Lee, Edward

Bighead

HORROR TB - BAND 44

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ...



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Beschreibung

Details

Ein brutaler, obszöner Thriller.

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ...

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.


Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Richard Laymon: Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!

Jack Ketchum: Lustig, böse und pervers bis an die Grenzen der Menschlichkeit ...

John Skipp: Noch nie habe ich mich so vor mir selbst geschämt, weil ich über etwas so sehr lachte, das derart obszön ist!

T. Winter-Damon: Bighead würde den Marquis de Sade erschauern lassen!

Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.



Zusatzinformation

Autor: Lee, Edward
Buchreihe: Horror TB
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 352 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 19 x 12 cm
ISBN: 978-3-86552-161-3
Originaltitel: The Bighead
Übersetzung von: Manfred Sanders
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
5
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Bighead"

Mord, Verstümmelung, Vergewaltigung... grausam, widerlich, eklig - aber lesenswert!

von Book-addicted 23. September 2017
-> Story + Charaktere:
In der Literatur gibt es Bücher, die man liebt, und Bücher, die man hasst. Es gibt aber auch Grauzonen, in denen man sich bewegen kann, doch diese kann man meine Meinung nach nicht für jedes Buch verwenden. "Bighead" ist eines der Bücher, die man entweder liebt - oder total furchtbar findet.

Ich für meinen Teil bin froh, dass ich mich erst an Bighead herangewagt habe, als ich schon ein paar andere Bücher aus dem Festa-Verlag verschlungen habe, denn ganz ehrlich: wer Edward Lee als Meister des Extremen bezeichnet, hat gar nicht so unrecht. Er schreibt Extrem, in allen Formen. Blutig, widerlich, abartig, zutiefst pervers - aber trotzdem fasziniert es. Wer zart besaitet ist, sollte sich jedoch überlegen, ob er mit "Bighead" in das Genre des "Extreme Horror" einsteigen möchte, denn ich finde, dass dies definitiv eines der heftigeren Bücher ist. Dennoch kann auch solche Literatur überzeugen und begeistern - denn das tut sie mich definitiv, auch wenn ich noch nicht so ganz sagen kann, warum das eigentlich so ist.

In "Bighead" geizt Edward Lee nicht mit allem, was der Normalo in irgendeiner Form abschreckend finden könnte: Mord, Verstümmelung, Vergewaltigung, allen erdenklichen Körperflüssigkeiten, Blasphemie, jeder Form der Wolllust, Drogenmissbrauch.. es wird so ziemlich alles thematisiert. Dennoch liest es sich nicht wie eine Aneinanderreihung von Missetaten, sondern irgendwie steckt in dem ganzen Gemetzel auch noch Story - wie das geht? Das weiß wohl nur Edward Lee. Die Geschichte zeigt verschiedene Handlungsstränge, die irgendwann alle in einen übergehen, ohne allzu kompliziert zu wirken, man behält stets den Überblick über die einzelnen Personen und Handlungsverläufe.

Was das Ende angeht, war ich beim lesen eigentlich überhaupt nicht überzeugt und der Meinung, dass das der Qualität des Buches definitiv nicht gut getan hat - im Nachhinein passt es aber doch genau zu dem, was man von einem "Lee" erwarten würde - es ist einfach so abgedreht, dass es schon wieder gut ist. Und wer sagt eigentlich, dass Horror am Ende einen Sinn ergeben muss?

-> Schreibstil:
Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, da sich Edward Lee ein wenig an seinen Hinterwäldler Bighead anlehnt und einen gewissen Slang in seinen Schreibstil einfließen lässt. Dies fand ich persönlich jedoch ganz lustig und konnte mich schnell daran gewöhnen, vor allem, weil dies nicht das ganze Buch über vorherrscht, sondern immer wieder "normalere" Kapitel einfließen.

-> Gesamt:
Insgesamt konnte mich "Bighead" auf ganzer Linie überzeugen, aber ich bin sicher, dass dieses Buch der breiten Masse nicht zusagen wird. Um Gefallen an diesem Roman zu finden muss man nicht nur hart im nehmen sein, sondern sich auch der Tatsache bewusst sein, dass man manche Dinge bzw. Bücher einfach nicht allzu ernst nehmen sollte.

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Lee hat echt nen Knall

von Tatjana 27. August 2017
Bighead war das dritte Buch, das ich von Edward Lee gelesen habe und ich muss sagen: der Typ hat nicht alle Tassen im Schrank :D Aber genau dafür wird er gefeiert. Die Story ist verstörend, eklig und der Schreibstil genial, da er variiert, je nachdem, um wen es im Kapitel geht.
Das Ende fand ich ziemlich gestört und hat für mich absolut nicht zum Rest des Buches gepasst, daher gibt es einen Stern Abzug. Aber Bighead gehört definitiv zu den Must-Read der Horror-Szene

Dicky und Balls in Höchstform.

von Patrick 20. Mai 2016
Nachdem sich die beiden Rednecks in "Die Minotauress" anständig aufgewärmt haben, brennen sie hier ein Feuerwerk der sinnlosen Gewalt, Grausamkeit und überdrehten Perversion ab.

Als ob das nicht schon genug wäre, ist da natürlich noch Bighead, der anfänglich etwas ziellos dafür umso hungriger durch die Wälder streift und eine extrem eklige Spur hinterlässt.

Das Waisenkind Charity und die nymphomanisch veranlagte Jerrica geraten unterdessen in einen Strudel ausschweifender Verlockungen - ein Schelm, wer hier gleich an Sex und Drogen denkt. ;)

Und wie passt jetzt ein Pfarrer in die Geschichte? Eigentlich überhaupt nicht, möchte man denken.
Wenn er jedoch ein kampferprobter Ex-Marine ist, der mit dem Vorschlaghammer besser umgehen kann als mit seiner Nikotinsucht und flucht wie ein Kesselflicker, sieht die Sache doch etwas anders aus.

Zwischen Unmengen von Gewalt- und Sexszenen schafft es Edward Lee, eine Geschichte zu erzählen, die dich von der ersten Seite an im Genick packt und bis zum letzten Absatz gnadenlos durchschleift.

Die Story ist ausgetüftelt, spannend erzählt und überrascht mit einem unerwarteteten Finale.

Bighead ist gemein - klare Empfehlung für alle Fans von Richard Laymon, Jack Ketchum oder Brian Keene!
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