Keene, Brian

Tief begraben

HORROR TB - Band 78

DIE ZOMBIES SIND NICHT DAS SCHLIMMSTE!


Ein simples Motto bestimmt den Alltag der Überlebenden: Fressen und gefressen werden!

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Beschreibung

Details

DIE ZOMBIES SIND NICHT DAS SCHLIMMSTE!

Es passiert ohne jede Vorwarnung. Eine weltweite Seuche verwandelt Menschen und Tiere in lebende Tote. In einem Luxushotel verbarrikadieren sich 25 Angestellte und Gäste in einem früheren Militärbunker. Die Schläge der Zombies hämmern von außen gegen die Sicherheitstüren, während die Eingesperrten unaufhaltsam den Verstand verlieren ... dazu kommt der wachsende Hunger, der sie irgendwann zwingt, das Unvermeidliche zu tun. Ein simples Motto bestimmt den Alltag der Überlebenden: Fressen und gefressen werden!

Als Bonus enthält dieser Band zwei einzigartige Erzählungen von Brian Keene: ›Im Tal der verrückte Bären‹ und ›Die vergessene Schlucht der Verdammten‹. Cowboys und Indianer, Holzfäller und Bigfoots, Zombies und Dinosaurier ... Horror im Wilden Westen!

The Word Zombie: »Tief begraben ist eine erschreckende und erschreckend unterhaltsame Lektüre. Es gibt Blut, es gibt Eingeweide und von Gabelstaplern aufgespießte Leichen.«

The Horror Review: »Keenes Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Zusatzinformation

Autor: Keene, Brian
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: circa 320 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-312-9
Originaltitel: Entombed + An Occurrence in Crazy Bear Valley
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 27.09.2014
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Tief begraben"

Fressen oder gefressen werden

von dark_angel 23. Oktober 2014
Nach einer weltweiten Seuche verwandeln sich Mensch und Tier in lebende Tote. Ein paar Menschen können sich in einem ehemaligen Bunker unterhalb eines Hotels in Sicherheit bringen. Die Sicherheitstüren halten die Zombies von ihnen fern. Doch was ist schlimmer: Von den Zombies gefressen werden oder im Bunker langsam aber sicher zu verhungern?

An und für sich dient die Zombie-Apokalypse nur als Kulisse. Denn im Grunde geht es um die im Bunker eingeschlossenen Menschen und was diese Isolation ohne Nahrungsmittel mit ihnen anstellt. Wie lange können eingeschlossene Menschen "zivilisiert" miteinander umgehen, bevor der Wahnsinn Einzug hält und sie sich beispielsweise an die Gurgel gehen oder gar die Entscheidung ansteht, ob sie sich nun gegenseitig aufessen sollen, um länger am Leben zu bleiben? Dies sind nur ein paar der Fragen, denen Brian Keene in seinem neuen Roman "Tief begraben" nachgeht.
Die Geschichte ist aber nicht nur aus dem psychologischen Gesichtspunkt interessant, sondern es gibt auch reichlich Splatter, Spannung, Ironie, Gewalt und Tod. Eine perfekte Mischung für gute Horror-Unterhaltung.

Nach der Hauptgeschichte folgen zwei Bonusgeschichten: "Im Tal der verrückten Bären" und "Die vergessene Schlucht der Verdammten"
Hier zeigt Brian Keene, dass er auch über den Wilden Westen und Zeitreisen schreiben kann. Diese Geschichten muss man einfach genießen, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten.

Zu viele Logiklöcher!

von Mathias 28. September 2014
Das Verhalten der Protagonisten wirkt für mich derart hanebüchen, dass ich nach der Hälfte der Lektüre keine Lust mehr hatte weiter zulesen.

Brian Keene hatte mich bis jetzt noch nicht enttäuscht aber das hier ist einfach nur Unsinn, die Handlung mag ja gut durchdacht sein aber das Verhalten und die Dialoge... sorry das geht gar nicht!!!

Keene ist ein Meister des Ekels & des Horros!!

von www.elements-of-crime.de 7. September 2014
Zur Story: „Hätte die im Bunker eingeschlossene Gruppe geahnt, dass die Zombieinvasion noch ihr kleinstes Übel war – eher einem Kindergeburtstag glich, im Vergleich zu dem was noch kommen sollte - hätten sie vermutlich schon vorher versucht, sich mit einer Feile die Pulsadern aufzufeilen. Denn was die 26 köpfige Gruppe nun erwartete, fällt unter die Kategorie „das ist doch Wahnsinn“, und genau dieser hält in seiner reinsten Form Einzug und macht vor keinem Gehirn halt...
Zu den zwei folgenden Kurzgeschichten, die im Anschluss an diesen Roman folgen, und eine Zombie-Zeitreise in den wilden Westen und in die Zeit der Dinosaurier machen, möchte ich hier keine Worte verlieren. Genießt sie einfach, denn sie haben etwas. Ich für meinen Teil muss zugeben, hätte ich es nicht gewusst, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, sie stammen aus der Feder Keenes. “

Wenn ich den Namen Brian Keene höre, kommen mir Schlagwörter, Synonyme, wie Truckfahrer, Dockarbeiter, Diskjockey, Handelsvertreter, Wachmann und natürlich Schriftsteller in den Sinn. Wobei ich natürlich froh bin, dass er letzten Endes an dem Job als Autor festhielt. Er noch bis heute im Genre Horror sein Unwesen treibt und die Leser mit schaurigen Geschichten versorgt. Nicht umsonst wurde er schon zwei Mal mit dem Bram Stoker Award ausgezeichnet.

Mit „Tief begraben“ zeigt Brian Keene erneut seine ganze Klasse und wartet mit einer Story der wirklich harten Gangart auf, in der im wahrsten Sinne die Fetzen fliegen, Fetzen von Fleisch und Gedärmen. Unter dem Deckmantel einer Zombieapokalypse, überlässt Keene seine in einen Bunker geflüchteten Protagonisten sich selbst. Gemeinsam mit seinen Lesern schaut er sich die Szenerie von oben herab an, verfolgt mit einem Schmunzeln wie der Wahnsinn Einzug in den Bunker hält.
Er versteht es in exzessive Ekelszenen zu kreieren. Die Angst vor dem Unappetitlichen, in Form von Gestank, Fäulnis, Fäkalien, Innereien und Verletzungen zeigen beim Leser umgehend Wirkung. Hinzu kommt die sprichwörtliche Erpelpelle, verursacht durch seine unverhohlene Darstellung expliziter Gewalt- und daraus resultierenden Todesszenen.

*„Tief begraben“ ist affektorientiert, Begriffe wie Splatter und Gore kommen einem augenblicklich in den Sinn.*

Der „Godfather of Horror himself“, wer auch immer das sein mag, hat Keene mit einer Gabe ausgestattet, die sich wohl jeder Horrorautor gerne an sein Revers heften würde. Nämlich die Gabe, unkontrolliertes und abartiges Abschlachten, in dem Fall der aufkeimenden Geistesgestörtheit in der Gruppe geschuldet, mit einer extra großen Portion Witz und Ironie anzureichern. Pete, die von Keene auserkorene Hauptfigur, vereinnahmt diese Gabe, setzt sie in die Tat um und füllt sie mustergültig aus. Die Selbstgespräche, die Dialoge mit seiner inneren Stimme, werden mit jeder nach und nach kapitulierenden Gehirnwindung, Seite für Seite immer wahnwitziger, bis es schließlich nur noch darum geht, fressen oder gefressen zu werden. Den aufkommenden Irrsinn so zu inszenieren - auch den der restlichen Protagonisten - hervorgerufen durch Hunger und Lagerkoller, sorgt für ein anerkennendes Kopfnicken beim Leser.

*Keene‘s Figuren gleichen einem Chamäleon, von melancholisch über düster und verstört, bis hin zu abgrundtief böse und alles vernichtend.*

In der Regel bin ich niemand, der in seinen Rezensionen auf die Cover der Romane eingeht, aber in diesem Fall werde ich eine Ausnahme machen und eine Lanze für den Festa-Verlag brechen. Denn dieses Cover passt zu der Story wie die Faust aufs Auge und sticht das comicartige Original um Längen aus.

Mein Fazit: „Was soll man lange umherreden, dieser Roman ist ohne Wenn und Aber absolut Hardcore, in dem Blut wie Wasser aus der Leitung fließt und die Szenerie einem Schlachthaus gleicht. Trotzdem ist es nicht stupide und öde, denn das wieso und warum, der Grund für dieses Massaker, lässt die Handlungen in einem anderen Licht erscheinen. „Tief begraben“ ist ein Roman, der die Herzen der Fans dieses Genre höher schlagen lassen, und sie im Eiltempo erobern wird.“
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