Masterton, Graham

Die Schlaflosen

Horror & Thriller - Band 116

Sie sind alt wie die Zeit, und sie leben immer noch ...
Brutal und unheimlich – das ist die Handschrift von Graham Masterton, Englands Großmeister der Angst.
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Beschreibung

Details

Sie sind alt wie die Zeit, und sie leben immer noch ...

Nach einem Hubschrauberabsturz werden aus dem Wrack die Leichen von einem Richter und seiner Frau geborgen. Jemand hat sie grauenvoll verstümmelt. Und von ihrer erwachsenen Tochter fehlt jede Spur.
Michael Reardon, der im Auftrag einer Versicherung ermittelt, ist sich sicher, dass man die tatsächliche Todesursache der Opfer vertuschen will. Er lässt nicht locker und ist bald auf der Spur einer Gruppe unheimlicher Männer, die vor nichts zurückschrecken, um ihre Identität geheim zu halten …

Brutal und unheimlich – das ist die Handschrift von Graham Masterton, Englands Großmeister der Angst.

 

Peter James: »Graham Masterton ist einer der originellsten und furchteinflößendsten Erzähler unserer Zeit.«

San Francisco Chronicle: »Der Hohepriester der Schreckens, der würdige Erbe von Edgar Allan Poe.«

Zusatzinformation

Autor: Masterton, Graham
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 592 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-546-8
Originaltitel: The Sleepless
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 31.05.2017
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Die Schlaflosen"

Fesselnd, überraschend und blutig!

von LeseBlick 10. November 2018
Bisher kannte ich aus der Feder des Autors nur die Thriller-Reihe um Katie Maguire, welche ich wirklich mag. Nun wurde es Zeit mal ein unabhängiges Buch von Graham Masterton zu lesen. Dank einiger anderer Blogger fiel die Wahl sehr schnell auf „Die Schlaflosen“. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich nicht sofort zu diesem Buch gegriffen hätte. Das Cover hat nie meinen Fokus auf sich ziehen können, so dass ich auch nicht wirklich dazu animiert wurde, mir den Klappentext durchzulesen.

Ein fataler Fehler!
Nach den ersten beiden Kapiteln stand mir ein riesiges WOW auf den Lippen geschrieben und ich war unheimlich gespannt in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln wird.

John O’Brien steht ein großer Tag bevor. Er soll zu einem der Richter des oberen Gerichtes ernannt werden. Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter macht er sich mit einem Hubschrauber auf den Weg zur Feierstunde.
Niemand ahnt, was ihnen gleich bevorstehen wird. Der Hubschrauber stürzt unter mysteriösen Umständen ab. Aber es naht Rettung. Ein Mann im schwarzen Mantel kommt daher. In den Händen einen Lebensspender. Doch was dann passiert, hat sich in meinem Kopf festgefressen. Masterton setzt uns ein festastisches Kopfkino vor Augen, das einem beim Lesen die Nackenhaare aufstellt.
Diese Szene ziemlich zu Beginn des Buches war mein Highlight und spätestens ab hier hätte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Und dann kommt der bereits im KT erwähnte Michael Reardon ins Spiel.
Bis zu einem traumatischen Erlebnis arbeitet er als Versicherungsprüfer nach Unfällen. Und auch hier greift der Autor nicht auf irgendwelche Unfälle zurück, sondern setzt uns ein Schrecken nach dem anderen vor. Die Folgen und Bilder eines anderen Flugzeugabsturzes konnte Michael niemals überwinden. Gemeinsam mit seiner Familie kehrte er seinem alten Leben den Rücken und versuchte neu anzufangen. Eine Hypnosetherapie soll ihm helfen.
Er glaubt, dass diese ihm helfen wird. Bis er unter Hypnose auf einen Mann trifft, der sich Mr. Hillarius nennt. Diese Figur nimmt im Buch im weiteren Verlauf eine bedeutende Rolle ein. Auf einmal werden mehrere Charaktere mit Mr. H. konfrontiert und als Leser versucht man im Kopf den Bogen zu schließen, schafft es aber nicht. Noch nicht.

Als ein weiterer Mann namens Matthew Monyatta in die Geschehnisse integriert wird, bekommt man als Leser eine vage Vorstellung, was auf uns zu kommen wird.
Sie kommen.
Die Männer, die nie die Augen schließen.
Die schlaflosen Engel.

„Sie bedeuten weiß-weiße Männer. Sie bedeuten Opfermänner. Sie bedeuten Grauen, Grauen und nochmals Grauen und eine auf den Kopf gestellte Welt.“
(S. 265)

Mit diesen Beschreibungen konnte mich Graham Masterton weiter an die Geschichte fesseln und neugierig machen, was noch folgt. Die Geschichte um Michael, Matthew und Die Schlaflosen spitzt sich immer weiter zu. Und auch diese bestialischen und brutalen Morde in letzter Zeit, scheinen mit allem im Zusammenhang zu stehen.
Nachdem mich der Lebensspender am Anfang ziemlich begeistert bzw. geprägt hat, schafft es Masterton im Buch ein zweites Mal mich mit großen Augen zurückzulassen, als eine angespülte Leiche gefunden wird.

Auf den letzten 100 Seiten erwartet den Leser dann der große Showdown, auf den man von Anfang an gewartet hat. Hier wird ein Thema offenkundig dargestellt, welche sich ab der Hälfte des Buches klar herauskristallisiert. Und ab da kommt Geschmackssache ins Spiel. Einige Endszenen waren genau nach meinem Geschmack, vor allem eine Szene zwischen Michael und seiner Frau machte mir wieder klar, warum dieses Buch im Festa Verlag erscheint. Genau nach meinem Geschmack!
Andere Szenen waren mit in den Endzügen too much.
Da kam mir einfach zu viel Übersinnliches ins Spiel.
Mehr kann und will ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Macht euch hier euer eigenes Bild.

Mein Fazit
Graham Masterton überrascht mich hier mit einer ungewohnten, aber fesselnden Geschichte. Bin ich froh, zu diesem unscheinbaren Buch gegriffen zu haben. Niemals hätte ich so viel Gewalt, Action und Spannung erwartet, doch all dies habe ich bekommen. Scheut euch nicht vor den fast 600 Seiten, die Seiten fliegen hier nur dahin und der Autor brauchte diese Seiten einfach, um diese Story entstehen zu lassen.
Auch wenn mich das Ende persönlich nicht begeistert zurückgelassen hat, ist dieses Buch ein kleiner Geheimtipp von mir für Euch!

Spannender Thriller von Anfang bis Ende

von Axel 1. November 2018
Inhalt: John O'Brien soll Richter am Obersten Gerichtshof werden, jedoch stürzt sein Flugzeug auf dem Weg zur Vereidigung ab. Aber das ist nicht nicht schlimm genug, denn an der Absturzstelle wartet bereits jemand auf sie um sie qualvoll zu verstümmeln.
Michael Rearden, ehemaliger Versicherungsagent wird nun von einem ehemaligen Kollegen wieder dazu verleitet diesen Fall zu untersuchen und legt sich dabei mit Menschen an mit denen man sich lieber nicht anlegen sollte...

Die Handlung beginnt fulminant und hält das hohe Erzähltempo bis zum Schluss aufrecht. Dabei schafft es Masterton trotz anfangs vieler Handlungsstränge die Charaktere so gut zu zeichnen das man sie sofort wieder erkennt. Besonders der Charakter von unserem Hauptprotagonisten gefällt mir sehr gut, gerade weil er seine Schwächen hat mit denen er den ganzen Roman über zu kämpfen hat und eine spannende Backstory besitzt.

Masterton schreibt blutig, und nimmt kein Blatt vor den Mund auch der bunte Themenmix der sich neben der Hauptgeschichte mit Therapien und Fremdenhass auseinandersetzt wirkt teilweise erschreckend aktuell.

Fazit: eine klare Empfehlung meinerseits für Alle die einen Spannenden Thriller mit teilweise explizierten Gewaltdarstellungen gewürzt mit einer Prise Sex nicht abgeneigt sind. Einzig das, meiner Meinung nach etwas zu schnell erzählte Ende, und die langen Kapitel stechen negativ hervor. Jedoch fällt das im Kontext des sonst hervorragenden Thrillers nicht weiter auf.
Die Schlaflosen war mein erster Roman Von Masterton und er wird nicht mein letzter sein!

Weiterlesen lohnt sich

von Kim 6. Juni 2018
Ich bin eigentlich ein Masterton-Fangirl, aber bei diesem Roman habe ich mich schwer getan reinzufinden...
Während den ersten 100 Seiten dachte ich sehr häufig "Warum?" "Wer ist das schon wieder?" :D
Aber das Dranbleiben hat sich dann doch noch gelohnt und zum Schluss verwandelten sich einige Fragezeichen in Ausrufezeichen...

Ich bin gespannt, ob ich die nächsten Mastertons wieder flüssiger lesen kann.

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