Masterton, Graham

Katie Maguire: Gequälte Engel

Horror & Thriller - Band 124

Peter James: »Graham Masterton ist einer der originellsten und furchteinflößendsten Geschichtenerzähler unserer Zeit.«
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Beschreibung

Details

Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland?

An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden.
Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert.
Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat …   

Die Thriller des internationalen Bestsellerautors gehören zu den härtesten auf dem Buchmarkt.

Daily Mail: »Masterton hat das Talent, Opfer, die unfassbare Brutalität erleben, absolut überzeugend zu schildern.«

Peter James: »Graham Masterton ist einer der originellsten und furchteinflößendsten Geschichtenerzähler unserer Zeit.«

The Examiner: »Katie Maguire gehört zu den besten Ermittlern im Thrillergenre.«

For the Love of Books: »Mastertons Thriller gehören zu den besten, die zurzeit veröffentlicht werden. Falls Sie noch keinen seiner Romane gelesen haben, dann tun Sie sich selbst einen Gefallen und fangen an.«

 

Brutal und schockierend – das ist die Handschrift von Graham Masterton, Englands Großmeister der Angst.

Weitere Bände der Katie-Maguire-Reihe in Vorbereitung.
Die Novelle Auge um Auge erscheint vor Weihnachten kostenfrei als eBook.

Zusatzinformation

Autor: Masterton, Graham
Buchreihe: Horror & Thriller
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 464 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-575-8
Originaltitel: Broken Angels
Übersetzung von: Doris Hummel
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Katie Maguire: Gequälte Engel"

Wie immer Masterhaft!

von Thomas 5. Februar 2019
Der Klerus steht diesmal im Mittelpunkt des Falls, den Katie Maguire im zweiten Buch bei Festa erleben muss. Muss, weil sie sich sicher ein ruhigeres Leben wünscht und vorstellen kann, als das was sie gerade führen muss. Schon wieder muss, denn Katie wird erneut Hals über Dienstmarke in ein Geschehen hineingeworfen, das nicht von Pappe ist.

Auch wenn ihr Ehemann mittlerweile erfreulicherweise das Zeitliche gesegnet und Katie sich neu verliebt hat, so steht auch dieser Aspekt ihres Lebens unter keinem guten Stern. Hinzu kommt noch der Mord an einem Priester, welcher mit entfernten Hoden von zwei Anglern als Beute aus dem Wasser gefischt wird.

Besagter Priester soll sich in seiner Vergangenheit mehrfach an Schülern vergangen haben, war der örtlichen Presse bekannt und ist somit auch scheinbar ein Garant dafür, dass Katie nicht die nötige Ruhe bekommt, die sie benötigt den Fall schnell und reibungslos aufzuklären. Zu alledem ist der Klerus noch sehr daran interesseiert das die ganze Sache nicht wirklich verfolgt und in der Öffentlichkeit breitgetreten wird.

Graham Masterton, der geistige Vater der irischen Ermittlerin, versteht es auch in diesem Fall genau den Fall so abzuwickeln, wie man es von ihm erwartet: schonungslos und ohne Schnörkel. Sicher ist Masterton als einer der „gemäßigteren“ Autoren des Festa Verlages zu bezeichnen, doch gelingt es ihm durch einen kontinuierlich aufgebauten Spannungsbogen und der damit einhergehenden düsteren Stimmung der Geschichte, Dinge wie Splatter oder zu brutale Schilderungen vorneweg lassen zu können m auch den hartgesottendsten Festa-Fan zu begeistern.

Dem spricht auch zu, dass es nicht nur um Verstümmelungen von Priestern geht, denn der Haupttenor des Buches liegt auf dem Missbrauch den diese Geistlichen an Kindern begangen haben, ohne sich dafür verantworten zu müssen. Und auch wenn man das Vorgehen des Täters nicht unbedingt gutheißen kann, so ist es doch nicht verwunderlich sich ab und an in einer Situation während des Lesens vorzufinden in der man sich denkt, dass diese vermeintlichen Saubermänner der Kirche eigentlich nur das bekommen haben, was sie mehr als verdienten.

Masterton beschönigt das Thema nicht und versucht auch die ganze Geschichte zeitlos wirken zu lassen, da sich diese Art von Übergriffen gegenüber Schutzbefohlenen durch die Geschichte der katholischen Kirche ziehen, wie das Amen durch die Bibel.

Katie wächst einem hier noch mehr ans Leserherz als dies eh schon durch die „Bleiche Knochen“ und das kostenlose „Auge um Auge“ geschehen ist, welches man als ebook noch bei Festa bekommen kann – LINK.

Sie steht mitten im Leben und die Dinge, welche sie stets zum Wanken bringen, werfen sie jedoch nach wie vor nicht um. Sie kämpft nicht nur mit den Vorurteilen ihrer männlichen Arbeitskollegen und der Welt da draußen, das eine weibliche Ermittlerin niemals in einer höheren Position des Polizeiapparates eingesetzt werden sollte, auch die Liebe stellt ihr nach wie vor das ein oder andere Stolperbein. Und selbst wenn sie sich von keinem gestellten Problem in die Knie zwingen lässt, ist Katie Maguire alles andere als ein Übermensch an dem alles spurlos vorbeizieht.

Und wieder ist Masterton hier der Master, wenn es darum geht einen sympathischen Charakter, in den man sich recht einfach hineinversetzen kann, ins Renne zu schicken, dafür zu sorgen das man mit ihm leidet und fürchte und am Schluss auch die – wenn auch nicht wirklich rosafarbene – Beendigung der ganzen Sache genießen kann.
Masterton schickte seine Heldin bisher in neun Büchern (die 9 erschien 2018) und zwei Kurzgeschichten (die eine ist besagtes „Auge um Auge“) ins Rennen und ich hoffe das sich Festa dazu durchringen kann, diese neun Fälle und zwei Kurzgeschichten auch dem deutschen Leser in Druckform zur Verfügung zu stellen.

4 von 5 Messerstiche hier für.

von Zombody's thoughts 24. Januar 2019
Mit „Gequälte Engel“ habe ich endlich den zweiten Teil der Katie Maguire Reihe gelesen, knapp vor erscheinen des dritten (Print)Teils im Februar 2019 bei #Festa. (\o/ TIMING!)
Sein Vorgänger „Bleiche Knochen“ war das Buch, welches mein Interesse für Graham Masterton‘s ganz eigenwillige Geschichten geweckt hat.
Das Tempo dieses Thrillers ist eher gemächlich, so wie insgesamt Masterton‘s Bücher, meiner Meinung nach, sind. Aber da ich wusste worauf ich mich einließ, hatte ich damit kein Problem.

Mit äußerstem Fingerspitzengefühl wird man durch eine Reihe von Morden & Foltermethoden geleitet, so dass ich mich immer als heimliche Beobachterin gefühlt habe & völlig von meiner Rolle eingenommen wurde. Jedes Tür- / Telefonklingeln rieß mich dermaßen aus meiner Trance, dass das Buch einige Flugstunden durchleben musste - ganz ehrlich, so in ein Buch vertieft zu sein, habe ich mittlerweile nicht mehr allzu oft.
Fast ebenso selten entwickelte ich so wenig Mitgefühl für die Opfer wie hier und all die detailliert beschriebene Folter fühlte sich eher wie Gerechtigkeit an als das hätte Ekel aufsteigen können. Das Thema ist noch immer so aktuell und vor allem gewagt, dass ich schlichtweg beeindruckt bin, das sich ein Autor das in der Art traut.
Aber auch der Hauch des Masterton – typischen Mystischen findet sich zwischen den Seiten wieder, wenn auch nur minimalistisch. Nur von all den Dramen rund um das Privatleben der Hauptprotagonistin Katie Maguiere, fühlte ich mich dieses Mal ein wenig in meinem Lesefluss aufgehalten, sie ist mir sogar ein wenig unsympathisch geworden. Hier wäre mir schlichtweg weniger Text lieber gewesen.

Dennoch ist dieses Buch im Ganzen einfach ein gelungener, blutiger Thriller & obwohl es eine Fortsetzung ist, könnte man diesen Teil unabhängig vom ersten Teil lesen, aber ganz ehrlich, warum sollte man das? So eine Fortsetzung ist immer ein Wiedersehen mit Bekannten, auch wenn einige in meinem Fall schlechter abgeschnitten haben.

Aber wen all das nicht überzeugt, sollte einfach mal einen Blick auf die Cover werfen. Sowohl das Alte, als auch die Aktuellen sind einfach das Sahnehäubchen dieser Reihe und haben absoluten Wiedererkennungswert.

Fall top, Liebe flop

von LeseBlick 15. August 2018
Wer Katie Maguire bereits aus „Bleiche Knochen“ kennt, der weiß, dass ihr tote und kastrierte Priester deutlich besser stehen, als eine verliebte Blindheit.
Man gönnt der Frau als Leser ja so einiges an Glück, aber hier hat Graham ein wenig zu sehr auf rosarotes Papier gesetzt, aber dazu später mehr.

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir noch nicht ganz sicher, ob mir die Thematik Kirche zusagt. Denn eigentlich ist das nicht mein Thema, aber der FESTA Verlag konnte mich bei „BIGHEAD“ schon einmal umstimmen.
Denn nach dem Auffinden des ersten toten Priesters und kurze Zeit später Opfer Nummer 2, wird schnell klar, dass der Autor hier weniger Wert auf die Kirche an sich legt, sondern die Story in eine blutige und von Rache getränkte Richtung fließen lässt.

Das erste WARUM und WER kommt einem beim Lesen sehr schnell in den Sinn, aber das stört hier nicht weiter, denn Masterton schreibt toll. Der Perspektivwechsel zwischen der ermittelnden Katie, dem Opfer und dem Täter bringt immer frischen Wind in die Geschichte. Vor 7 Jahren wurde gegen 12 Priestern wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt. Kein neues Thema, ich weiß, aber der Autor bestätigt diesen Missbrauch nicht einfach, sondern lässt es offen.
Fakt ist, dass sich jemand an diesen Priestern rächt. Und Graham Masterton bringt hier für mich ein paar neue Foltermethoden ein, die ich mir auf meinem privaten Zettelchen vermerke. Falls es mal zum Äußersten kommen sollte, legt euch lieber mit jemand anderem an, denn ich lese FESTA- Bücher und bin zu allem bereit.

Der Fall hat es in sich und die Antwort auf die gequälten Engel wird recht lang zurückgehalten, kommt dann aber mit Blitz und Donner.

Und dann komme ich noch mal kurz auf Katie zu sprechen. Eigentlich darf ich sie hier gar nicht allein nennen, denn da fehlt noch die zweite Hälfte des Gefühlsübels. John, den einige noch aus dem ersten Band der Reihe kennen sollten, geht Katie nicht mehr aus dem Kopf und es bahnt sich was an. Vielen stößt allein dieser Part in dem Genre schon negativ auf. Ich muss sagen, dass ich eigentlich recht menschlich auf solche Szenen reagiere, ABER womit ich ein großes Problem habe, sind starke Frauen, die sich zu Mimosen verwandeln. Eigentlich verwende ich das Wort Mimosen lediglich für Männer, aber hier muss Katie auch mal dran glauben. Sie lässt ihre starken und selbstbewussten Charakterzüge hier durch einen Mann unterbinden und das finde ich schade.
Schreiend an Katie:
„Katie zieh den Finger und sei wieder die Alte!“

Mit dem Fall an sich und seinem exzellenten Schreibstils kann mich Graham Masterton wieder für sich gewinnen. Lediglich Katie schwächelt mir hier zu sehr. Nicht so sehr bei den Ermittlungen, sondern es ist der Privatbereich, der mir hier ein Dorn im Auge ist.
Ansonsten lässt der KT zu Band 3 hoffen, also an alle Katie-Fans, verpasst diesen Fall nicht und Amen den armen Priestern!

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