Curran, Tim

Verseucht

HORROR TB - BAND 45

Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen ... tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

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Beschreibung

Details

Du willst weiterleben? Dann vergiss, was sie einst »Menschlichkeit« nannten.

Atomarer Regen … Mutationen ... tödliche Pandemien … Städte voller Leichen … Die Menschheit steht vor ihrem Ende.

Rick Nash ist einer der letzten Überlebenden. Aber dafür muss er einen unglaublichen Preis zahlen: ein Bündnis mit dem gefräßigen Bösen, das im radioaktiven Feuer Gestalt angenommen hat.

Damit zu leben, bedeutet für Rick den lebendigen Tod. Es zu bekämpfen, die Hölle auf Erden …

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Tim Curran (Zerfleischt) lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Escanaba/Michigan, USA. Er ist einer der begabtesten neuen Horrorautoren, gilt aber noch als Geheimtipp. Sein Werk zeichnet sich durch eine morbide Faszination am Verfall und Tod aus – vielleicht benennt er deshalb seine Webseite nach dem Titel seiner Novelle Der Leichenkönig (Atlantis Verlag, 2011).

Zusatzinformation

Autor: Curran, Tim
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 448 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-099-9
Originaltitel: Biohazard
Übersetzung von: Usch Kiausch
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
3
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Verseucht"

Mega Apokalypse

von Sascha 5. August 2017
Mein absolutes Lieblingsbuch Buch von Tim Curran.
Und auch mein absolutes Lieblingsbuch mit dem Apokalypse Thema.
Tim Curran schriebt böse, brutal und auch etwas eklig.
Die Story ist auch spannend und es gibt teilweise auch unerwartete Wendungen.
Kurz: ein richtig gutes Buch.
Und ganz nebenbei: das Cover ist ja auch mal richtig geil.

Ein starkes Werk mit blutigem Tiefgang

von Oliver 12. Januar 2016
Von T. C. habe ich zuerst Zerfleischt gelesen, eine recht unterhaltsame und kurzweilige Aneinanderreihung von Metzel-, Fäkal- und Sexszenen. Dieses Buch hat mehr Tiefgang, verleiht dem ganzen Prozedere einen mystischen Hintergrund und geizt nicht mit okkulten und philosophischen Ansätzen. Und obwohl die rohe, widerwärtige Gewalt in Zerfleischt eigentlich ausführlicher auftritt, fand ich dieses Buch ungleich heftiger. Die Verfallserscheinungen der Menschen und der Welt werden schonungslos beschrieben, die geschilderten Krankheiten sind hier weitaus grauenerregender als die Gewalt. Ekel und Horror werden im Überfluss geboten, aber weniger profan als bei anderen Werken, und auch die Protagonisten werden angemessen charakterisiert. Ein paar Längen gibt es, die sind aber zu verkraften. Insgesamt ein Endzeithorror-Epos, dass diesem Namen gerecht wird.

Hirn al Dente

von Estrangain 19. November 2015
Als einer der letzten Überlebenden der Menschheit sitze ich nun hier alleine in meinem Zimmer und schreibe diese Rezension, und wie es dazu kam.
Tim Currans besonderes Talent liegt, oder lag vielmehr darin, sich immer wieder und sich steigernde abscheuliche, perverse und verstörende Grausamkeiten absolut realistisch und äußerst bildlich zu beschreiben, ohne dass man ihn deshalb gleich für eine kranke Sau hielt, die man am besten in „The Oaks“ für immer einsperrt.
Dessen ist sich Curran mit leicht stolz geschwellter Brust wohl auch durchaus bewusst, denn er schöpft auch in diesem Roman genüsslich aus seinem vollen und vor Ekelhaftigkeiten überquellenden literarischen Abfallkübel. Setzt sich dann auch verdientermaßen auch seine
Was er - nur ganz nebenbei und überflüssigerweise erwähnt - hingegen nicht sonderlich gut vermag ist es:
Geschichten zu erzählen.
Er verstört vielmehr gekonnt. Mit System und Kalkül. Und mit bildgewaltiger Sprache.
In diesem Buch - das an sich nicht mehr als eine Art literarisches Roadmovie ist - schildert er dem Leser auf mehreren hundert Seiten aus der Ich-Perspektive die scheinbar ziellose Irrfahrt des Erzählers bis zu seiner finalen Destination; gespickt in typischer Curran-Manier mit eingangs erwähnten Schmankerln, schonungslos dargestellt und keine verstörende Einzelheit auslassend.
Wie man es von ihm denn erwarten darf und auch durchaus auch serviert bekommt.
So weit, so gut; dies hat in „Zerfleischt“ ja auch bestens funktioniert, weil meisterhaft geschildert und ein klares Konzept bietend.
Dort hat man die Story nicht so wirklich vermisst: es dürfte einem nach den ersten Seiten nämlich schon klar gewesen sein, dass die Gewalt und deren schonungslos explizite Darstellung der eigentliche Daseinszweck der bedruckten Seiten war.
Hier jedoch (leider) nicht.
Curran versuchte L’art pour l’art in eine Rahmenhandlung zu zwängen, jedoch gelang dies nicht besonders überzeugend, sondern wirkte hölzern, unbeholfen und unnütz.
L’art pour l’art ist eben nur L’art pour l’art, und bedarf daher keines Stützkorsetts.
Das Mißlingen des Vorhabens begründete sich einerseits wohl daran, dass der Umfang des Buches der eher dünnen und nicht sonderlich originellen Grundidee unangemessen war: die Hälfte der Seiten wären hier absolut ausreichend gewesen, bzw. sie hätte (wenn sie straight genug und konsequent erzählt worden wäre) eine sehr gute und gelungene Short Story gegeben.
Andererseits dominierte nun aber auch über weite Passagen die - schon aus „Zerfleischt“ bekannte und - gewohnte und in diesem Roman gefühlt endlose Gewaltorgie; nur ab und an (und vor allem gegen Ende) besann sich der Autor dann immer wieder auf seine Rahmenhandlung und versuchte diese dann voranzutreiben.
Was aber nicht so richtig konsequent gelang, so dass das Konzept nicht funktionierte; die beiden Komponenten fanden wie die berühmten Königskinder einfach nicht zueinander und ergänzten sich letztendlich dann auch nicht.
Das Zentralthema um das „Schattengebilde“ war ja an sich noch durchaus interessant und vielversprechend, wirkte aber insgesamt nur aufgesetzt und letztlich auch überflüssig.
Richtig schlau war man als Leser am Ende des Buches dann auch nicht mehr als am Anfang.
Was sich in der Gesamtbetrachtung auch – zumindest für mich – störend auswirkte, war das Szenario an sich selbst.
Eine solche Vielfalt an den hier vorkommenden und sich tummelnden Mutationen und Phantasmagorien aufgrund eines - nennen wir es einfach mal so – banalen Atomkriegs, noch dazu in einem lächerlich kurzen Zeitraum von nur knapp 6 Monaten nach dem Fallout
Ist/Wäre
Einfach.
Nicht möglich.
Und daher auch völlig unglaubwürdig.
Eine phantastische Geschichte sollte wenigstens als absolutes Minimum in sich selbst stimmig sein und eine gewisse Glaubwürdigkeit bieten.
Ist leider hier nicht der Fall.

Fazit:
• Ein Curran, der den Erwartungen oberflächlich durchaus entspricht, ihnen aber letztlich nicht gerecht wird. („Nicht gerecht werden kann, aufgrund des Umfangs“, wie mir Texas Slim augenzwinkernd ins Ohr zischt, nicht ohne auf Carls Mutter anspielend)
• Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Eher unausgegoren und unbeholfen. Und vor allem: schonungslos brutal.



Wer Tim Curran noch nicht kenn empfehle icht:
• kaufen-lesen-Hirnchippsfressen-Zerfleischtlesen-Curranlesen-weiterkaufen-etc-…
Wie eingangs bereits erwähnt, sitze ich hier nun als einer der letzten Menschen dieser Erde alleine in meinem Zimmer und schreibe diese Rezension, als es an der Tür klopft….
Ich öffne die Türe, in der Erwartung es sei Tim Curran. Ein Six-Pack Bier unter dem linken Arm, eine Tüte Hirn-Chips unter dem rechten…



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