Coes, Ben

Power Down - Zielscheibe USA

Jeder Roman von Ben Coes wird zum Bestseller. In Power Down muss der charismatische Ex-Soldat Dewey Andreas eine teuflische Verschwörung zur Zerstörung der USA aufhalten.

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Beschreibung

Details

Eine teuflische Verschwörung. Das Ziel: die Vernichtung der USA.

Eine Bohrinsel im Pazifik wird in die Luft gesprengt, einige Tage später der weltgrößte hydroelektrische Staudamm vor der kanadischen Küste. Durch ihre Zerstörung wird der Strom in den USA knapp. In Politik und Wirtschaft bricht Chaos aus. Doch dies ist erst der Anfang einer beispiellosen Terrorserie …
Der frühere Elitesoldat Dewey Andreas überlebt einen der Anschläge. Er macht sich auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Bei seiner Hetzjagd rund um den Globus kommt er einer ungeheuerlichen Verschwörung auf die Spur.
Doch Andreas läuft die Zeit davon. Denn es droht POWER DOWN – der totale Stromausfall.

Ben Coes ist ein literarisches Megatalent in der Tradition von David Baldacci. Sein charismatischer Held Dewey Andreas kann berühmten Kollegen wie Jack Reacher oder Jack Ryan locker das Wasser reichen!


Library Journal: »Ein Buch, das ans Eingemachte geht. Bitter, blutig und brutal. Der Leser schnappt bis zur letzten Seite nach Luft!«

David Morrell: »Power Down ist ein frischer, mitreißender Thriller voller kraftvoller und überzeugender Action. Ein eindrucksvolles Debüt von Ben Coes. Hat mich umgehauen.«

Dieses Buch ist HIER auch als Hörbuch erhältlich.

Zusatzinformation

Autor: Coes, Ben
Buchreihe: Festa Action
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 608 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-236-8
Originaltitel: Power Down
Übersetzung von: Alexander Amberg
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Power Down - Zielscheibe USA"

Eine runde, actiongeladene Sache

von Saskia 26. November 2018
Das Cover
Das Cover war für mich auf jeden Fall ein Kaufgrund (Verpackungsopfer^^).
Der Komplette Umschlag ist so pompös gestaltet wie die Front und alleine das war schon ein Plus Punkt. Vor allem der Buchrücken sieht richtig gut aus im Regal.

Die Handlung
Doch wie wir alle wissen bringt ein schönes Cover nichts, wenn der Inhalt enttäuscht. Hier also meine Meinung zur Handlung.

Entgegen meiner Erwartung beginnen wir nicht da, wo der Klapptext aufhört, sondern finden uns einige Zeit davor wieder. Wer jetzt glaubt, es ist nicht mehr spannend, man weiß ja dass das Bohrinsel und Staudamm in die Luft gesprengt werden, der liegt falsch.
Abwechselnd, Kapitel für Kapitel, bekommen wir einen Einblick in das Leben auf den Bohrinseln und dem Staudamm. Hier gibt es viele Details und Informationen wie bspw. die Entstehung der Bauwerke, die aber nicht langweilig wiedergegeben werden.
Der Anfang hat mich überzeugt, blutig und actiongeladen. Sehr vielversprechend und rasant, ich hatte kaum Zeit zum Luft holen. Es gibt einige Todesfälle auf der Bohrinsel, welche trotz der „nicht bekannten“ Charaktere ihre Wirkung beim Leser erfüllen. bis zur Eskalation. Dewey Andreas, der Leiter der Bohrinsel, erkennt zu spät was vor sich geht (genauso wie der Leser). Sein Glück das er den Terroristen noch nützlich ist. So schafft er es, das ganze zu Überleben. Doch er kommt an Land an und gerät direkt wieder ins Schussfeld der Terroristen, denn er weiß Zuviel. Leider kam er nicht so rüber, wie ich es mir gewünscht hätte. Die „Rachsucht“ von Andreas verläuft im Sande und genauso rückt er in den Hintergrund. Denn neben den Kapiteln um Andreas, gibt es umso mehr Input von der Bürokratischen Seite. Hier geht es natürlich um die Schuld Frage, wer ist dafür verantwortlich und warum? Auch der „totale Stromausfall“ tritt auf den Plan und die Regierung muss sich Gedanken machen wie sie an Ersatz kommen, hier spielt das Öl eine große Rolle. Leider sticht mir der „Power Down“ zu wenig heraus, die Bedrohung der USA hätte man öfter aufgreifen können.
Die Handlungsstränge der Bürokratie und Dewey treffen sich irgendwann, ab dort wird die Handlung wieder gradliniger. Ihr merkt es vielleicht, die Handlung halbwegs schlüssig wieder zu geben ist schwierig, ohne nicht zeitgleich zu spoilern oder durcheinander zu kommen.
Der Autor schafft es, die Handlung so aufzubauen das der Leser teils im unklaren bleibt, was gerade passiert.

Die Terroristische Seite wird aus verschiedener Sicht beleuchtet, was ich sehr sehr gut fand. Mal sind wir dabei, wie eine Bombe zusammen gebaut wird und erfahren so, wie das alles funktioniert und wie groß das Ausmaß wirklich ist. Der Autor schafft es hier, mich mehr als einmal zu überraschen und zu paralysieren, denn nicht immer ist direkt klar was passiert. Auch die angekündigte Verschwörung wird gut aufgegriffen und dargestellt.

Für mich war die Handlung durchwachsen. Sie startete sehr stark, blutig und gab einige Rätsel auf. Die Terroristische Seite war spannend dargestellt und die Anschläge so gut platziert und beschrieben, dass es schwer fiel nicht mit zu leiden und zu fiebern. Zwischenzeitlich habe ich das Gefühl der Autor verliert den Roten Faden aus dem Blick, aber das gibt sich wieder. Auch wenn ich zwischendurch etwas enttäuscht war, wegen der blass gebliebenen „Aufhänger“ wie Power Down, Deweys Hetzjagd und der riesigen Verschwörung, so hat mich das Ende entschädigt. Alle offenen Fragen wurden geklärt und dennoch hat der Autor am Ende einen Cliffhänger gesetzt, der sich gewaschen hat (und hoffentlich auch im Folgeband genutzt wird). Als ich das Buch zugeklappt habe, war ich zufrieden, denn das ganze war eine Runde Sache.

Die Charaktere
Der angepriesene Hauptcharakter Dewey Andreas ist ein ehemaliger Delta Force und ist zu Beginn des Buches Vorarbeiter auf der Capitana Bohrinsel. Früh erfährt man das er nicht freiwillig aus der Army ausgeschieden ist, sondern eine Intrige dafür verantwortlich gewesen sein muss. Trotz der emotionalen Hintergrundstory konnte ich zu Dewey Andreas nicht wirklich eine Bindung aufbauen. Ich hätte mir mehr Kapitel von ihm gewünscht, um ihn besser kennen zu lernen. Klar ist jedoch das er, leider etwas zu spät, eine Art Racheengel mimt. Für mich wurde er jedoch nicht zum „charismatischen Helden“, dafür war er zu wenig aktiv. Und wenn er aktiv war, war er auf der Flucht.
Außerdem besonders erwähnenswert finde ich Ted Marks, ebenfalls ein ehemaliger Delta Force und Inhaber von KKB, der Firma welcher der Staudamm gehört. Er nimmt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Terrorismus ein, und gefiel mir um einiges besser als Andreas. Zusammen mit ihm bilden Jessica Tanzer (Leiterin der Anti-Terror Einheit des FBI) und Terry Savoy (Sicherheitsberater von KKB) die Seite der „Guten“.
Alexander Fortuna gefiel mir mit Abstand am besten. Der Terrorist dessen wahrer Grund für all diese Anschläge erst ganz am Ende offenbart wird. Der alles opfert und einen wirklich beeindruckenden Plan ausgearbeitet hat, um die USA zu zerstören. Er war mein heimlicher Lieblingscharakter.
Alle anderen Charaktere fügen sich gut in die Geschichte ein und haben alle ihren berechtigten Platz. Und gerade diejenigen, welche nur für ein Kapitel erscheinen, finde ich am besten, denn sie haben mich am meisten beeindruckt. (Was ich damit genau meine… lest selbst.)

Schreibstil und Erzählweise
Der Schreibstil von Ben Coes ist beeindruckend gut und rasant. Ansonsten ist er gut lesbar und flüssig. Er passt super zur Story und überträgt die Emotionen wunderbar. Die Kapitel haben die richtige länge, mal kürzer und mal länger aber immer passend.
Die Kapitel wechseln zwischen den verschiedenen Sichtweisen, zu Beginn wechseln sie zwischen der Bohrinsel und den Staudamm, irgendwann kommt auch Alexander Fortuna dazu und später dann die Bürokratische Seite. Die Szenen mit Action und Schusswechsel sind super beschrieben und sehr schön vorstellbar, genauso wie die Umgebungen und Handlungen der Charaktere.

Wirkung und Erwartungen
Die Wirkung ist hier gut zu beschreiben. Ich hatte zwischendurch einige male Gänsehaut, denn die Thematik Terrorismus ist hier gut getroffen. Ich war auch oftmals Verwirrt und hatte Fragezeichen im Kopf, denn der Autor hat es drauf, einen zu verwirren und Fragen in die Story einzubauen, welche den Leser beschäftigen. Es fiel mir auch schwer mit dem Lesen aufzuhören. Leider waren meine Erwartungen zu Hoch.
„Held reicht an Jack Reacher oder Jack Ryan ran“ „ungeheuerliche Verschwörung“ „Bitter blutig und brutal. Der Leser schnappt bis zur letzten Seite nach Luft.“
Das alles sind Zitate aus dem Klapptext, welche bei mir Erwartungen geweckt haben. Leider muss ich zugeben das der Held noch etwas ausbaufähig ist. Auch die ungeheuerliche Verschwörung war nicht so ungeheuerlich wie ich es mir gewünscht hätte. Lediglich Bitter, blutig und brutal, das wurde vollständig erfüllt und

Fazit
Mir persönlich gefiel das Gesamtbild des Buches sehr gut, auch wenn es Einzelheiten gibt wo ich mehr erwartet hätte. Dewey Andreas Charakter ist ausbaufähig, manche guten Storyinhalte werden kurz aufgegrifffen, verlaufen dann aber leider im Sande. Alle Nebencharaktere haben ihren Platz und machen die Story, zusammen mit einem gelungenen Ende, rund und in sich abgeschlossen. So bin ich trotz kleiner Schwächen mit einem positiven Fazit aus dem Roman raus gegangen.

Empfehlen würde ich dem Roman jedem, der auf Politthriller mit Spannung und Action, aber auch viel Hintergrundinformation und verworrenen Handlungsstränge steht.

Dieses Buch bekommt von mir 4,0 Sterne. Ich freue mich auf Teil zwei und bin gespannt wie Andreas sich da macht.

*Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Suchtpotenzial!

von Sabine 15. November 2013
Eigentlich ist das ein Genre, das ich gar nicht so besonders mag:
politisch ganz schön unkorrekt, schwarz-weiß gezeichnete Figuren, viel zu wenig Frauen (wenn die in diesem Thriller auch, das muß man dem Autor zugute halten, nicht nur Kaffee kochen usw. zuständig sind) und dann die ganzen aufrechten Amerikaner! Verschwörungstheorien sind ebenfalls nicht so ganz mein Ding.
Man hat aber beim Lesen ständig den Eindruck, das der Autor sich von diesem Genre selber insgeheim distanziert, als wolle er sagen "was wollt ihr, so sehen sie sich, die Amerikaner...ich kann aber auch anders".
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