White, Wrath James

400 Tage der Erniedrigung

Horror & Thriller - Band 107

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.
BLICK INS BUCH

13,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandkostenfrei
sofort lieferbar
ODER
Beschreibung

Details

Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden.
Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist …

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.

Zusatzinformation

Autor: White, Wrath James
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Buchseiten: 272 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-518-5
Originaltitel: 400 Days of Oppression
Übersetzung von: Simona Turini
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "400 Tage der Erniedrigung"

Ich hatte Höhen und Tiefen dank diesem Buch.

von Horkrux 25. Januar 2017
Mit großen Erwartungen, aufgrund des Autors, ging ich an dieses Buch.
Zuerst war ich enttäuscht. Nicht, weil es schlecht geschrieben war, sondern weil Kenyatta, die männliche Hauptfigur, mich so sauer gemacht hat, dass ich fast aufgehört hätte zu lesen.
Ich war von Anfang an sauer, weil feststand, dass er die Sklaverei nie erlebt hatte (Man hat ja erfahren, wann er aufgewachsen ist) und ich nicht verstehen konnte, wieso man einer Frau, die man angeblich liebt, so etwas antun kann.

Irgendwann dann aber, fing ich an, aufgrund seiner Zwischenhandlungen, die nur so vor Liebe sprühten, Sympathie für ihn zu empfinden. Ich war gepackt vom Buch und konnte kaum aufhören zu lesen, freute mich auf den nächsten Tag um herauszufinden, ob seine Geliebte diese Qualen durchstehen würde.
Und ich hoffte es, die ganze Zeit.

Da ich nicht spoilern will, kann ich nur sagen, dass ich zwischenzeitlich eine Achterbahn der Gefühle durchlebte.
Zum Ende möchte ich nichts sagen, außer, dass es genauso gut ist, wie der Rest vom Buch.
Ich habe nach diesem Buch lange nur dagesessen und nachgedacht...

Eine Achterbahn der Gefühle, Leidenschaft, Liebe, Mitgefühl, Schmerzen und Demütigungen bis hin zur Vernunft.

von Dunkles Kapitel 14. Januar 2017
Natasha traut ihren Augen nicht, als sie diesem attraktiven Mann namens Kenyatta über den Weg lief. Der umwerfende Sex und die neuen Erfahrungen die sie mit ihm sammelte, ließ das Fass übergehen, Natasha war über beide Ohren verliebt. Doch Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, hat andere Pläne und möchte seine Geliebte unter Beweis stellen, sie brechen. Um wirklich zu verstehen, was seine Vorfahren im Zeitalter der Sklaverei durchleben mussten, muss Natasha dies 400 Tage mit Hilfe jeglicher Prozeduren nachempfinden um ihn zu Mann nehmen zu dürfen. Ob Natasha diese 400 Tage der Erniedrigung durchsteht?
Hab das Buch eben beendet und hätte gern mehr gelesen, vor allem nach diesem offengebliebenen Ende. Ich hoffe auf einen weiteren Teil. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, was mir in diesem Fall echt schwer fällt.

Ein trauriger Einstieg in die Geschichte lässt den Leser anfangs Mitleid gegenüber dem armen Jungen fühlen, was jedoch nach einigen Kapiteln in eine andere Gefühlsrichtung schwingen kann. Um nicht zu viel in der traurigen Vergangenheit zu schwelgen, wird man im nächsten Kapitel schlagartig mit der Gegenwart, und sozusagen der aktuellen Sklavin, überrascht. Mit einem Schlag eine andere Perspektive und andere Gefühle, einfach genial. Man erfährt immer mehr über die neue Lebensweise und Praktiken, die Natasha über sich ergehen lassen muss. Nicht nur Peitschenhiebe dienen als Druckmittel, um sie zu brechen und sie in die Zeiten der Sklaverei einzuführen. Ich hatte das Gefühl, dass Kenyatta ein wenig die Realität, die Gegenwart, das jetzige Zeitalter aus den Augen verloren hatte. SM-Thriller ist hier das absolut passende Genre. Sex spielt eine große Rolle in dem Buch. Auch die Tatsache, dass Kenyatta die Sklaverei nicht selbst miterlebt, aber dennoch wollte, dass Natasha die Vergangenheit und Schmerzen seiner Vorfahren durchleben sollte, lässt einen sprachlos erscheinen und wirkte ein wenig irritierend und warf bei mir die Frage auf: Warum dann das Ganze?

Wenn ihr offen für die Thematik Sex seid, dann taucht ein in die Welt von Kenyatta und testet aus, wie weit ihr gehen würdet. Ich für meinen Teil bin ab einen gewissen Abschnitt an meine Grenzen gekommen, aber ein Mann wie Kenyatta hätte bei mir auch nich

von LeseBlick 6. Dezember 2016
Wie das manchmal bei Büchernerds so ist, musste ich dieses Buch aus zwei Gründen haben, ohne den Klappentext zu kennen. Zum einen weil Wrath James White drauf steht und weil das Cover mich anspricht.
Als ich das Buch dann in meinen Händen hielt und über die Thematik Slave stieß, war ich doch ein wenig überrascht. Aber nun gut, Kenyatta sollte zeigen, was er drauf hat.

Natasha ist für mich eine Art Frau, die in solch einen Sog hineingeraten kann. Mit ihren paar Pfunden zu viel, entspricht sie nicht dem typischen Männerideal. Umso erstaunter war sie, als der große, muskelbepackte, schwarze Mann auf sie zu kam und begann mit ihr zu flirten. Schnell fand sie sich in einer heißen Diskussion wieder, in der es um den Rassenunterschied ging. Wrath James White schaffte es bereits an dieser Stelle im Buch dem Leser aufzuzeigen, welche Meinung Kenyatta vertritt und das er, wenn es um die Geschichte seiner Vorfahren geht, keine andere Meinung zulässt.
Was macht Natasha?
Sich verlieben, was sonst. Für mich ist das im Buch beschriebene allerdings eher Besessenheit bis hin zu Abhängigkeit.
Männer wie Kenyatta sehen es auf solche Frauen ab. Frauen, die folgen. Frauen, die gehorchen. Frauen, die für ein wenig Aufmerksamkeit einfach alles tun.

Um Natasha zu zeigen, wie seine Vorfahren gelitten haben, soll sie ihre Liebe unter Beweis stellen, in dem sie für 400 Tage in das Leben einer Sklavin wechselt.
Für manche Frauen unvorstellbar, als Natasha in dem Zusammenhang von Erniedrigung und Folter jedoch auch Lust beschert wird, fängt sie an es zu akzeptieren. Einziger Ausweg: das Safeword!
Welches sie jedoch niemals gegenüber Kenyatta aussprechen würde.

Das Buch ist als SM-Thriller ausgeschrieben. Ich war hier vorrangig auf dem SM und weniger auf den Teil Thriller gespannt. Ich denke jeder von uns hat so seine eigenen SM-Vorstellungen und findet vielleicht auch einen kleinen Reiz daran.
Aber Wrath James White wäre nicht Wrath James White, wenn er unsere Vorstellung von SM in den Schatten stellt. Zu Kenyatta’s einzelnen Ideen möchte ich nichts vorweg nehmen, aber so viel sei verraten, dass Natasha die Geschichte der Sklaverei durchleben muss.
Auf der Verlagsseite wird dieses Buch auch als sozialkritisch bezeichnet. Anfänglich waren mir Kenyattas Diskussionen mit der weißen Natasha etwas zu ausschweifend, mit der Geschichte war es für mich allerdings eine Bereicherung. Geschichtlich kann man aus diesem Buch als kleinen Nebeneffekt einiges mitnehmen.

Im Buch trifft man auf typische Inhalte der SM-Gesellschaft, aber White geht auch deutlich drüber hinaus. Natasha wird nicht nur erniedrigt und bestraft, nein, für mich wird sie stellenweise wie ein unwertes Leben behandelt. Aber als Festa-Leser erwarten wir wohl solche Aspekte.
Wer zu dem auf viel Sex in diesem Buch hofft, darf sich freuen. Hier ist von jedem etwas dabei und ich fand den Anteil sehr ansprechend.

Zur Hälfte des Buches stand für mich fest, dass der Ausgang entscheidet, wie es mir im Gesamten gefallen wird. Und bei Herrn White wurde ich bis jetzt selten enttäuscht. Auch hier erschafft er für mich ein gelungenes Ende, mit dem die Geschichte für mich rund wird und mit einer bedeutenden Message an alle Frauen da draußen.

Kleiner Kritikpunkt sind Kenyattas zu lang gestaltete Ausschweifungen, wenn es um das Thema Sklaven geht. Zum Ende hin hat der Autor dieses Thema besser in den Kontext eingebracht, so dass es nicht gestört hat, sondern bereichernd war.
Und den zwischenzeitlichen Einwurf von Polizei und Krankenhaus hätte das Buch nicht gebraucht.
Zeige alle Kundenmeinungen an