut nicht nur gekonnt Spannung auf, sondern schafft auch Figuren, mit denen der Leser wirklich mitfiebert.«

Zusatzinformation

Autor: Kenyon, Nate
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 400 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-310-5
Originaltitel: Sparrow Rock
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 25.07.2014
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Sparrow Rock - Der schleichende Tod"

Realistisch, spannend, düster

von Denny 29. Dezember 2014
Einfach ein klasse Buch, von Anfang bis Ende !!!
Das Buch ist durchweg spannend und hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Tolle Figuren und eine düstere Atmosphäre zeichnen den Roman aus !!

von www.elements-of-crime.de 7. September 2014
Zur Story: „Die Welt liegt in Schutt und Asche, hervorgerufen durch einen nuklearen Atomschlag…Pete, Dan, Jimmy, Jay, Tessa und Sue sind eigentlich „nur“ auf der Suche nach einem Plätzchen, um in Ruhe einen durchzuziehen, dem Alltag entfliehen zu können und landen in dem Luftschutzbunker auf der kleinen, vorgelagerten Insel „Sparrow Rock“ von Sue’s Großvater. Zum Glück, denn kurze Zeit später ist nichts mehr wie es war. Wirklich zum Glück? Denn jetzt beginnt für die 6, die zwar den Erstschlag überlebt haben, der nackte und brutale Kampf ums Überleben.“

Da ich überspitzt gesprochen ein Figuren-Junkie in Romanen bin – gerade wenn das Thema Endzeitthriller auf den Tisch kommt – und extrem großen Wert auf ihre Ausstaffierung, ihr gesamtes Auftreten und natürlich ihre Vergangenheit lege, kam ich diesbezüglich bei „Sparrow Rock“ vollends auf meine Kosten. Gerade bei solch einem Thema gibt es nichts Wichtigeres als Figuren, die den Leser an ihren Ängsten - die aufgrund dieser hier geschilderten Katastrophe selbstredend allumfassend sind – ausnahmslos teilhaben lassen. Ein Leser der sich hier ausgesperrt fühlt, sich auch nur einen Hauch außen vorgelassen fühlt, legt solch einen Roman schnell beiseite und ärgert sich über die vertane Zeit.

Um die Antwort der in der Luft hängenden Frage zu beantworten, wie Nate Kenyon dem Problem des Buch Weglegens aus dem Weg gegangen ist; man nehme einfach eine Gruppe von 6 Jugendlichen, pfercht sie nach einer fatalen Katastrophe auf engstem Raum zusammen, in dem Fall ist es ein Luftschutzbunker, und überlässt sie ihrem Schicksal. Jeder weiß, dass Klaustrophobie, die Angst vor der Zukunft, wenn es überhaupt noch eine gibt, sich des Ausmaßes des Ganzen im Klaren zu werden und die Ängste vor dem plötzlichen Alleinsein Einzug halten werden, und der Roman somit eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

Die von Kenyon gewählte Location macht in dem Fall schon den feinen Unterschied aus, denn sie unterscheidet sich gänzlich von vielen anderen Endzeitthrillern. Natürlich geht es auch hier um das nackte Überleben nach einer unvorstellbar grauenhaften Katastrophe, nach der Suche nach dem vielleicht noch letzten sicheren Ort auf der völlig zerstörten Erde. Aber, das wilde Umherirren durch eben dieses alptraumhafte Trümmerfeld, die Hinterlassenschaft der Katastrophe, bildet mehr oder weniger eine Randnotiz und die Scheinwerfer beleuchten die Szenerie im Bunker.
Sparrow Rock lebt zum einen von der Hilflosigkeit, der alles vereinnahmenden Angst, die die Charaktere wie ein von Kopf bis Fuß reichender schwarzer Schleier einhüllt, und zum anderen von den Dialogen innerhalb der Gruppe, die natürlich sehr melancholisch und düster sind.

*Sparrow Rock beinhaltet zwei Geschichten in einem, denn der Atomschlag war zugleich ein Trigger, der eine zweite Story zu Tage förderte.*

Hinzu kommt, dass Kenyon seinen Protagonisten Pete in einen imaginären Sessel verfrachtet, dem Leser direkt gegenüber, und ihn „seine“ Geschichte selbst erzählen lässt. Ihn dazu bringt, die Buchstaben, die Worte und schließlich die ganzen Sätze von seinen Lippen zu klauben, sie im Kopf zu bewegten Bildern zu formen, um ein völliges Eintauchen in die Geschichte zu ermöglichen. Nur so ist es meines Erachtens für den Leser möglich, die Figur Pete zu leben, sämtliche Höhen und natürlich auch Tiefen, von denen es weiß Gott mehr als genug gibt, zu fühlen. Nur so ist möglich zu spüren, wie sich die Dämonen aus Petes Vergangenheit – natürlich der alptraumhaften Situation geschuldet - Stück für Stück nach außen wühlen, sich durch die Eingeweide, die Muskeln und schlussendlich durch die Haut fressen, bis sie an die Oberfläche gelangen, an ihr kratzen und ihre bösen Fratzen langsam aber sicher zum Vorschein kommen.

Mein Fazit: „Sparrow Rock“ zeigt, dass der Blick hinter die Kulissen, der Blick ins Innere der Charaktere immens wichtig ist, denn nur so kann der Leser den Zeitpunkt spüren und fühlen, wenn die Fassade – die irgendwann nicht mehr aufrecht zu halten ist - zu bröckeln beginnt, langsam aber sicher, wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzt.
Aufgrund der Erzählform ist „Sparrow Rock“ ein weiteres, sprichwörtliches gefundenes Fressen für mich. Denn wie unschwer in der Rezension erkennbar, bin ich seit je her ein Freund von Romanen, in denen der Protagonist „seine“ Geschichte dem Leser selbst unter die Nase reiben darf. Um kurz objektiv zu sein, mir hat der Roman von der ersten Seite an Spaß gemacht, und ich kann ihn guten Gewissens an die Fans düsterer Geschichten empfehlen.“

sechs von fünf Sternen !!!

von Johannes 23. August 2014
Gestern begonnen zu lesen - heute fertig geworden!
Habe schon lange kein Buch mehr so gnadenlos durchgelesen.
Die Geschichte beginnt sofort mit einem schnellen Tempo und gibt bis zum Ende Gas. Spannend!Spannend!Spannend!
Und toll übersetzt von Michael Krug.
Eine absolute Empfehlung von mir. Bitte, Bitte mehr von Nate Kenyon.
Für mich einer der besten Romane der "jungen Garde" und von Festa.
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