Lee, Edward

Incubus

HORROR TB - Band 72

Er verspricht Liebe, doch er bringt den Tod.


Als Incubus wird in der Mythologie ein männlicher Alb bezeichnet, ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon, ein Waldgeist, der sich nachts mit einer schlafenden Frau paart, ohne dass diese etwas davon bemerkt.

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Beschreibung

Details

Er verspricht Liebe, doch er bringt den Tod.

Die Malerin Veronica Polk sehnt sich nach Liebe und Inspiration für ihre Gemälde. Als sie von einem attraktiven Gönner zu einem Workshop auf dessen Landsitz eingeladen wird, scheint für sie ein Traum in Erfüllung zu gehen. Doch in der Abgeschiedenheit lauert etwas Böses, das nach ihrem Fleisch hungert. Ihre erotischen Wünsche fordern den höchsten Preis, den ein Lebender zahlen kann …

Er liebt dich ... zu Tode.

Als Incubus (von lateinisch: incubare für »oben liegen, ausbrüten«) wird in der Mythologie ein männlicher Alb bezeichnet, ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon, ein Waldgeist, der sich nachts mit einer schlafenden Frau paart, ohne dass diese etwas davon bemerkt.


Jack Ketchum: »Edward Lee hat einen ganz besonderen Platz in der modernen Horrorliteratur. Lee liebt Sex und das Schlüpfrige, und dafür schämt er sich nicht. Er peitscht eine Geschichte voran wie ein Rennpferd, weiß, wie er dich zu Tode erschreckt. Aber wenn er will, kann er auch langsam und eindringlich, damit du mitfühlst und nachdenkst. Und das ist es, was ihn einzigartig macht.«


Richard Laymon: »Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!«


Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Zusatzinformation

Autor: Lee, Edward
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 448 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-267-2
Originaltitel: Incubi
Übersetzung von: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 07.06.2014
Brutalität/Gewalt:
3
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Incubus"

Kein typisches Lee Buch, aber trotzdem gut!

von Horkrux. 20. Juli 2015
Ich stimme vielen anderen Stimmen, auch auf anderen Seiten, zu, dass dieses Buch nicht typisch Lee ist, trotzdem ist es ein gutes Buch.
Es enthält viele Strecken, die gefüllt sind mit religiösen Informationen, die sich dann leider manchmal etwas ziehen und gerne weniger sein könnten, aber daran bemerkt man einfach, dass Lee sich mit dem Thema beschäftigt hat und nicht einfach irgendetwas schreibt, wovon er keine Ahnung hat. Manche Texte sind so voll mit Informationen, dass ich sie ein zweites Mal lesen musste, um alles verstehen zu können.

Anfangs zieht sich die Story etwas und nicht jeder mag Sympathie für den ganzen künstlerischen Inhalt, über den eine der Hauptpersonen spricht, haben. Dafür ist die zweite Hauptperson, mir schnell ans Herz gewachsen. Jack ist einfach ein armer Kerl, dessen Situation man sich mehr als gut vorstellen kann.

Anders als bei "Das Schwein" von Lee, finde ich das Ende von diesem Buch sehr gut und muss sogar sagen, dass es mich an einer Stelle ganz besonders überrascht hat. Ich habe, trotz der kleinen Durststrecken zwischendurch, viel Spaß beim lesen gehabt und das Buch vollkommen zufrieden beendet. Das Ende hat viel gerettet!
Ein Buch zum "nebenbei" lesen, ist es aber nicht. Man muss Ruhe, einen freien Kopf und Nerven haben.

Für mich war es leider nur ein "Na ja" Buch

von Chattys Bücherblog 17. April 2015
" Fleisch durch Blut. Körper durch Geist." (aus Incubus)

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Zum Inhalt:

Veronica, Künstlerin hat gerade ihre Beziehung zu Jack, einem Polizisten, beendet, als sie die Einladung des attraktiven Khoronos erhält. Sie zögert nicht lange und nimmt, gemeinsam mit ihrer Freundin Ginny, die Einladung zu einem Künstlertreffen an.

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In einem Hotelzimmer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Man hatte ihr die Hände und Füsse gefesselt und an den Bettpfosten befestigt. Die Augen mit Klebeband verklebt und geknebelt. Der Täter hatte sie ausgeweitet, und mit ihrem eigenen Blut am ganzen Körper beschmiert. Der Täter hatte aber auch eine Botschaft hinterlassen. Über dem Kopfteil stand der Satz: Hier ist meine Liebe. Außerdem war ein mit Blut gezeichnetes Dreieck mit rotem Stern an jeder der drei Ecken. Unter dem Symbol stand ein einziges Wort: Aorista.

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Meine Meinung:

Für mich war das vorliegende Buch leider das bisher schwächste des Autors. Die Geschichte war zäh, wenngleich auch mit den üblichen perversen Folterszenen wieder aufgepeppt. Aber genau für die Beschreibung der einzelnen Folterungen, die Perversion, die Brutalität und auch das Obszöne ist ja der Autor bekannt. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ihm mit diesem Thriller ein bisschen die Luft ausgegangen ist. Vielleicht lag es auch daran, dass mir die Welt der Künstler bislang verschlossen blieb und ich mich deshalb auch nicht mit den Interpretation der Gemälde identifizieren konnte.

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Fazit:

Ich fand dieses Buch leider sehr enttäuschend, da ich wirklich anderes vom Autor gewöhnt bin. Eine Empfehlung möchte ich hier nicht aussprechen.

Ein bisschen mehr Blut und Horror könnte es sein

von Annette 8. Januar 2015
Edward Lee ist bekannt für seine extremen Horrorstories, die vor Sex triefen. Dabei kennt der Autor kaum Tabus und begibt sich in ekelhafte Abgründe, die den Voyeurismus des Lesers anspornen und genau darauf abgezielt sind, nicht wegsehen zu können. Auch mit dem neuen Werk “Incubus” bliebt Lee seiner Linie treu. Vielfach fügt er geschickt Wissen über Mythologie und Religion ein, platziert und charakterisiert seine Figuren gekonnt, so dass jeder seinen Teil zum großen Ganzen beiträgt und nach und nach das Puzzle zusammengefügt werden kann. Während dem Leser, der immer wieder zwischen Jack und Veronica hin- und herspringt, bald die Zusammenhänge deutlicher werden, tappt die Polizei wegen der Morde lange im Dunkeln. Und auch Jack kommt nicht weiter, versteht die Trennung von Veronica nicht und verliert sich noch im Alkohol.

Wer ein treuer Lee-Leser ist, wird ein bisschen die Brutalität und die Extremität vermissen, mit der bisher geglänzt wurde. Fast mag man sagen, dass Lee ein bisschen erwachsen geworden ist und eben nicht mehr blindlings Grausamkeit, Brutalität und Sex aneinanderreiht, sondern dazwischen eine ganz solide Geschichte entspinnt. Allerdings würde man ihm gleichzeitig Unrecht tun, denn auch die Werke vor “Incubus” waren ausgereift und folgten einem stringenten roten Faden.

Langweilig ist “Incubus” zwar nicht, aber der Schocker, den man erwartet hätte, ist es eben auch nicht. Geschickt entspinnt sich eine Geschichte, die gute Krimi-Elemente hat, auch wenn die Ermittlungsarbeit irgendwo unterbrochen ist und eben nicht im Mittelpunkt steht. Dazwischen stehen die Künstlerinnen in Khoronos’ Haus, die sich und ihre Sexualität besser kennenlernen, ohne dabei zu wissen, wodurch und zu welchem Zweck. Man kann sich während der Lektüre durchaus fragen, warum Veronica so agiert, wie sie es tut, warum sie nicht einfach geht, wenn sie doch wieder von Selbstzweifeln geplagt ist, und warum es kaum ernsthafte Kommunikation zwischen den drei Frauen gibt, die doch alle aus dem gleichen Grund zusammen sind. Ein bisschen fehlt der Austausch zwischen den beiden Freundinnen, die Erzählung der neuen Erfahrungen, die Ängste, Sorgen und auch das Unbehagen, das zunehmend wächst. Man kann dies durch Khorons erklären, durch weibliche Verliebtheit, Zickenkrieg und Eifersüchteleien, aber ganz zufriedenstellend ist es trotzdem nicht.

Dennoch macht “Incubus” Spaß und ist ein gelungener Horrorthriller, dem es zwar hier und da an Blut und Action fehlt, der aber eine sehr interessante Glaubensrichtung aufdeckt und in seiner Geschichte verspinnt.
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