Rosenberg, Joel C.

Die Geisel

Der IS läutet den globalen Untergang ein!

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Beschreibung

Details

Der IS läutet den globalen Untergang ein!

Der kompromisslose Islamistenführer Abu Khalif schreckt vor nichts zurück, um vermeintlich ›Ungläubige‹ auszulöschen. Das erfährt J. B. Collins, Auslandskorrespondent der New York Times, hautnah, als während seines Besuchs beim jordanischen König der amerikanische Präsident in die Gewalt des Islamischen Staats gerät.
Kurz darauf steht Amman in Flammen, und Collins findet sich in den Tunnelsystemen einer uralten Stadt Auge in Auge mit dem Bösen wieder.

Joel C. Rosenberg ist Nahost-Experte und einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren der USA.

Steve Forbes (Herausgeber Forbes Magazine): »Gäbe es eine Forbes-Liste der besten zeitgenössischen Autoren, würde Joel Rosenberg in den Top Ten landen. Seine Politthriller gehören zu den unterhaltsamsten und spannendsten.«

NBC Today Show: »Rosenberg ist erstaunlich. Er schreibt die großartigsten Thriller und weiß so viel über diesen Teil der Welt.«

The Real Bookspy: »Geht es um Action und Spannung, dann ist Rosenberg gnadenlos.«

Porter Goss (ehemaliger CIA-Direktor): »Rosenbergs enormes Wissen über den Nahen Osten und sein Gespür für die dortigen bedrohlichen Vorgänge nehme ich wirklich ernst.«

Zusatzinformation

Autor: Rosenberg, Joel C.
Buchreihe: Festa Action
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 480 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-697-7
Übersetzung von: Susanne Picard
Erscheinungsdatum: 03.12.2018
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
1
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Die Geisel"

Starke Charaktere, Action, Spannung, Gefühl und eine tolle Story!

von Saskia 11. Dezember 2018
Handlung
Zu Beginn gibt es ein Kapitel „Was bisher geschah“, hier werden die wichtigsten Ereignisse aus den letzten Seiten vom Band 1 „Der dritte Anschlag“. Auch zwischendurch lässt der Autor wichtige Ereignisse aus dem ersten Band einfließen, indem J.B. das geschehene „aufarbeitet“. Außerdem gibt es wieder eine Charakterübersicht, die ich empfehle zu lesen.
„Die Geisel“ setzt genau dort an, wo „Der dritte Anschlag“ aufgehört hat. Dies gefiel mir sehr gut, ich konnte direkt wieder einsteigen. J.B erzählt gerade seinen Kollegen in New York was alles geschehen ist. Doch dieser will die Story nicht veröffentlichen, ohne J.B’s Quellen zu kennen. Dieser hat aktuell jedoch ganz andere Probleme. An der Seite des Königs von Jordanien erfährt er hautnah wie Militär und Regierung auf den IS Angriff reagieren. Doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt, denn es gibt mindestens einen Maulwurf. Und so muss sich J.B. so mancher Anfeindung entgegenstellen, allen voran denen von Prinz Faisal, dem Bruder des Königs. Doch J.B. will nichts mehr als der Welt von all dem berichten. Und so startet eine Odyssee, beginnend in Jordanien. Wie auch im vorherigen Teil, schafft es der Autor den Auslandskorrespondenten geschickt in die Gefahrenzonen zu lenken. Auch wenn J.B. davon mehr oder weniger begeistert ist. Doch er nimmt hier nur stellenweise die Position als Journalist wahr, viel mehr ist er ein Unterstützer und nimmt eine wichtige Rolle bei der Suche nach dem amerikanischen Präsidenten wahr.

Die ganze Handlung über wurde ich mehrmals überrascht. Erst die Maulwurfjagd, welche gespickt ist mit Intrigen und einer unglaublichen Wendung, die mir den Mund hat offenstehen lassen. Später dann die Suche nach dem Präsidenten, wo ich dachte ich weiß wie es ausgeht – weit gefehlt. Zwar verliert sich Joel C. Rosenberg zwischendurch etwas in den Diskussionen und Sitzungen der Militärs und Politiker, macht dies allerdings durch seine unglaublich guten Handlungswendungen wieder wett. Gerade als ich dachte ich wüsste worauf alles hinausläuft, hat der Autor mich vom genauen Gegenteil überzeugt, indem er einen neuen Handlungsstrang eingeführt hat. Joel C. Rosenberg hat es drauf dem Leser eine Story vorzulegen, nur um nach einiger Zeit eine Spur zu legen die in eine ganz andere Richtung führt. Ich wusste wirklich nicht wie das ganze ausgehen wird.
Auch im zweiten Teil seiner Reihe hat der Autor Detailverliebtheit bewiesen. J.B.‘s Verhältnis zur Religion wird wieder aufgegriffen und auch der Journalismus an sich kommt nicht zu kurz. Bestimmte Charaktere werden bis zu einem bestimmten Punkt aktiv aus dem Geschehen raus gelassen (es gab tatsächlich einen Charakter wo ich gewartet habe, dass sein Auftritt kommt!). Dadurch wird nicht nur die Handlung an sich spannend, sondern auch die ganzen Nebengeschichten rund um die Protagonisten. Trotz der beängstigenden und präsenten Thematik, schafft Joel C. Rosenberg es tatsächlich einige Male mich zum Schmunzeln zu bringen, was mitunter an seinem charakteristischen Hauptprotagonisten liegt.

Noch kurz zum Ende – was soll ich sagen. Es war ergreifend, rasant, actiongeladen, hat mich um meinen Atem gebracht und Tränen weinen lassen (nah am Wasser gebaut und so). Am Ende seiner Danksagung hofft der Autor, die unglaublich hohen und ständig wachsenden Erwartungen seiner Leser erfüllt zu haben. Ich kann sagen: Ja. Definitiv. Emotional, Schreibtechnisch und Inhaltlich wird dieses Buch seinem Vorgänger mehr als gerecht.
Charaktere
Wie auch im Vorgänger erwarten und unglaublich viele Charaktere, aber alle haben ihren persönlichen Charme. Wenn wir länger mit ihnen zu tun haben, bekommen viele eine kleine Hintergrundgeschichte, dass macht sie persönlicher und lässt die Verbindung zwischen Charakter und Leser wachsen.
Doch auch über J.B. erfahren wir neue, persönliche Dinge wie beispielsweise etwas über sein Leben vor seinem jetzigen Job, oder wie seine Trennung ablief und welche Wünsche er bezüglich Familienplanung hatte.
Generell bin ich sehr überrascht, wie man bei den ganzen Charakteren nicht den Überblick verlieren kann, als Autor sowie als Leser. Das ist wohl ebenfalls der Persönlichkeit jedes Einzelnen geschuldet. Sogar der Tod eines Charakters aus dem Vorherigen Band, oder eines Charakters den wir gar nicht so gut kannten, ist mir recht nahegegangen. Dies liegt auch hier wieder an J.B. Collins und der super guten Schreibweise.
Wie auch im Vorgänger erwarten uns unglaublich viele Charaktere, aber alle haben ihren persönlichen Charme. Wenn wir länger mit ihnen zu tun haben, bekommen viele eine kleine Hintergrundgeschichte, dass macht sie persönlicher und lässt die Verbindung zwischen Charakter und Leser wachsen.
Doch auch über J.B. erfahren wir neue, persönliche Dinge wie beispielsweise etwas über sein Leben vor seinem jetzigen Job, oder wie seine Trennung ablief und welche Wünsche er bezüglich Familienplanung hatte. Unter anderem kommt auch unglaublich gut raus, wie stur J.B. sein kann und wie weniger er ein „Nein“ akzeptieren kann. Dabei verliert er aber nie sein Ziel aus den Augen. Mir ist J.B. hier sehr sympathisch und am Ende konnte ich auch eine gute persönliche Entwicklung bei ihm feststellen.
Generell bin ich sehr überrascht, wie man bei den ganzen Charakteren nicht den Überblick verlieren kann, als Autor sowie als Leser. Das ist wohl ebenfalls der Persönlichkeit jedes Einzelnen geschuldet. Sogar der Tod eines Charakters aus dem Vorherigen Band, oder eines Charakters den wir gar nicht so gut kannten,ist mir recht nahe gegangen. Dies liegt auch hier wieder an J.B. Collins und der super guten Schreibweise.
Schreibstil und Erzählweise
Das Buch wird wieder aus der Sicht von J.B. Collins geschrieben, was das ganze persönlicher macht. Das Geschehen, auch Feuergefächte und Kämpfe, sowie die generelle Umgebung um ihn herum wird eindrucksvoll und authentisch beschrieben und ich konnte es mir dadurch gut vorstellen.
Das Buch ist insgesamt in vier Teile geteilt. Ich nehme an, dass sich diese Teilung auf den Standortwechsel von J.B. zurückführen lässt.
Ich weiß nicht wie, aber Joel C. Rosenberg schafft es sogar, die trockensten Passagen voller Politik, spannend nieder zu schreiben. Durch die angenehme Kapitellänge und die Rasante Handlung kommt so kaum ein Gefühl von „Langeweile“ auf.
Wirkung und Erwartungen
Generell kann ich sagen das ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Der Schreibstil und die Art wie Joel C. Rosenberg mit dem Thema umgeht und wie er es beleuchtet, empfinde ich als unglaublich spannend und rasant. Natürlich hatte ich Erwartungen, alleine durch den Vorgänger. Dieser gefällt mir einen ticken besser, was aber hauptsächlich an der veränderten Rolle von J.B. Collins liegt. Auch bekommen wir kaum Einblicke in die Terroristen, so wie beim letzten Mal. Dennoch liebe ich auch diesen Teil und freue mich auf alles weitere von dem Autor! Denn etwas hat der Autor hier erreicht: Er hat mich nach Jordanien entführt und quasi neben J.B. platzt nehmen lassen. Urlaub (naja eher Abenteuerurlaub) in der Realität. Grandios!
Fazit
Ich hatte hohe Erwartungen nach dem Ersten Band und Joel C. Rosenberg hat mich nicht enttäuscht. Auch wenn ich zwischendurch warm werden musste, mit der neuen Position von J.B. kann ich nun behaupten das Band 2 noch besser ist. Der rasante Schreibstil, die außergewöhnlich persönlichen Charaktere und die Umsetzung des fiktionalen Themas sind super gelungen und spielen wunderschön zusammen.
Daher kann ich auch „Die Geisel“ absolut jedem Actionliebhaber empfehlen.
Ich vergebe hier wieder 5,0 von 5,0 Sternen und freue mich auf weitere Werke des Autors.
*Vielen Dank an den Festa Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
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