Bourne, J. L.

Tomorrow War - Die Chroniken von Max

Ein ultra-realistischer Bericht vom Bestsellerautor der Serie DAY BY DAY ARMAGEDDON. Eindringlich, plausibel und sehr erschreckend.

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Beschreibung

Details

Dies sind die Aufzeichnungen von Max, der sich durch ein Amerika kämpft, das den totalen Zusammenbruch erlebt.

Eine Hyperinflation erschüttert die US-Wirtschaft. Es wird für die Menschen immer schwieriger, Nahrung, Wasser und Strom zu bekommen. Dann verhängt die Regierung das Kriegsrecht. Gepanzerte Militärfahrzeuge patrouillieren auf den Straßen und schränken jede Freiheit ein.
Doch ein Mann erhebt sich, um gegen das eigene Land zu kämpfen. Aber die lebenswichtigen Vorräte werden knapp, und damit auch die Zeit …

 

Ein ultra-realistischer Bericht vom Bestsellerautor der Serie DAY BY DAY ARMAGEDDON. Eindringlich, plausibel und sehr erschreckend.

Scott McEwen: »Ein ›Was-wäre-wenn‹-Thriller, der den Untergang unserer gesamten digitalen und wirtschaftlichen Versorgung auslotet. Ein unvergesslicher Roman.«

Brad Thor: »Eine Dystopie vom Allerfeinsten! Dieses Buch ist so realistisch, es hat mir echt Angst gemacht. Lies es und bete, dass so was nie wahr wird.«

Zusatzinformation

Autor: Bourne, J. L.
Buchreihe: Festa Action
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 352 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-701-1
Originaltitel: Tomorrow War
Übersetzung von: Heiner Eden
Erscheinungsdatum: 13.12.2018
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Tomorrow War - Die Chroniken von Max"

Realistisch und Beängstigend

von Saskia 18. Januar 2019
Handlung
Das Buch beginnt mit einer Unterhaltung zwischen der Präsidentin der USA und einem unbekannten Mann. Der Inhalt der Unterhaltung kann erst sehr viel später komplett verstanden werden. Klar ist aber – es geht um Geld, um Macht. Denn den USA geht es nicht so gut, doch die Präsidentin hat in dem Unbekannten wohl einen guten… Berater. Dass macht die ganze Geschichte schon ganz zu Beginn interessant und spannend.
Direkt danach beginnen die Tagebucheinträge von Max. Dass diese Tagebucheinträge immer aktuell von ihm geschrieben werden, wird immer wieder Betont. Wieso genau das alles aufgeschrieben wird, bleibt offen und macht das ganze noch spannender.
Die Handlung beginnt sehr sanft, wir lernen Max während einer Spezialausbildung kennen, offenbar wird er zu einer besonderer Sorte Geheimagent ausgebildet. Über seine Vergangenheit erfahren wir wenig bis gar nichts, dass ist aktuell aber auch nicht relevant. Max bekommt einen besonderen Auftrag und man merkt erst währenddessen, dass dieser den Startschuss für die eigentliche Story geben.
Der Zusammenfall der Banken, der Politik, Wirtschaft und des Rechtssystems schleichen sich langsam ein und überraschten mich dennoch. Auch wenn wir nichts genaueres erfahren, reicht dass was wir erfahren um dem Leser eine buchstäbliche Scheissangst ein zu jagen. Es wird klar wozu Menschen fähig werden, wenn jegliche Struktur fehlt, jegliche Grundbedürfnisse auf einmal zum Luxus werden. Wer sich dieses Szenario ausgedacht hat, und was derjenige damit genau bezwecken will ist nach wie vor Fraglich.
Wir bekommen durch Max detaillierte Erklärungen viel von seinem Kampf ums überleben mit. Funkverkehr, Aufbau eines Sicherheitsnetzes und der Kampf gegen… Menschen. Es ist verrückt wie sich alles entwickelt. Zwischenzeitlich musste ich es weglegen, es hat mich schlichtweg überfordert. Die Art und Weise alles darzustellen macht das ganze nur noch beängstigender für mich. Die Abläufe und Erlebnisse werden detailliert beschrieben, vor meinen Augen lief beinahe ein Film ab. Allerdings werden teilweise einige Stunden oder Tage auch gern mal übersprungen. Auch da merkt man die Tagebuch Schreibweise, dass störte mich jedoch nicht. Durch Max Augen sehen wir alles, auch die Reaktionen und Emotionen der anderen Menschen – der guten wie der bösen.
Zwischendurch werden neben Max Aufzeichnungen auch die Aufzeichnungen von Funkverkehr und Computercodes. Das bringt ein wenig Abwechselung, auch wenn das alles meist recht kryptisch gehalten ist. Zu guter Letzt – die Panik ist es, worauf der Autor abzielt. Die Panik vor genau diesem Szenario, das gar nicht soo unwahrscheinlich ist. Am Ende gibt es eine Überraschung welche auf den Zweiten Teil freuen lässt.
Charaktere
Unser Hauptprotagonist ist natürlich Max. Überdurchschnittlich gut in defacto allem. Irgendwie ein Glückspilz, allerdings paranoid und etwas psychisch Angeschlagen. Einige Wenige Nebencharaktere haben dennoch gute Auftritte und bringen Max und uns gute Gesellschaft (oder auch nicht ganz so gute). Die Charaktere hier einzuschätzen fällt unheimlich schwer, denn sich vorzustellen, was Menschen alles in solchen Ausnahmesituationen alles bereit sind zu machen… brrr. Ansonsten finde ich Max Charakter zwar stark, allerdings ist er dieser klassische Action Charakter. Er tut was er tun muss – mehr aber auch nicht.
Schreibstil und Erzählweise
Die Gesamte Geschichte wird von Max höchst persönlich erzählt. Wir sehen und erleben alles durch seine Augen hindurch. Neben seinen Tagebucheinträgen gibt es auch Transkriptionen von Gesprächen, Funkverkehr und Computern. Im Buch ist auch auch das ein oder andere geschwärzt. Das Max uns alles quasi Live erzählt, merkt man zwischendurch immer mal wieder anhand des Schreibstils. Dieser ist flüssig lesbar und auch bei langen Erklärungen gut verständlich. Die Beschreibungen sind gut vorstellbar und nicht ausufernd lang. Das Buch hat wenige und ist in drei Teile eingeteilt: Das Making of, Der Zusammenbruch, Der Widerstand. Vor jedem Kapitel steht ein schönes Zitat, welches Bezug auf den Inhalt des nachfolgenden Kapitels.
Erwartungen und Wirkung
Puh. Das Vorwort habe ich gelesen und abgenickt. Jetzt würde ich sagen es war eine Warnung. Die Panik und Angst sind greifbar, man leidet und zittert und spürt die selbe Unsicherheit, Fassungslosigkeit und schüttelt öfter den Kopf als einem Lieb ist. Ich überlege wirklich ob ich Band 2 lesen soll. Nicht weil das Buch schlecht ist, sondern weil es ich einfach nicht damit klar kam – ich wurde ja selber paranoid.
Versteht mich nicht falsch, ich kann Bücher mit Atombomben und Terroristen super lesen – warum es mich hier so aus den Socken haut, weiß ich nicht genau. Die Action kommt hier natürlich auch nicht zu kurz, durch das Militär und Plündererbanden weiß man nie, was als nächstes geschieht.
Fazit
Wow. Realistisch, Beängstigend, hält was es verspricht. Ein Hauptcharakter der leider nicht wirklich „besonders“ ist für mich, Nebencharaktere die uns Gesellschaft leisten und viele Menschen die allem Beraubt wurden was wir als normal empfinden. Eine Story welche mich umgehauen hat. Deshalb gebe ich dem ganzen trotz des, für mich schwachen Hauptcharakters, ganze 5,0 Sterne. Alleine für die Atmosphäre. Lest es, wenn ihr damit umgehen könnt.
*Ich bedanke mich hier beim Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
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