Robinson, Jeremy

The Best of SNAFU

Horror & Thriller - Band 125

Die besten Geschichten der besten Autoren des Military-Horror.
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Beschreibung

Details

The Best of SNAFU
Herausgegeben von Geoff Brown & Amanda J. Spedding

Situation Normal, All Fucked Up!

Höllische Mutationen drehen durch. Soldaten reisen durch die Zeit und kämpfen mit futuristischen Waffen gegen Außerirdische. Ein Sondereinsatz gegen Riesenwürmer. Der Horror der Zombie-Apokalypse …
Du hast keine Chance. Also kämpfe!

 

Eine Auswahl der besten Storys aus der SNAFU-Reihe. U. a. erzählen die Bestsellerautoren Jonathan Maberry und Jeremy Robinson über Joe Ledger und das Chess Team mit Jack Sigler.

Tim Miller (Regisseur von DEADPOOL): »Diese Autoren haben es echt drauf!« 

Zusatzinformation

Autor: Robinson, Jeremy
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 480 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-613-7
Originaltitel: Eine Festa-Originalausgabe
Übersetzung von: Patrick Baumann
Erscheinungsdatum: 22.01.2018
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "The Best of SNAFU"

Mehr Action, Abwechslung und Spannung hätte dem Buch gut getan.

von Thrilling Books 8. April 2018
Dieser Titel ist in der Horror & Thriller-Reihe als Nummer 125 beim Festa-Verlag erschienen. Es handelt sich um eine Kurzgeschichten-Sammlung zum Military-Horror, die von verschiedenen amerikanischen Autoren verfasst wurden.
Klappentext
The Best of SNAFU
Herausgegeben von Geoff Brown & Amanda J. Spedding

Situation Normal, All Fucked Up!

Höllische Mutationen drehen durch. Soldaten reisen durch die Zeit und kämpfen mit futuristischen Waffen gegen Außerirdische. Ein Sondereinsatz gegen Riesenwürmer. Der Horror der Zombie-Apokalypse …
Du hast keine Chance. Also kämpfe!

Eine Auswahl der besten Storys aus der SNAFU-Reihe. U. a. erzählen die Bestsellerautoren Jonathan Maberry und Jeremy Robinson über Joe Ledger und das Chess Team mit Jack Sigler.

Tim Miller (Regisseur von DEADPOOL): »Diese Autoren haben es echt drauf!«

Inhalt
Das Fossil: Gimps gegen Zwerge. Eine Story in der sich nicht sofort erschließt wer hier der Böse ist.
Back to Black: Erinnert mich an eine Hommage an The Walking Dead
Begraben im Gewölbe: The Cave, aber nicht ganz so überlebensfreundlich.
Jagd auf den Mann an der Spitze: Ein Gestaltwandler dreht auf.
Von Sturm und Feuer: Eine Geschichte von Wikingern und Dämonen.
Machtdemonstration: Tremors im Sandsturm.
Ungeziefer: Von Kreuzrittern und Ungeziefer.
Gift: Vom Affen gebissen.

Cover
Das Cover von Best auf SNAFU lässt darauf schließen, das es actionreich zur Sache gehen soll. Eher im Bereich Action & Horror angesiedelt werden hier Mutationen und Aliens eine Rolle spielen. Für mich macht das Cover auf jede Fall einiges her und es fällt auch im Buchhandel auf wenn man es sieht. Das Artwork ist sehr gelungen und macht Lust es zu lesen.

Bewertung
So ganz überzeugen kann mich das Buch nicht. Mir fehlte der Lesefluss, das man einfach dranbleibt weil es richtig Spaß macht und man wissen will wie es weitergeht. Das Cover hat mehr versprochen als das Buch letztendlich liefern konnte. Dennoch kann man die Kurzgeschichten, wenn man sie einzeln betrachtet gut lesen, auch wenn es quasi mehr oder weniger immer gleich abläuft mit „Soldaten gegen Bedrohung“.
Am besten gefallen hat mir die Story „Begraben im Gewölbe“, hier wurde die klaustrophobische Stimmung gut eingefangen und es ging auch nicht direkt nur um „Soldaten gegen Bedrohung“, sondern erst nach und nach wurde es brenzlig für die Truppe.

Sehr empfehlenswert

von Mandy 12. März 2018
Bisher stöberte ich eher in der Horrorreihe »Festa Extrem 18+«. Nun hatte ich das Vergnügen mal ein anderes Genre im Horror bzw. Thriller zu entdecken, wobei mich schon das Cover extrem ansprach, noch bevor ich es überhaupt in den Händen hielt und als es endlich bei mir zu Hause eintraf, überzeugte mich die Lederoptik erst recht. 8 Short Stories wo man sich sicher sein kann, dass für jeden etwas dabei ist.

Ein Umfang mit 480 Seiten und einer Sammlung von fantastischen Autoren beinhaltet dieses Buch. Jeder zeigt mit seiner eigenen Geschichte, Arten von Schreibweisen, wie besonders doch jeder einzelne Schriftsteller ist. Das alles durch ein paar Illustrationen im Buch abgerundet. Die Fantasie wird dadurch noch mehr angeregt und macht diese Zeilen zu einer besonderes lesenswerten Lektüre und einem echten Schätzchen, welches gerade Abends auf dem Sofa etwas her macht.

Die Kurzromane sind super toll geschrieben. Charaktere großartig erklärt. Flüssig zu lesen. Nur bei einer Story im Buch, fehlen für unterschiedliche »Begriffe« die angebrachte Definition, was sicherlich den ein oder anderen Leser irritiert. »Von Sturm und Feuer«, wo die nordische Mythologie nur zum Teil erklärt wird und man entweder aus seinem angeeigneten Wissen oder durch Nachschlagen an Informationen kommt, ist es für Laien schwierig alles zu verstehen. Ich selbst finde, dass es eine der beste Stories in dieser Sammlung ist. Da ich mich sehr für diese Richtung interessiere, hatte ich keinerlei Probleme alles zu begreifen und war ziemlich überrascht von: Wikingern, Nidhöggr (schlangenartiger Drache), Walküren, die ihre Helden nach Walhalla holen und einem offenen Ende; zu lesen. Sofort fühlte ich mich ins kalte Norwegen versetzt, in eine Zeit, wo man den alten Glauben noch lebte. Eine echt fesselnde Geschichte von Tim Marquitz und J.M. Martin.

Auch »Back to Black« hat mich sehr überzeugt. Zwei ganz unterschiedliche Gruppen, die ums Überleben in einer Welt kämpfen, in der Milliarden Menschen wieder im Stande sind, als Untote aufzuerstehen. Menschen die plötzlich keine Regeln mehr kennen, die selbst zu Tieren werden und vergessen, was des Leben eigentlich bedeutet. Sehr tolle Endzeitstory von Jonathan Maberry und Bryan Thomas Smith, die einen in die Welt der Zombies und dem Soldaten Joe Ledger entführen.

Wer eher auf die »prähistorischen Monster« steht, dem wird die Kurzgeschichte von Greig Beck »Das Fossil« gefallen. Ein Neandertalerskelett, was einem durch das bloße Berühren den Tod bringt. »Zwerge«, die aus dem Nichts auftauchen. Unerklärliche verkohlte Leichen und ovale Brandlöcher. Noch besser wäre die Geschichte gewesen, wenn einige Passagen besser ausgeschrieben geworden wären und man somit noch mehr Spannung hätte erleben können.

»Begraben im Gewölbe« fand ich ebenso spannend. Mysteriöse blaue Lichter in einer Höhle, die aus Ritzen strömen. Menschenknochen mit zähflüssigem Sekret überzogen und unerklärliche transparente Klumpen, die einen militärischen Trupp vor ungelösten Fragen stellen. Überraschende Türme in mitten von einer riesigen Höhle, die sich niemand erklären kann und zu allem Übel tauchen auch noch Wesen mit vielen Beinen und skorpionartigen Leibern auf. Kameraden die sterben. Aber wird es einer schaffen dort hinauszukommen? Lest selbst.

Bei dem Titel »Jagt auf den Mann an der Spitze« von R.P.L. Johnson habe ich mir erst einmal etwas ganz anderes vorgestellt, als Naylor und seinen Trupp, der mit einem Helikopter in den Dschungel geflogen wird und sich diese erst einmal durch das Dickicht kämpfen, um später vor einer riesigen Villa zu stehen. Eine streng Geheime Mission, in der wohl niemand davon ausgeht, dass dort ein Wesen (größer als ein Bär und sich wie ein Jaguar bewegt), zu begegnen. Mit viel Blut und in Stücke zerrissenen Leichen zieht einem der Autor in die Story zu einer fremdartigen Kreatur, die wohl noch niemand zu Gesicht bekommen hat. Es gelingt nur ein paar Männern die Flucht, aber ist es das schon gewesen? Nein.

In der Kurzgeschichte von Jeremy Robinson und Kane Gilmour »Machtdemonstration« verschlägt es ein Team, was auf der Flucht vor der US Regierung ist, aber immer noch für das Gute kämpft, in die Wüste. Die Idee mit der Kriegsstrategie und einer Aufstellung der kämpfenden Männern und Frauen, wie Schachfiguren; ist eine tolle Idee. Dass sie jedoch auch noch so genannt werden, ist extrem gut gelungen und definitiv etwas Neues. In minus 40 Grad Celsius müssen sie nun gegen eine unbekannte Kreatur kämpfen, die noch niemand gesehen hat: Ein schimmernd roter Riesenwurm.

Wie schon erwähnt hat jede Geschichte etwas besonderes, wo jeder Leser sein eigenes Lieblingswerk findet. Die einzige die mich jedoch persönlich überhaupt nicht angesprochen hat war die Story von Richard Lee Byers mit »Ungeziefer«. Ich fand sie weder spannend noch hat sie mich trotz der etwas zu groß geratenen Skorpione mitgerissen. Um ehrlich zu sein, war ich froh, als diese vorbei war.

Nichtsdestotrotz habe ich natürlich weitergelesen und war auf die letzte gespannt, die ich mit zu meinen Favoriten zähle. So wie auch der Titel »Gift« von Michael McBirde, ging ich schon am Anfang davon aus, dass es sich darum drehen muss, weswegen es mich nicht überraschte, davon zu lesen. Jedoch hätte ich die Wandlung dieser Geschichte nicht erwartet. Der Einstieg mit viel Aktion; das »Hineinfallen« in das Geschehene und einem kurzen Rückblick, fand ich sehr spannend. Menschen sterben plötzlich unverhofft. Niemand weiß, was passiert ist. Überall liegen Leichen auf den Straßen. Dörfer werden komplett ausgerottet. Und dann? Sind diese plötzlich alle verschwunden. Ein Team aus vier Typen, was versucht dieser eigenartigen Sache auf den Grund zu gehen, wird nicht enttäuscht. Tausende Frauen, Kinder, Männer... Alle tot. Und alle in dieser Grube auf einem Haufen. Eigenartige Geräusche in den meterhohen Bäumen. Weitere Tote. Sie hängen Kopfüber an ihren eigenen Füßen. Diesem Autor kann man nur ein Kompliment aussprechen. Die Story war so verdammt fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, nur um endlich zu wissen, wer hinter dem Ganzen steckt.

Fazit:
Alles in allem eine wahnsinnig gut gelungene Zusammenstellung toller Autoren mit deren Geschichten. Sehr empfehlenswert. Dieses Buch ist nicht enttäuschend. Für Freunde von Action, Horror, Thriller sowie Endzeit auf jeden Fall ein Muss!

Solide!

von Niklas 9. März 2018
Eine Rezension für "Phantastik-News.de":

SNAFU steht für „Situation Normal, All Fucked Up“, ein Akronym des Slangs der US-amerikanischen Streitkräfte, entstanden vermutlich während des Zweiten Weltkriegs. Unter diesem Titel nun präsentieren Amanda J. Spedding und Geoff Brown eine Anthologie verschiedenster Military Horror-Storys australischer Autoren. Viele der dort Vertretenen sind hierzulande entsprechend unbekannt, am geläufigsten dürfte vielleicht das „Schachteam“ aus der Feder Jeremy Robinsons und Kate Gilmours sein.

Military und Horror sind zwei Genres, die sich eigentlich ganz gut verstehen sollten, spätestens die Computerspielreihe „Doom“ dürfte das nachhaltig bewiesen haben. Einer übernatürlichen Bedrohung lässt sich eben immer noch am besten mit einer Handvoll guter alter Marines begegnen!

Die Sammlung beginnt mit Greig Becks Erzählung „Das Fossil“ und weckt damit hohe Erwartungen. Die Geschichte um seltsame Vorfälle rund um die Überreste eines Neandertalers wissen bestens zu unterhalten. Gleichzeitig weicht die Story allerdings etwas von dem ab, was ich persönlich mir unter dem Sujet vorgestellt hätte – Stichwort: „Doom“. Letzten Endes macht das nichts, „Das Fossil“ ruft dem Leser eindrucksvoll ins Gedächtnis, warum es sich doch lohnt, ab und an Kurzgeschichten zu lesen.

Leider hält der Rest des Buches nicht ganz ein, was der Anfang verspricht. Bereits die zweite Geschichte „Back to Black“ ist leider nicht viel mehr als klischeebehaftete, zombieverseuchte Postapokalypse; das alles haben wir schon anderswo gelesen. Und so geht es weiter: Mal taucht ein Monster aus dem Dschungel auf und frisst sich durch die Handlanger eines Drogenbarons, mal stößt eine Einheit Marines in Afghanistan auf ein schreckliches Geheimnis tief unter der Erde, und so weiter. Allein vom Setting heraus stechen „Von Sturm und Feuer“ und „Ungeziefer“; erstere Erzählung führt den Leser in eine Wikingerschlacht auf einer nebelverhangenen Insel, letztere ins mittelalterliche „Heilige Land“ zur Zeit der Kreuzzüge. Während die Wikinger allerdings ohne einen wirklichen Plot daherkommen und sich durch die obligatorischen Monsterhorden schnetzeln, ist „Ungeziefer“ das zweite Highlight der Anthologie – schwarze Magie bedroht dort sowohl christliche als auch muslimische Truppen.

Alles in allem ist „SNAFU“ auf jeden Fall einen Blick wert. Sämtliche Geschichten machen irgendwie Spaß, wirklich gut gefallen haben mir allerdings nur „Das Fossil“ und letztgenanntes „Ungeziefer“. Auch wenn Military Horror beinahe schon notwendigerweise eine Konfrontation von Soldaten und Monstern bedeutet, wäre ein bisschen mehr Innovation von Seiten der Autoren wünschenswert gewesen. So bleibt „SNAFU“ solide Unterhaltung, bis wir beim nächsten „Doom“ das Sturmgewehr wieder selbst in die Hand nehmen.
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