Howard, Robert E.

Die unter den Gräbern hausen

Horrorgeschichten Band 4

Stephen King: In Howards besten Erzählungen steckt eine so unglaubliche Energie, dass geradezu Funken sprühen!

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Beschreibung

Details

H. P. Lovecraft: Welcher Schriftsteller kann schon mit Howard mithalten, wenn es um pure, lebendige Angst geht?

Robert E. Howard (1906–1936) gilt mit seinen Geschichten um Helden wie Conan von Cimmerien, Red Sonja, Bran Mak Morn, Solomon Kane und Kull von Atlantis als der Begründer der modernen »Schwert und Magie«-Fantasy. Er war ein Schriftsteller von gewaltiger visionärer und literarischer Kraft, der leider sehr jung starb. Bis heute finden seine fantastisch-historischen Erzählungen eine enorme Fangemeinde. Eine seiner vielen Fan-Websites gibt es hier.

Festa veröffentlicht erstmals auf Deutsch seine unheimlichen Geschichten (5 Bände), darunter einige die zu H. P. Lovecrafts »Cthulhu-Mythos« gezählt werden können.
Das Bonusmaterial bilden Briefe zwischen H. P. Lovecraft und Robert E. Howard sowie Essays zu Leben und Werk des Texaners.

Stephen King: In Howards besten Erzählungen steckt eine so unglaubliche Energie, dass geradezu Funken sprühen!

Robert Bloch: Hinter Howards Erzählungen lauert eine dunkle Poetik, und die zeitlose Wahrheit der Träume.

Horrorgeschichten Band 4

Inhalt:
Die unter den Gräbern hausen
Der Nasenlose
Der Dunkle Mann
Der Geist von Tom Molyneaux
Das Haus von Arabu
Der Dämon des Ringes
Würmer der Erde

Solomon Kane
Blutige Schatten
Die Burg des Teufels (unvollendetes Fragment)
Die Kinder Assurs (unvollendetes Fragment)
Der Falke von Basti (unvollendetes Fragment)
Die Schwarzen Reiter des Todes (unvollendetes Fragment)
Der Schädelmond
Don Herron: Der finstere Barbar


ekz: Versetzte Howard in seiner Fantasy den Leser in eine Scheinwelt voller starker Männer, schöner Frauen und zwielichtiger Magier, so taucht sein Horror mit diversen Ich-Erzählern in die albtraumhafte Welt dunkler Bestien und übernatürlicher Wesen, die die Erde heimsuchen und vernichten wollen - Cthulhu lässt grüßen. Für Horror-Fans ein unverzichtbarer Klassiker.

Zusatzinformation

Autor: Howard, Robert E.
Buchreihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens
Auflage: Originalausgabe
Umfang: 416 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in Lederoptik und Leseband
Format: 21 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-238-2
Übersetzung von: Manfred Sanders
Erscheinungsdatum: 22.08.2014
Brutalität/Gewalt:
2
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Die unter den Gräbern hausen"

Interessant, aber mit deutlichen Schwächen

von Barin 12. April 2019
Auch in diesem vierten Band finden sich Abenteuer-, Schwert und Blut- sowie Fantasygeschichten. Der Untertitel des Buches mit Bezug auf Horror paßt bei Howard nicht; er strebte das kosmische Grauen gar nicht an. Aber spannend und überaus unterhaltsam sind die Geschichten allemal. Man wird überrascht sein über die Menge an historischen und pseudohistorischen Schauplätzen, die der Autor beschwört. Dabei wendet er sich schwerpunktmäßig Zeiten und Orten zu, die sich kaum bei anderen Autoren finden.
Fans des Puritaners Solomon Kane finden hier soviel Erzählungen über ihn wie nirgendwo sonst. Zwei vollendete Geschichten, darunter eine längere Novelle, und vier Fragmente runden den Kane-Zyklus ab, der in dieser fünfbändigen Reihe komplett integriert ist.
Leider mußte ich dennoch zwei Sterne in der Bewertung streichen. In vielen Passagen des Buches, besonders aber in der Novelle "Der Schädelmond" findet sich nicht nur krasser Rassismus, der schwarze Menschen bei allen Gelegenheiten abwertet, sondern es kommt noch Vokabular hinzu, das Howard aus den zeitgenössischen nationalsozialistischen Pamphleten über "Rassenhygiene" entnommen haben könnte, wie z.B. "Verunreinigung durch schwarzes Blut.". Sicher: es wäre albern, Political Correctness von Büchern jener unseligen Zeit zu erwarten, aber es schmälert nach meiner Meinung die Qualität der Texte.

Der andere Stern entfiel allerdings aufgrund der Tatsache, daß der Verlag bei der Präsentation der Solomon Kane-Geschichten gedankenlos vorgegangen ist.
In mehreren Texten wird deutlich, wie wichtig die Freundschaft zwischen dem Puritaner und dem Juju-Mann N´Longa ist; führt sie doch zum Geschenk eines magischen Stabes, den Kane auch nutzt. Wenn man aber die Horrorbände in der Reihenfolge des Verlages liest, bleiben unnötig viele Fragen offen, weil die Geschichte, in der Kane und N´Longa einander kennenlernen ("Blutige Schatten"), erst in diesem Band 4 vorkommt, während die chronologisch späteren Texte, bei denen die Freundschaft als bekannt vorausgesetzt wird, schon in den Bänden 2 und 3 enthalten sind. Anders ausgedrückt: die Reihenfolge der Kane-Geschichten wirkt zufällig zusammengewürfelt. Das mußte doch nicht sein!
Außerdem hätte man sinnvollerweise die Fragmente in einen Anhang gesetzt. Am besten wäre es gewesen, alle Kane-Texte einschließlich der Fragmente in einem eigenen Zyklus zu veröffentlichen, so wie es bei Clark Ashton Smith selbstverständlich war. Das geschieht jetzt in einem eigenen Band, der aber nicht zur Horrorreihe gehört.
Trotz dieser Kritik bleibt das Buch lesenswert: bunte Welten, Helden aus Passion und schwungvolle Phantasie unterhalten einfach gut.
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