Lee, Edward

Der Hornbrecher

EXTREM Band 28

Ein Leben voller Sex, Gewalt, Drogen und Vieh … viel Vieh. Und dann gibt es noch die bösen Geheimnisse der Familie …

Verkauf ab 18 Jahre.
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Auslandsporto
sofort lieferbar
Beschreibung

Details

Dean Logan hat so einige Probleme. Das schlimmste ist das Zusammenleben mit der hysterischen Schlampe, die er geheiratet hat.
Doch als sein Vater stirbt, kehrt Dean zurück auf die alte Ranch und steht wieder vor dem Leben, das er hinter sich gelassen hatte – ein Leben voller Sex, Gewalt, Drogen und Vieh … viel Vieh.
Und dann ergründet Dean die bösen Geheimnisse seiner Familie …

Verkauf ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Lee, Edward
Buchreihe: Festa Extrem
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 208 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: Ohne ISBN
Originaltitel: The Horncranker
Übersetzung von: Bernhard Reicher
Erscheinungsdatum: 27.07.2017
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
5
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Der Hornbrecher"

Ein anderer, aber überzeugender Lee

von Andrea 9. April 2018
Edward Lee ist ein Autor, der mich begeistert mit seinen abgrundtief grausigen Ideen, welche er in seinen Werken verarbeitet, aber hinsichtlich seiner stilistischen Mittel nicht immer überzeugt.

Glasklar ist hier aber, dass er diese perfekte Charakterdarstellung hat. Setze mir 10 Charakterprofile vor die Nase und ich kann dir auf Anhieb sagen, welches Profil von Herrn Lee ist. Diese Hinterwäldlerfiguren sind einfach seins!

Von Dean Lohan lernt man im Prolog kurz als Jungen kennen.
Trägt er doch diesen ganz besonderen Titel des Landessiegers im Hornbrechen.
Über das Abbrechen von Hörnern junger Ochsen habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht, umso mehr Leid konnte ich empfinden.
Aber in DeSmet, South Dakota ist das eine Art Sportart und die Umschreibungen dieser Disziplin, als auch das Setting im Nirgendwo an sich, haben mir super gefallen.

Dann lernt man kurz darauf einen ganz anderen Dean kennen.
Dean Lohan ließ DeSmet hinter sich und begann ein komplett neues Leben in Seattle. An seiner Seite ist seine Frau Daphne. Er spricht von Liebe, aber plötzlich sind da diese Tagträume, in denen er Daphne als Schlampe bezeichnet und auch so mit ihr umspringt. Lee spielt hier so gut mit seinen Worten, dass ich das eine und andere Mal ganz schön geschluckt habe, was da abging.

Gemeinsam mit seinem ganz speziellen Kumpel Ajax versucht Dean seinen Fantasien auf den Grund zu gehen. Leidet er an einer gespaltenen Persönlichkeitsstörung? Oder kommt einfach sein altes Ich durch?
Der tabakspuckende, bombastisch aussehende Ranch-Dean?
Die Sex-Maschine, der jede Frau in ganz DeSmet von innen gesehen hat?
Edward Lee überrascht mich mit dieser sehr starken Story auf so wenig Raum.

In seiner Heimatstadt selbst ereignen sich zur gleichen Zeit sehr seltsame Dinge.
Kinder verschwinden und werden kurze Zeit später tot aufgefunden.
Sie geben ein durchbohrtes und ausgeweidetes Bild ab.
Was treibt dort sein Unwesen?
Zeugen sprechen von einer Schattenfrau.

Als Deans Vater verletzt wird, geht kein Weg daran vorbei, dass Dean zurückkehrt.
Ach, er gehört nach DeSmet. Scheiß auf Seattle und Daphne dachte ich mir die ganze Zeit.
Howdy und los geht’s!

Wer Edward Lee’s Stil kennt, weiß, dass dieser sich gerne sci-fi-angehauchten Elementen bedient. Da komme ich einfach nicht ran. Dieser Punkt trat hier allerdings nicht zu, sondern ein Fakt, der mein Interessengebiet völlig einnimmt.
Also Lee kann auch mich begeistern. Des Öfteren ist es das Ende, mit dem er mich einfach nicht rumbekommt. Hier besteht das Ende aus Dean Rückkehr nach Seattle. Diese Szene werde ich NIE wieder vergessen. Daphne, Daphne, Daphne…

Für mich ist „Der Hornbrecher“ ein etwas anderer Lee und dennoch überrascht er mich positiv. Der Autor verpackt eine gewalttätig und sexistische South Dakota- Geschichte auf 208 Seiten und lässt zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen.
Direkt nach Beenden des Buches war ich mir sicher, dass sich meine Bewertung auf 4 Sterne einspielen wird. Aber mit dem Schreiben meiner Rezi merke ich einfach, dass mir echt nichts fehlt. Lee brachte mich zum Erschauern und zum Lachen.
Und ich bin ein DEAN-Fan!
Auch wenn viele ihn als anders betrachten, traut euch!

Ein Hamburger von Lee

von René 1. April 2018
Das Buch ist nicht gut, aber auch nicht so schlecht. In meinen Augen aber eines der langweiligsten von Lee. Er kombiniert wieder Hillbilly Thematik mit Mystery.
Es ist wie ein Hamburger- kurz, schmerzlos, füllt kurz den Magen, aber schnell hat man Hunger nach mehr.
Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass da noch was kommt oder dass man was verpasst hat. Von der Grundidee vielleicht nicht schlecht, aber er bleibt weit hinter seinem Können zurück, da der Gore und Porn- Gehalt für Lee- Verhältnisse relativ gering ist.
Der Epilog stößt bei mir auch sehr negativ auf, weswegen ich ihn auf eine 2 runterstufe.

Der Hornbrecher ist ein typischer Lee, leider etwas schwächer als sein Standard.

von Thrilling Books 2. März 2018
Ein Hornbrecher ist jemand, der mit einer Zange die Hörner aus den Köpfen von Bullen bricht. Dean Lohan war damals der weltbeste seiner Zunft. Jetzt jedoch, ist er mit einer hysterischen Frau, die ihn nur nieder macht und gar nichts von ihm hält. Er darf nicht mehr er selbst sein und muß ein Scheinleben führen. Ihn erreicht die Nachricht vom bevorstehenden Tod seines Vaters, mit seinem besten Freund macht er sich auf in seine Heimatstadt in der es vor Leichen nur so wimmelt.

In der Kleinstadt DeSmet wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und darf sich fragen, wer er wirklich ist und was die Geheimnisse hinter seiner Familie sind.

Edward Lee bietet uns hier eine Story über einen zerstörten Charakter, der in vielerlei Hinsicht nicht mehr er selbst ist, es scheinen 2 Seelen in ihm zu wohnen. Eine gute sowie eine böse Seele, die ab und an in seinen Träumen zum Vorschein kommt, die ihn an seinem aktuellen Leben zweifeln lässt.

Typisch für Lee ist auch ein übersinnlicher Part der Handlung, der auch in diesem Werk natürlich nicht fehlt. Dieses mal geht es um die alte Göttin Pasiphae aus der griechischen Mythologie. Pasiphae ihres Zeichens war Mutter des Minotaurus (ein Mensch mit Stierkopf), was halt einfach zur Handlung des Buches passt.

Für mich war das Buch wie immer gut lesbar, einfach verständlich, und hat auch Spaß gemacht zu lesen. Es kommt leider nicht an die anderen Lee's ran die ich bisher gelesen habe, was es aber nicht schlecht macht. Fans von Lee kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten da sie hier die üblichen Zutaten wie Sex, Gewalt und Übersinnliches finden werden.
Zeige alle Kundenmeinungen an