Curran, Tim

eBook - Verseucht

HORROR TB - BAND 45

Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen ... tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

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Beschreibung

Details

Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen ... tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

Rick Nash ist einer der letzten Überlebenden. Aber dafür muss er einen unglaublichen Preis zahlen: ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen, das im radioaktiven Feuer Gestalt angenommen hat.

Damit zu leben, bedeutet für Rick den lebendigen Tod. Es zu bekämpfen, die Hölle auf Erden …

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Tim Curran (Zerfleischt) lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Escanaba/Michigan, USA. Er ist einer der begabtesten neuen Horrorautoren, gilt aber noch als Geheimtipp. Sein Werk zeichnet sich durch eine morbide Faszination am Verfall und Tod aus – vielleicht benennt er deshalb seine Webseite nach dem Titel seiner Novelle Der Leichenkönig (Atlantis Verlag, 2011).

Zusatzinformation

Autor: Curran, Tim
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 448 Seiten
ISBN: 978-3-86552-203-0
Originaltitel: Biohazard
Übersetzung von: Usch Kiausch
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Verseucht"

Alternative Endzeitstory

von Saskia 18. Oktober 2018
Meine Meinung

Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, wusste ich dass ich dieses Buch lesen musste.
Diese „alternative“ Schilderung des atomaren Fallouts finde ich unglaublich interessant, denn hier gibt es nicht nur Zombies – dieser Ausdruck kommt im ganzen Buch auch nur ein- oder zweimal vor. Denn es gibt hier so viel schlimmeres als „Zombies“. Nach und nach begegnet unser Hauptcharakter neuen Abscheulichkeiten und Phänomenen, welche der Atomare Fallout mit sich brachte. Da sind dem Autor doch einige interessante und vor allem erschreckende Dinge eingefallen, die mir das ein oder andere Mal Gänsehaut verschafft haben.
Doch Rick trifft auch andere Überlebende, jeder davon hat seine Eigenheiten und Besonderheiten die alle schön rausgebracht werden. Zwei Streithähne, ein Mädchen mit hohen Moralvorstellungen, ein „bester Freund“ Freund, um nur einige zu nennen. All ihre Charaktereigenschaften fließen schön in die Geschichte ein und man bekommt dadurch ein gutes Gefühl für alle Charaktere. Hier merkt man das Tim Curran sich genauso viel Mühe bei den Charakteren gibt wie bei der Story, die perfekte Mischung. Bei jedem Unglück das geschehen ist, zitterte ich mit jedem einzelnen und auch ihre Angst hat sich auf mich übertragen.
Nur Rick Nash bleibt leider zwischen all den Charakteren irgendwie blass zurück. Während sich alles um ihn herum wandelt und ständig verändert, konnte ich zu Rick nicht wirklich eine Bindung aufbauen. Er war mehr zweidimensional, als dreidimensional, im übertragbaren Sinne. Er entwickelt sich nicht wirklich weiter, habe ich das Gefühl. Zwar schildert Tim Curran eindrucksvoll die Gefühle und Gedanken von Rick, dennoch habe ich leider nicht in den Charakter hinein gefunden.
Was ich persönlich wirklich gut fand, waren die ganzen Erklärungen. Die ganzen Mutationen, Krankheiten und auch wie es zum Fallout kam wird zwischendurch immer wieder erklärt. Die Beschreibung des Optischen erledigt dann den Rest. Ich hatte nirgends das Gefühl, dass etwas fehlen würde.
Es gibt innerhalb der Geschichte immer wieder Schock Momente, gerade wenn man denkt die Charaktere können mal durchatmen, kommt von irgendwo etwas neues, böses daher. Allerdings gibt es keine großen Cliffhänger, der Verlauf oder zumindest das Ende fand ich recht vorhersehbar. Cliffhänger waren meiner Meinung nach allerdings auch nicht nötig, die Geschichte hatte auch so genug Spannung und Gänsehaut zu bieten. Allerdings plätschert die Geschichte das ein oder andere Mal vor sich her, ich hatte das Gefühl es passiert nicht mehr wirklich was.
Im Laufe der Story kommt noch ein anderer Aspekt hinzu, der die Story so interessant macht. Denn es sind einige Sci-Fi-Elemente vorhanden, die aber nicht fehl am Platz wirken, wie ich die Befürchtung hatte. Sie sind stets präsent, wenn auch oft im Hintergrund und wenn sie dann in den Vordergrund rückt, legt sich ein ungutes Gefühl über den Leser. Hier hat es der Autor geschafft, etwas völlig neues mit der Apokalypse zu verbinden, was dieses Buch nur noch besonderer gemacht hat.
Tim Curran schreibt unglaublich lebendig. Ich habe selten das Problem, dass mich ein Buch so sehr einnimmt, dass ich beispielsweise davon träume oder es dazwischen mal weglegen muss. Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich wortwörtlich ein einzigartiges Kopfkino, danke dafür!
Die komplette Geschichte ist aus der Sicht von unserem Hauptcharakter Rick Nash geschildert, was das ganze noch viel lebendiger macht. Ich konnte mich noch besser in die Geschichte einfühlen, da ich das Gefühl hatte dabei zu sein, mit ihnen zu laufen. Die Beschreibungen der Geschehnisse sind auf ihre Art einzigartig. Sonst habe ich immer Probleme damit, mir so etwas wie ein Feuergefecht oder einen Kampf vorzustellen, aber hier nicht.
Kommen wir nun zum Ende. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde ich wäre nicht gleichermaßen erleichtert und traurig als es zu Ende war. Das Ende selbst war ebenso überraschend und genauso auch vorhersehbar. Hier kann ich nur sehr kryptisch schreiben, da ich sonst unnötig spoilern würde. Allerdings kann ich folgendes sagen: Es ist ein gelungenes Ende und es bleiben keinerlei Fragen mehr. Ein rundes Werk von einem super Autor.


Fazit
Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten. Der Hauptcharakter blieb mir leider zu blass, während vor allem die Nebencharaktere sehr herausstechen. Die Geschichte selbst ist spannend auch wenn sie hin und wieder etwas an Fahrt verliert. Dennoch bietet sie genug Spannung und Gänsehaut-Feeling, vor allem die Sci-Fi-Elemente sind gut platziert und bieten zusätzliche Grusel-Momente. Der Schreibstil ist etwas besonderes und definitiv einen Blick wert.
Wer sich für atomare Fallouts interessiert, vor allem die etwas alternativere Richtung, dem lege ich dieses Buch sehr ans Herz. Aber auch dem Leser, der sich gern etwas gruselt und die Beschreibungen des Ekels zu schätzen weiß, empfehle ich dieses Werk.
Ich persönlich verleihe diesem Buch 4,0 Sterne. Einen Stern ziehe ich wegen des blassen Hauptcharakters und der zwischenzeitlich plätschernden Handlung ab. Ich empfehle hier definitiv noch, die Leseprobe zu lesen. Sie gibt einen guten Einblick in Geschichte und den Schreibstil.

Harte Endzeitstory in einer Welt nach dem nuklearen Fallout.

von Sebastian 6. Juli 2018
Tim Curran war mit ein Einstieg in die Horror und Thriller-Reihe aus dem Festa-Verlag für mich. Ich habe damals zuerst „Zerfleischt“ von ihm gelesen. Von daher habe ich einen Roman erwartet, der sehr gewalttätig ist, diese Szenen auch ausufernd beschreibt und den man sich gut vorstellen kann was passiert. Hier haben wir ein Buch von Tim Curran, das im bzw. nach dem nuklearen Fallout der Welt spielt.

Inhalt
Nash, heimisch in Youngstown, Ohio, ist die Hauptperson in der Story. Er verliert durch den Fallout seine Frau Shelly die erkrankt. Er pflegt sie bis zu ihrem Tode. Ein Nachbar legt ihm nah, das er die Stadt verlassen soll um sein Glück in den zerstörten USA zu finden. So macht Nash sich auf, immer begleitet von einem Schattenwesen und nach und nach findet sich eine kleine Gruppe um ihn zusammen die durch die nach Westen reist, immer in Begleitung des Schattenwesens…

Cover
Verseucht hat auf dem Cover einen Toten (?) liegen, der eine alte Gasmaske trägt. Eine Seuche passt sehr gut dazu. Das Cover macht für mich deutlich, das es um sich um einen Roman der Kategorie Horror & Endzeit handelt. Durch die Maske wird dies absolut deutlich, der zerstörte Körper unter der Maske lässt mich das ebenso annehmen. Das Artwork ist absolut passend gewählt.

Bewertung
Verseucht ist als Nummer 45 im August 2012 in der Reihe Horror & Thriller im Festa Verlag erschienen. Tim Curran ist ein Stamm-Autor aus dem Verlag, er hat davor und auch danach noch einige Veröffentlichungen über Festa erfahren.
Dies ist mein zweites Buch von Tim Curran. Die Sprache und Schreibe des Autors ist wie auch im ersten Buch direkt und anschaulich. Man weiß immer genau, wie Curran sich die aktuelle Szene vorstellt und es bilden sich Bilder im Kopf was gerade passiert. Die Wunden, die Mutationen und Krankheiten sind bildhaft in Szene gesetzt und lassen den Leser immer mit einem leichten Ekelgefühl zurück. Man möchte so etwas nicht erleben. Die Frage danach, ob es innerhalb von einem halben Jahr soweit kommen kann, lasse ich einmal außen vor. Ich lese hier immerhin keinen Tatsachenroman sondern Fiktion. Da möchte ich mich unterhalten lassen und nicht über die Realität und wissenschaftliche Fundierung nachdenken.

Die Geschichte beginnt, wie in der Inhaltsangabe beschrieben, in Youngstown Ohio. Nur langsam nimmt die Story an Fahrt auf, was allerdings dazu passt das Nash mit sich nicht im Reinen ist und seine Frau durch den Fallout verliert. Als er sich dann dazu entschließt die zerstörte Stadt zu verlassen schließen sich ihm langsam Gefährten an und somit beginnt die Odyssee gen Westen der Gruppe. Curran schildert die Ereignisse leicht an ein Tagebuch angelehnt, das Buch ist in viele einzelne Kapitel gegliedert, und er schreibt immer aus der Sicht von Nash, oft auch in der „Ich-Perspektive“ was diesen Eindruck noch verstärkt.

Die Story insgesamt ist in Ordnung, nicht so extrem spannend wie ich es erwartet hätte bei diesem Thema, und das Ende der Geschichte hätte ich so nicht erwartet. Für mich kam das Ende etwas zu abrupt und schnell, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Mir sagt es trotzdem nicht zu. Es hat den Beigeschmack von nicht zu wissen was man wollte am Ende.

Empfehlen kann ich das Buch nicht zu 100%, doch als recht spannende Lektüre für zwischendurch wird es euch bestimmt auch Spaß machen.

Mega Apokalypse

von Sascha 5. August 2017
Mein absolutes Lieblingsbuch Buch von Tim Curran.
Und auch mein absolutes Lieblingsbuch mit dem Apokalypse Thema.
Tim Curran schriebt böse, brutal und auch etwas eklig.
Die Story ist auch spannend und es gibt teilweise auch unerwartete Wendungen.
Kurz: ein richtig gutes Buch.
Und ganz nebenbei: das Cover ist ja auch mal richtig geil.
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