White, Wrath James

Schänderblut

HORROR TB - Band 57

Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit?

Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder entführt, im Keller eingesperrt und tagelang brutal gefoltert. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das die Torturen überlebt hat. Nun verspürt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt.

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Beschreibung

Details

Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit?

Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder entführt, im Keller eingesperrt und tagelang brutal gefoltert. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das die Torturen überlebt hat.
Nun verspürt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in ein Monster mit Appetit auf Menschenfleisch. Und es fällt ihm schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen. Verzweifelt sucht Joseph nach einer Heilung – bevor er die einzige Frau, die er jemals geliebt hat, töten wird. Und macht Jagd auf den Mann, der sein Leben ruinierte.

Jack Ketchum: »Wenn Wrath James White Dich nicht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens.«

Zusatzinformation

Autor: White, Wrath James
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Buchseiten: 336 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-219-1
Originaltitel: Succulent Prey
Übersetzung von: Manfred Sanders
Erscheinungsdatum: 19.06.2013
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Schänderblut"

Abartig, abstoßend... aber auch fantastisch.

von Book-addicted 21. Juli 2017
-> Story + Charaktere:
Puh. Der liebe Wrath James White wird nicht umsonst als einer der Autoren bezeichnet, der mitunter die härtesten Romane schreibt... Genau das kann ich seit "Schänderblut" bestätigen, denn ich muss zugeben, dass ich alleine für die ersten 100 Seiten etwa 3 Tage brauchte. Immer wieder musste ich den Roman beiseite legen, wobei mir nicht die Gewalt als solches zu schaffen machte, sondern der beschriebene Kannibalismus. Dieser brachte mich anfangs ein wenig an meine Grenzen und ich war - trotz interessanter Story - wirklich unsicher, ob ich es schaffen würde, diesen Roman zu beenden.

Interessant war, dass ich mir an Tag 4 überhaupt nicht mehr schwer tat und knapp 200 Seiten am Stück verschlingen konnte, ohne dass ich mich auch nur einmal wirklich ekelte. Dies lag jedoch keinesfalls daran, dass White weniger blutrünstige oder kannibalistische Inhalte zum Besten gab, ganz im Gegenteil: unser Protagonist Joe lief hier erst zur Hochform auf! Ich glaube, dass es einfach an meiner Tagesverfassung lag, möglicherweise auch der Überwindung, etwas kannibalistisches zu lesen... als Mensch mit einer blühenden Fantasie musste ich mir das Ganze vermutlich einfach zu deutlich vorstellen.

Wieso habe ich weitergelesen, wenn mich doch der Ekel packte?, werdet ihr euch sicherlich fragen... dies liegt schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Neben sehr detaillierten Schilderungen von Gewalt und Kannibalismus schafft es der Autor dennoch, den Leser neugierig zu machen, denn die Tatsache, dass Joe fest daran glaubt, einem Serienkillervirus zum Opfer gefallen zu sein, faszinierte mich. Auch wenn "Schänderblut" einige äußerst perverse und abartige Szenen bereithält, so reiht sich dennoch nicht eine Splatter-Szene an die nächste, sondern der Autor flicht eine spannende Geschichte drumherum.

Was den Charakter des Joseph Miles angeht, so glaube ich nicht, dass ich einen menschenfressenden Serienkiller als sympathisch bezeichnen könnte. Dennoch finde ich es überaus faszinierend, wie er neben der Raserei (in die er beim Töten verfällt), hinterher eine genauso große Schuld und Pein empfindet, weil er solch ein Leben eigentlich nicht führen möchte. Der Zwiespalt zwischen Verlangen und Pein wird deutlich, auch wenn die Grenzen so manches Mal recht fließend sind und nach einigen Seiten, in denen man Joe's Psyche versucht zu durchleuchten, keimt irgendwann dann tatsächlich sowas wie Mitleid auf. Mitleid für einen Menschen, der so "krank" ist, dass er tatsächlich daran glaubt, von einem Virus infiziert zu sein und sich nichts mehr wünscht, als geheilt zu werden.

Nachdem ich nun "Schänderblut" beendet habe, bin ich neugierig, wie es in "Schänderzorn" weitergeht, komme aber dennoch nicht umhin, mir die Frage zu stellen, wie man als Autor auf so kranke und abartige Ideen kommen kann. Auch wenn ich fast sicher bin, dass White ein genauso normaler und sympathischer Mensch ist, wie viele andere, schüchtert mich solch eine Fantasie ehrlich gesagt doch ein wenig ein und ich würde mir überlegen, ob ich diesem Mann bei Nacht und Nebel in einer dunklen Gasse begegnen wollte. :-D

-> Schreibstil:
Der Schreibstil war gleichzeitig fesselnd, wie abstoßend, da der Autor sich einer sehr bildhaften und detaillierten Sprache bedient.

-> Gesamt:
"Schänderblut" ist grausam, abartig und böse, lässt einen jedoch viel über die Psyche des Menschen im Allgemeinen und der des gemeinen Kannibalen im Speziellen nachdenken. Was macht einen zum Mörder, oder gar zum Kannibalen, was führt dazu, diese Grenzen zu überschreiten? Wrath James White ist ein fantastischer Autor mit fiesen Ideen, schafft es aber dennoch zu fesseln. Fantastisch - aber auch abstoßend.

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Sex, Brutalität, Fleisch und gute Handlung – einfach Abartig genial!

von Dunkles Kapitel 1. Juli 2016
Schon auf den ersten Seiten werden wir auf den weiteren Verlauf der Geschichte und deren Brutalität nicht gerade sanft vorbereitet. Das erste Kapitel ist ganz der Vorgeschichte gewidmet, die eine wichtige Rolle über das gesamte Buch über spielt. Obwohl es hauptsächlich um das eine Problem von Joe handelt, gerät man beim lesen in kein Gefühl der Eintönigkeit. Auch wird von psychologischer Sicht gut auf das Thema Serienmörder eingegangen, um so ein noch besseres Verständnis der betroffenen Individuen zu bekommen. Eine Art, welche das Niveau ein wenig in die Höhe hebt. Trotz Brutalität, Obszönität, Vergewaltigungen und Kannibalismus wurde die Handlung nicht außer Acht gelassen, wodurch das Buch Kapitel für Kapitel meine Spannung hielt. Auch durch die wenigen Charaktere, verlor man nicht den Überblick und so blieb Joe durch und durch im Vordergrund. Trotz des gleichbleibenden Themas Kannibalismus, hatte ich keine Vorstellungen wie viele Arten der Tötung und Verzehrung von Menschenfleisch es gibt. Ein Thema, welches auch im realen Leben von Bedeutung ist, sei es in Foren oder sonst wo. Nicht selten erschrecken mich diese ekelhaften detailgenauen Beschreibungen, wodurch auch mein Magen rebellierte. Abgerissene Brüste, Hoden, zerfleischen weiblicher Genitalien ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das Buch. Bis zum Schluss blutreich und spannend. Nichts für schwache Gemüter.

Krank und einfach genial !

von Sara 23. November 2015
Einer meiner Lieblinsbücher dieser Seite! Ich persönlich finde, dass es sogar in die Festa Extrem Reihe gehört ! White steht Edward Lee in nichts nach !
Das Buch ist pervers, krank und echt spannend.. und genau deswegen konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen!

Das Buch ist nur zu empfehlen !!
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