Bourne, J. L.

Tomorrow War - Die Chroniken von Max. Das 2. Buch

Publishers Weekly: »Fans von Endzeit-Survival-Thrillern werden diesen Roman lieben.«

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Beschreibung

Details

Dies ist das zweite Tagebuch von Max.

Nach dem Zusammenbruch der Elektrizität durch einen Computervirus werden die Straßen der USA zum blutigen Schlachtfeld.
Der ehemaliger CIA-Agent Max kämpft mit einigen Gleichgesinnten gegen die korrupte Regierung – und gegen Horden von Hungernden, die man kaum noch als Menschen bezeichnen kann …

Ein ultra-realistischer Bericht vom Bestsellerautor der Serie DAY BY DAY ARMAGEDDON. Eindringlich, plausibel und sehr erschreckend.

Scott McEwen: »Ein ›Was-wäre-wenn‹-Thriller, der den Untergang unserer gesamten digitalen und wirtschaftlichen Versorgung auslotet. Ein unvergesslicher Roman.«

Brad Thor: »Eine Dystopie vom Allerfeinsten! Dieses Buch ist so realistisch, es hat mir echt Angst gemacht. Lies es und bete, dass so was nie wahr wird.«

Publishers Weekly: »Fans von Endzeit-Survival-Thrillern werden diesen Roman lieben.«

Zusatzinformation

Autor: Bourne, J. L.
Buchreihe: Festa Action
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 368 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-703-5
Originaltitel: Tomorrow War 2: Serpent Road
Übersetzung von: Heiner Eden
Erscheinungsdatum: 18.01.2019
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Tomorrow War - Die Chroniken von Max. Das 2. Buch"

Der Kampf geht weiter...

von Thomas 27. Februar 2019
Zu Beginn des Buches schildert der Autor ein einem „Lieber Leser“ wie realistisch seine Vision ist. Hat sich doch genau das zugtragen, was er im ersten Tagebuch von Max ausführlich beschrieb. Neun Monate nachdem das Buch in den USA erschien, gab es einen großen Stromausfall in Syrien. Wenn man bedenkt wie einfach die komplette Ökonomie dieses Planeten ins Chaos gestürzt werden könnte, wenn sich ein paar findige Hacker oder irgendeine Regierung dazu entschließen sollte, ist schon erschreckend.
Jetzt aber zu Max…
Max ist immer noch eine der meistgesuchten Personen der USA - um genau zu sein: DIE meistgesuchte Person in Arkansas - und muss sich deshalb vom Widerstand verabschieden, da er im Zug seine Kameraden gefährden würde. Also zieht er sich in eine abgelegen Waldhütte zurück, doch auch dort soll er keinen Frieden oder Ruhe finden. Nicht nur die Fauna dort, macht ihm zu schaffen, auch finden ihn Menschen, von denen er definitiv nicht gefunden werden wollte.
Der Sense of Wonder ist verflogen und Max muss sich nun den alltäglichen Brutalitäten der Regierung stellen, welche mit allen Mitteln versucht das Volk gefügig und wehrlos zu halten. Doch sind die USA nicht dafür bekannt, ihre Bürger pazifistisch leben zu lassen, so sie das nicht wollen, und in jedem Haushalt findet man problemlos eine Waffe.
Dennoch ist der Widerstand recht verloren auf seinem Posten und Max muss sich nicht nur gegen die Regierung durchsetzen, sondern auch gegen Denunzianten und Co..
J.L. Bourne schildert in sehr real gehaltenen Farben, die Verhältnisse in einem Land, welches sich schneller dem Mittelalter angenähert hat, als man erwartet hätte. Die von uns so hochgelobte Zivilisation steht auf tönernen Füßen und wenn diese wegbrechen, treten die schlimmsten Dinge im Menschen zu Tage. In den Tagen eines Donald Trump und dessen Politik, ist es nicht so weit von der Hand zu weisen, dass man so etwas gegebenenfalls zu Lebzeiten noch zu Gesicht bekommen könnte.
„Tomorrow War 2“ steht seinem Vorgänger an Spannung und Tempo in nichts nach und kann auch wieder als Survival Guide betrachtet werden, sollte es denn so weit kommen.

Gute Fortsetzung, leider ein für mich, schwaches Ende

von Saskia 1. Februar 2019
Meine Meinung
Die Handlung
Die Geschichte beginnt einige Zeit nach dem Ersten Buch von Tomorrow War. Max wird nun gesucht und zwar mit einigen Mitteln, auf welche er nicht vorbereitet ist. Er trennt sich von seinen Begleitern aus Buch Eins und macht sich alleine auf den Weg – welches Ziel er dabei hat, ist unklar. Aber dieser erste Teil des Buches zeigt auch, wie sehr die Umstände an einem Menschen kratzen können. Max ist lange sehr Einsam und muss auf niedersten Wegen versuchen, zu überleben. Dabei geht er Risiken ein, welche für mich absurd erscheinen, aber gut in dieses Szenario passen. Sie formen Max als Charakter. In dieser Zeit erfahren wir durch Mails der Regierung einiges was Max erst viel später erfährt.

Eine Nachricht lockt ihn aus seiner Lethargie und gibt Max wieder eine Aufgabe, ein Ziel. Oder ist es doch die Begegnung mit einem alten Bekannten/Feind/Freund/wir sind uns nicht sicher, was ihn aus seinem Stillstand befreit?
Doch wie auch immer er aus seinem Wachschlaf fand, auf seinem Weg findet er neue Verbündete und begegnet auch alten… Bekannten und neue Feinde. Es wird wieder bewusst wie verzweifelt manche Menschen sind und ich bin mehr als erstaunt über den Kampfgeist einiger. Bald ist klar was, nach einer schönen Befreiungsaktion, das nächste Ziel von Max ist. Denn er ist der Kopf, das Herz und alles andere was den Wiederstand ausmacht. Dementsprechend wird auch von ihm erwartet. dass er das alles weitertreibt.

Die ganze Geschichte ist komplex verschachtelt und wir erfahren einiges neues über die neue Übergangsregierung und deren Handlanger. Dazu zählen neben Bikern und Söldnern seit neuesten auch die Chinesen (oder sind die nicht die neuen Strippenzieher?) – ein wichtiger Punkt in der Story. Die Actiongeladenen Schusswechsel werden gefühlt immer nüchterner geschildert, was dem ganzen aber nicht die Brisanz nimmt. Doch die Actionszenen wechseln zwischen Strategieplanung und Wanderung/Flucht. Es werden alle Seiten dieser kranken Situation beleuchtet und detailliert dargestellt, was ein Kopfkino bei mir auslöste. Dass Max dabei nur die prägnantesten Ereignisse schildert, finde ich gut, denn es wird nie langweilig und die Spannung reißt nicht ab, auch wenn sich die Spannung nach und nach aufbaut.

Am Ende gibt es eine Entladung der extremen Art. Es war gewaltig, erschütternd und ich habe es absolut nicht kommen sehen. Aber dennoch ließ es bei mir einige Fragen offen, allen voran das genaue Schicksal all der Charaktere, welche wir kenne gelernt haben. Dem Leser wird hier viel Freiraum zum selber ausdenken gegeben. Wir erfahren zwar wie es grob mit den USA weitergeht, aber ich mag einfach keine halbfertigen Enden. Doch, sofern ich das Schlusswort des Autors richtig interpretiere, soll das so sein.

Die Charaktere
Max entwickelt sich in diesem Band sehr weiter. Wir erleben ihn in Lethargie und absolut auf sich alleine gestellt, aber auch als Kämpfer und unheimlich emotional, denn mehr als einmal muss er mit dem Tod eines seiner Kameraden rechnen. Er hinterfragt auch oft, wie viel Mensch er noch ist, wenn er dieses oder jenes tut. Beispielsweise eine Gruppe Männer feige aus dem Hinterhalt angreifen.
Ich verrate nicht Zuviel aber es tritt ein Charakter auf, wo man sich lang nicht sicher ist, auf wessen Seite er nun steht. Dieser Charakter ist unheimlich emotional und handelt auch genau so, absolut nicht rational, sondern anfangs nur mit einem Ziel: Überleben.
Ansonsten lernen wir einige neue und alte Widerständler kennen und auch einige neutrale Personen, welche einfach nur Tauschhandel abschließen oder unseren Protagonisten sogar etwas positiv gesonnen sind. Natürlich gibt es auch Bösewichte, aber der Fokus liegt auf Max und so bleiben beinahe alle Charaktere etwas blass, im Vergleich zu ihm.

Schreibstil und Erzählweise
Das ganze Buch ist wieder in Form eines Tagebuchs und somit aus der Sicht von Max geschrieben. Gleich zu Beginn wird das nochmal klar, die Tagebucheinträge werden, der Situation geschuldet, abhakt und kurz. Ein Tag erstreckt sich zwischendurch nur über eine Seite. Auch Max Erzählungen werden je nach seinem Gemütszustand detaillierter oder sporadischer. Die Kapitel haben Überschriften, welche Max offenbar in diesem Moment passend fand. Zwischendurch gibt es immer wieder Mails aus den feindlichen Linien zu lesen, welche uns auf dem Laufenden halten was die Suche nach Max angeht. Die bringen Abwechslung und zeigen mal die andere Seite.

Erwartungen und Wirkung
Ehrlich gesagt hatte ich keinerlei Erwartungen. Buch Eins hat mich so mitgenommen, so verfolgt. Bei Buch Zwei wusste ich wenigstens ungefähr was mich erwartet und war entsprechend gewappnet.
Ich wollte unbedingt wissen wie es endet und stand unter Strom. Auch hier war ich schockiert und absolut eingenommen von dem Buch. Die Erzählungen von Max haben mich ergriffen und ich schwankte zwischen purer Wut, Unverständnis, Angst und noch mehr Angst. Denn sich das ganze Mal „nicht fikional“ betrachtet – brrr da läuft es einem kalt den Rücken runter. Diese beiden Bücher werden mir noch lange nachhängen.

Fazit
Ein gelungener Zweiter Band. Die Handlung war nicht vorhersehbar, die Charaktere stark, auch wenn Max definitiv wieder im Mittelpunkt steht. Die Tagebuch Perspektive macht dass ganze irgendwie greifbarer und noch realistischer. Die Thematik ist beängstigend, doch hier mehr fiktional, so nahm sie mich immer noch sehr mit und ging mir nahe, doch ich konnte wenigstens anständig abgrenzen. Das Ende hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, es blieben zu viele offene Fragen.

Aus diesem Grund bekommt dieses Buch von mir 4,0 Sterne!

*Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Festa Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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