White, Wrath James

400 Tage der Erniedrigung

Horror & Thriller - Band 107

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.
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Beschreibung

Details

Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden.
Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist …

Der umstrittenste Roman von Wrath James White – ein extremer Hardcore-Thriller, sozialkritisch und schockierend.

Zusatzinformation

Autor: White, Wrath James
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Buchseiten: 272 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-518-5
Originaltitel: 400 Days of Oppression
Übersetzung von: Simona Turini
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "400 Tage der Erniedrigung"

Sei meine Sklavin!

von Vivien 3. Oktober 2017
Neben dem Titel fiel mein erster Blick aufs Cover, wo Hände mit einem Strick auf den Rücken gefesselt sind. Es sprach mich sofort an und es dauerte nicht lange, bis ich das Buch unbedingt lesen musste!
Wir treffen zunächst auf Kenyatta, der erfolgreich und dem Ghetto entkommen ist. Und auf Natasha, eine junge Weiße, die Englisch unterrichtet. Beide kommen ins Gespräch und diskutieren den Rassenhass von damals und heute. Bald jedoch mischt sich mehr in ihre Beziehung und ehe sie sich versieht, ist sie seine Sklavin. Vollkommen freiweillig, aber trotzdem total unterworfen und ausgeliefert.
Natasha ist naiv und blind vor Liebe, doch man kann trotzdem irgendwo nachvollziehen warum sie sich Kenyatta bedingungslos ausliefert und sich in die Hölle begibt. Man tut aus Liebe schon sehr dumme Sachen und Natasha ist mehr als nur ein wenig verliebt. Es ist grausam, was sie erlebt und trotz der Sicherheit eines Safewords immer noch Folter. Trotzdem ist das Buch in der Hinsicht weniger brutal als ich erwartet habe. Natürlich spritzt auch hier ordentlich Blut und man kann beim Lesen schonmal Phantomschmerzen empfinden und das Gesicht schmerzhaft verziehen, aber ich habe da schon ganz andere Sachen von White gelesen. Zudem kann man sich dem psychischen Horror vorstellen, den Natasha durchmachen muss. Schließlich tut sie all das aus Liebe, weil sie diesen Mann liebt, weil sie an das gute Ende glaubt. Man kann über sie nur den Kopf schütteln und trotzdem ... man kann sie auch irgendwo verstehen. Eine Zwickmühle des Lesers.
Und Kenyatta, er ist ein Rätsel. Man kann sich seinen Teil denken, aber so richtig schlau wird man aus ihm nicht, zumindest zunächst.
Die Protagonisten und Nebencharaktere sind sehr gut gezeichnet und ausgebaut, jeder hat seinen Platz in der Geschichte, auch wenn man sie nicht immer sofort versteht.
Die Handlung an sich ist interessant, der Handlungsbogen gut aufgebaut und mit einigen durchaus überraschenden Plottwists ausgestattet. Das Ende war mir dann irgendwie ein wenig zu schnell, da hätte ich ruhig ein wenig mehr Auslauf gehabt statt diesem sehr abrupten Ende.
Interessant finde ich die sozialkritischen Aspekte. Ich meine, wann lesen wir in einem SM-Buch etwas von schwarzer Geschichte und Rassenhass? Dazu noch so gut in die Story eingebaut, dass es sich perfekt verbindet und einfach passt. Diese Kleinigkeiten und stilistischen Mittel haben mir sehr gut gefallen und alles zu etwas besonderem gemacht!

Ein sehr interessanter SM-Thriller, der für alle Leser gemacht ist, die sich gerne auf die Thematik einlassen. Nicht ganz so brutal wie man es von vielen Festa-Büchern gewohnt ist, dafür mit einer Prise Sozialkritik, die eine impulsive Mischung reines Lesevergnügens verschafft. Von mir eine klare Lesempfehlung für alle Festa- und Hardcore-Fans!

Ich hatte Höhen und Tiefen dank diesem Buch.

von Horkrux 25. Januar 2017
Mit großen Erwartungen, aufgrund des Autors, ging ich an dieses Buch.
Zuerst war ich enttäuscht. Nicht, weil es schlecht geschrieben war, sondern weil Kenyatta, die männliche Hauptfigur, mich so sauer gemacht hat, dass ich fast aufgehört hätte zu lesen.
Ich war von Anfang an sauer, weil feststand, dass er die Sklaverei nie erlebt hatte (Man hat ja erfahren, wann er aufgewachsen ist) und ich nicht verstehen konnte, wieso man einer Frau, die man angeblich liebt, so etwas antun kann.

Irgendwann dann aber, fing ich an, aufgrund seiner Zwischenhandlungen, die nur so vor Liebe sprühten, Sympathie für ihn zu empfinden. Ich war gepackt vom Buch und konnte kaum aufhören zu lesen, freute mich auf den nächsten Tag um herauszufinden, ob seine Geliebte diese Qualen durchstehen würde.
Und ich hoffte es, die ganze Zeit.

Da ich nicht spoilern will, kann ich nur sagen, dass ich zwischenzeitlich eine Achterbahn der Gefühle durchlebte.
Zum Ende möchte ich nichts sagen, außer, dass es genauso gut ist, wie der Rest vom Buch.
Ich habe nach diesem Buch lange nur dagesessen und nachgedacht...

Eine Achterbahn der Gefühle, Leidenschaft, Liebe, Mitgefühl, Schmerzen und Demütigungen bis hin zur Vernunft.

von Dunkles Kapitel 14. Januar 2017
Natasha traut ihren Augen nicht, als sie diesem attraktiven Mann namens Kenyatta über den Weg lief. Der umwerfende Sex und die neuen Erfahrungen die sie mit ihm sammelte, ließ das Fass übergehen, Natasha war über beide Ohren verliebt. Doch Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, hat andere Pläne und möchte seine Geliebte unter Beweis stellen, sie brechen. Um wirklich zu verstehen, was seine Vorfahren im Zeitalter der Sklaverei durchleben mussten, muss Natasha dies 400 Tage mit Hilfe jeglicher Prozeduren nachempfinden um ihn zu Mann nehmen zu dürfen. Ob Natasha diese 400 Tage der Erniedrigung durchsteht?
Hab das Buch eben beendet und hätte gern mehr gelesen, vor allem nach diesem offengebliebenen Ende. Ich hoffe auf einen weiteren Teil. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, was mir in diesem Fall echt schwer fällt.

Ein trauriger Einstieg in die Geschichte lässt den Leser anfangs Mitleid gegenüber dem armen Jungen fühlen, was jedoch nach einigen Kapiteln in eine andere Gefühlsrichtung schwingen kann. Um nicht zu viel in der traurigen Vergangenheit zu schwelgen, wird man im nächsten Kapitel schlagartig mit der Gegenwart, und sozusagen der aktuellen Sklavin, überrascht. Mit einem Schlag eine andere Perspektive und andere Gefühle, einfach genial. Man erfährt immer mehr über die neue Lebensweise und Praktiken, die Natasha über sich ergehen lassen muss. Nicht nur Peitschenhiebe dienen als Druckmittel, um sie zu brechen und sie in die Zeiten der Sklaverei einzuführen. Ich hatte das Gefühl, dass Kenyatta ein wenig die Realität, die Gegenwart, das jetzige Zeitalter aus den Augen verloren hatte. SM-Thriller ist hier das absolut passende Genre. Sex spielt eine große Rolle in dem Buch. Auch die Tatsache, dass Kenyatta die Sklaverei nicht selbst miterlebt, aber dennoch wollte, dass Natasha die Vergangenheit und Schmerzen seiner Vorfahren durchleben sollte, lässt einen sprachlos erscheinen und wirkte ein wenig irritierend und warf bei mir die Frage auf: Warum dann das Ganze?
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