Crews, Harry

Crews, Harry

Der US-amerikanische Schriftsteller Harry Crews (1935-2012) wuchs in ärmlichen, brutalen Verhältnissen in Georgia auf. Bekannt wurde er 1968 mit seinem Debütroman The Gospel Singer.
Harry Crews gilt als versoffener, aber genialer Kultautor, ähnlich wie Charles Bukowski. Und auch er schildert in autobiografisch gefärbten Werken düstere, gestörte Gestalten. Aber Crews steht mit seiner wilden Mischung aus beißend-satirischer Southern Gothic und rebellischem Existenzialismus eher in der Tradition großer Südstaaten-Schriftsteller wie Flannery O'Connor.
Harry Crews arbeitete auch als Dozent für kreatives Schreiben und spielte eine Nebenrolle in dem Film Indian Runner (1991) unter der Regie von Sean Penn, mit Viggo Mortensen und Charles Bronson. In dem Dokumentarfilm Searching for the Wrong-Eyed Jesus (2003) spielte er sich selbst.

  1. Das Fest der Schlangen
    Das Fest der Schlangen
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    Harry Crews beschreibt ein Bild höllischer Gewalt, das an Hieronymus Bosch erinnert. Joe Lon dreht durch und wird zum Ungeheuer. Allerdings ist er ein Monster, das Crews so kunstvoll darstellt, dass der Leser fasziniert ist und es vielleicht sogar ein bisschen verstehen kann.

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