McKenzie, Shane

eBook - BabyDoll

Horror & Thriller - Band 104

Ein bizarres, brutales Horrordrama, wie man es von Shane McKenzie (Muerte con Carne) erwartet.

4,99 €
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Dieser Titel ist auch lieferbar als: Kindle - Ciando
Beschreibung

Details

Sie schämen sich für ihre Tochter. Darum haben sie Natasha seit ihrer Kindheit eingesperrt.
Doch endlich gelingt ihr die Flucht.
Natasha hat nur einen Wunsch: So wie jeder andere Mensch möchte auch sie geliebt werden. Aber wer verliebt sich schon in eine entstellte Monstrosität?
Natasha sucht ihren Prinzen – egal, wie viel Blut das kosten wird …

Ein bizarres, brutales Horrordrama, wie man es von Shane McKenzie (Muerte con Carne) erwartet.

Bentley Little: »Unerbittlich, extrem, hart, talentiert. Shane McKenzie steht an der Spitze der jungen Horrorautoren.«

Jack Ketchum: »Shane, wie kannst du nachts bloß schlafen?«

Zusatzinformation

Autor: McKenzie, Shane
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 288 Seiten
ISBN: 978-3-86552-427-0
Originaltitel: Monsters Don't Cry
Übersetzung von: Michael Krug
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "eBook - BabyDoll"

McKenzie kann es. Klasse Horror-Buch mit coolen Charakteren und Denkanstößen.

von Sebastian 23. November 2018
BabyDoll – Die etwas andere Tochter

Autor: Shane McKenzie | Titel: BabyDoll
Verlag: Festa | Seiten: 288
Preis: eBook 4,99 €

„BabyDoll“ ist eins der Bücher die wie eine Bombe eingeschlagen sind und recht schnell ausverkauft waren. Mit Glück habe ich noch eine Print-Ausgabe ergattern können und möchte nun mal schauen was das Buch kann. „Muerte Con Carne“ war ja schon nicht schlecht, mal sehen ob das neue Buch es ebenso kann.

Klappentext
Sie schämen sich für ihre Tochter. Darum haben sie Natasha seit ihrer Kindheit eingesperrt.
Doch endlich gelingt ihr die Flucht.
Natasha hat nur einen Wunsch: So wie jeder andere Mensch möchte auch sie geliebt werden. Aber wer verliebt sich schon in eine entstellte Monstrosität?
Natasha sucht ihren Prinzen – egal, wie viel Blut das kosten wird …

Ein bizarres, brutales Horrordrama, wie man es von Shane McKenzie(Muerte con Carne) erwartet.

Bentley Little: »Unerbittlich, extrem, hart, talentiert. Shane McKenzie steht an der Spitze der jungen Horrorautoren.«

Jack Ketchum: »Shane, wie kannst du nachts bloß schlafen?«

Inhalt
Natascha, die Tochter einer ehemaligen Schauspielerin ist kein Kind wie jedes andere. Von der Öffentlichkeit ferngehalten, entstellt und missgebildet sucht sie nach ihrer großen Liebe wie in der Serie Ihrer Mutter. Sie kann irgendwann fliehen und kommt das erste mal in die Welt die ihr bisher nur aus Zeitschriften und der einzigen Fernsehserie die sie gucken darf bekannt ist…

Dann ist da noch Bruno, einen kleinen Studenten der sich mit Dealen sein Studium finanzieren möchte, und in dem Natascha ihren Traumprinzen erkennt…

Cover
Auf dem Cover sieht man eine entstellt, junge Frau die mit ihrem Teddy durch eine Straße zu laufen scheint. Das Cover passt gut zu dem Roman, es zeigt schon was man mit Natascha erwarten kann, wie sie aussieht.

Bewertung
Shane McKenzie hat Babydoll 2015 in den USA als „Monsters don’t cry“ veröffentlicht bevor es von Festa in der Reihe Horror und Thriller mit der Nummer 104 erschienen ist.

In der Geschichte um Natascha und ihr Leben abseits der Norm sind die Charaktere allesamt gut gezeichnet, man empfindet direkt Mitleid, oder hasst sie für das, was sie tun. Alle die auftauchen, teilt man sich selbst direkt in gewisse Klassen ein, und entscheidet ob man sie mag oder nicht. Der Sidekick Bruno, der kleine Dealer der sich damit sein Studium finanziert, ist fast schon genau so ein Hauptcharakter wie Natascha selbst. Die Story dreht sich quasi nur um die 2 Personen und was sie nach und nach erleben.

McKenzie wechselt immer zwischen den Schauplätzen, zeigt was sich so abspielt und beschreibt sehr detailversessen was so alles passiert, was Babydoll so anstellt, warum sie so ist. Ihre Gefühle über die Welt werden deutlich, warum sie so geworden ist. Man hat schon irgendwo Mitleid mit ihr, sie hätte auch normal werden können wäre da nicht ihre Mutter die sie hasst und ihr das auch immer wieder deutlich mitteilt. Sie sehnt sich ja auch nur danach von jemanden geliegt zu werden so wie sie ist.

Bruno hingegen ist einfach ein klasse Charakter, zielstrebig geht er zur Uni, finanziert sich sein Studentenleben allerdings mit illegalem Handel von Drogen. Dies läuft auch an sich ganz gut, bis er einem neuem Cop auf dem Campus über den Weg läuft…

Hier sei aber nicht weiteres zur Story gesagt, das würde die Spannung nehmen was denn nun am Ende passiert und wie es alles ausgeht. Mit hat das Buch richtig gut gefallen, man sollte allerdings einen starken Magen haben wenn man das Buch liest. Für die normale Horror und Thriller-Reihe ist es doch schon sehr heftig geraten, und könnte so auch fast als extrem durchgehen.

Die Suche nach Liebe auf ganz eigene Weise beschrieben. Lesenswert!

von Kyra 6. Oktober 2017
Natascha ist ein entstelltes Kind und wird daher von ihren Eltern eingesperrt und von der Außenwelt abgeschottet. Ihre Mutter verabscheut ihre mittlerweile zur jungen Frau herangereifte Tochter aufs Äußerste, ihr Vater zeigt etwas Liebe und hat dem Kind eine Puppe mit Porzellangesicht geschenkt, die schließlich zerbricht. Um schön zu sein, drückt sich Natascha die Scherben ins Gesicht, als ihr endlich die Flucht gelingt und sie sich auf den Weg macht, ihre Liebe zu finden und den ersten Kuss zu bekommen…

Die Grausamkeit und Lieblosigkeit, mit der Natascha behandelt wird, tut manchmal richtig weh. Egal, wie entstellt das Kind nun ist – und so ganz kommt das nie raus, denn es wird kein komplettes Bild von ihr gezeichnet -, so etwas verdient es einfach nicht. Der Vater steht unter der Fuchtel der Mutter, einem ausgedienten Fernsehstar. Natascha kann sexuelle Gesten nicht ertragen und muss sich übergeben, als sie ihre Eltern dabei erwischt. Sie flieht und trifft auf den kleinen Dealer Bruno, der von seinem Boss gejagt wird. Sie hilft ihm, er flieht vor ihr und bringt damit alle seine Freunde und auch seine Feinde in große Gefahr, denn Natascha ist ein Monster, das seine Kraft nicht einschätzen kann.

Fast schon liebevoll zeichnet McKenzie seine Charaktere und lässt die Gefühlswelt von Babydoll nachvollziehbar erscheinen. Zwischendurch ist man ganz bei Bruno und kann dessen missliche Lage hautnah miterleben. Dass die beiden schließlich aufeinander treffen, ist rasch klar, wie dieses Zusammentreffen jedoch ausgehen wird, absolut nicht. Aber im Grunde stellt der Horrorautor etwas ganz anderes in den Mittelpunkt: Den Schrei nach Liebe und Akzeptanz, der in einer oberflächlichen Welt leise verhallt und verlacht wird, in der es nur um Äußerlichkeiten geht. Fast schon könnte man Babydoll als eine Art Metapher für die Oberflächlichkeit, Arroganz und Kaltschnäuzigkeit der heutigen Gesellschaft sehen. Die Außenseiter werden ausgegrenzt, die Menschen beurteilen weder Anstrengungen noch wahre Leistungen oder gar ein gutes Herz, sondern nur Statussymbole und makelloses Aussehen. Nicht nur deshalb ist das Buch eine Leseempfehlung.

Blutige Action, grandioser Horror!

von Book-addicted 11. August 2017

-> Story + Charaktere:
Natashas Mutter Celeste war einst Schauspielerin, bis sie schwanger wurde und sich so ihre Karriere in Luft auflöste - doch nicht nur das: Natasha ist kein "normales", sondern ein missgebildetes Mädchen, weswegen sie von ihren Eltern stets eingesperrt und von der Außenwelt ferngehalten wird. Durch einen dummen Zufall bekommt sie die Gelegenheit aus ihrer Gefangenschaft zu flüchten und während sie alleine durch den Wald irrt, begegnet sie dem Mann, der sie lieben soll - und dafür schreckt sie vor nichts zurück!

Was für ein geniales Buch! Wer nicht allzu zart besaitet ist, der findet in diesem Buch nicht nur einen richtig guten Horrorroman, sondern wieder erwarten auch einige Denkanstöße. Neben blutigen Grausamkeiten, jeder Menge Action und einigen Widerwärtigkeiten, können wir die Geschichte von Natasha nicht nur hautnah miterleben, sondern auch mitempfinden - und das geht unter die Haut. Natashas Mutter bringt ihrer Tochter nicht nur keinerlei Liebe entgegen, sie zeigt ihr vielmehr, dass sie ein hässliches Monster ist (O-Ton Celeste) und es nicht wert ist, geliebt zu werden. Die einzige Liebe, die Natasha entgegengebracht wird, kommt von ihrem Vater, der ebenfalls sehr unter der Mutter und ihrem Schönheitswahn zu leiden hat. Auch wenn Natasha kein unschuldiges kleines Mädchen mehr ist, kam ich einfach nicht drumherum, ein gewisses Mitleid für sie zu empfinden, denn das, was sie so erleiden muss, hat niemand verdient und im Grunde braucht man sich dann auch nicht über die ein oder andere Entwicklung zu wundern.

In einer Nebenstory lernen wir Bruno kennen, der sich sein Studium durch Drogenverkauf finanziert, selbst aber keine konsumiert. Dennoch gerät er ziemlich in die Bredouille und weiß nicht so recht, wie er sich daraus wieder befreien soll... Bruno ist ein unglaublich sympathischer Charakter, der sein Studium nicht nur ernst nimmt und alles tut, um es zu finanzieren, sondern auch ein anständiger Kerl ist - im Vergleich zu manch anderem.

Die Story ist spannend, aber auch ziemlich blutig, weswegen man nicht allzu zart besaitet sein sollte, wenn man Interesse an dieser Geschichte hat. Das Ende gefiel mir persönlich richtig gut und ich musste ein bisschen schmunzeln - auch wenn der ein oder andere das vielleicht unangebracht finden mag.


-> Schreibstil:
McKenzie schreibt angenehm und aus der Sicht eines dritten Erzählers. Die Kapitel sind angenehm lang und der Schreibstil fesselt. Seine bildhaften Beschreibungen machen es dem Leser leicht, sich das Geschehen bildlich vorzustellen - ob man das als positiv oder negativ betrachtet, bleibt wohl jedem selbst überlassen. :-)


-> Gesamt:
Interessante Charaktere, spannende Story, blutige Action und die ein oder andere Aussage, die einen zumindest ein wenig zum denken anregt. Für alle Horror-Fans sehr lesenswert!

Wertung: 5 von 5 Sterne!
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