Miller, Tim

Puppenhaus

EXTREM Band 37

Zuerst wäscht er sie. Er möchte, dass sie gepflegt sind von Kopf bis Fuß …

Verkauf ab 18 Jahre.
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Beschreibung

Details

Die Frauen haben Ernie Lester nie gemocht … Aber er sie.
Sehr sogar.

Zuerst wäscht er sie. Er möchte, dass sie gepflegt sind von Kopf bis Fuß. Wenn er fertig ist, missbraucht er sie und setzt sie danach an einen Tisch zu den anderen Frauen in sein Puppenhaus …

The Horror Nation: »Tim Miller weiß, was seine Leser wollen, und er verwöhnt sie mit kranken, blutigen Storys. Miller wird sicher ein Kult-Autor!«

Verkauf ab 18 Jahre.

Zusatzinformation

Autor: Miller, Tim
Buchreihe: Festa Extrem
Auflage: Deutsche Erstausgabe
Umfang: 126 Seiten
Ausführung: Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik
Format: 20 x 12,5 cm
ISBN: Ohne ISBN
Originaltitel: Dollhouse
Übersetzung von: Christian Jentzsch
Brutalität/Gewalt:
5
Anspruch:
2
Sex/Obszönität:
4
Bewertungen

Kundenmeinungen zu "Puppenhaus"

Ein kurzer Trip in menschliche Abgründe

von Niklas 14. Dezember 2018
Auf den ersten Blick ist Ernie Lester ein netter Kerl. Still, höflich, zurückhaltend – ein unauffälliger Typ, den jeder bald wieder vergessen hat. Nur leider spielt Ernie gern mit Puppen. An und für sich wäre das vielleicht ein seltsames Hobby für einen erwachsenen Mann, böte aber trotzdem keinen Grund zur Beunruhigung. Ernies Puppen sind allerdings etwas speziell: Sie sind lebendig. Ernie hält Frauen in seinem Haus gefangen. Er setzt sie unter Drogen, macht sie so gefügig. Bewegungsunfähig, umnebelt sind sie ihm schutzlos ausgeliefert. Eines Tages trifft unser Psychopath auf die Handy-Verkäuferin Jodi, eine junge Frau, die ihre Tage damit verbringt, Kundengespräche zu führen und ihrem Chef aus dem Weg zu gehen, der ihr nachstellt. Ernie macht Jodi zu einer seiner Puppen – und Bob, der Leiter des Handy-Geschäfts, wird schnell Teil seines perfiden Spiels.

„Puppenhaus“ ist in weiten Teilen ein typischer Miller: schnell, brutal und gemein. Entgegen vieler seiner anderen Werke geht der Autor diesmal allerdings etwas subtiler zu Werke. Miller gesteht seinen Figuren eine gewisse Tiefe zu, die man sonst vergebens sucht. Das macht Lust auf mehr – nur kommt dieses „mehr“ eben nicht. „Puppenhaus“ ist nach 126 Seiten zu Ende. Das reicht, um eine typische Miller-Geschichte zu erzählen. Wenn neben offenherziger Gewalteskapaden aber eine psychologische, eine tiefere Ebene die Handlung bereichert, dann sollte diese auch auserzählt werden. Und in diesem Fall ist so etwas in der Kürze der Erzählung nicht zu leisten.

Nichtsdestotrotz bleibt „Puppenhaus“ ein überaus lesenswertes Buch – allerdings nicht für Zartbesaitete. Wenngleich es sich hier um einen gemäßigten Miller handelt, geht es doch ziemlich explizit zur Sache.

Rasanter Horrorkurztrip

von Vivka 24. Oktober 2018
Eigentlich wollte ich ja abends nur mal kurz reinlesen, weil ich zu faul war, mein Printbuch aus dem anderen Zimmer zu holen und dann ... ähm, nun ja ... habe ich es halt in einem Rutsch durchgesuchtet.

Ernie ist ein Mann, der Frauen liebt, aber auf seine ganz besondere Weise. Sie müssen wie Puppen sein und seine Familie ist aus Puppen, lebendigen Puppen. Doch dann ist da noch Jodi. Jodi soll seine neuste Eroberung sein. Und Bob, eine ungeplante Plage, oder vielleicht auch nicht?

Das Buch nimmt sehr schnell Fahrt auf und man fliegt durch den flüssigen Schreibstil von Tim Miller geradezu durch die Seiten. Und kaum versieht man sich, hat man die 126 Seiten auch schon durchgelesen und bleibt atemlos zurück.

Puppenhaus ist ein Festa Extrem Band und durchaus berechtigt, wenn auch für diese Sparte noch relativ harmlos. Es gibt so einige brutale und eklige Szenen, aber Hardcore Fans werden definitiv härteres gewohnt sein!

Die Protagonisten sind sehr gut greifbar und bilden sich klar für den Leser heraus, und man kann nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern oder ihnen den Tod zu wünschen, vielleicht auch grausameres als der Tod. Besonders Jodi ist eine Kämpferin und ihr Schicksal ist wegweisend in dieser Geschichte.

Vom Ende war ich ehrlich überrascht, ich habe mit diesem Ausgang nicht unbedingt gerechnet und muss nach wie vor sagen, dass ich nicht weiß, ob dieses Ende nun gut finde oder nicht!

Aber wer Festa Extrem Bände mag oder generell hart im Nehmen ist, der sollte sich dieses kurze, aber mitnehmende Erlebnis nicht entgehen lassen!

Interessante Story ;)

von Lisa 19. Oktober 2018
Bevor es los geht, eine kurze Info! Da die „Extrem“ Bände aus dem Festa Verlag relativ kurze Bücher sind, wird es statt dem Inhalt, nur den Klappentext geben, da ich einfach nicht Spoilern möchte!

Klappentext:
Die Frauen haben Ernie Lester nie gemocht … Aber er sie.Sehr sogar.
Zuerst wäscht er sie. Er möchte, dass sie gepflegt sind von Kopf bis Fuß. Wenn er fertig ist, missbraucht er sie und setzt sie danach an einen Tisch zu den anderen Frauen in sein Puppenhaus …

The Horror Nation:»Tim Miller weiß, was seine Leser wollen, und er verwöhnt sie mit kranken, blutigen Storys. Miller wird sicher ein Kult-Autor!«

Cover:
Das Cover des Buches finde ich recht verstörend, aber auch sehr interessant und es passt perfekt zum Inhalt des Buches!

Meine Meinung:
Puppenhaus, war das erste Buch, welches ich von dem Autor Tim Miller gelesen habe und ich bin begeistert! Sein Schreibstil, lässt sich sehr flüssig und schnell lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge! Die Handlung des Buches, ist schon recht abgedreht, wenn man bedenkt, das ein erwachsener Mann, sich sein eigenes „lebendes“ Puppenhaus zusammenstellt! Ab und zu bekommt man ein paar blutige und ekelhafte Situationen vor Augen geführt, die sich aber in Grenzen halten! Tim Miller hat zudem ein gutes Händchen, uns seine Charaktere vorzustellen! Ich hatte von jedem, ob ich es wollte oder nicht, ein klares Bild vor Augen! Kurz vor Ende des Buches, war ich der festen Überzeugung, wie es ausgeht, doch ich lag falsch! Ein toller Autor, von dem ich mir auf jeden Fall, noch mehr Bücher zulegen werde!
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