Masterton, Graham

Katie Maguire: Bleiche Knochen

HORROR & THRILLER - Band 119

The Examiner: »Katie Maguire gehört zu den besten Ermittlern im Thrillergenre.«
BLICK INS BUCH

13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Auslandsporto
sofort lieferbar
Beschreibung

Details

Der erste Fall für Katie Maguire.

Auf der Spur des uralten Bösen.

Die Skelette von elf Frauen werden bei Bauarbeiten auf einer Farm im ländlichen Irland gefunden, grausam verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet. Die Ermittlerin Katie Maguire erfährt nach den ersten Untersuchungen, dass die Toten schon seit vielen Jahrzehnten unter der Erde liegen. Ihr Vorgesetzter will den Fall bereits zu den Akten legen, da taucht ein frisches Opfer auf.
Welche Verbindung besteht zwischen dem Killer der Gegenwart und den Toten aus der Vergangenheit? Und warum sind merkwürdige Stoffpuppen an die Oberschenkelknochen sämtlicher Leichen gebunden?
Katie Maguire stößt auf ein uraltes Ritual und muss den Mörder stoppen, bevor er erneut zuschlägt.

Peter James: »Graham Masterton ist einer der originellsten und furchteinflößendsten Geschichtenerzähler unserer Zeit.«

The Examiner: »Katie Maguire gehört zu den besten Ermittlern im Thrillergenre.«

FOR THE LOVE OF BOOKS: »Mastertons Thriller gehören zu den besten, die zurzeit veröffentlicht werden. Falls Sie noch keinen seiner Romane gelesen haben, dann tun Sie sich selbst einen Gefallen und fangen an.«

 

Brutal und schockierend – das ist die Handschrift von Graham Masterton, Englands Großmeister der Angst.

Weitere Bände der Katie-Maguire-Reihe in Vorbereitung.
Die Novelle Auge um Auge erscheint vor Weihnachten kostenfrei als eBook.

Zusatzinformation

Autor: Masterton, Graham
Buchreihe: Horror & Thriller
Umfang: 448 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-558-1
Originaltitel: White Bones
Übersetzung von: Doris Hummel
Erscheinungsdatum: 19.09.2017
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
2
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Katie Maguire: Bleiche Knochen"

Masterton überzeugt auf ganzer Linie

von Andrea 28. November 2017
Auf diesen Reihenauftakt um die Ermittlerin Katie Maguire war ich unheimlich gespannt. Vor allem, weil ich nun endlich meinen ersten Masterton gelesen habe.
Ich war sehr gespannt auf diesen Autor. Und ich kann schon gleich am Anfang meiner Rezension sagen, dass Graham Masterton mich sehr gut unterhalten hat.
Der Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack. Auf den Punkt, nicht allzu ausschweifend und dennoch mit Spannung beladen. Wenn es die Zeit zulässt, ist dieses Buch ein absoluter Pageturner.

Weitere Pluspunkte für mich sind, dass wir eine weibliche Protagonistin durch die Reihe begleiten und dass es uns als Leser nach Irland verschlägt.
Katie arbeitet mit ihrem Team nicht nur an dem im Klappentext beschriebenen Fall, sondern hat auch einen privaten Fall zu lösen. Ihr Mann ist in dubiose Machenschaften verwickelt und hat sich mit den falschen Leuten angelegt.

Der Fall um die elf geborgenen Leichen auf der Meagher’s Farm, welche bereits über 80 Jahre dort lagen, war von Anfang an sehr spannend. Total zerstückelt, jegliche Haut wurde abgezogen und dann diese Puppen an den Oberschenkeln. Hier glänzt Masterton mit diesen speziellen Horrorelementen, die einen Thriller zu etwas Besonderem machen. Der Autor verbindet hier die Vergangenheit, speziell die Zeit um den 1. Weltkrieg, mit Mythologie und lässt den Schrecken in der Gegenwart weiterlaufen.
Denn plötzlich liest man aus einer ganz anderen Perspektive.
Der Autor setzt noch einen oben drauf und man erlebt hautnah als Opfer das Geschehen. Diesen steten Wechsel zur Sicht der Opfer gefiel mir unheimlich gut.
Ja, das Lesen dieser Sichtweise verursachte Schmerzen!
Und Katie ist mit einer Leiche nach dem gleichen Muster, wie vor 80 Jahren konfrontiert.

Mit dem Setting Irland und Ermittlerreihen habe ich schon ein paar Versuche gestartet, aber die Atmosphäre hier konnte noch niemand toppen.
Dies mag eventuell auch daran liegen, dass Masterton hier nicht nur auf ein regnerisches, kaltes Setting setzt, sondern dass er diesen Punkt mit etwas Mystischem verbindet. Mit dem Thema Mythologie können mich Autoren in letzter Zeit sehr fesseln. Der Einblick in die keltische Mythologie war für mich ein Fest. Im Mittelpunkt des Falles, in dem Maguire ermittelt, spielt Mór-Ríoghain, die Geisterkönigin der keltischen Mythologie Irlands eine bedeutende Rolle.

Für mich hat dieser Thriller alles, was ein Thriller mit sich bringen sollte: eine interessante Grundidee, verpackt mit vielen anderen Themen, welche man weiterverfolgen möchte. Ein sehr gut umgesetzter Spannungsbogen mit viel Action und auch Leid in seinem Verlauf.

Der Punkt, auf den ich mich in den kommenden Bänden besonders konzentrieren werde, ist Katie selbst. Ich erinnere mich an ein, zwei Szenen in diesem Buch, in denen sie an ihren behaupteten Charaktereigenschaften verlor. Dies kann daran liegen, dass der Autor sie nicht als ultra taff darstellen möchte und ihre Persönlichkeit auch mit kleinen Makeln bestücken möchte. Ich bin sehr gespannt, wie sich ihre Persönlichkeit im zweiten Band der Reihe darstellen wird.

Mein Fazit
Perfekt!
Für dieses Buch habe ich genau den richtigen Zeitpunkt gewählt. Bei dem regnerischen Wetter derzeit, konnte ich mich noch besser auf das irische Setting einlassen. Katie und ihr Team machen Lust auf mehr.
Ein unheimlich spannender Fall, welcher bis zu Lösung einen riesigen Bogen fährt, aber zu keinem Zeitpunkt an Spannung verliert.
Mit dem ersten Band der Reihe hat Masterton ganz schön vorgelegt und ich komme im Dezember wohl um Band 2 nicht herum.

Spannend von Anfang an

von Pierre 9. November 2017
Auf einer Farm in Irland werden bei Bauarbeiten die Skelette von elf Frauen entdeckt. Katie Maguire, Ermittlerin bei der Garda (irische Polizei), bekommt den Fall. Im Laufe der Ermittlungen kommt heraus, das diese Knochen schon seit Jahrzehnten unter der Erde liegen. Aber Katie möchte unbedingt die Umstände für den Tot der vielen Frauen finden, zumal an einigen der Knochen Löcher gebohrt und kleine Stoffpuppen gehängt wurden. Da es unwahrscheinlich ist, noch einen Täter zu finden, möchte ihr Vorgesetzter den Fall zu den Akten legen. Doch da taucht ein neues Opfer auf, brutal verstümmelt mit dem gleichen Stoffpüppchen am Knochen. Besteht etwa eine Verbindung zwichen den Tätern von damals und Heute? Was sind das für eigenartigen Püppchen an den Knochen sämtlicher Frauenskelette? Warum die ganzen seltsamen Morde? Wozu?

Meinung:

Dies war mein erstes Buch von Graham Masterton. Und ich muss sagen es gefiel mir sehr gut. Sein Schreibstil ist sehr flüssig und die Kapitel waren auch nicht zu lang. Man konnte prima vorm Schlafengehen noch eins Lesen. Die Spannung war auch gut verteilt, ich hatte zwar Vermutungen, wer der Täter sein könnte, aber mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Die Charaktere waren super, man fühlte richtig was Katie durch den Kopf ging oder was sie zu ihren Entscheidungen trieb. Noch eine Anmerkung: Was mir noch sehr gefiel war die Mischung aus Realität und der Irischen Sagenwelt. Rundum ein tolles Buch. Kann ich gern jedem Krimi/Thriller Fan weiter empfehlen. Und ich persönlich freu mich schon auf den zweiten Fall von Katie Maguire "Gequälte Engel".

Masterton ist der Master

von Lukes Meinung 15. Oktober 2017
In den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrtausends legte mir ein damaliger Freund einmal nahe mir doch den Roman „Tengu“ von einem gewissen Graham Masterton zuzulegen, denn der habe ihn komplett begeistert. Der Name sagte mir damals nichts, doch nachdem ich „Tengu“ regelrecht verschlungen hatte, wurde Masterton in meine Riege der Autoren aufgenommen, welche ich als Lesefutter in Zukunft präferieren würde.
Von seiner Serienfigur „Katie Maguire“ hatte ich jedoch bis zum Erscheinen des ersten Romans mit ihr in Neuauflage bei Festa nichts gehört und gelesen.
Wer nun Masterton und deine Romane kennt der weiß, dass dieser Autor gerade bei Festa in guten Händen ist, denn seine Beschreibungen von Tötungsszenen und anderen Dingen sind niemals nett und appetitlich zu lesen und zu verarbeiten.
Wusste ich nun schon aus Tengu, wie sehr der Meister eine detaillierte Beschreibung des Herausdrehens eines Beines (menschlich) aus dessen Befestigungssockel als sei es ein Hühnerbein an den Leser bringen konnte, so wurde ich auch in „Bleiche Knochen“ fündig, was dies betraf.
Auch recht ungewöhnliche Protagonisten gilt es hier zu bestaunen. Da ist zum einen die Heldin der ganzen Sache, die von Leben nicht gerade mit Rosen überschüttete Ermittlerin Katie Maguire. Ihr Alltag besteht nicht nur darin sich mit den fast schon mafiösen Geschäftspraktiken ihres Mannes auseinander zu setzen, sie muss nun auch noch knietief in Leichenteilen und deren scheinbar ritueller Bestimmung waten, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, mit was sie es eigentlich zu tun hat.
Doch Katie rangiert in der Kategorie „starke Frauen mit Willen zum Überleben“ und selbst wenn ihr die Ermittlungen immer wieder fast aus den Händen gleiten, so schafft sie es stets die Oberhand gegen das Unheil zu behalten.
Masterton schickt hier eine Serienheldin erstmalig ins Rennen, welche dem Leser ab dem ersten Satz der sie betrifft sympathisch ist. Man möchte nicht mit Katie tauschen, aber als guten Kumpel möchte man sie schon haben.
Dies liegt vorwiegend daran, dass Masterton das Umfeld und die darin agierenden Charaktere langsam und sehr intensiv aufbaut, deren Handlungen stets nachvollziehbar – außer denen des Killers logischerweise – aufbaut und selbst dem Gegenspieler von Katie so viel Tiefe verleiht, das man sich nicht dagegen wehren kann in die Welt der bleichen Knochen schon recht schnell hinein gezogen zu werden.
Ich wehre mich immer dagegen, den Begriff „Pageturner“ zu verwenden, doch hier ist er definitiv angebracht. Irland eignet sich enorm gut als Spielplatz für solch eine Geschichte in der es um Jahrtausende alte Mythen geht und in der man, bedingt durch die ausführlichen Beschreibungen, selbst die Witterungsverhältnisse am eigenen Lieb spüren kann – wenn man das Buch im Herbst zu sich nimmt. Eine bessere VÖ als im Oktober und Dezember (dann erscheint der zweite Band um Katie) kann es also kaum geben.
Intelligent geschriebener Thriller, mit einer Menge an Horror, einer Ermittlerin welche nicht nur daran interessiert ist den Fall an sich aufzuklären sondern auch das Umfeld der Opfer genau auszuleuchten, recht viel Brutalität und ungeschönte Momentaufnahmen welche bei Lesen an den Nerven zerren und auch im Nachhall ein wenig Unbehagen mit sich bringen…
Masterton ist und bleibt ein Master seines Faches und die Heimat bei Festa garantiert, das er es auch unzensiert und ohne Weichspüler bleiben wird.
Zeige alle Kundenmeinungen an