Sansbury Smith, Nicholas

TRACKERS: Buch 1

Horror & Thriller - Band 140

Die USA, so wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. In ihren Städten ist es dunkel geworden. Und das ist nur der Anfang ...

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Beschreibung

Details

Die USA, so wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. In ihren Städten ist es dunkel geworden. Und das ist nur der Anfang ...

Der Polizeichef Marcus Colton und Tracker Sam ›Raven‹ Spears haben sich noch nie gemocht. Doch als im Rocky-Mountain-Nationalpark ein junges Mädchen vermisst wird, heuert Colton den Fährtenleser an, um es zu finden. Sehr schnell wird den beiden bewusst, dass sie sich auf der Spur eines wahnsinnigen Mörders befinden.
Und dann erfolgt durch Nordkorea ein EMP-Angriff auf die Vereinigten Staaten. Ohne Strom versinkt das Land in ein blutiges Chaos – und die Jäger werden zu Gejagten ...

In einer Zeit, in der die Bedrohung noch nie so real war, schildert die Trackers-Serie, welche Auswirkungen ein EMP-Angriff haben könnte. Explosive, harte Action, geradezu aus den Schlagzeilen gerissen.

 

Steve Konkoly: »Nicholas Sansbury Smith zündet das postapokalyptische Genre mit Trackers neu.«

Matthew Mather: »Eine actiongeladene Story über die EMP-Apokalypse, voller brutaler Kämpfe und großartigen Figuren.«

Dr. Arthur Bradley: »Ein nuklearer EMP-Schlag ist nach wie vor eine der am wenigsten verstandenen, aber verheerendsten Bedrohungen für die industrialisierte Welt.«

Tom Abrahams: »Man dachte schon, das postapokalyptische Genre hätte seine Unterhaltungskraft verloren, und da erscheint Trackers. Eine wunderbare Mischung aus militärischer SciFi, Polit-Verschwörung und Dystopie.«

Zusatzinformation

Autor: Sansbury Smith, Nicholas
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 384 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-741-7
Originaltitel: Trackers
Übersetzung von: Christian Jentzsch
Erscheinungsdatum: 02.05.2019
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "TRACKERS: Buch 1"

Ein guter Anfang einer neuen spannenden Buchreihe

von Uta 12. Mai 2019
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist flot und lässt einen zwischendurch kaum Luft holen. Die Protatgonisten sind bis zu den Nebenfiguren sehr gut ausgearbeitet. Da in der Handlung zwischen den eizelnen Figuren öfter hin und her gesprungen wird und an allen Handlungsorten wirklich sehr viel sehr schnell passiert fiel es mir sehr leicht durch die Geschichte zu fliegen. Ich habe die Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen und hatte manchmal richtig Angst und Bange um einige Personen. Aber in dem Bezug bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Geschichte. Kein Geschehnis empfand ich überflüssig oder schlecht geplant oder gar geschrieben.

Die Story um das verschwinden des Mädchen und den Serienkiller war eine gute Ergänzung zu der eigenlichen Handlung rund um den EMP Angriff. Obwohl ich das Ende etwas so sehr in die Länge gezogen empfand. Aber ab einem gewissen Punkt war für mich einfach klar wer es war und wieso und deswegen hätte das dann gern etwas schneller abgehandelt werden dürfen.

Die Story an sich lässt viel Raum und ich bin mir sehr sicher, dass die Folgebände noch viel für uns parat haben werden. Und ich werde die Geschichte gerne weiter verfolgen.



Ich vergebe gerne 4 Sterne. Da ich noch etwas Luft nach oben sehe.

Eine harte und beängstigende Dystopie

von Sandra 12. Mai 2019
"Trackers" sieht von der optischen Aufmachung her eher wie ein ziemlich brutales Buch aus - ist es aber gar nicht, auch wenn es in weiten Teilen recht hart hergeht.

Ich empfehle jedem angehenden Leser, sich auch das Vorwort des Buchs sowie den Werdegang des Autors durchzusehen. Durch diese Grundlagen wird die ganze Thematik des Buches nochmal viel Beängstigender, da hier Stimmen sprechen, die solche Situationen wohl am ehesten realistisch einschätzen können und sich nicht einfach irgendetwas ausdenken.

Auf jeden Fall packt dieses Buch den Leser von der ersten Seite an und lässt ihn nicht mehr los.

Das liegt zum einen daran, dass man eigentlich schon auf den ersten Seiten direkt mitten in den Kern des Geschehens geworfen wird. Der E.M.P. erfolgt fast unmittelbar und die erste Beleuchtung der Ereignisse erfolgt über einzelne Personen in verschiedenen Situationen.

Was tatsächlich passiert ist, weiß zunächst mal nur der Leser, die Protagonisten sind lediglich mit den Folgen konfrontiert.
Da kann man sich mal überlegen, wie man selbst reagieren würde, wenn auf einmal nichts mehr geht. Ich denke, das hängt stark davon ab, in was für einer Situation man sich befindet. Wer geht schon gleich von einer Katastrophe landesweiten Ausmaßes aus? Ich kann mir das gar nicht vorstellen.

Befindet man sich in einer größeren Menge Menschen, wird einem vermutlich schneller klar, das etwas größeres nicht stimmt. Und dann diese Ungewissheit: Was ist passiert? Wie lange dauert es? Und dann der Langzeitschreck, wenn einem allmählich klar ist, welche Auswirkungen so ein Ereignis hat und welche Langzeitschäden es verursacht.

Das ist für mich die furchtbarste Zukunftsvision die es gibt und wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich von solchen Büchern so fasziniert bin - weil es für mich leider die am ehesten anzunehmenden Zukunftszenarien sind.

Was ich in "Trackers" ein wenig vermisst habe, war eine globalere Sicht auf die Auswirkungen des E.M.P. auf den Rest der Bevölkerung Amerikas und der Welt. Dies wird nur sehr am Rande beschrieben, die Schwerpunkte liegen hier beim innersten Regierungskreis und eben in der Kleinstadt Estes Park beim Sheriff und seinen Helfern auf der Jagd nach dem Serienmörder.
Aber da es eine Reihe wird, habe ich Hoffnung, dass sich die Handlung dahingehend noch entwickelt.

Obwohl die Protagonisten fast ausschließlich dem Militär oder der Politik angehören, ist das Buch nicht hart und kaltherzig. Ich glaube das kommt vor allem dadurch, dass auch die jeweiligen Familien und ihre Ängste und Reaktionen mit berücksichtigt werden. Und nicht zuletzt an Raven und seinem tapferen Hund Creek. Vor allem er ist eins sehr interessanter Protagonist, zusammen mit seiner Schwester Sandra.

Durch ihre Abstammung und Erlebnisse haben sie auf viele Dinge eine etwas andere Sicht auf die Welt. Vor allem Raven finde ich total sympathisch, er hat schon superviel Scheiß mitmachen müssen, trägt eine riesengroße Last mich sich herum, hat trotzdem die Liebe zu seiner Familie nicht verloren, das Herz am rechten Fleck und ist mutig, obwohl er von Selbstzweifeln zerfressen wird.

Was kann ich sonst noch sagen? "Trackers" ist an Spannung kaum zu überbieten. Nicholas Sansbury Smith hat einen sehr packenden und einfach zu verstehenden Schreibstil, er versteht es den Leser durchgehend bei der Stange zu halten und wechselt eher familiäre Szenen mit eher politischen und kriminalistischen Elementen ab. Durch die sehr rasche und stete Handlungsentwicklung und den Verzicht auf weitschweifende Details entstehen keine Längen, ohne dass der Leser etwas verpasst.

Fazit: Ich würde sagen, "Trackers" ist eine perfekte Dystopie für Menschen, die keine verklärten Visionen, sondern harte und realistischeTatsachen serviert bekommen wollen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fans des Genre und die es noch werden wollen und 5/5 Sternen.

Starker Auftakt!

von Blaxy87 9. Mai 2019
 Die Geschichte startet mit dem Marine Sam "Raven" Spears. Wir erleben ihn bei seinem letzten Einsatz, der eher ungeplant war und dann auch nicht so rund läuft, wie man es gern gehabt hätte. Dieser erste Eindruck wird dem Leser noch einige Male nachhallen und dient als Schlüsselszene.
18 Monate später sehen wir Raven wieder - nach seiner Dienstzeit hat er sich in den Rocky Mountains niedergelassen und hat versucht sich eine Existenz aufzubauen.
Als ein junges Mädchen verschwindet, wendet sich der Polizeichef Colton an Raven und seine Künste Fährten zu lesen. Doch just in dem Moment, in dem die beiden mit der Erkenntnis ringen einem brutalen Mörder fassen zu müssen, wird das Land Opfer eines EMP-Angriffs...
Ein Albtraum beginnt...


~ Aber was genau ist ein EMP Angriff? - Bei einem EMP Angriff wird ein Atomsprengkopf in einer gewissen Höhe gezündet, so dass ein elektromagnetischer Impuls entsteht, der je nach Reichweite das komplette Stromnetz lahmlegt.
Oder um es ganz kurz zu sagen: Gewaltig Bumm in der Luft macht Strom kaputt. Wenn Strom kaputt = nicht nur Handy und Fernseher kaputt, nahezu alles kaputt! Einkaufsmöglichkeiten, Kommunikation, Finanzwesen - alles kaputt. = Chaos.

Gut, so viel dazu. Beginnen wir mit der eigentlichen Rezension:


"Trackers" liest sich wie ein Actionfilm - kurzweilig, rasant, spannend und sehr unterhaltsam!
Als Laie hat es mir großen Spaß gemacht mich zurückzulehnen und in eine andere Realität abzutauchen, die Dank Nicholas Sansbury Smith stark bebildert wird.

Sämtliche Charaktere verfügen über Charme, was die Düsternis der Story etwas auflockert, aber den stetigen Schrecken nicht mindert. Natürlich lässt einem dieses Szenario nicht kalt und regt zum Nachdenken an - sowohl der Handlungsstrang bezüglich des Mörders, der einem Nägel kauen lässt, als auch die schleichende Präsenz des Krieges.
Gerade weil die Protagonisten einiges an Charisma zur Schau stellen, ist es verzeihlich, das wir einige Personen auf einen Schlag kennenlernen, die alle miteinander vernetzt sind.
Mein persönlicher Favorit ist hier Major Sadetti, der auch noch Familie Gepäck an der Spitze der Politik in Washington mit sich bringt. Ständig fiebert man einer Zusammenführung entgegen, was Potential für die Story bringt und einen emotional involviert.

Da es sich bei "Trackers" um den Auftakt einer Reihe handelt, wird einem viel Spielraum geboten um mutzumaßen, wie es weitergehen könnte - ich für meinen Teil bin gespannt - und das Zusammenspiel aus Erklärungen und Neugier wecken ist gut geglückt.
Ein wenig muss ich zwar kritisieren, dass alles etwas vorhersehbar und Hollywood-like ist, aber eben gerade das macht ja doch die Kunst der Geschichte aus: zu viele Wendungen und zu viel Anspruch würden den Unterhaltungswert verderben. Ich glaube zwar, dass ich dabei bin mich ein wenig in das Actiongenre zu verlieben, muss mich aber noch daran gewöhnen. :D

Fazit: Nicholas Sansbury Smith hat hier 380 Seiten Action und Angst geschaffen, die mindestens genauso gut unterhalten wie gängige Blockbuster. Von einem Meisterwerk sind wir zwar ein wenig entfernt, aber fesselnde Unterhaltung ist ein Garant! Band 1 macht definitiv Lust auf mehr!
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