Stokoe, Matthew

Kühe

Ein blutgetränkter Albtraum. Aber auch ein Meisterwerk der Literatur.


COWS, weltweit gefeiert als Kult-Klassiker des Urban Horror, gilt als der extremste Roman, der je geschrieben wurde. 
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Empfohlen ab 18 Jahre.
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Beschreibung

Details

Ein blutgetränkter Albtraum. Aber auch ein Meisterwerk der Literatur.

Steven ist 25 Jahre alt. Im Fernsehen beobachtet er all die perfekten, fröhlichen Menschen und träumt davon, selbst das normale Glück zu finden. Vielleicht mit Lucy, die eine Etage über ihm wohnt – auch wenn ihre Besessenheit für Vivisektionen echt krank ist.
Aber Stevens Mutter würde das niemals zulassen. Sie hasst ihn und will ihn zerstören: »Sie verabscheuten einander seit dem Augenblick, als sie ihn aus ihrer Fotze gedrückt hatte. In der zugemüllten Küche hatte sie ihn auf dem Tisch, an dem sie heute noch aßen, aus dem blutigen Schlamassel zwischen ihren Beinen gezogen und verflucht. Und er hatte ihr, da er spürte, dass es sein ganzes Leben lang noch schlimmer kommen würde, gleich in die Augen gepisst.«
Als Steven Arbeit in einem Schlachthaus findet, offenbart ihm der unvorstellbar perverse Vorarbeiter Cripps, wie man durch das Töten von Kühen ›echte Erfüllung‹ findet. Doch die Tiere beginnen mit Steven zu reden und sie bitten um Hilfe …

 

Cows, weltweit gefeiert als Kult-Klassiker des Urban Horror, gilt als der extremste Roman, der je geschrieben wurde. Abstoßend, traurig, aber auch originell. American Psycho ist dagegen Kinderkram.

 

Kirkus Review: »Der literarische Underground-Schocker Stokoe schlägt seine Leser mit dieser blutigen, wirklich ekligen Verhöhnung der Normalität voll ins Gesicht.«

Publishers Weekly: »Eine Phantasmagorie der extremen Gewalt, des Todes, der Sexualität, der Bestialität, der Selbstchirurgie, der Folter und einer wirklich, wirklich, wirklich schlechten Mutter-Sohn-Beziehung, die da beginnt, wo der Marquis de Sade aufhörte. Stokoe ist ein begabter Schriftsteller, was den Inhalt umso schrecklicher macht …«

Dennis Cooper: »Sehr verstörend und überirdisch begnadet. Die vernichtende Schilderung des Lebens in der britischen Unterschicht. Cows gilt als der mutigste englischsprachige Roman der letzten Jahrzehnte.«

 

FESTA MUST READ: Große Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.

Empfohlen ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Stokoe, Matthew
Buchreihe: Festa Must Read
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Buchseiten: circa 256 Seiten
Ausführung: Gebunden, mit Schutzumschlag in der Festa-Lederoptik
Format: 20,5 x 12,5 cm
ISBN: 978-3-86552-528-4
Originaltitel: Cows
Übersetzung von: Joachim Körber
Erscheinungsdatum: 13.04.2017
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
4
Sex/Obszönität:
5
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Kühe"

Muhhh!!!

von David 23. April 2017
Ich weiß überhaupt gar nicht, was ich nun sagen soll. Bin ziemlich geflasht von dem, was ich in den letzten Stunden zu lesen bekam. Nachdem ich die Beschreibung des Buches las hatte ich mich gewundert, warum es nicht in der Extrem Reihe erscheint. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, war es mir eigentlich schon nach dem ersten Kapitel klar.

Auf der einen Seite ein unglaublich naiver und irgendwie kindlich wirkender Schreibstil, der auf den ersten ca 100 Seiten einen leicht wahnsinnig macht beim lesen, denn die Sätze sind teilweise schwierig zu verstehen und ganz merkwürdig gebaut. Auf der anderen Seite gerade insbesondere ab der Mitte des Buches wird der Schreibstil lesbarer und geläufiger, oder aber man hat sich einfach nur an den Schreibstil des Autors gewöhnt.

Von der Brutalität her sicherlich eines der heftigsten, die der Verlag anbietet. Oder auch eines der heftigsten, die es generell zu lesen gibt.
Ich kann nicht unterschreiben, dass es DAS schrecklichste oder brutalste Buch überhaupt ist. Aber ich, der seit Jahren Bücher dieser Art der Brutalität liest, hatte dennoch einige Stellen hart zu verdauen.

Kühe ist ein völlig anderes Festa Buch, als wir bisher so gelesen haben. Und ich kann auch absolut nachvollziehen, dass es Leser gibt, die schon nach ein oder zwei Kapiteln aufgeben, weil sie einfach nicht damit können. Und damit meine ich jetzt nicht einmal die Brutalität und Perversion in dem Buch, sondern der zu Beginn sehr anstrengende Schreibstil und die dadurch übermittelte Stimmung des Buches.

Bis zur Mitte hin erleben wir eine Tortur von Ekel und Perversion höchster Güte. Und es ist wie bei einem schrecklichen Verkehrsunfall: Man will nicht hinschauen, aber man kann einfach nicht anders.
Es ist für mich absolut untypisch, ein Buch an einem Tag zu verschlingen. Ich bin kein allzu schneller Leser. Hierbei konnte ich allerdings nicht anders. Ich wollte es überall weiter lesen, selbst beim Kochen oder ähnlichen Aktivitäten am heutigen Tage. Ich wollte unbedingt lesen und wissen wie es weitergeht. Es nimmt einen völlig in den Bann und lässt einen dann auch bis zur letzten Seite nicht mehr los.
Was die Bewertung angeht kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Ich weiß nicht, ob ich dem Buch 5 von 10 Punkten geben sollte oder gar 10 von 10 Punkten...

Es ist etwas völlig anderes, als sämtliche Thriller oder Horror Bücher die man bisher so kannte. Es passt in die Reihe must read. Es hätte in keine andere Reihe des Verlages gepasst.
Es ist ein Experiment, auf dass man sich einlassen sollte. Es sollte einenm bewusst sein, dass man hier kein Buch vorliegen hat, das in irgendeiner Form den bekannten Festa-Horror oder -thrill bietet.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung, allerdings sollte man sich wirklich bewusst sein, dass es völlig anders ist, als alles was man bisher gelesen hat. Ein sehr wortgewandte Autor, der sehr tiefgründig schreib. Der in die Abgründe und die Außenseiter der Gesellschaft blickt und sie in den Mittelpunkt stellt. Der absolut kein Blatt vor den Mund nimmt, und mit perversen und sehr deutlichen Wortwendungen schockiert.

"Kühe" war ein Buch, das mich nachdenklich zurück lässt. Das mich teilweise hat Situationen ein wenig nachempfinden lassen, wenn auch nicht in dieser hohen Art der Perversion und Brutalität. Kein Buch, für Zartbesaitete. Die Beschreibung des Buches und auch die Warnung "ab 18" sind definitiv gerechtfertigt.
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