Smith, Clark Ashton

Das Labyrinth des Maal Dweb

Gesammelte Erzählungen Band 3

H. P. Lovecraft: Niemand schildert den kosmischen Schrecken so gut wie Clark Ashton Smith. Was echte dämonische Ausstrahlung und Ideenreichtum anbelangt, wird Mr. Smith wohl von keinem lebenden oder toten Schriftsteller übertroffen.

28,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Auslandsporto
sofort lieferbar
Beschreibung

Details

Clark Ashton Smith (1893-1961) ist H. P. Lovecrafts vergessener literarischer Gefährte aus den Tagen des Weird Tales Magazine. Seine Dark Fantasy ist von halluzinatorischer Intensität. Viele Fans halten Smiths Werk sogar für bedeutsamer als das von H. P. Lovecraft.

Im Festa Verlag erscheinen Die gesammelten Erzählungen von Clark Ashton Smith in sechs Bänden (je etwa 416 Seiten). Geordnet nach Zyklen, jeder Zyklus mit einer Einführung des amerikanischen Fantastikexperten Will Murray. Dazu weitere Texte über Smiths Leben und Werk. Circa 120 Geschichten in neuer Übersetzung – von den ersten Schreibanfängen 1910 bis zur letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Story 1958. Mehr als 60 deutsche Erstveröffentlichungen.

Inhalt:
Die Kette des Aforgomon
Ein Trank für die Mondgöttin
Prinz Alcouz und der Magier
Ein Abenteuer in der Zukunft
Die Venus von Azombeii
Der Allmächtige des Mars
Die Rückkehr des Hexers
Der Flirt
Genius Loci
Etwas Neues
Die Dimension des Zufalls
Ein Gedichtband von Burn
Invasion von der Venus
Sadastor

Will Murray: Maal Dweb, Herrscher über Xiccarph
Das Labyrinth des Maal Dweb
Das Wagnis des Maal Dweb

Scott Connors und Ron Hilgers: Anmerkungen zu den Erzählungen


Joachim Körber: Ein Klassiker! Die Stadt der Singenden Flamme präsentiert eine Auswahl seiner besten Gruselgeschichten, deren bizarre Horror- und Science Fiction-Szenarien für mich zu den Höhepunkten des Genres zählen. Ein Autor, den es in Deutschland auf jeden Fall noch zu entdecken gilt!

Ryan Harvey: Smith war eine Ein-Mann-Literatur-Bewegung, der als Alpha und Omega für sich selbst stand. Obwohl er ein wichtiger und früher Erneuerer der Fantastischen Literatur war und von vielen späteren Autoren als Einfluss genannt wird, hat Smith keinen nachhaltigen Trend begründet wie manch anderer Pionier. Umgekehrt scheint er für seinen Stil kein Vorbild gehabt zu haben. Er war ein einzigartiges, nicht einzuordnendes Genie im fantastischen Bereich. Diese Außergewöhnlichkeit ist der Grund, dass Clark Ashton Smiths Werk heute so wenig veröffentlicht und gelesen wird, obwohl sein Name immer wieder im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und Robert E. Howard genannt wird, seinen beiden Gefährten aus dem Horrormagazin Weird Tales. Doch während sie immer berühmter wurden, ist Smith heute nahezu vergessen.

H. P. Lovecraft: Niemand schildert den kosmischen Schrecken so gut wie Clark Ashton Smith. Was echte dämonische Ausstrahlung und Ideenreichtum anbelangt, wird Mr. Smith wohl von keinem lebenden oder toten Schriftsteller übertroffen.

Ray Bradbury: Unglaubliche Welten, unwahrscheinlich liebliche Städte und noch weitaus fantastischere Lebewesen ... Man schreite über die Schwelle seiner Erzählungen, und man stürzt in Farbe, Laute, Geschmack, Geruch und Textur: in die Sprache.

Zusatzinformation

Autor: Smith, Clark Ashton
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 416 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-128-6
Übersetzung von: Malte S. Sembten u.a.
Brutalität/Gewalt:
2
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Das Labyrinth des Maal Dweb"

Höhen und Tiefen

von Barin 25. Januar 2018
Dieses Buch enthält großartige Geschichten neben leider auch eher Mittelmäßigem.

Letzteres besteht aus zwei eher umfangreichen Texten: "Invasion von der Venus", einem eher unoriginellen Aufguß aus H.G. Wells´Krieg der Welten, und "Ein Abenteuer in der Zukunft". In dieser Geschichte geht es um einen Sklavenaufstand von Venusbewohnern gegen Menschen der Zukunft, und auch wenn die Venusbewohner fiktiv sind, erinnern sie doch sehr an die typischen Klischee- "Neger" mit Knochen im Haar, die Missionare kochen. Zudem rühmt sich der Held, die Rasse eines Menschen schnell erkennen zu können. Auch wenn dies dem Lovecraft´schen Rassismus sicher nicht gleichkommt, offenbart es doch eine koloniale Einstellung, die einen unangenehmen Nachgeschmack hinterläßt. Dazu kommt, daß Smith an keiner Stelle die Sklaverei verurteilt, was ich aber angemessen und notwendig gefunden hätte.
Für diese beiden Geschichten gibt es einen Stern Abzug.

Die übrigen Texte in diesem Buch finde ich unterhaltsam bis großartig. "Die Kette des Aforgomon", "Die Rückkehr des Hexers", "Genius loci" und "Die Venus von Azombeii" sind alle vier sehr spannende Horrorgeschichten, die von Anfang bis Ende fesseln. Zum überraschten Schmunzeln verleitete mich auch das Auftauchen des Necronomicons von Lovecraft, das Smith sehr gut zu verwenden weiß.

Interessant sind die beiden Geschichten, die den fragmentarischen Xiccarph- Zyklus bilden. Sie hängen zusammen und deuten an, wie gut sie und weitere Geschichten um Maal Dweb einen Roman hätten bilden können. Sie und "Prinz Alcouz" sind Märchen voll farbiger Phantasie und ohne Horror.

In diesem Band treten endlich auch Frauen auf.

Im ganzen zeigt Band 3 der gesammelten Erzählungen also qualitative Höhen und Tiefen, für die ich vier Sterne gebe. Wer aufgrund meiner Rezension schwankt, ob er ihn kaufen soll, dem kann ich sagen, daß das Buch an keiner Stelle langweilt. Smith ist und bleibt eben ein eigenwilliger Autor für eigenwillige Leserinnen und Leser...
Zeige alle Kundenmeinungen an
Auch erhältlich bei