Bray, Michael + Shaw, Matt

MONSTER

EXTREM Band 38

Andrew durfte nie ein normales Kind sein – jetzt ist er ein blutgieriges Monster und versteckt sein Gesicht unter einer Maske verwesender Haut. 

Verkauf ab 18 Jahre.
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Beschreibung

Details

Andrew durfte nie ein normales Kind sein – denn sein Schicksal wurde bereits im Mutterleib besiegelt.
Jetzt ist er ein blutgieriges Monster und versteckt sein Gesicht unter einer Maske verwesender Haut. Doch Andrew ist nicht das wahre Monster dieser Geschichte …

Verkauf ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Bray, Michael, Shaw, Matt
Buchreihe: Festa Extrem
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 288 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: Ohne ISBN
Originaltitel: Monster
Übersetzung von: Christian Veit Eschenfelder
Erscheinungsdatum: 19.09.2018
Brutalität/Gewalt:
4
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "MONSTER"

Psychisch harte Geschichte mit leichten Gewaltspitzen um einen Sohn der nie gewollt war. Lesenswert!

von Sebastian 17. April 2019
Monster – Wer ist das Monster?

Autor: Matt Shaw & Michael Bray | Titel: Monster
Verlag: Festa | Seiten: 288
Preis: Taschenbuch 12,99 € | eBook 4,99 €

„Monster“ ist als Band 38 in der Serie „Festa Extrem“ erschienen. Die Bücher sind nur direkt beim Verlag erhältlich und ab 18 Jahren empfohlen. Von Matt Shaw habe ich bereits „Porno“ gelesen und war daher gespannt was hier geboten wird.

Klappentext
Andrew durfte nie ein normales Kind sein – denn sein Schicksal wurde bereits im Mutterleib besiegelt.
Jetzt ist er ein blutgieriges Monster und versteckt sein Gesicht unter einer Maske verwesender Haut. Doch Andrew ist nicht das wahre Monster dieser Geschichte …

Inhalt
Christina arbeitet an einer Tankstelle, aber der Job langweilt sie. Sie ist absoluter Horrorfan und denkt sich teilweise aus Langeweile Stories über ihre Kunden aus. Ein älteres Ehepaar bekommt eine der Stories mit, damit nimmt das Unglück seinen Lauf…

Cover
Das Cover sieht gut aus. Das Bild ist passend gewählt zu einem Monster. Man fragt sich was die Person auf dem Gesicht trägt und warum sie so aussieht.

Bewertung
Shaw und Bray haben hier eine gemeinsame Arbeit vorgelegt in der man von Anfang an nicht so wirklich weiß, wer nun das titelgebende Monster ist. Die Story dreht sich um eine Familie mit einem erwachsenen, jedoch zurück gebliebenen Sohn. Die Frage nach dem Monster kommt immer wieder auf. Ist es der, der so aussieht, oder jemand, der handelt?

In diesen Konflikt wird man immer wieder gebracht so das man nicht weiß wen man aktuell als Monster sehen soll. Die Story der Familie wird in einigen Rückblenden erzählt und man bekommt die Hintergründe der Familie aufgezeigt. Dies macht jedoch dem Lesefluss keinen Abbruch, was leider immer wieder mal durch Rückblenden vorkommt.

Die gesamte Story wird auf mehrere Teile aufgeteilt, immer aus der Sicht von einer anderen Person. So kommt es teilweise vor, das man manche Szenen doppelt liest, aber aus einer anderen Perspektive. Mir gefallen diese unterschiedlichen Sichten, man sieht was die anderen Protagonisten denken.

Der Extrem-Faktor der normalerweise im Bereich der Gewalt liegt, ist in diesem Buch allerdings nicht so ausgeprägt wie bei vielen anderen extrem-Bänden die ich bisher gelesen habe. Das Extreme spielt sich hier eher im Kopf des Lesers ab sowie in den Handlungen von manchen Figuren des Romans. Das macht es aber nicht weniger lesenswert, auch wenn das Buch eher in die Reihe „Horror- und Thriller“ gepasst hätte. Einen Stern Abzug gibt es durch das meiner Meinung nach fehlende extreme.

Für Leser, die sich bisher noch nicht an die extrem-Reihe getraut haben, könnte „Monster“ jedoch ein guter Einstieg sein.

Gut zu lesen, aber eher Horror als Extrem

von Holger 5. Februar 2019
Ja.
Dieses Buch liest sich echt gut.
Hier gefiel mir besonders der Wechsel zwischen den verschiedenen Handlungen, Personen und deren Gedanken in ICH - Schreibweise..

Auf eine Art extrem, was - Achtung Spoiler - den körperlichen Missbrauch an Mutter und Monster betrifft.
Den Rest empfand ich eher dem Horror zugehörig, als dem Genre Extrem.

Aber, als ganzes echt solide.
Tolle Geschichte.
Sehr angenehm geschrieben.
Dieses Buch liest sich wirklich gut und es wird mit dem fortlaufen der Geschichte immer schwerer, es weg zu legen.

Monster hat sich zurecht den Platz in der Extremreihe verdient.

von Ray Brandon (Libramorum) 16. November 2018
Ryan, junger, werdender Vater. Christina, stolze Mutter mit schrägen Hobbies.

Was sie verbindet? Ihr Schicksal. Sie treffen auf Andrew, einen 2,20 m großen Hünen, und seine Eltern. Was sich danach ereignet ist ein langsam zündender Thriller, der in einem höchst emotionalen und abartigen Finale endet.

Der Anfang der Handlung - abgesehen von den Vorgeschichten von Ryan und Christina - wird wie ein Puzzle zusammengesetzt und aus der Sicht von Andrew, Christina und Ryan wiedergegeben. Man wird quasi von den Autoren an die Hand genommen, damit man sich nicht verläuft. Dann beginnt die eigentliche Höllenfahrt voller Verzweiflung, Angst, Schmerz und Trauer.

Die Autoren beschreiben gekonnt die Gedanken einer Person, die um ihr Leben bangt. Hoffnung, der aufkeimende Überlebenstrieb, Panik... All das findet man wieder. Der Stil ist flüssig, die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen, und man gerät nur ins Stocken, wenn man sich der Tragweite der anbahnenden Situation bewusst wird. Die beiden Autoren reißen den Leser in ihren Bann, entfachen ein Feuerwerk der Abartigkeit.

Der Klappentext erwähnt bereits, dass Andrew nicht das wahre Monster der Geschichte ist. Man erfährt wie Andrew zu dem wurde, was er ist. Auch wenn Rückblicke meistens dafür bekannt sind, den Spannungsbogen zu brechen und das Tempo der Handlung zu verlangsamen, dient es diesmal sogar der Geschichte. Ein ganz anderes Szenario konfrontiert den Leser und - obwohl mich so leicht nichts aus der Fassung bringt - hat mich das Gelesene schockiert, zermürbt und mir beinahe Tränen entlockt.

Man liest, wie Personen manipuliert und gebrochen, Widerstände und Hoffnungen zertrümmert werden und der Wahnsinn zum Alltag wird. Während andere Familien gemeinsam picknicken, wird hier gemeinsam gelitten.

Nach dem Finale war ich erstmal fertig mit der Welt.
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