Gifune, Greg F.

eBook - Sag Onkel

Thriller

Andy und Angela wurden von ihrem Onkel immer vor allem Übel dieser Welt beschützt. Onkel war ein guter Mensch. Onkel half den Kindern. Onkel wusste immer, was zu tun war. Doch als sie älter werden, ist es für die beiden sehr schmerzhaft, zu verstehen, dass Onkel selbst böse sein muss, um das Böse zu bekämpfen …  

Mit einem Vorwort von Tom Piccirilli.

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Beschreibung

Details

Greg F. Gifune schreibt Thriller vom Feinsten.

Andy und Angela wurden von ihrem Onkel immer vor allem Übel dieser Welt beschützt. Onkel war ein guter Mensch. Onkel half den Kindern. Onkel wusste immer, was zu tun war.
Doch als sie älter werden, ist es für die beiden sehr schmerzhaft, zu verstehen, dass Onkel selbst böse sein muss, um das Böse zu bekämpfen …  

Tom Piccirilli: »Gifune weiß, wie er dir das Blut in den Adern gefrieren lässt.«

Brian Keene: »Gifune ist, ganz einfach, einer der absolut besten Erzähler der Dark-Fiction.«

Ed Gorman: »Greg Gifune ist wirklich einzigartig. Unter den jungen Thrillerautoren gehört er zu meinen Lieblingen.«

Davesbuchwelt.wordpress.com: »Sag Onkel ist melancholisch, düster, authentisch: Bei Gifune heißt es Tatort Mensch.«


Besprechungsdienst für öffentliche Bibliotheken: »Die Erzählkunst des Autors wurde schon in der Besprechung zum vorangegangenen Titel Die Einsamkeit des Todbringers (ID-A 39/11) gelobt. Im neuen Thriller setzt sich das fort. Der leibliche Vater von Andy und Angela macht sich auf und davon. Onkel Paul springt ein und wird zum liebevollen Begleiter und Ersatzvater. Doch führt er ein Doppelleben (...) Der tragische Fall erfährt eine schnörkellose und enthüllende, in die Tiefe gehende Deutung, die den notvollen Aufschrei der Handelnden subtil einfängt.«

Greg F. Gifune (geb. 1963) gilt als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation. Er hat bereits 15 Romane veröffentlicht. Ihr dunkel-melancholischer Ton hat ihm unter Kritikern und Lesern fanatische Fans gesichert. Er lebt mit seiner Frau und einer ganzen Schar Katzen in Massachusetts/USA.
Einer seiner größten Fans ist sein deutscher Verleger Frank Festa: »Ich bin regelrecht süchtig nach seinen Geschichten. Längere Zeit ohne eine Dosis Gifune lässt mich unruhig und traurig werden, obwohl seine Texte bestimmt nicht spaßig sind – oft treiben sie mir sogar die Tränen in die Augen. Irre! Ich habe so etwas noch nicht erlebt!«




Zusatzinformation

Autor: Gifune, Greg F.
Buchreihe: Psycho-Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 196 Seiten
ISBN: 978-3-86552-124-8
Originaltitel: Saying Uncle
Übersetzung von: Sigrid Langhaeuser
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
5
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "eBook - Sag Onkel"

Eine Frage nach Moral

von Kyra 11. Januar 2018
Sag Onkel ist eines dieser Bücher, die vergriffen sind und um die sich jeder reißt, auch wenn man gar nicht weiß, warum. Der Erzählstil ist mal wieder etwas, das man verkraften muss. Zwischen der Jetztzeit und der Vergangenheit wird ständig hin- und hergewechselt, dazwischen kommen Gedanken und Träume, die man irgendwo einordnen muss und manchmal doch Fragezeichen aufkommen lassen. Während der Lektüre wartet man immer auf diese eine, alles umwerfende Wendung, aber die kommt gar nicht. Man weiß im Grunde von der ersten Seite ab, was passieren wird. Aber es geht auch gar nicht darum, einen möglichst spannenden, grausamen Thriller zu präsentieren, sondern um das, was dahintersteht. Onkel ist tot und nun muss Andy zurückkehren in seine Heimat, der er physisch den Rücken gekehrt hat, von der er psychisch aber nie losgekommen ist. Mittlerweile erwachsen muss sich Andy endlich mit dem auseinandersetzen, was geschehen ist und verarbeiten, was die Familie damals zerrissen hat. Es geht dabei nicht nur um die Vergangenheitsbewältigung, sondern um eine ganz zentrale Frage: Wie weit würde man in bestimmten Situationen gehen? Sag Onkel fragt nach der Moral, nach Grenzen und Überschreitungen, nach Gut und Böse, ohne diese Frage zu beantworten und festzulegen, was das Gute und was das Böse ist. Klar wird aber, dass diese Unterscheidung gar nicht so einfach ist. Der Leser kann sich selbst hinterfragen und seine eigene Entscheidung treffen.

Sag Onkel ist kein typischer Psychothriller, sondern beschreibt eher den Umgang mit Untaten und beschäftigt sich viel mit der Moral. Ein lesenswertes Stück Literatur.
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