Winters, Pepper

Dollar - Buch 2: Dollars

»Wäre es Schwäche, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde, oder noch ein Zeichen von Stärke, weil ich es ihm verwehre?«

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Beschreibung

Details

»Wäre es Schwäche, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde, oder noch ein Zeichen von Stärke, weil ich es ihm verwehre?«

Die schwer verletzte Pim ist zwar gerettet, doch nicht frei: Ihr Gefängnis ist jetzt eine Yacht mitten im Ozean.
Ihr neuer Besitzer ist ein steinreicher, kaltblütiger Killer, der verwirrend anziehend auf die schweigende Sklavin wirkt.
Ja, Pim verdankt Elder Prest ihr Leben. Aber dennoch ist er ein Monster. Und er will alles von ihr. Ihre Stimme ist nur der Anfang …

Im zweiten Band ihrer Dollar-Serie taucht Pepper Winters tief ein in die düsteren Abgründe der Leidenschaft. Ein erschütterndes Drama von der Meisterin der Dark Erotic.

Zusatzinformation

Autor: Winters, Pepper
Buchreihe: Dark Romance
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 416 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 21,5 x 13,5 cm
ISBN: 978-3-86552-727-1
Originaltitel: Dollars (Dollar Book 2)
Übersetzung von: René Ulmer
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Dollar - Buch 2: Dollars"

Das Buch kann man nur verschlingen.

von books.mytruepassion 6. Mai 2019
Achtung! Spoiler möglich!
Nachdem sie Alrik getötet hat, sollte sie frei sein. Doch anstatt ihre Freiheit genießen zu können, wird sie schwer verletzt zu Elders Yacht gebracht. Sie gehört jetzt nicht mehr Alrik, sondern Elder und er hat immer noch ein Ziel - Sie zum reden zu bringen. Pim muss sich erstmal von ihrer Verletzung erholen und nicht nur körperlich, auch seelisch muss sie einiges wieder versuchen zu reparieren. Elder ist manchmal eine große Hilfe dabei aber er hat selber noch mit einigen Dämonen zu kämpfen. Trotzdem kommen die Beiden sich in einem Moment sehr nah und im nächsten Moment verabscheut Pim ihn. Elder ist kurz davor seine Geduld zu verlieren. Er will einfach nur Pims Stimme hören. Die Frage ist, wird sie ihm ihre Stimme schenken...?
Ich bin ehrlich, dass Einzige was ich wollte, war das Pim endlich redet. Ich schwöre ich habe beim Lesen genauso die Geduld verloren, wie Elder. Aber die Spannung die sich dabei aufgebaut hat war einzigartig. Man liest so schnell man kann, damit man endlich an den Punkt kommt, wo sie ein Wort sagt. Vor allem in der Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr weg legen und war so in diese Geschichte vertieft, dass ich jegliche Zeit vergessen habe. Ich muss auch sagen, dass beide diesmal sehr ambivalent waren und mich manchmal in den Wahnsinn getrieben haben. Einmal, kann sogar ich das Knistern zwischen ihnen spüren und dann ist es aber so schnell weg, wie es gekommen ist, weil, meistens Elder, alles versaut mit seiner sehr direkten Art. Er hat sich echt nicht so gut im Griff, wie man vielleicht denkt. Im zweiten Band ist definitiv mehr passiert, als im ersten Band. Es waren auch alles besondere Schlüsselmomente, die den Verlauf oder die Protagonisten entscheidend geprägt haben.
Ich finde Elder ist ein sehr anziehender und vor allem geheimnisvoller Charakter. In dem Band hat man so viel und doch so wenig über ihn erfahren. Man hatte beim Lesen das Bedürfnis endlich alles von ihm zu erfahren aber ich denke, dass dauert noch etwas.
Pim ist wahnsinnig stark, obwohl sie so viel durchgemacht hat und selber nicht mehr an sich glaub. In der einen Szene im Buch passiert allerdings etwas mit ihr, dass sie verändert und sie auf eine Gewisse Art und Weise heilt. Vielleicht nicht ganz, aber so dass sie wieder vertrauen in die Menschheit haben kann und trotzdem immer vorsichtig bleiben wird. Beide haben das Schlimmste durchgemacht und trotzdem haben sie zueinander gefunden.
Die Autorin hat einen unglaublich tollen Schreibstil, was ich immer wieder bei ihren Büchern bemerke. Die Seiten fliegen nur so dahin und, dass aus zwei Perspektiven geschrieben ist, ist sowieso das Beste.

Definitiv anders, aber noch intensiver und schmerzvoller als Band 1

von Magische Momente Alys Bücherblog 30. April 2019
Bereits im ersten Band haben wir Pims Leidensweg und die Zerstörung, die damit einherging hautnah miterlebt.
Es war krass, es war heftig, es war kaum ertragbar.
Nach diesem Ende wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und stürzte mich sofort auf Band 2.Auch hier fand ich sofort wieder sehr gut in das Geschehen hinein. .
Zunächst ist man doch etwas entsetzt und sprachlos, was sich zunächst offenbart.
Aber andererseits war es keine Überraschung, denn Pims Martyrium dauerte schließlich keine zwei Tage
Aber schon bald glätten sich die Wogen etwas.
Es hat mir unglaublich gut gefallen, daß sich Pepper Winters diesmal einen wirklich wichtigem Teil gewidmet hat.
Denn wie oft vergessen wir, daß nicht nur der Körper beschädigt werden kann.
Aus diesem Grund ist es definitiv anders , als der Vorgänger. Was vielleicht auch mit daran liegt, dass es hier viel um Veränderung und Entwicklung geht.
Es ist keine offensichtliche Gewalt und Dunkelheit.
Diesmal spielt es sich dort ab, wo keiner hinschaut.
In der Seele.
Pim ist nicht mehr länger in den Fängen von Alrik.
Aber wie genau lässt sich plötzliche Freiheit definieren und wann ist man wirklich frei?
Ist es tatsächlich so einfach und man kann alles hinter sich lassen?
Tatsächlich ist dies nicht der Fall. Die Zerstörung ist nicht allein dem Körper zuzuschreiben.
Die Seele, der Kopf, die Gedanken und das was uns ausmacht, all das ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Ich könnte Pepper Winters küssen für ihre liebkosenden Worte, für ihre Einfühlsamkeit, aber auch für ihre Härte und ihre Leidenschaft, die sie in jedes Wort hineinlegt.
Sie zeigt auf sehr eindringliche Art und Weise auf, das Pim noch lange nicht geheilt ist.
Sie befindet sich auf einem Weg, an dem nur sie selbst entscheiden kann, welche Richtung sie einschlagen wird.
Doch was möchte Pim wirklich?
Und vor allem wer ist sie jetzt und zu diesem Zeitpunkt überhaupt?
Und wie sieht es bei Elder aus?
Man erfährt hier die Perspektiven von Elder und von Pim, wodurch man ihnen menschlich auch näher kommt.
Pim und Elder, zwei verlorene, gebrochene und einsame Seelen, die sich aneinander klammern und dann wieder zurückrudern, wie zwei Ertrinkende.
Eine Verzweiflung und Zerrissenheit die man mit jeder Zeile spürt und begreift.
Sie brauchen sich gegenseitig, ohne es überhaupt zu wissen.
Längst ist der andere in das Zentrum des eigenen Universums eingedrungen und hat sich manifestiert.
Ich mochte ihr Zusammenspiel unglaublich gern.
Wut, Qual und Tränen.
Einsamkeit, Verzweiflung und Angst.
Ein Verlauf der mich sehr gefordert und emotional mitgerissen hat.
Besonders in Pim konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich verstand, warum sie tat, was sie tat. Es ist etwas , was man nicht steuern kann.
Und trotzdem entwickelt sie auch etwas Selbstvertrauen und Rückgrat , das zeigt , dass sie sich schon jetzt verändert hat.
Aber bei Elder stand für mich die Person im Vordergrund. Man erfährt mehr über ihn und sein Leben.
Mehr Geheimnisse , mehr Leidenschaften die ans Licht kommen.
Zugleich gibt es auch mehr Gefahren.
Elder ist Pim so unglaublich ähnlich, auch wenn sich das bei ihm anders äußert.
Er ist sanft, er ist verzweifelt, hat Angst und ist wütend.
Pepper Winters untermauert dies mit sehr vielen musikalischen und teils poetischen Tönen. Das gibt dem Ganzen unglaublich viel Ausdruck und Intensität.
Und obwohl es doch größtenteils sehr ruhig zugeht, tobt ein Sturm über dem Beiden, der nichts zur Ruhe kommen lässt.
Die Kraft der Emotionen ist so unglaublich groß.
Die Wut so zerstörerisch und die Trauer dahinter , zum greifen nah.
Es hat mich auch hier wieder wahnsinnig berührt.
Mit Worten, die nicht ausgesprochen werden.
Mit Zärtlichkeit, Vertrauen und den Elementen des Lebens.
Mit einer Weichheit und Entschlossenheit, die ich nicht erwartet hätte.
Ich bewundere Pepper Winters dafür, wie sie aus Stille , Worte macht. Wie sie es schafft, Pims innere Zerrissenheit nach außen dringen zu lassen.
Die menschliche Seele ist komplex. Besteht aus unglaublich vielen Schichten. Doch die Autorin schafft es, jede einzelne davon offen zu legen.
Sie kehrt das Innerste nach Außen und legt dabei sehr viel Wert auf Details und Emotionalität.
Und das macht diesen Band im Endeffekt auch so gut und so lebendig.
So authentisch. So echt. So greifbar.
Man setzt sich mit den Charakteren auseinander und dies hinterlässt die unterschiedlichsten Gedankengänge.Die Handlung wirkt auf den ersten Blick nicht besonders ereignisreich. Doch tatsächlich ereignet sich hier eine ganze Menge.
Es kommt langsam , sanft und leise.
Aber es ist da.
Das Tempo ist genau richtig. Denn genau dadurch wirkt es auch realistisch. Man heilt nicht von heute auf morgen.
Es braucht Zeit. Zeit, Geduld und Entschlossenheit, es auch zu wollen.
Mir hat vor allem das Setting sehr gut gefallen.
Wind, Wasser und Freiheit zum greifen nah. Etwas das mich unglaublich mitriss und völlig vereinnahmte.
Die Autorin bringt hier doch die ein oder andere Überraschung zutage, die mich nicht auf falschem Fuße erwischte, sondern zeigte, wie gut ich alles eingeschätzt hatte.
Das Ende selbst fand ich einfach wunderschön, tränenreich und traurig zugleich. Kein Cliffhanger in dem Sinne. Doch ich kann es kaum erwarten zu wissen , wie es weitergeht. Denn es toben so viele Warums in meinem Kopf herum, die nach Erlösung verlangen.

Fazit:
Band 2 der Dollar Reihe von Pepper Winters konnte mich absolut begeistern.
Zum zittern und zum weinen bringen.
Ein emotionaler Zusammenbruch, der einiges fordert und offenbart.
Definitiv anders, aber noch intensiver und schmerzvoller als Band 1.
Ein Band der auf der psychologischen und menschlichen Ebene punktet und Veränderung und Entwicklung bedeutet.
Ich muss unbedingt wissen , wie es weitergeht.

❣️Rezension (Spoilerfrei) ❣️

von bookcahontas 26. April 2019
„Dollar. Buch Zwei: Dollars“ von Pepper Winters ist der zweite Band der Dollar-Serie, der im Gegensatz zu Band 1 weniger körperlicher Britalität beinhaltet, dafür eher auf den psychischen Aspekt ausgelegt ist. Diesmal begleitet der Leser die junge Pimlico auf dem Weg der Heilung ihres geschändeten Körpers, wichtiger noch ihrer psychischen und seelischen Störung. Sie ist nach wie vor mutig, stark und entschlossen zu kämpfen. Die jahrelangen Qualen haben deutliche Spuren hinterlassen, Meister A hat ihr so viel genommen, weshalb ihr gewisse Gesten, Umgangsformen usw. fremd sind und sie in Menschen nur Böses sieht.

Das was Elder dem Leser im ersten Band vorenthalten hat, bringt er in Band 2 dank Pimlico zum Vorschein. Er lässt seine Maske fallen und gewährt dem Leser tiefe, kaputte, bewegende und traurige Einblicke seiner Vergangenheit. Er ist ein interessanter Charakter mit facettenreicher Persönlichkeit, ich gierte förmlich nach neuen Erkenntnissen über ihn und konnte einfach nicht genug haben. Da sich Pim und Elder in der Erzählperspektive abwechseln, gewähren sie den vollen Einblick in ihre Gedanken, Gefühle, gepaart mit Leid und Schmerz verspüren sie gewisse Leidenschaft und Sehnsucht, die sie nicht kennen. Jeder Tag ist für sie ein Kamp, es ist ein Kampf zweier gequälter, aber keinesfalls gebrochener Seelen.

Ich liebe den Schreibstil von Pepper Winters! Er ist so fesselnd und flüssig — ein Traum! In diesem Band sind mir viele sprachliche Bilder aufgefallen, die die Autorin benutzt hat und ich liebte jedes einzelne davon. Die Geschichte ist unglaublich tiefgründig, emotional, und so intensiv, sie geht einem wirklich ans Herz. Sie nimmt sich Zeit und setzt statt aufregendem Handlungsverlauf, einen anderen Fokus, der jedoch mehr als genug Spannung bietet und an keiner Stelle langweilig ist. Die Kulisse ist ebenfalls eine andere, auf dem ersten Blick erscheint sie wie ein weiteres Gefängnis für Pim, doch ist es das auch?

Ich kann euch das Folgeband nur empfehlen! Lest es und taucht in die Welt eines stummen Vögelchens ein, das auf dem Weg in die Freiheit ist (?)
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