Lee, Edward

Mister Torso - und andere EXTREMitäten

EXTREM Band 17

Neun Erzählungen von Edward Lee, die seine obszöne literarische Klasse zeigen. Und natürlich geht es wieder um seine Lieblingsthemen: Sex, Rednecks und Monster – und das alles gewürzt mit Zynismus und blutiger Gewalt.

Verkauf ab 18 Jahre.
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Beschreibung

Details

Der berüchtigte Kultautor vom Rang eines Charles Bukowski oder Chuck Palahniuk – nur viel schlimmer!

Inhalt:
Mister Torso
Miss Torso
Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen
Der Dritophile
Makak
Die Mutter
Der Falsche
Das Baby
Das McCrath Modell SS40-C, S-Serie

Neun Erzählungen von Edward Lee, die seine obszöne literarische Klasse zeigen. Und natürlich geht es wieder um seine Lieblingsthemen: Sex, Rednecks und Monster – und das alles gewürzt mit Zynismus und blutiger Gewalt.


Richard Laymon: »Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!«

Horror Reader: »Ein perverses Genie.«

Fangoria: »Edward Lee respektiert keine Grenze.«


Edward Lee ist der führende Autor des ›Extreme Horror‹. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Verkauf ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Lee, Edward
Buchreihe: Festa Extrem
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 256 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: Ohne ISBN
Originaltitel: Brain Cheese Buffet
Übersetzung von: Simona Turini
Erscheinungsdatum: 19.12.2016
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
3
Sex/Obszönität:
5
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Mister Torso - und andere EXTREMitäten"

“Hart, HÄRTER, am HÄRTESTEN…danach kommt nur noch LEE!”

von Lexys BookDelicious 10. August 2018
Meine Meinung
Zu allererst möchte ich kurz was zu den 1 Sterne Rezensionen sagen die ich so zu dem Buch gelesen habe. Natürlich hat jeder seine eigene Meinung und jeder sollte genau diese auch äußern. Nichts ist wichtiger als eine ehrliche Meinung zu einem Buch…doch hier kommt meine Kritik zu diesen Rezensionen. Ich denke das dieses Cover zum Buch schon allein vieles aussagt. Wir haben hier ein Buch für EXTREM Leser. Also sollten es auch nur die Menschen lesen die genau diesen Tobak abkönnen. Wer sich vom Cover nicht abschrecken lässt, liest den Titel…auch dieser verrät uns das es sich nicht wirklich um eine Lovestory handelt. Zumindest keine mit HappyEnd. Mal ganz abgesehen das wir da noch den Klappentext haben. Auch dieser sagt viel aus. Nämlich das es sich um die ekelhaftesten Storys von Edward Lee handelt. Soweit erstmal keine Kritik. Alles ist offensichtlich.

Nun schreiben aber einige das Ihnen dieses Buch nicht gefallen hat weil es zu eklig wäre. Ihnen wäre schlecht geworden und sie konnten die gewalttätigen Beschreibungen nicht weiter verfolgen und das Buch nicht weiterlesen. Sorry aber dafür habe ich nicht wirklich Verständnis. Deshalb kauft man sich dieses Buch doch! Oder nicht? Es ist die Festa EXTREM- Reihe. Sagt das nicht schon alles?
So nun aber genug gemeckert…

Ich wusste auf was ich mich einlasse, denn es ist Lee…der Meister der Skurrilitäten. Wer sich dort nicht ekelt oder zumindest ein flaues Gefühl im Magen bekommt…Na ja, bei dem stimmt wahrscheinlich was nicht. Haha

Edward Lee hat hier 9 Kurzgeschichten über das Thema “Menschlicher Torso” verfasst. Eine absurder als die andere. Ich frage mich immer wieder wie man auf solche Dinge kommt.
Das Buch trotzt jetzt nicht gerade mit besonderem Anspruch. Eigentlich sollte man eher mal sein Hirn ausschalten und die Abscheulichen Szenen über sich ergehen lassen.
Das habe ich auch getan. Ich habe kein Problem mit sexistischen wie auch gewalttätigen Darstellungen. Eine Geschichte hat aber auch mir den Magen umgedreht. Ich musste das Buch tatsächlich zur Seite legen und kurz durchatmen. Das Thema war einfach nur ein besonderer Fetisch der dadurch sexuelle Erregung bewirkt. Allein bei dem Gedanken an die Story bekomme ich schon wieder Gänsehaut und wahrscheinlich ist sie die harmloseste des ganzen Buches.

Der Schreibstil von Edward Lee ist einzigartig. Wie er einzelne Szenen beschreibt ist einfach Wahnsinn. Skurriler Wahnsinn!
Ich muss ehrlich sagen das ich von diesen Büchern nicht eines nach dem anderen lesen könnte. Da wäre mein Hirn irgendwann Matsch, aber für zwischendurch ist es wirklich ein toller Schocker oder eher Ekler.
Seit kurzem gibt es auch das Hörbuch beim Verlag. Ich habe kurz in die Hörprobe reingehört. Durchgängige Gänsehaut sage ich da nur.

Mein Fazit: Bisher ist es das ekligste was ich von Lee gelesen habe. Wirklich ganz großes Horror-Kino.

Von mir gibt es würgende 5 von 5 Delicious Sternchen.

Kurzgeschichten

von Christian S. 5. Januar 2018
es sind Kurzgeschichten.
ganz nette storys dabei

Wer hart im nehmen ist, dem könnte diese Sammlung an Kurzgeschichten gefallen!

von Book-addicted 7. September 2017
#1 Mister Torso
Vermeintlicher Hinterwäldler, der seinem Namen alle Ehre macht...

Was hab ich bei dieser Geschichte gelacht! Manch einer würde mich wohl als makaber bezeichnen, aber die Schreibweise, die der Autor nutzte, wenn er unseren "Mister Torso" begleitete, war einfach genial. Die Geschichte an sich gefiel mir ehrlich gesagt ziemlich gut und ich hätte mir durchaus vorstellen können, dass der Autor da noch ein bisschen mehr draus macht. 5/5

#2 Miss Torso
Der missglückte Versuch, einen Scat-Porno mit einer armlosen Frau zu drehen...

Irgendwie war es doch ein wenig lustig, den zwei Darstellern und dem Kameramann bei ihrem Geplänkel zuzuhören. Ich glaube in dieser Kurzgeschichte flogen mehr Beleidigungen und Schimpfwörter, als alles andere! Der Schluss gefiel mir dann nochmal richtig richtig gut... :-D 5/5

#3 Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen
Ein Unglück, das alle Personen im Umkreis zu untoten Zombies macht...
Nachdem ich am Anfang ein wenig Probleme hatte, in die Geschichte zu kommen (auch wenn es mir schwer fällt, zu beschreiben weshalb), ging es dann doch recht flott und ich konnte die Geschichte besser genießen, als ich es zu Beginn noch gedacht hätte. 4/5

#4 Der Dritophile
Ein Mann mit Geld wie Heu, teuren Anzügen und einer ziemlich abartigen Vorliebe...

"Der Dritophile" war... eklig. Eklig, aber mindestens genauso interessant, da man sich - mit der entsprechend lebhaften Fantasie - zwar alles ganz genau vorstellen muss, aber auch etwas Hintergrundwissen zu diesem Krankheitsbild erhält. Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich gegoogelt, unter dem Begriff jedoch nichts gefunden... die Krankheit gibt es jedoch trotzdem - nur unter anderem Namen. So eklig ich das Ganze auch fand, es hielt sich eigentlich noch in Grenzen - bis zum Schluss... der war wirklich widerlich. 5/5

#5 Makak
Ein Amerikaner, der in Peru versucht, Geschäfte mit einem der größten Drogenbosse überhaupt zu machen - und ihn dabei völlig unterschätzt.

Was für eine fantastische, absolut geniale Geschichte! Spannend, wenn auch ein wenig vorhersehbar schafft Lee eine glaubwürdige, wenn auch wenig gruselige Geschichte - ich hätte wahnsinnig gerne mehr davon gelesen! 5/5

#6 Die Mutter
Ein "Vögel"-Beobachtender Vater, ein geheimnisvolles Faß und ein merkwürdiger schwarzer Schleim - was hat es damit auf sich?

Auch wenn ich diese Geschichte irgendwie ganz interessant fand, konnte ich nicht so recht abschätzen, in welche Richtung sie sich entwickeln würde - was ja eigentlich gut ist. Der Hintergrund des Ganzen wäre interessant gewesen, aber so bietet uns Edward Lee hier eine kurzweilige Unterhaltung, die noch ein wenig Luft nach oben hat. 4/5

#7 Der Falsche
Zwei Sex-Killer-Bräute, die ihrem Namen alle Ehre machen... und dabei irgendwie an den falschen geraten.

Blutrünstig, grausam - und genau deswegen so gut! Zwei Frauen, die sich durch die Weltgeschichte morden und dabei irgendwann an den falschen geraten - der sich als doch nicht ganz so harmlos entpuppt, wie anfangs gedacht. Und genau dann geht der Spaß erst richtig los :D Eine tolle Geschichte, die einem Edward Lee mehr als würdig ist - ich will mehr davon! 5/5

#8 Das Baby
Ein Geschäftsmann, der nicht ganz so seriös ist, wie es scheint, eine Flucht und etwas, was man wohl "vom Regen in die Traufe kommen" nennen könnte...

Hui, was für eine kleine, bösartige Geschichte. Das ist so das beste Beispiel überhaupt, dass man ziemlich schnell in ziemlich unangenehme Situationen geraten kann, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist - mit der falschen Person. Im Grunde ist "Das Baby" nicht so blutrünstig oder ekelhaft (naja okay, vielleicht doch), wie man es vielleicht erwarten würde - aber die Grausamkeit dahinter macht es umso bösartiger. Gefällt! 5/5

#9 Das McCrath Modell SS40-C, S-Serie
Ein Schönheitschirurg, der durch seine Medikamentensucht alles verliert und gezwungen ist, bei einer Art Mafia-Boß zu arbeiten, der Grausamkeit neu definiert...

Leg Dich niemals mit den falschen an, sonst könntest Du es bereuen...so oder so ähnlich wäre wohl die Quintessenz dieser Geschichte. Aber soll ich euch was sagen? Dies ist die erste Festa-Geschichte, bei der ich wirklich kapitulieren musste, weil ich's einfach nicht lesen konnte. Grundsätzlich würde ich diese Story nicht als schlecht bezeichnen, allerdings kam ich dabei einfach an meine Grenzen. Vermutlich geht das aber fast jedem so, mit der ein oder anderen Ekel-Situation aus Romanen, ich finde, das hat alles auch ein wenig mit persönlichen Erfahrungen o.ä. zu tun.

Daher möchte ich mich bei dieser Geschichte nicht zu einer Wertung hinreißen lassen - schaut doch einfach mal rein, ob es was für euch wäre :)

-> Gesamt:
Insgesamt konnte mich Edward Lee's Kurzgeschichten-Sammlung "Mister Torso" auf ganzer Linie überzeugen und schaffte es nur ein einziges Mal, bei einer einzigen Geschichte, dass mein Magen rebellierte. Wer Edward Lee liest, dem sollte klar sein: es gibt weder eine seichte Story, noch ein großartiges Vorgeplänkel - und schon gar kein Happy End! Dennoch - oder gerade deswegen - ist gerade diese Sammlung an Geschichten sehr lesenswert, denn man freut sich schon am Anfang ganz besonders darauf, was sich Lee dieses Mal für das Ende ausgedacht hat. Fantastisch finde ich im übrigen Lee's wandelbaren Schreibstil... bei Geschichten wie "Mister Torso" oder "Das Baby" zeigt sich sein Schreibstil auf eine andere Art und Weise, nämlich lässiger und eher in einem Stil, wie ein Hinterwäldler sprechen würde - sehr genial! Meine Lieblingsgeschichte bei dieser Sammlung ist definitiv "Makak", die mit dem größten Ekelfaktor auf jeden Fall "Das McCrath Modell SS40-C, Serie" - aber vielleicht ist das ja bei euch anders? Insgesamt kann ich euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen - sofern ihr hart im nehmen seid und euch darüber bewusst seid, dass Edward Lee vieles ist - aber kein Softie-Autor.

Wertung: 5 von 5 Sterne!
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